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Deutsches Textarchiv

Grundlage für ein Referenzkorpus der neuhochdeutschen Sprache

Das Deutsche Textarchiv stellt einen disziplinen- und gattungsübergreifenden Grundbestand deutschsprachiger Texte aus dem Zeitraum von ca. 1600 bis 1900 bereit. Die Textauswahl erfolgte auf der Grundlage einer von Akademiemitgliedern erstellten und ausführlich kommentierten, umfangreichen Bibliographie. In Ergänzung wurden einschlägige Literaturgeschichten und (Fach-)Bibliographien ausgewertet. Aus der Gesamtliste der auf diesem Wege ermittelten Titel wurde von der DTA-Projektgruppe ein hinsichtlich der repräsentierten Textsorten und Disziplinen ausgewogenes Korpus zusammengestellt (weitere Informationen zur Textauswahl).

Um den historischen Sprachstand möglichst genau abzubilden, werden als Vorlage für die Digitalisierung in der Regel die Erstausgaben der Werke zugrunde gelegt. Das elektronische Volltextkorpus des DTA ist über das Internet frei zugänglich und dank seiner Aufbereitung durch (computer-)linguistische Methoden schreibweisentolerant über den gesamten jeweils verfügbaren Bestand durchsuchbar. Sämtliche Texte stehen zum Download zur Verfügung.    mehr …


Neuigkeiten aus dem Projekt

DTA und DWDS auf der DHd 2016, Leipzig, 7. bis 12.3.2016

DHd-2016-LogoDas DTA und das CLARIN-D-Team der BBAW werden auf der DHd 2016, der 3. Tagung des Verbands „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e. V.‟ mit mehreren Beiträgen vertreten sein. Die Vortragspunkte mit DTA- und CLARIN-D-Bezug sind hier aufgelistet:   mehr …

 

Das DTA auf der 3. Internationalen Chamisso-Konferenz, 25.–27.2.2016, Berlin

Das DTA ist mit einem Beitrag auf der 3. Internationalen Chamisso-Konferenz (25.–27.2.2016, Berlin) vertreten. Christian Thomas präsentiert in diesem Rahmen „Forster, Humboldt, Chamisso im Deutschen Textarchiv: Hochwertige Volltexte, computerlinguistische Analysen und Tools als Grundlage kooperativer Forschung“.   mehr …

 

Ankündigung: „Digitale Geschichtswissenschaft – neue Tools für neue Fragen? Eine Tagung für die CLARIN-D Facharbeitsgruppen ‚Neuere Geschichte’ und ‚Zeitgeschichte’”

Die CLARIN-D Facharbeitsgruppen „Neuere Geschichte“ und „Zeitgeschichte“ unter der Leitung des Georg-Eckert-Instituts und des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam laden zu einer Tagung am 8. und 9. Februar 2016 an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin ein.

Auch das DTA wird mit Präsentationen vertreten sein.

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DTA-Workshop an der Universität Jena

Vom 14. bis zum 16. Januar 2016 geben Mitarbeiter des Deutschen Textarchivs an der Universität Jena einen Workshop zum Thema „Aufbau von Sprachressourcen: Nutzung von Angeboten des Deutschen Textarchivs“.    mehr …

 

Das DTA auf der TEI-Konferenz 2015

Auf der diesjährigen TEI-Konferenz (28. bis 31. Oktober in Lyon) ist das DTA in Person von Susanne Haaf mit dem Vortrag „A TEI-conformant Base Format for Manuscripts“ (30.10.2015) vertreten.   mehr …

 

Das DTA in der Reihe "Digital Humanities – Theorie und Methodik" der Universität Leipzig

Am 20.10.2015 wird das Deutsche Textarchiv in der Reihe "Digital Humanities – Theorie und Methodik" der Universität Leipzig vorgestellt. Nach einer allgemeinen Einführung in die Ziele und Richtlinien der Text Encoding Initiative (TEI) und einer Vorstellung des auf der TEI basierenden DTA-Basisformats (DTABf) wird anhand praxisorientierter Beispiele der Nutzen standardisierter Annotationen für die Beforschung von Korpora gezeigt.   mehr …

 

