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Arnold, Gottfried: Unpartheyische Kirchen- und Ketzer-Historie. Bd. 2 (T. 3/4). Frankfurt (Main), 1700.

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denen Marpurgischen Weigelianern und Bartholomaeo Sclei.
[Spaltenumbruch] Jahr
MDC.
biß
MDCC
fältige und teutsche Theologia; anwei-
send/ wie ein jeder mensch/ durch das ge-
heimniß JEsu CHristi in uns/ zu dem
wahren und lebendigen glauben und er-
käntniß des dreyeinigen GOttes/ seiner
selbst und aller creaturen wesendlich
gelangen/ und also das reich GOttes in
der seelen wie der finden/ eröffnen/ und
im rechten gebrauch aller dinge/ em-
pfindlich geniessen solle: gegründet und
angewissen in dem dreyfachen Göttli-
chen Offenbarungs-buche/ als der H.
Schrifft/ der grossen und kleinen welt.

Dessen
zweck und
absehen.
Der inhalt und die absicht solcher schrifften ist
theils aus diesemtitul zu sehen/ theils auch aus
der vorgesetzten anrede/ da der 15. und 16. para-
graphus
also lautet: Sie werden euch sehr
hochwichtige dinge mit grossem ernst
seelen-erbaulich vortragen/ einschärf-
fen und anweisen/ wie man nemlich al-
le creaturen und wercke GOttes und
seines geistes/ durch das geheimniß JE-
su CHristi in uns/ soll lernen recht erken-
nen/ zerlegen und auffschliessen/ auch/
nach dem Göttlichen befehl/ zu GOt-
tes offenbarung/ ehre und herrligkeit/
zu des nächsten reiner liebe und unser al-
ler seligkeit wol anwenden und gebrau-
chen solle! Jhr werdet mit entsetzen er-
fahren/ wann/ wo und wie der unbe-
greiffliche GOtt durch die dreyeinige
offenbarung seines ewigen wortes/
lichts und geistes so wol in uns selbsten
als ausser uns in allen creaturen mit uns
rede und handele/ nach der weise/ wie wir
uns gegen seine allgegenwärtige heil.
Majest ät tragen/ in gehorsam/ furcht
und liebe/ oder in ungehorsam/ miß-
brauch und verachtung seiner gaben:
Denn wer nicht mit ihm in seiner heil. ge-
genwart in CHristo JEsu wandelt/ der
wandelt wider ihn/ und wird an statt
seines segens/ erkäntniß und liebe: mit
unsegen/ blindheit und ungnade angese-
hen und gestraffet; Wie uns dessen un-
seretägliche erfahrung überzeugenkan/
nächst diesem werdet ihr in unpartheyi-
scher überlegung und wiederkäuung des
grundes und fundaments/ daraus dieser

auctor geschrieben/ und dahin er anwei-
set/ bemercken die unfehlbare gewißheit
von der wahren Christen-
Religion, und
deren glaubigen gemeinschafft; im-
gleichen was und wo ihre lehr-schul
und kirche sey/ und wie man darzu kom-
men müsse! Jn summa/ ihr werdet ver-
nehmen/ was der einige hochgelobte
GOtt sey/ nach der offenbarung seines
wesens und dreyfachen bildes in allen
seinen geschöpffen und creaturen in zeit
und ewigkeit.

Materien
und in-
halt.

21. Die materien dieses buches sind in fol-
gende theile eingerichtet. Der erste handelt in
dreyen büchern vom dreyfachen lebens-
buch des lebendigen GOttes; nemlich
wo man das wahre erkantniß GOttes
suchen/ und wor aus man es lernen solle/
nemlich aus den dreyen lebendigen bü-
chern des lebendigen GOttes/ und nicht
[Spaltenumbruch] aus der menschen todten büchern.
DerJahr
MDC.
biß
MDCC.

