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Blumenbach, Johann Friedrich: Geschichte und Beschreibung der Knochen des menschlichen Körpers. 2. Aufl. Göttingen, 1807.

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a) nämlich die Ligamenta transuersaria
interna
i), die ebenfalls nach den benachbar-
ten Seitenfortsätzen der Rückenwirbel laufen:

und b) von der zweyten Rippe an, die L.
externa
k) nach den schrägen Fortsätzen hin.

§. 282.

Das Mittelstück das im Ganzen beym
Menschen stärker gekrümmt ist als bey andern
Säugethierenl) läßt sich bey den mehresten
Rippen (nur etwa die beyden obersten Paare
und das unterste ausgenommen) wieder in
zwey ungleiche Hälften abtheilen, die durch
einen nach hinten merklichen Ausbug von ein-
ander unterschieden werden.

Die hintere Hälfte ist bey weitem die
kleinste, - meist cylindrisch oder prisma-
tisch, - und läuft vom äußern Gelenkknopf
(§. 281) schräg abwärts nach außen bis zu
dem gedachten Ausbug.

Die vordere weit längere Hälfte ist mehr
flach gedruckt mit scharfen Rändern, und macht
bey diesem Ausbug mit der vorigen einen dop-
pelten schwachen Winkel, indem sie daselbst

i) id. tab. XIII. fig. 47. b. fig. 48. b.
k) id. tab. XIII. fig. 48. c.
l) eustachii examen ossium p. 175.

a) nämlich die Ligamenta transuersaria
interna
i), die ebenfalls nach den benachbar-
ten Seitenfortsätzen der Rückenwirbel laufen:

und b) von der zweyten Rippe an, die L.
externa
k) nach den schrägen Fortsätzen hin.

§. 282.

Das Mittelstück das im Ganzen beym
Menschen stärker gekrümmt ist als bey andern
Säugethierenl) läßt sich bey den mehresten
Rippen (nur etwa die beyden obersten Paare
und das unterste ausgenommen) wieder in
zwey ungleiche Hälften abtheilen, die durch
einen nach hinten merklichen Ausbug von ein-
ander unterschieden werden.

Die hintere Hälfte ist bey weitem die
kleinste, – meist cylindrisch oder prisma-
tisch, – und läuft vom äußern Gelenkknopf
(§. 281) schräg abwärts nach außen bis zu
dem gedachten Ausbug.

Die vordere weit längere Hälfte ist mehr
flach gedruckt mit scharfen Rändern, und macht
bey diesem Ausbug mit der vorigen einen dop-
pelten schwachen Winkel, indem sie daselbst

i) id. tab. XIII. fig. 47. b. fig. 48. b.
k) id. tab. XIII. fig. 48. c.
l) eustachii examen ossium p. 175.
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[350/0376] a) nämlich die Ligamenta transuersaria interna i), die ebenfalls nach den benachbar- ten Seitenfortsätzen der Rückenwirbel laufen: und b) von der zweyten Rippe an, die L. externa k) nach den schrägen Fortsätzen hin. §. 282. Das Mittelstück das im Ganzen beym Menschen stärker gekrümmt ist als bey andern Säugethieren l) läßt sich bey den mehresten Rippen (nur etwa die beyden obersten Paare und das unterste ausgenommen) wieder in zwey ungleiche Hälften abtheilen, die durch einen nach hinten merklichen Ausbug von ein- ander unterschieden werden. Die hintere Hälfte ist bey weitem die kleinste, – meist cylindrisch oder prisma- tisch, – und läuft vom äußern Gelenkknopf (§. 281) schräg abwärts nach außen bis zu dem gedachten Ausbug. Die vordere weit längere Hälfte ist mehr flach gedruckt mit scharfen Rändern, und macht bey diesem Ausbug mit der vorigen einen dop- pelten schwachen Winkel, indem sie daselbst i) id. tab. XIII. fig. 47. b. fig. 48. b. k) id. tab. XIII. fig. 48. c. l) eustachii examen ossium p. 175.

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Zitationshilfe: Blumenbach, Johann Friedrich: Geschichte und Beschreibung der Knochen des menschlichen Körpers. 2. Aufl. Göttingen, 1807, S. 350. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_knochen_1807/376>, abgerufen am 15.07.2019.