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Richter, Gottfried: Fröliches Himmlisches Bewillkommen/ Treuer Prediger und Knechte Gottes. Liegnitz, [1678].

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gen-Lust und hoffertiges Leben/ vollendet seinen
Ambts- und Creutzes-Lauff mit Freuden/ und richtet
sein Hertz und Gemüthe nach dem/ das davornen ist/
nach dem frölichen himmlischen Will-
kommen/ dadurch hier alle Ambts-
und Creutz-Beschwerligkeit wird be-
nommen.
Das vernehmen wir auß unserm
vorhabenden Leichen-Texte: Ey du frommer
und getreuer Knecht/ du bist über we-
nigem getreu gewesen/ Jch wil dich
über viel setzen: Gehe ein zu deines
HErrenFreude.
Es bestehet dieses fröliche
Himmlische Willkommen in Dreyerley.

I.
Jn dem freundlichen Zuruffen.

Ey du frommer und getreuer Knecht.
Eph. IV, 3.Das Eu, heist eigentlich wohl/ als Eph. IV, 3. daß dirs
eu, wohl gehe/ und hat hier die Krafft einen zu loben/
einem Glück zu wüntschen/ und zugleich auch alles
gute zu versprechen. Freundlich ist.

Der Ambts-Name.

Der grosse König Himmels und der Erden nen-
net seine getreue Lehrer Knechte/ nemlich seine Knech-

te/ mit

gen-Luſt und hoffertiges Leben/ vollendet ſeinen
Ambts- und Creutzes-Lauff mit Freuden/ und richtet
ſein Hertz und Gemuͤthe nach dem/ das davornen iſt/
nach dem froͤlichen himmliſchen Will-
kommen/ dadurch hier alle Ambts-
und Creutz-Beſchwerligkeit wird be-
nommen.
Das vernehmen wir auß unſerm
vorhabenden Leichen-Texte: Ey du frommer
und getreuer Knecht/ du biſt uͤber we-
nigem getreu geweſen/ Jch wil dich
uͤber viel ſetzen: Gehe ein zu deines
HErrenFreude.
Es beſtehet dieſes froͤliche
Himmliſche Willkommen in Dreyerley.

I.
Jn dem freundlichen Zuruffen.

Ey du from̃er und getreuer Knecht.
Eph. IV, 3.Das Ἐυ, heiſt eigentlich wohl/ als Eph. IV, 3. daß dirs
ἐυ, wohl gehe/ und hat hier die Krafft einen zu loben/
einem Gluͤck zu wuͤntſchen/ und zugleich auch alles
gute zu verſprechen. Freundlich iſt.

Der Ambts-Name.

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net ſeine getreue Lehrer Knechte/ nemlich ſeine Knech-

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[[12]/0012] gen-Luſt und hoffertiges Leben/ vollendet ſeinen Ambts- und Creutzes-Lauff mit Freuden/ und richtet ſein Hertz und Gemuͤthe nach dem/ das davornen iſt/ nach dem froͤlichen himmliſchen Will- kommen/ dadurch hier alle Ambts- und Creutz-Beſchwerligkeit wird be- nommen. Das vernehmen wir auß unſerm vorhabenden Leichen-Texte: Ey du frommer und getreuer Knecht/ du biſt uͤber we- nigem getreu geweſen/ Jch wil dich uͤber viel ſetzen: Gehe ein zu deines HErrenFreude. Es beſtehet dieſes froͤliche Himmliſche Willkommen in Dreyerley. I. Jn dem freundlichen Zuruffen. Ey du from̃er und getreuer Knecht. Das Ἐυ, heiſt eigentlich wohl/ als Eph. IV, 3. daß dirs ἐυ, wohl gehe/ und hat hier die Krafft einen zu loben/ einem Gluͤck zu wuͤntſchen/ und zugleich auch alles gute zu verſprechen. Freundlich iſt. Eph. IV, 3. Der Ambts-Name. Der groſſe Koͤnig Himmels und der Erden nen- net ſeine getreue Lehrer Knechte/ nemlich ſeine Knech- te/ mit

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Zitationshilfe: Richter, Gottfried: Fröliches Himmlisches Bewillkommen/ Treuer Prediger und Knechte Gottes. Liegnitz, [1678], S. [12]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/539562/12>, abgerufen am 31.03.2020.