andere von dem helleuchtenden auff-
gang des hochmächtigen lichtes GOt-
tes; oder gründlicher bericht aus heil.
schrifft/ was das lebendige erkäntniß
GOttes sey: Nemlich daß wir allein
GOtt/ und nicht die menschen/ den ab-
gott/ hören sollen; das ist/ daß wir GOtt
allein/ und die in seinem namen kommen
und von ihm gesandt sind/ hören sollen/
und nicht die abgesandten der welt oder
des teuffels.
Und der dritte theil eine be-
trachtung von des Adams Fall und des-
sen herstellung. Oder gründlicher be-
richt/ was uns das lebendige wesendli-
che erkäntniß GOttes nütze sey/ nemlich
daß der mensch in GOtt recht lebe/ und
das Abendmahl CHristitäglich aus ihm
niessen könne. Hieran ist
gefüget eine all-
gemeine buß-rede und eine klage über die
unbußfertige welt/ und endlich eine ge-
heime betrachtung des Vater Unsers/

welche schon anno 1639. durch Abraham von
Franckenberg auch publiciret worde. Daran zu
letzt 16. geistliche betrachtungen von ho-
hen und gemeinen glaubens lehren
ange-
gefüget sind. Was sonst den haupt-grund sei-Sein
grund auff
CHristum
allein.

ner lehre anbelangt/ gehet derselbe durchge-
hends dahin/ daß er auff CHristi vereinigung
und das neue leben in ihm durchgehends drin-
get/ und darauff alle übrige stücke des Chri-
stenthums gründet. Zur probe dieses seines
ausdrucks können folgende worte aus dem drit-
ten buch §. 30. u. f. dienen: So wir nun die
liebe in uns haben müssen/ und CHri-
stus ist die liebe GOttes/ so müssen wir
je CHristum in wendig in unserm hertzen
in uns/ und nicht ausser uns haben/ denn
die liebe ist alleine CHristus und alles/
wenn wir das glaubten und thäten/ so
wären wir selige leute. Denn wie Adam
mit seinem schaden nicht ausser/ sondern
in uns ist: So muß auch CHristus mit
seiner artzeney leben/ friede/ freude/
licht/ liebe/ reich/ hülffe und krafft in
uns seyn.
Luc. XVII. Gal. II. Col. I. Rom.
V. VI. III XIV. 2. Cor. XIII.
Wissen wirUnd zwar
in der see-
len.

nun/ daß CHristus in uns/ wie er dann in
allen menschen ist/ und anklopfft und
wir ihn auffnehmen/ anbeten/ und an-
ruffen/
quia invocare est in cor vocare, so
sind wir in der gemeine GOttes/ und al-
ler seiner heiligen/ und so will CHristus
in und bey unsbleiben/ wohnen/ und das
Abendmahl mit uns halten/ und wir mit
ihm/ nach der Schrifft/
Apoc. III. Joh. I.
VI. XIV. XV. Hebr. XII. XIII. Eph. II. III.
IV. 1. Joh. II. III. IV.
So wir aber un-
sern nächsten nicht recht lieben/ we-
he uns/ daß wirs nicht thun; denn es
wird uns gehen/ wie
Anania und seinem
weibe der
Sapphira Actor. V. Daraus fol-
get nun unwidersprechlich/ daß unsder
auswendige CHristus nach dem fleisch
gar nichts nütze ist mit alle seinemthun
und leiden/ wo wir nicht den inwendi-
gen CHristum in uns haben/ der uns
recht ermundert in der liebe GOttes/
und zu geistlichen und neuen Creaturen
machet. Denn der glaube erfordert ein

gantzes
A. K. H. Dritter Theil. B

denen Marpurgiſchen Weigelianern und Bartholomæo Sclei.
[Spaltenumbruch] Jahr
MDC.
biß
MDCC
faͤltige und teutſche Theologia; anwei-
ſend/ wie ein jeder menſch/ durch das ge-
heimniß JEſu CHriſti in uns/ zu dem
wahren und lebendigen glauben und er-
kaͤntniß des dreyeinigen GOttes/ ſeiner
ſelbſt und aller creaturen weſendlich
gelangen/ und alſo das reich GOttes in
der ſeelen wie der finden/ eroͤffnen/ und
im rechten gebrauch aller dinge/ em-
pfindlich genieſſen ſolle: gegruͤndet und
angewiſſen in dem dreyfachen Goͤttli-
chen Offenbarungs-buche/ als der H.
Schrifft/ der groſſen und kleinen welt.

