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Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der vergleichenden Anatomie. Göttingen, 1805.

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XXI. Abschnitt.
Eben diese letztgedachte wird bey den
Fischen vorn zur Iris, und zeichnet sich
bey vielen durch den bekannten eigenen
Silber- oder Goldglanz aus.

Die Retina ist deutlich in zwey Blät-
ter theilbar, wovon das äussere markig,
das innere aber von sauber faserigem Ge-
füge ist.

§. 292.

Die beyden andern den Fischaugen
ausschliesslich eigenen und, wenigstens
den Grätenfischen, gemeinen Organe,
sind erstens ein meist hufeisenförmiger
Wulst, der zwischen den beyden ge-
dachten inneren Blättern der Choroidea
(der Ruyschiana und vasculosa Hall.)
liegt, und von manchen für musku-
lös, von anderen hingegen für drüsicht
gehalten wird; und zweytens die klok-
kenförmige Gefäshaut (campanula Hal-
leri
), die aus der Ruyschischen ent-
springt, und nach der Linse geht, mit-
hin einige (aber doch nur entferntere)

Aehnlich-

XXI. Abschnitt.
Eben diese letztgedachte wird bey den
Fischen vorn zur Iris, und zeichnet sich
bey vielen durch den bekannten eigenen
Silber- oder Goldglanz aus.

Die Retina ist deutlich in zwey Blät-
ter theilbar, wovon das äuſsere markig,
das innere aber von sauber faserigem Ge-
füge ist.

§. 292.

Die beyden andern den Fischaugen
ausschlieſslich eigenen und, wenigstens
den Grätenfischen, gemeinen Organe,
sind erstens ein meist hufeisenförmiger
Wulst, der zwischen den beyden ge-
dachten inneren Blättern der Choroidea
(der Ruyschiana und vasculosa Hall.)
liegt, und von manchen für musku-
lös, von anderen hingegen für drüsicht
gehalten wird; und zweytens die klok-
kenförmige Gefäshaut (campanula Hal-
leri
), die aus der Ruyschischen ent-
springt, und nach der Linse geht, mit-
hin einige (aber doch nur entferntere)

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[406/0428] XXI. Abschnitt. Eben diese letztgedachte wird bey den Fischen vorn zur Iris, und zeichnet sich bey vielen durch den bekannten eigenen Silber- oder Goldglanz aus. Die Retina ist deutlich in zwey Blät- ter theilbar, wovon das äuſsere markig, das innere aber von sauber faserigem Ge- füge ist. §. 292. Die beyden andern den Fischaugen ausschlieſslich eigenen und, wenigstens den Grätenfischen, gemeinen Organe, sind erstens ein meist hufeisenförmiger Wulst, der zwischen den beyden ge- dachten inneren Blättern der Choroidea (der Ruyschiana und vasculosa Hall.) liegt, und von manchen für musku- lös, von anderen hingegen für drüsicht gehalten wird; und zweytens die klok- kenförmige Gefäshaut (campanula Hal- leri), die aus der Ruyschischen ent- springt, und nach der Linse geht, mit- hin einige (aber doch nur entferntere) Aehnlich-

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Zitationshilfe: Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der vergleichenden Anatomie. Göttingen, 1805, S. 406. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_anatomie_1805/428>, abgerufen am 17.02.2019.