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Blumenbach, Johann Friedrich: Geschichte und Beschreibung der Knochen des menschlichen Körpers. 2. Aufl. Göttingen, 1807.

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i).

§. 257.

Gegen die Mitte ist das Kreuzbein der
Länge herab mit vier Paar ansehnlichen con-
vergirenden Oeffnungen durchbohrt, die zu
beyden Seiten neben den gedachten Fugen
(§. 254.) liegen, welche die Körper der wir-
belähnlichen Stücke abtheilen.

Nach vorn sind diese Oeffnungen größer,
und verlaufen sich nach außen wie in eine Trich-
terförmige Mündung, die zum Durchgange der
Kreuznerven dientk).

Nach hinten sind sie enger, ihre Ränder
rauher etc. und größtentheils mit Beinhaut
verschlossen.



i) sollten mehr ober weniger weit von einander steht.
Gewöhnlich, aber eben nicht allemahl, ist dieß
Folge des innern Wasserkopfs. Unter mehrern von
solchen gespaltnen Kreuzbeinen erwachsner Per-
sonen die ich besitze ähnelt eines vollkommen dem-
jenigen das Sandifort im Museum tab. XIX.
fig. 4. abbilden lassen.
k) walter tab. neruor. thorac. et abdom. tab. 2.
fig. 2.

i).

§. 257.

Gegen die Mitte ist das Kreuzbein der
Länge herab mit vier Paar ansehnlichen con-
vergirenden Oeffnungen durchbohrt, die zu
beyden Seiten neben den gedachten Fugen
(§. 254.) liegen, welche die Körper der wir-
belähnlichen Stücke abtheilen.

Nach vorn sind diese Oeffnungen größer,
und verlaufen sich nach außen wie in eine Trich-
terförmige Mündung, die zum Durchgange der
Kreuznerven dientk).

Nach hinten sind sie enger, ihre Ränder
rauher ꝛc. und größtentheils mit Beinhaut
verschlossen.



i) sollten mehr ober weniger weit von einander steht.
Gewöhnlich, aber eben nicht allemahl, ist dieß
Folge des innern Wasserkopfs. Unter mehrern von
solchen gespaltnen Kreuzbeinen erwachsner Per-
sonen die ich besitze ähnelt eines vollkommen dem-
jenigen das Sandifort im Museum tab. XIX.
fig. 4. abbilden lassen.
k) walter tab. neruor. thorac. et abdom. tab. 2.
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[321/0347] i). §. 257. Gegen die Mitte ist das Kreuzbein der Länge herab mit vier Paar ansehnlichen con- vergirenden Oeffnungen durchbohrt, die zu beyden Seiten neben den gedachten Fugen (§. 254.) liegen, welche die Körper der wir- belähnlichen Stücke abtheilen. Nach vorn sind diese Oeffnungen größer, und verlaufen sich nach außen wie in eine Trich- terförmige Mündung, die zum Durchgange der Kreuznerven dient k). Nach hinten sind sie enger, ihre Ränder rauher ꝛc. und größtentheils mit Beinhaut verschlossen. i) sollten mehr ober weniger weit von einander steht. Gewöhnlich, aber eben nicht allemahl, ist dieß Folge des innern Wasserkopfs. Unter mehrern von solchen gespaltnen Kreuzbeinen erwachsner Per- sonen die ich besitze ähnelt eines vollkommen dem- jenigen das Sandifort im Museum tab. XIX. fig. 4. abbilden lassen. k) walter tab. neruor. thorac. et abdom. tab. 2. fig. 2.

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Zitationshilfe: Blumenbach, Johann Friedrich: Geschichte und Beschreibung der Knochen des menschlichen Körpers. 2. Aufl. Göttingen, 1807, S. 321. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_knochen_1807/347>, abgerufen am 18.07.2019.