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Arnds, Wilhelm Erasmus: Eines zehen-jährigen Knabens Christlieb Leberecht von Exter/ aus Zerbst/ Christlich geführter Lebens-Lauff. Halle (Saale), 1708.

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Wahres Christenth. C. III.
her zu mir/ ihr Gesegneten meines
Vaters. etc.

Wenn aber GOTT wird sehen/
was die Gottlosen vor ein unhochzeitlich
Kleid an haben/ wird er sprechen: als
Matth. 25/ 41. Gehet hin ihr Gottlo-
sen/ in das ewige Feuer etc.

Wer aber will das heilige Kleid an-
ziehen/ der muß erst das Kleid auszie-
hen/ welches ihm die Welt angeleget
hat/ und sich alsdenn nicht mit Loths
Weib wieder nach des irdischen So-
doms Pracht umsehen/ und nach der
Welt Schmuck herum gaffen; Denn
die Kinder des Reichs werden aus-
gestossen in das Finsterniß hinaus/
da etc.
Wohl dem nun/ der bald das
hochzeitliche Kleid CHristum JEsum
in Zeiten anziehet durch wahre Busse
und Bekehrung von Sünden.

Gebeth.

DAllmächtiger/ heiliger und
liebreicher Vater/ ich lobe
deine Majestät und dei-

nen
D 5

Wahres Chriſtenth. C. III.
her zu mir/ ihr Geſegneten meines
Vaters. ꝛc.

Wenn aber GOTT wird ſehen/
was die Gottloſen vor ein unhochzeitlich
Kleid an haben/ wird er ſprechen: als
Matth. 25/ 41. Gehet hin ihr Gottlo-
ſen/ in das ewige Feuer ꝛc.

Wer aber will das heilige Kleid an-
ziehen/ der muß erſt das Kleid auszie-
hen/ welches ihm die Welt angeleget
hat/ und ſich alsdenn nicht mit Loths
Weib wieder nach des irdiſchen So-
doms Pracht umſehen/ und nach der
Welt Schmuck herum gaffen; Denn
die Kinder des Reichs werden aus-
geſtoſſen in das Finſterniß hinaus/
da ꝛc.
Wohl dem nun/ der bald das
hochzeitliche Kleid CHriſtum JEſum
in Zeiten anziehet durch wahre Buſſe
und Bekehrung von Suͤnden.

Gebeth.

DAllmaͤchtiger/ heiliger und
liebreicher Vater/ ich lobe
deine Majeſtaͤt und dei-

nen
D 5
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[81/0107] Wahres Chriſtenth. C. III. her zu mir/ ihr Geſegneten meines Vaters. ꝛc. Wenn aber GOTT wird ſehen/ was die Gottloſen vor ein unhochzeitlich Kleid an haben/ wird er ſprechen: als Matth. 25/ 41. Gehet hin ihr Gottlo- ſen/ in das ewige Feuer ꝛc. Wer aber will das heilige Kleid an- ziehen/ der muß erſt das Kleid auszie- hen/ welches ihm die Welt angeleget hat/ und ſich alsdenn nicht mit Loths Weib wieder nach des irdiſchen So- doms Pracht umſehen/ und nach der Welt Schmuck herum gaffen; Denn die Kinder des Reichs werden aus- geſtoſſen in das Finſterniß hinaus/ da ꝛc. Wohl dem nun/ der bald das hochzeitliche Kleid CHriſtum JEſum in Zeiten anziehet durch wahre Buſſe und Bekehrung von Suͤnden. Gebeth. DAllmaͤchtiger/ heiliger und liebreicher Vater/ ich lobe deine Majeſtaͤt und dei- nen D 5

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Zitationshilfe: Arnds, Wilhelm Erasmus: Eines zehen-jährigen Knabens Christlieb Leberecht von Exter/ aus Zerbst/ Christlich geführter Lebens-Lauff. Halle (Saale), 1708, S. 81. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/arends_exter_1708/107>, abgerufen am 27.05.2020.