Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Albinus, Friedrich: Der Wackeren Christen und Kämpffer. Brieg, 1661.

Bild:
<< vorherige Seite
meinen Lauff vollendet/ ich habe
Glauben gehalten/ forthin ist
mir bey gelegt die Crone der Ge-
rechtigkeit/ welche mir JEsus
Christus der Gerechte Richter
an jenem Tage geben wird/ nicht
mir aber allein/ sondern auch al-
len denen/ so seine Erscheinung
lieb haben.

EJwn freudiger Kriegsmann/
wann der seinen Feind vor Augen1. Cor. 9.
stehet/ faulentzet er nicht/ hat auch
die Waffen nicht weit von sich lie-
gen/ sondern ist immer alett/ ent-
weder den Feind zu dämpffen/ oder ja ritter-
lich und tapfer zu sterben/ damit der todt ihm
nicht eine schande sondern eine ehre sein möge: Al-2. Tim. 2.
so thut auch ein recheschaffener Christ/ der unter
seinem Feld Obersten Jesu Christo wieder Teu-
fel/ Welt und Fleisch als seine ärgsten Feinde im-
mer im streit sein muß/ der faulentzet nicht/ legtEphes. 6.
auch die Waffen der Geistlichen Ritterschafft/
Wort/ Glauben und Gebät nicht weit von sich/

Damit
B
meinen Lauff vollendet/ ich habe
Glauben gehalten/ forthin iſt
mir bey gelegt die Crone der Ge-
rechtigkeit/ welche mir JEſus
Chriſtus der Gerechte Richter
an jenem Tage geben wird/ nicht
mir aber allein/ ſondern auch al-
len denen/ ſo ſeine Erſcheinung
lieb haben.

EJwn freudiger Kriegsmañ/
wann der ſeinen Feind vor Augen1. Cor. 9.
ſtehet/ faulentzet er nicht/ hat auch
die Waffen nicht weit von ſich lie-
gen/ ſondern iſt immer alett/ ent-
weder den Feind zu daͤmpffen/ oder ja ritter-
lich und tapfer zu ſterben/ damit der todt ihm
nicht eine ſchande ſondern eine ehre ſein moͤge: Al-2. Tim. 2.
ſo thut auch ein recheſchaffener Chriſt/ der unter
ſeinem Feld Oberſten Jeſu Chriſto wieder Teu-
fel/ Welt und Fleiſch als ſeine aͤrgſten Feinde im-
mer im ſtreit ſein muß/ der faulentzet nicht/ legtEpheſ. 6.
auch die Waffen der Geiſtlichen Ritterſchafft/
Wort/ Glauben und Gebaͤt nicht weit von ſich/

Damit
B
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div type="fsSermon" n="1">
        <div type="fsBibleVerse" n="2">
          <cit>
            <quote>
              <pb facs="#f0009"/> <hi rendition="#fr">meinen Lauff vollendet/ ich habe<lb/>
Glauben gehalten/ forthin i&#x017F;t<lb/>
mir bey gelegt die Crone der Ge-<lb/>
rechtigkeit/ welche mir JE&#x017F;us<lb/>
Chri&#x017F;tus der Gerechte Richter<lb/>
an jenem Tage geben wird/ nicht<lb/>
mir aber allein/ &#x017F;ondern auch al-<lb/>
len denen/ &#x017F;o &#x017F;eine Er&#x017F;cheinung<lb/>
lieb haben.</hi> </quote>
            <bibl/>
          </cit>
        </div><lb/>
        <div type="fsMainPart" n="2">
          <p><hi rendition="#fr"><hi rendition="#in">E</hi>Jwn freudiger Kriegsman&#x0303;/</hi><lb/>
wann der &#x017F;einen Feind vor Augen<note place="right">1. <hi rendition="#aq">Cor.</hi> 9.</note><lb/>
&#x017F;tehet/ faulentzet er nicht/ hat auch<lb/>
die Waffen nicht weit von &#x017F;ich lie-<lb/>
gen/ &#x017F;ondern i&#x017F;t immer <hi rendition="#aq">alett/</hi> ent-<lb/>
weder den Feind zu da&#x0364;mpffen/ oder ja ritter-<lb/>
lich und tapfer zu &#x017F;terben/ damit der todt ihm<lb/>
nicht eine &#x017F;chande &#x017F;ondern eine ehre &#x017F;ein mo&#x0364;ge: Al-<note place="right">2. <hi rendition="#aq">Tim.</hi> 2.</note><lb/>
&#x017F;o thut auch ein reche&#x017F;chaffener Chri&#x017F;t/ der unter<lb/>
&#x017F;einem Feld Ober&#x017F;ten <hi rendition="#k">Je</hi>&#x017F;u Chri&#x017F;to wieder Teu-<lb/>
fel/ Welt und Flei&#x017F;ch als &#x017F;eine a&#x0364;rg&#x017F;ten Feinde im-<lb/>
mer im &#x017F;treit &#x017F;ein muß/ der faulentzet nicht/ legt<note place="right"><hi rendition="#aq">Ephe&#x017F;.</hi> 6.</note><lb/>
auch die Waffen der Gei&#x017F;tlichen Ritter&#x017F;chafft/<lb/>
Wort/ Glauben und Geba&#x0364;t nicht weit von &#x017F;ich/<lb/>
<fw type="sig" place="bottom">B</fw><fw type="catch" place="bottom">Damit</fw><lb/></p>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[0009] meinen Lauff vollendet/ ich habe Glauben gehalten/ forthin iſt mir bey gelegt die Crone der Ge- rechtigkeit/ welche mir JEſus Chriſtus der Gerechte Richter an jenem Tage geben wird/ nicht mir aber allein/ ſondern auch al- len denen/ ſo ſeine Erſcheinung lieb haben. EJwn freudiger Kriegsmañ/ wann der ſeinen Feind vor Augen ſtehet/ faulentzet er nicht/ hat auch die Waffen nicht weit von ſich lie- gen/ ſondern iſt immer alett/ ent- weder den Feind zu daͤmpffen/ oder ja ritter- lich und tapfer zu ſterben/ damit der todt ihm nicht eine ſchande ſondern eine ehre ſein moͤge: Al- ſo thut auch ein recheſchaffener Chriſt/ der unter ſeinem Feld Oberſten Jeſu Chriſto wieder Teu- fel/ Welt und Fleiſch als ſeine aͤrgſten Feinde im- mer im ſtreit ſein muß/ der faulentzet nicht/ legt auch die Waffen der Geiſtlichen Ritterſchafft/ Wort/ Glauben und Gebaͤt nicht weit von ſich/ Damit 1. Cor. 9. 2. Tim. 2. Epheſ. 6. B

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/354521
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/354521/9
Zitationshilfe: Albinus, Friedrich: Der Wackeren Christen und Kämpffer. Brieg, 1661, S. . In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/354521/9>, abgerufen am 06.08.2020.