Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Arndt, Johann: Vom wahren Christenthumb. Bd. 4. Magdeburg, 1610.

Bild:
<< vorherige Seite
dem Himmel.

Siehe kan Gottes Wort den Him-
mel also befestigen/ vnd Er solte dir deineGottes
Wort deß
Himmels
Feste.

zusage nit halten? Helt vnd tregt Gott
den Himmel durch sein krefftiges
Wort/ vnd Er solte dich nicht könnenHebr. 1.
halten/ heben vnd tragen?

Es sol dich aber dieser vnuergengli-
cher Himmel höher führen zu dem ver-Verbor-
gener
Himmel.

borgenen Himmel/ da dz liebliche we-
sen da Frewde ist die fülle/ welches S.
Paulus das Paradies vnd den dritten1. Reg. 8.
Psal. 16.
1. Cor. 11.
2. Cor. 12.
1. Thun. 3.
Joh. 4.
Matth. 13

Himmel nennet/ vnd die Herligkeit/ in
welcher vnser lieber Herr Jesus Chri-
stus auffgenommen/ welches der Herr
nennet seines Vaters Haus/ da Er vns
die stette bereitet/ welcher auch genen-
net wird aller Himmel Himmel.

Ja essol dich dieser vergengliche
eusserliche Himmel in dich selbst füh-Deß Gleu-
bigen Men-
schen Hertz
ist Gottes
Himmel.

ren/ in dein eigen Hertz vnnd Seele.
Da hat auch Gott seinen Himmel/ in
welchem Er Wohnet: So spicht
der Hohe vnnd Erhabene/ der EwigEsa. 57.
wohnet/ des Name Heilig ist:

Der
dem Himmel.

Siehe kan Gottes Wort den Him-
mel alſo befeſtigen/ vñ Er ſolte dir deineGottes
Wort deß
Himmels
Feſte.

zuſage nit halten? Helt vnd tregt Gott
den Himmel durch ſein krefftiges
Wort/ vnd Er ſolte dich nicht koͤnnenHebr. 1.
halten/ heben vnd tragen?

Es ſol dich aber dieſer vnuergengli-
cher Himmel hoͤher fuͤhren zu dem ver-Verbor-
gener
Himmel.

borgenen Himmel/ da dz liebliche we-
ſen da Frewde iſt die fuͤlle/ welches S.
Paulus das Paradies vnd den dritten1. Reg. 8.
Pſal. 16.
1. Cor. 11.
2. Cor. 12.
1. Thun. 3.
Joh. 4.
Matth. 13

Himmel nennet/ vnd die Herligkeit/ in
welcher vnſer lieber Herr Jeſus Chri-
ſtus auffgenommen/ welches der Herr
nennet ſeines Vaters Haus/ da Er vns
die ſtette bereitet/ welcher auch genen-
net wird aller Himmel Himmel.

Ja esſol dich dieſer vergengliche
euſſerliche Himmel in dich ſelbſt fuͤh-Deß Gleu-
bigẽ Men-
ſchen Hertz
iſt Gottes
Himmel.

ren/ in dein eigen Hertz vnnd Seele.
Da hat auch Gott ſeinen Himmel/ in
welchem Er Wohnet: So ſpicht
der Hohe vnnd Erhabene/ der EwigEſa. 57.
wohnet/ des Name Heilig iſt:

