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Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der vergleichenden Anatomie. Göttingen, 1805.

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XX. Abschnitt.
selben haben die Vögel einen kurzen,
stumpfen, hohlen, knöchernen Zapfen,
der aus dem Vorhof schräg nach hin-
ten herabsteigt, übrigens aber so wie
die Schnecke der Säugethiere, durch
eine Scheidewand in zwey Gänge ab-
getheilt ist, deren einer auf das runde
Fenster stösst; überhaupt auch eben so,
wie jene Schnecke, Markfäden vom Ge-
hörnerven aufnimmt u. dergl. m.

C) AMPHIBIEN.
§. 264.

Das Gehörorgan zeigt in den ver-
schiedenen Ordnungen, und selbst bey
manchen Geschlechtern dieser Thier-
classe *) mehr Verschiedenheit, als in

den
*) S. ausser den schon genannten, Bru-
nelli
im VII. B. der comment. instit.
Bononiens
. pag. 301 u. f. mit Abbildun-
gen des Gehörorgans von See- und
Fluss-Schildkröten, Fröschen, Eidexen
und Schlangen. Andere Figuren aus
eben

XX. Abschnitt.
selben haben die Vögel einen kurzen,
stumpfen, hohlen, knöchernen Zapfen,
der aus dem Vorhof schräg nach hin-
ten herabsteigt, übrigens aber so wie
die Schnecke der Säugethiere, durch
eine Scheidewand in zwey Gänge ab-
getheilt ist, deren einer auf das runde
Fenster stöſst; überhaupt auch eben so,
wie jene Schnecke, Markfäden vom Ge-
hörnerven aufnimmt u. dergl. m.

C) AMPHIBIEN.
§. 264.

Das Gehörorgan zeigt in den ver-
schiedenen Ordnungen, und selbst bey
manchen Geschlechtern dieser Thier-
classe *) mehr Verschiedenheit, als in

den
*) S. auſser den schon genannten, Bru-
nelli
im VII. B. der comment. instit.
Bononiens
. pag. 301 u. f. mit Abbildun-
gen des Gehörorgans von See- und
Fluſs-Schildkröten, Fröschen, Eidexen
und Schlangen. Andere Figuren aus
eben
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[372/0394] XX. Abschnitt. selben haben die Vögel einen kurzen, stumpfen, hohlen, knöchernen Zapfen, der aus dem Vorhof schräg nach hin- ten herabsteigt, übrigens aber so wie die Schnecke der Säugethiere, durch eine Scheidewand in zwey Gänge ab- getheilt ist, deren einer auf das runde Fenster stöſst; überhaupt auch eben so, wie jene Schnecke, Markfäden vom Ge- hörnerven aufnimmt u. dergl. m. C) AMPHIBIEN. §. 264. Das Gehörorgan zeigt in den ver- schiedenen Ordnungen, und selbst bey manchen Geschlechtern dieser Thier- classe *) mehr Verschiedenheit, als in den *) S. auſser den schon genannten, Bru- nelli im VII. B. der comment. instit. Bononiens. pag. 301 u. f. mit Abbildun- gen des Gehörorgans von See- und Fluſs-Schildkröten, Fröschen, Eidexen und Schlangen. Andere Figuren aus eben

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Zitationshilfe: Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der vergleichenden Anatomie. Göttingen, 1805, S. 372. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_anatomie_1805/394>, abgerufen am 23.02.2019.