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Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der vergleichenden Anatomie. 3. Aufl. Göttingen, 1824.

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hältniss zu der Feinheit seiner dar-
aus entspringenden Nerven hat*).

A) SÄUGETHIERE.
§. 205.

Schon die beiden grossen Scheide-
wände welche die harte Hirnhaut als

*) Den grossen Einfluss den dieses Ver-
hältniss der Grösse des Gehirns zum
übrigen Nervensystem auf die ganze
thierische Oekonomie der kaltblütigen
Thiere, verglichen mit den warmblüti-
gen, äussert, wie namentlich davon ihre
weit mindern Consensus, folglich die
schwächere Mobilität ihrer ganzen Ma-
schine, anderseitig hingegen auch die
grössere vom Hirn unabhängige, vielmehr
eigentümliche Vitalität der einzelnen
Theile, so wie die ausnehmende Stärke
ihrer Reproductionskraft abhängt, von
alle dem habe ich ausführlicher gehan-
delt in dem Specimen physiol. comp.
inter animantia calidi et frigidi san-
guinis
im VIIIten B. der Societäts-Com-
mentationen; auch im Handb. der Na-
turgeschichte
pag. 237 u. f. der Xten
Ausgabe.

hältniss zu der Feinheit seiner dar-
aus entspringenden Nerven hat*).

A) SÄUGETHIERE.
§. 205.

Schon die beiden grossen Scheide-
wände welche die harte Hirnhaut als

*) Den grossen Einfluss den dieses Ver-
hältniss der Grösse des Gehirns zum
übrigen Nervensystem auf die ganze
thierische Oekonomie der kaltblütigen
Thiere, verglichen mit den warmblüti-
gen, äussert, wie namentlich davon ihre
weit mindern Consensus, folglich die
schwächere Mobilität ihrer ganzen Ma-
schine, anderseitig hingegen auch die
grössere vom Hirn unabhängige, vielmehr
eigentümliche Vitalität der einzelnen
Theile, so wie die ausnehmende Stärke
ihrer Reproductionskraft abhängt, von
alle dem habe ich ausführlicher gehan-
delt in dem Specimen physiol. comp.
inter animantia calidi et frigidi san-
guinis
im VIIIten B. der Societäts-Com-
mentationen; auch im Handb. der Na-
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[304/0326] hältniss zu der Feinheit seiner dar- aus entspringenden Nerven hat *). A) SÄUGETHIERE. §. 205. Schon die beiden grossen Scheide- wände welche die harte Hirnhaut als *) Den grossen Einfluss den dieses Ver- hältniss der Grösse des Gehirns zum übrigen Nervensystem auf die ganze thierische Oekonomie der kaltblütigen Thiere, verglichen mit den warmblüti- gen, äussert, wie namentlich davon ihre weit mindern Consensus, folglich die schwächere Mobilität ihrer ganzen Ma- schine, anderseitig hingegen auch die grössere vom Hirn unabhängige, vielmehr eigentümliche Vitalität der einzelnen Theile, so wie die ausnehmende Stärke ihrer Reproductionskraft abhängt, von alle dem habe ich ausführlicher gehan- delt in dem Specimen physiol. comp. inter animantia calidi et frigidi san- guinis im VIIIten B. der Societäts-Com- mentationen; auch im Handb. der Na- turgeschichte pag. 237 u. f. der Xten Ausgabe.

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Zitationshilfe: Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der vergleichenden Anatomie. 3. Aufl. Göttingen, 1824, S. 304. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_anatomie_1824/326>, abgerufen am 12.12.2018.