Der
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <pb facs="#f0049" n="27"/>
        <fw place="top" type="header"> <hi rendition="#b">dem Himmel.</hi> </fw><lb/>
        <p>Siehe kan Gottes Wort den Him-<lb/>
mel al&#x017F;o befe&#x017F;tigen/ vn&#x0303; Er &#x017F;olte dir deine<note place="right">Gottes<lb/>
Wort deß<lb/>
Himmels<lb/>
Fe&#x017F;te.</note><lb/>
zu&#x017F;age nit halten? Helt vnd tregt Gott<lb/>
den Himmel durch &#x017F;ein krefftiges<lb/>
Wort/ vnd Er &#x017F;olte dich nicht ko&#x0364;nnen<note place="right">Hebr. 1.</note><lb/>
halten/ heben vnd tragen?</p><lb/>
        <p>Es &#x017F;ol dich aber die&#x017F;er vnuergengli-<lb/>
cher Himmel ho&#x0364;her fu&#x0364;hren zu dem ver-<note place="right">Verbor-<lb/>
gener<lb/>
Himmel.</note><lb/>
borgenen Himmel/ da dz liebliche we-<lb/>
&#x017F;en da Frewde i&#x017F;t die fu&#x0364;lle/ welches S.<lb/>
Paulus das Paradies vnd den dritten<note place="right">1. Reg. 8.<lb/>
P&#x017F;al. 16.<lb/>
1. Cor. 11.<lb/>
2. Cor. 12.<lb/>
1. Thun. 3.<lb/>
Joh. 4.<lb/>
Matth. 13</note><lb/>
Himmel nennet/ vnd die Herligkeit/ in<lb/>
welcher vn&#x017F;er lieber <hi rendition="#k">He</hi>rr Je&#x017F;us Chri-<lb/>
&#x017F;tus auffgenommen/ welches der Herr<lb/>
nennet &#x017F;eines Vaters Haus/ da Er vns<lb/>
die &#x017F;tette bereitet/ welcher auch genen-<lb/>
net wird aller Himmel Himmel.</p><lb/>
        <p>Ja es&#x017F;ol dich die&#x017F;er vergengliche<lb/>
eu&#x017F;&#x017F;erliche Himmel in dich &#x017F;elb&#x017F;t fu&#x0364;h-<note place="right">Deß Gleu-<lb/>
bige&#x0303; Men-<lb/>
&#x017F;chen Hertz<lb/>
i&#x017F;t Gottes<lb/>
Himmel.</note><lb/>
ren/ in dein eigen Hertz vnnd Seele.<lb/>
Da hat auch Gott &#x017F;einen Himmel/ in<lb/>
welchem Er Wohnet: So &#x017F;picht<lb/>
der Hohe vnnd Erhabene/ der Ewig<note place="right">E&#x017F;a. 57.</note><lb/>
wohnet/ des Name Heilig i&#x017F;t:<lb/>
<fw place="bottom" type="catch">Der</fw><lb/></p>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[27/0049] dem Himmel. Siehe kan Gottes Wort den Him- mel alſo befeſtigen/ vñ Er ſolte dir deine zuſage nit halten? Helt vnd tregt Gott den Himmel durch ſein krefftiges Wort/ vnd Er ſolte dich nicht koͤnnen halten/ heben vnd tragen? Gottes Wort deß Himmels Feſte. Hebr. 1. Es ſol dich aber dieſer vnuergengli- cher Himmel hoͤher fuͤhren zu dem ver- borgenen Himmel/ da dz liebliche we- ſen da Frewde iſt die fuͤlle/ welches S. Paulus das Paradies vnd den dritten Himmel nennet/ vnd die Herligkeit/ in welcher vnſer lieber Herr Jeſus Chri- ſtus auffgenommen/ welches der Herr nennet ſeines Vaters Haus/ da Er vns die ſtette bereitet/ welcher auch genen- net wird aller Himmel Himmel. Verbor- gener Himmel. 1. Reg. 8. Pſal. 16. 1. Cor. 11. 2. Cor. 12. 1. Thun. 3. Joh. 4. Matth. 13 Ja esſol dich dieſer vergengliche euſſerliche Himmel in dich ſelbſt fuͤh- ren/ in dein eigen Hertz vnnd Seele. Da hat auch Gott ſeinen Himmel/ in welchem Er Wohnet: So ſpicht der Hohe vnnd Erhabene/ der Ewig wohnet/ des Name Heilig iſt: Der Deß Gleu- bigẽ Men- ſchen Hertz iſt Gottes Himmel. Eſa. 57.

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/arndt_christentum04_1610
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/arndt_christentum04_1610/49
Zitationshilfe: Arndt, Johann: Vom wahren Christenthumb. Bd. 4. Magdeburg, 1610, S. 27. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/arndt_christentum04_1610/49>, abgerufen am 05.08.2020.