Deſſen
zweck und
abſehen.
Der inhalt und die abſicht ſolcher ſchrifften iſt
theils aus dieſemtitul zu ſehen/ theils auch aus
der vorgeſetzten anrede/ da der 15. und 16. para-
graphus
alſo lautet: Sie werden euch ſehr
hochwichtige dinge mit groſſem ernſt
ſeelen-erbaulich vortragen/ einſchaͤrf-
fen und anweiſen/ wie man nemlich al-
le creaturen und wercke GOttes und
ſeines geiſtes/ durch das geheimniß JE-
ſu CHriſti in uns/ ſoll lernen recht erken-
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Deñ wer nicht mit ihm in ſeiner heil. ge-
genwart in CHriſto JEſu wandelt/ der
wandelt wider ihn/ und wird an ſtatt
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unſegen/ blindheit und ungnade angeſe-
hen und geſtraffet; Wie uns deſſen un-
ſeretaͤgliche erfahrung uͤberzeugenkan/
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ſcher uͤberlegung und wiederkaͤuung des
grundes und fundaments/ daraus dieſer

auctor geſchrieben/ und dahin er anwei-
ſet/ bemercken die unfehlbare gewißheit
von der wahren Chriſten-
Religion, und
deren glaubigen gemeinſchafft; im-
gleichen was und wo ihre lehr-ſchul
und kirche ſey/ und wie man darzu kom-
men muͤſſe! Jn ſumma/ ihr werdet ver-
nehmen/ was der einige hochgelobte
GOtt ſey/ nach der offenbarung ſeines
weſens und dreyfachen bildes in allen
ſeinen geſchoͤpffen und creaturen in zeit
und ewigkeit.

Materien
und in-
halt.

21. Die materien dieſes buches ſind in fol-
gende theile eingerichtet. Der erſte handelt in
dreyen buͤchern vom dreyfachen lebens-
buch des lebendigen GOttes; nemlich
wo man das wahre erkantniß GOttes
ſuchen/ und wor aus man es lernen ſolle/
nemlich aus den dreyen lebendigen buͤ-
chern des lebendigen GOttes/ und nicht
[Spaltenumbruch] aus der menſchen todten buͤchern.
DerJahr
MDC.
biß
MDCC.

andere von dem helleuchtenden auff-
gang des hochmaͤchtigen lichtes GOt-
tes; oder gruͤndlicher bericht aus heil.
ſchrifft/ was das lebendige erkaͤntniß
GOttes ſey: Nemlich daß wir allein
GOtt/ und nicht die menſchen/ den ab-
gott/ hoͤren ſollen; das iſt/ daß wir GOtt
allein/ und die in ſeinem namen kommen
und von ihm geſandt ſind/ hoͤren ſollen/
und nicht die abgeſandten der welt oder
des teuffels.
Und der dritte theil eine be-
trachtung von des Adams Fall und deſ-
ſen herſtellung. Oder gruͤndlicher be-
richt/ was uns das lebendige weſendli-
che erkaͤntniß GOttes nuͤtze ſey/ nemlich
daß der menſch in GOtt recht lebe/ und
das Abendmahl CHriſtitaͤglich aus ihm
nieſſen koͤnne. Hieran iſt
gefuͤget eine all-
gemeine buß-rede und eine klage uͤber die
unbußfertige welt/ und endlich eine ge-
heime betrachtung des Vater Unſers/

welche ſchon anno 1639. durch Abraham von
Franckenberg auch publiciret wordē. Daran zu
letzt 16. geiſtliche betrachtungen von ho-
hen und gemeinen glaubens lehren
ange-
gefuͤget ſind. Was ſonſt den haupt-grund ſei-Sein
grund auff
CHriſtum
allein.

ner lehre anbelangt/ gehet derſelbe durchge-
hends dahin/ daß er auff CHriſti vereinigung
und das neue leben in ihm durchgehends drin-
get/ und darauff alle uͤbrige ſtuͤcke des Chri-
ſtenthums gruͤndet. Zur probe dieſes ſeines
ausdrucks koͤnnen folgende worte aus dem drit-
ten buch §. 30. u. f. dienen: So wir nun die
liebe in uns haben muͤſſen/ und CHri-
ſtus iſt die liebe GOttes/ ſo muͤſſen wir
je CHriſtum in wendig in unſerm hertzen
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die liebe iſt alleine CHriſtus und alles/
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waͤren wir ſelige leute. Denn wie Adam
mit ſeinem ſchaden nicht auſſer/ ſondern
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Luc. XVII. Gal. II. Col. I. Rom.
V. VI. III XIV. 2. Cor. XIII.
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in der ſee-
len.

