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Deutsches Textarchiv

Grundlage für ein Referenzkorpus der neuhochdeutschen Sprache

Das Deutsche Textarchiv stellt einen disziplinen- und gattungsübergreifenden Grundbestand deutschsprachiger Texte aus dem Zeitraum von ca. 1600 bis 1900 bereit. Die Textauswahl erfolgte auf der Grundlage einer von Akademiemitgliedern erstellten und ausführlich kommentierten, umfangreichen Bibliographie. In Ergänzung wurden einschlägige Literaturgeschichten und (Fach-)Bibliographien ausgewertet. Aus der Gesamtliste der auf diesem Wege ermittelten Titel wurde von der DTA-Projektgruppe ein hinsichtlich der repräsentierten Textsorten und Disziplinen ausgewogenes Korpus zusammengestellt (weitere Informationen zur Textauswahl).

Um den historischen Sprachstand möglichst genau abzubilden, werden als Vorlage für die Digitalisierung in der Regel die Erstausgaben der Werke zugrunde gelegt. Das elektronische Volltextkorpus des DTA ist über das Internet frei zugänglich und dank seiner Aufbereitung durch (computer-)linguistische Methoden schreibweisentolerant über den gesamten jeweils verfügbaren Bestand durchsuchbar. Sämtliche Texte stehen zum Download zur Verfügung.    mehr …


Neuigkeiten aus dem Projekt

Das DTA in zwei Vorträgen auf der DHd-Jahrestagung 2015

DHd 2015 LogoDas DTA war in zwei Vorträgen auf der diesjährigen Tagung des Verbandes „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum” (DHd) vertreten, die vom 23. bis 27. Februar in Graz (Österreich) stattfand. Die Tagung stand unter dem Motto Von Daten zu Erkenntnissen: Digitale Geisteswissenschaften als Mittler zwischen Information und Interpretation.   mehr …

 

Weitere Nachrichten finden Sie im News-Archiv.

Das DTA in Zahlen

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1100weitere Werke in DTAQ

Das DTA am 30. Juni 2015


Nachweis: Zeitgenössische Darstellung der Bestie vom Gévaudan [Quelle Wikimedia Commons]

Als man die 14-jährige Jeanne Boulet aus dem Dorf ­Hubacs am 30. Juni 1764 fand, waren die Menschen entsetzt. Grausam war das Mädchen entstellt und zugerichtet worden. An ihrer Leiche fanden sich Fraßspuren eines Tieres, bald sprach man von der 'Bestie vom Gévaudan'. In den folgenden Monaten riss diese Bestie weitere Kinder und junge Frauen. Es herrschte Angst und Schrecken in den umliegenden Gemeinden von ­Saint-Étienne-de-Lugdarès. Daraufhin wurden Jagden organisiert und mehrere Wölfe und wolfsähnliche Tiere wurden erlegt. Jedoch die Bestie schlug immer wieder zu. Erst im Juni 1767, nachdem ein Wolf und eine Wölfin getötet wurden, hörten die Todesfälle auf.

Im ersten Band des Titan lässt Jean Paul den Landſchaftsdirektor von Wehrfriz ironisch zu solch einer Bestie werden, die „doch nur ein Lamm mit zwei Hörnchen“ ist.

Neue Werke im DTA




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