Neue Arbeiten aus der DTA-DWDS- und CLARIN-D-Arbeitsgruppe der BBAW präsentiert

In seinem Vortrag über „DiaCollo – ein interaktives Werkzeug zur Extraktion und Exploration diachroner Kollokationen” hat Dr. Bryan Jurish auf dem Workshop Historische Semantik und Semantic Web der Arbeitsgruppe "Elektronisches Publizieren" der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften (14.-16. September 2015, Heidelberg) eines der neuen, im Zentrum Sprache der BBAW entwickelten Werkzeuge für die Beforschung diachroner Korpora vorgestellt.   mehr …

 

DTA und DWDS auf dem 3. Workshop der CLARIN-D Fach-Arbeitsgruppen (Leipzig)

CLARIN-D-LogoDas DTA wurde als wichtige Korpusressource innerhalb des Verbundprojekts CLARIN-D in mehreren Vorträgen auf dem 3. Workshop der CLARIN-D Fach-Arbeitsgruppen (Leipzig, 30.6.-1.7.2015) thematisiert. In dem Vortrag "Das DDR-Pressekorpus. Computerlinguistische Analysenverfahren als Anwendungsszenario für die Historische Semantik" stellten Prof. Dr. Martin Sabrow (Potsdam, ZZF) und Dr. Alexander Geyken (Berlin, BBAW: DWDS, DTA und CLARIN-D) gemeinsam computerlinguistische Werkzeuge für den Einsatz in der zeitgeschichtlichen Forschung vor.   mehr …

 

Das DTA in zwei Vorträgen auf der DHd-Jahrestagung 2015

DHd 2015 LogoDas DTA war in zwei Vorträgen auf der diesjährigen Tagung des Verbandes „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum” (DHd) vertreten, die vom 23. bis 27. Februar in Graz (Österreich) stattfand. Die Tagung stand unter dem Motto Von Daten zu Erkenntnissen: Digitale Geisteswissenschaften als Mittler zwischen Information und Interpretation.   mehr …

 

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2 422Werke
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425weitere Werke in DTAQ

Das DTA am 30. April 2016


Nachweis: Abb. aus: Urbanitzky, Alfred von: Die Elektricität im Dienste der Menschheit. Wien; Leipzig, 1885, S. 985 [img 999]
Am 30. April 1777 wurde in Braunschweig der Mathematiker, Astronom und Physiker Karl Friedrich Gauß geboren. Gauß' Hauptgebiet war die Mathematik. Seine Disquisitiones arithmeticae (1801), die Gauß im Alter von nur 21 Jahren veröffentlichte, gelten als grundlegend für die moderne Zahlentheorie. Zudem beschäftigte er sich mit Astronomie und Physik, in seinen späten Lebensjahren auch mit der Geophysik und der Geodäsie. 1807 wurde er Ordinarius für Astronomie an der Universität Göttingen und Direktor der dortigen Sternwarte. Mit Wilhelm Weber entwickelte er den ersten elektromagnetischen Telegraphen (1833) und verband damit seine Sternwarte mit dem physikalischen Institut. Über diese Errungenschaft berichtet Alfred von Urbanitzky in seinem populärwissenschaftlichen Werk Die Elektricität im Dienste der Menschheit: "Der erſte praktiſch ausgeführte elektromagnetiſche Telegraph mit längerer Leitung (3000 Fuß) wurde von Gauß und Weber zu Göttingen im Jahre 1833 in Thätigkeit geſetzt, blieb bis 1838 in Verwendung und wurde 1844 durch einen Blitzſchlag größtentheils zerſtört."
Das Deutsche Textarchiv hat Gauß' Allgemeine Lehrsätze in Beziehung auf die im verkehrten Verhältnis des Quadrats der Entfernung wirkenden Anziehungs- und Abstoßungskräfte (1840) als Faksimile und im Volltext digitalisiert. Mit diesem wichtigen Werk begründete Gauß die Potentialtheorie, insbesondere hinsichtlich ihrer mathematischen Grundlagen. Die Potentialtheorie ist in der Folgezeit intensiv weiter behandelt worden und gehört heute zu den wichtigsten Kapiteln der Mathematischen Physik.
Darüber hinaus ist im DTA eine 'Anzeige' zu Gauß' Theoria residuorum biquadratorum ('Theorie der biquadratischen Reste') aus den Göttingischen gelehrten Anzeigen vom 23. April 1831 verfügbar.

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