nun/ daß CHriſtus in uns/ wie er dann in
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quia invocare eſt in cor vocare, ſo
ſind wir in der gemeine GOttes/ und al-
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in und bey unsbleiben/ wohnen/ und das
Abendmahl mit uns halten/ uñ wir mit
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Apoc. III. Joh. I.
VI. XIV. XV. Hebr. XII. XIII. Eph. II. III.
IV. 1. Joh. II. III. IV.
So wir aber un-
ſern naͤchſten nicht recht lieben/ we-
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Anania und ſeinem
weibe der
Sapphira Actor. V. Daraus fol-
get nun unwiderſprechlich/ daß unsder
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gar nichts nuͤtze iſt mit alle ſeinemthun
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[9/0021] denen Marpurgiſchen Weigelianern und Bartholomæo Sclei. faͤltige und teutſche Theologia; anwei- ſend/ wie ein jeder menſch/ durch das ge- heimniß JEſu CHriſti in uns/ zu dem wahren und lebendigen glauben und er- kaͤntniß des dreyeinigen GOttes/ ſeiner ſelbſt und aller creaturen weſendlich gelangen/ und alſo das reich GOttes in der ſeelen wie der finden/ eroͤffnen/ und im rechten gebrauch aller dinge/ em- pfindlich genieſſen ſolle: gegruͤndet und angewiſſen in dem dreyfachen Goͤttli- chen Offenbarungs-buche/ als der H. Schrifft/ der groſſen und kleinen welt. Der inhalt und die abſicht ſolcher ſchrifften iſt theils aus dieſemtitul zu ſehen/ theils auch aus der vorgeſetzten anrede/ da der 15. und 16. para- graphus alſo lautet: Sie werden euch ſehr hochwichtige dinge mit groſſem ernſt ſeelen-erbaulich vortragen/ einſchaͤrf- fen und anweiſen/ wie man nemlich al- le creaturen und wercke GOttes und ſeines geiſtes/ durch das geheimniß JE- ſu CHriſti in uns/ ſoll lernen recht erken- nen/ zerlegen und auffſchlieſſen/ auch/ nach dem Goͤttlichen befehl/ zu GOt- tes offenbarung/ ehre und herrligkeit/ zu des naͤchſten reiner liebe und unſer al- ler ſeligkeit wol anwenden und gebrau- chen ſolle! Jhr werdet mit entſetzen er- fahren/ wann/ wo und wie der unbe- greiffliche GOtt durch die dreyeinige offenbarung ſeines ewigen wortes/ lichts und geiſtes ſo wol in uns ſelbſten als auſſer uns in allen creaturen mit uns rede und handele/ nach der weiſe/ wie wir uns gegen ſeine allgegenwaͤrtige heil. Majeſt aͤt tragen/ in gehorſam/ furcht und liebe/ oder in ungehorſam/ miß- brauch und verachtung ſeiner gaben: Deñ wer nicht mit ihm in ſeiner heil. ge- genwart in CHriſto JEſu wandelt/ der wandelt wider ihn/ und wird an ſtatt ſeines ſegens/ erkaͤntniß und liebe: mit unſegen/ blindheit und ungnade angeſe- hen und geſtraffet; Wie uns deſſen un- ſeretaͤgliche erfahrung uͤberzeugenkan/ naͤchſt dieſem werdet ihr in unpartheyi- ſcher uͤberlegung und wiederkaͤuung des grundes und fundaments/ daraus dieſer auctor geſchrieben/ und dahin er anwei- ſet/ bemercken die unfehlbare gewißheit von der wahren Chriſten- Religion, und deren glaubigen gemeinſchafft; im- gleichen was und wo ihre lehr-ſchul und kirche ſey/ und wie man darzu kom- men muͤſſe! Jn ſumma/ ihr werdet ver- nehmen/ was der einige hochgelobte GOtt ſey/ nach der offenbarung ſeines weſens und dreyfachen bildes in allen ſeinen geſchoͤpffen und creaturen in zeit und ewigkeit. Jahr MDC. biß MDCC Deſſen zweck und abſehen. 21. Die materien dieſes buches ſind in fol- gende theile eingerichtet. Der erſte handelt in dreyen buͤchern vom dreyfachen lebens- buch des lebendigen GOttes; nemlich wo man das wahre erkantniß GOttes ſuchen/ und wor aus man es lernen ſolle/ nemlich aus den dreyen lebendigen buͤ- chern des lebendigen GOttes/ und nicht aus der menſchen todten buͤchern. Der andere von dem helleuchtenden auff- gang des hochmaͤchtigen lichtes GOt- tes; oder gruͤndlicher bericht aus heil. ſchrifft/ was das lebendige erkaͤntniß GOttes ſey: Nemlich daß wir allein GOtt/ und nicht die menſchen/ den ab- gott/ hoͤren ſollen; das iſt/ daß wir GOtt allein/ und die in ſeinem namen kommen und von ihm geſandt ſind/ hoͤren ſollen/ und nicht die abgeſandten der welt oder des teuffels. Und der dritte theil eine be- trachtung von des Adams Fall und deſ- ſen herſtellung. Oder gruͤndlicher be- richt/ was uns das lebendige weſendli- che erkaͤntniß GOttes nuͤtze ſey/ nemlich daß der menſch in GOtt recht lebe/ und das Abendmahl CHriſtitaͤglich aus ihm nieſſen koͤnne. Hieran iſt gefuͤget eine all- gemeine buß-rede und eine klage uͤber die unbußfertige welt/ und endlich eine ge- heime betrachtung des Vater Unſers/ welche ſchon anno 1639. durch Abraham von Franckenberg auch publiciret wordē. Daran zu letzt 16. geiſtliche betrachtungen von ho- hen und gemeinen glaubens lehren ange- gefuͤget ſind. Was ſonſt den haupt-grund ſei- ner lehre anbelangt/ gehet derſelbe durchge- hends dahin/ daß er auff CHriſti vereinigung und das neue leben in ihm durchgehends drin- get/ und darauff alle uͤbrige ſtuͤcke des Chri- ſtenthums gruͤndet. Zur probe dieſes ſeines ausdrucks koͤnnen folgende worte aus dem drit- ten buch §. 30. u. f. dienen: So wir nun die liebe in uns haben muͤſſen/ und CHri- ſtus iſt die liebe GOttes/ ſo muͤſſen wir je CHriſtum in wendig in unſerm hertzen in uns/ und nicht auſſer uns haben/ denn die liebe iſt alleine CHriſtus und alles/ wenn wir das glaubten und thaͤten/ ſo waͤren wir ſelige leute. Denn wie Adam mit ſeinem ſchaden nicht auſſer/ ſondern in uns iſt: So muß auch CHriſtus mit ſeiner artzeney leben/ friede/ freude/ licht/ liebe/ reich/ huͤlffe und krafft in uns ſeyn. Luc. XVII. Gal. II. Col. I. Rom. V. VI. III XIV. 2. Cor. XIII. Wiſſen wir nun/ daß CHriſtus in uns/ wie er dann in allen menſchen iſt/ und anklopfft und wir ihn auffnehmen/ anbeten/ und an- ruffen/ quia invocare eſt in cor vocare, ſo ſind wir in der gemeine GOttes/ und al- ler ſeiner heiligen/ und ſo will CHriſtus in und bey unsbleiben/ wohnen/ und das Abendmahl mit uns halten/ uñ wir mit ihm/ nach der Schrifft/ Apoc. III. Joh. I. VI. XIV. XV. Hebr. XII. XIII. Eph. II. III. IV. 1. Joh. II. III. IV. So wir aber un- ſern naͤchſten nicht recht lieben/ we- he uns/ daß wirs nicht thun; denn es wird uns gehen/ wie Anania und ſeinem weibe der Sapphira Actor. V. Daraus fol- get nun unwiderſprechlich/ daß unsder auswendige CHriſtus nach dem fleiſch gar nichts nuͤtze iſt mit alle ſeinemthun und leiden/ wo wir nicht den inwendi- gen CHriſtum in uns haben/ der uns recht ermundert in der liebe GOttes/ und zu geiſtlichen und neuen Creaturen machet. Denn der glaube erfordert ein gantzes Jahr MDC. biß MDCC. Sein grund auff CHriſtum allein. Und zwar in der ſee- len. A. K. H. Dritter Theil. B

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Zitationshilfe: Arnold, Gottfried: Unpartheyische Kirchen- und Ketzer-Historie. Bd. 2 (T. 3/4). Frankfurt (Main), 1700, S. 9. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/arnold_ketzerhistorie02_1700/21>, abgerufen am 25.10.2020.