Am Dienstag, dem 19. November 2019, finden von 9 bis 14 Uhr Wartungsarbeiten an unseren Servern statt. Bitte beachten Sie, dass die DTA-Seiten in dieser Zeit nicht erreichbar sein werden.
Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der Naturgeschichte. 3. Aufl. Göttingen, 1788.

Bild:
<< vorherige Seite

haft, doch wird das Thier höchstens nur 60
Pfund schwer, und man muß ihm, sobald es
getödtet worden, den Rückenbeutel ausschnei-
den, weil es sonst mit dem heftigen Bisamgeruch
durchzogen wird, und dann nicht zu genießen ist.

4. Babirussa.*) der Schweinhirsch, Hirsch-
eber. S. dentibus laniaribus superioribus,
maximis, arcuatis.

buffon suppl. vol. III. tab. XII.

Auf den Moluckischen Inseln und hin und
wieder in Africa. Hat, wie schon sein Name
anzeigt, in seiner Bildung einige Aehnlichkeit
vom Hirsch. Lebt am Wasser, und kan sehr ge-
schickt schwimmen und untertauchen. Es hält
schwer, zu bestimmen, wozu ihm die fast cirkel-
förmigen großen Eckzähne des Oberkiefers die-
nen mögen?

X. BELLVAE.

Große, dem Ansehn nach plumpe Thiere,
meist mit dicken Füßen, und starkem, aber dünn-
behaartem Fell. Wenige Geschlechter, und
jedes nur von einer oder ein paar Gattungen.

37. tapir. Habitus suillus, iuba ceruicalis,
palmae vngulis
IV. plantae vngulis III.

1. Suillus. der Tapir, Anta. T. dentibus pri-
moribus vtrinque
10, rostro spithamaeo re-
tractili.

*) Baba heist auf Malaisch das Schwein, russa der
Hirsch.

haft, doch wird das Thier höchstens nur 60
Pfund schwer, und man muß ihm, sobald es
getödtet worden, den Rückenbeutel ausschnei-
den, weil es sonst mit dem heftigen Bisamgeruch
durchzogen wird, und dann nicht zu genießen ist.

4. Babirussa.*) der Schweinhirsch, Hirsch-
eber. S. dentibus laniaribus superioribus,
maximis, arcuatis.

buffon suppl. vol. III. tab. XII.

Auf den Moluckischen Inseln und hin und
wieder in Africa. Hat, wie schon sein Name
anzeigt, in seiner Bildung einige Aehnlichkeit
vom Hirsch. Lebt am Wasser, und kan sehr ge-
schickt schwimmen und untertauchen. Es hält
schwer, zu bestimmen, wozu ihm die fast cirkel-
förmigen großen Eckzähne des Oberkiefers die-
nen mögen?

X. BELLVAE.

Große, dem Ansehn nach plumpe Thiere,
meist mit dicken Füßen, und starkem, aber dünn-
behaartem Fell. Wenige Geschlechter, und
jedes nur von einer oder ein paar Gattungen.

37. tapir. Habitus suillus, iuba ceruicalis,
palmae vngulis
IV. plantae vngulis III.

1. Suillus. der Tapir, Anta. T. dentibus pri-
moribus vtrinque
10, rostro spithamaeo re-
tractili.

*) Baba heist auf Malaisch das Schwein, russa der
Hirsch.
<TEI xml:lang="de-DE">
  <text xml:id="blume_hbnatur_000024">
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <div n="3">
            <p rendition="#l1em"><pb facs="#f0151" xml:id="pb131_0001" n="131"/>
haft, doch wird das Thier höchstens nur 60<lb/>
Pfund schwer, und man                             muß ihm, sobald es<lb/>
getödtet worden, den Rückenbeutel ausschnei-<lb type="inWord"/>
den, weil es sonst mit dem heftigen                             Bisamgeruch<lb/>
durchzogen wird, und dann nicht zu genießen ist.</p>
            <p rendition="#indent-2">4. <hi rendition="#aq"><hi rendition="#i">Babirussa</hi></hi>.<note anchored="true" place="foot" n="*)"><p><hi rendition="#aq">Baba</hi> heist auf Malaisch das Schwein, <hi rendition="#aq">russa</hi> der<lb/>
Hirsch.</p></note> der Schweinhirsch,                             Hirsch-<lb/>
eber. <hi rendition="#aq">S. dentibus                             laniaribus superioribus,<lb/>
maximis, arcuatis.</hi></p>
            <p rendition="#l2em"><hi rendition="#aq"><hi rendition="#k">buffon</hi><hi rendition="#i">suppl.</hi> vol</hi>. III. <hi rendition="#aq">tab</hi>. XII.</p>
            <p rendition="#l1em">Auf den Moluckischen Inseln und hin und<lb/>
wieder in                             Africa. Hat, wie schon sein Name<lb/>
anzeigt, in seiner Bildung einige                             Aehnlichkeit<lb/>
vom Hirsch. Lebt am Wasser, und kan sehr ge-<lb type="inWord"/>
schickt schwimmen und untertauchen. Es hält<lb/>
schwer,                             zu bestimmen, wozu ihm die fast cirkel-<lb/>
förmigen                             großen Eckzähne des Oberkiefers die-<lb/>
nen mögen?</p>
          </div>
          <div n="3">
            <head rendition="#c">X. <hi rendition="#g"><hi rendition="#aq">BELLVAE</hi></hi>.</head><lb/>
            <p>Große, dem Ansehn nach plumpe Thiere,<lb/>
meist mit dicken Füßen, und                             starkem, aber dünn-<lb/>
behaartem Fell. Wenige                             Geschlechter, und<lb/>
jedes nur von einer oder ein paar Gattungen.</p>
            <p rendition="#indent-1">37. <hi rendition="#aq"><hi rendition="#k">tapir.</hi> Habitus suillus, iuba ceruicalis,<lb/>
palmae vngulis</hi> IV. <hi rendition="#aq">plantae vngulis</hi> III.</p>
            <p rendition="#indent-2">1. <hi rendition="#aq"><hi rendition="#i">Suillus</hi></hi>. der Tapir, Anta. <hi rendition="#aq">T. dentibus                             pri-<lb/>
moribus vtrinque</hi> 10<hi rendition="#aq">,                             rostro spithamaeo re-<lb/>
tractili.</hi></p>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[131/0151] haft, doch wird das Thier höchstens nur 60 Pfund schwer, und man muß ihm, sobald es getödtet worden, den Rückenbeutel ausschnei- den, weil es sonst mit dem heftigen Bisamgeruch durchzogen wird, und dann nicht zu genießen ist. 4. Babirussa. *) der Schweinhirsch, Hirsch- eber. S. dentibus laniaribus superioribus, maximis, arcuatis. buffon suppl. vol. III. tab. XII. Auf den Moluckischen Inseln und hin und wieder in Africa. Hat, wie schon sein Name anzeigt, in seiner Bildung einige Aehnlichkeit vom Hirsch. Lebt am Wasser, und kan sehr ge- schickt schwimmen und untertauchen. Es hält schwer, zu bestimmen, wozu ihm die fast cirkel- förmigen großen Eckzähne des Oberkiefers die- nen mögen? X. BELLVAE. Große, dem Ansehn nach plumpe Thiere, meist mit dicken Füßen, und starkem, aber dünn- behaartem Fell. Wenige Geschlechter, und jedes nur von einer oder ein paar Gattungen. 37. tapir. Habitus suillus, iuba ceruicalis, palmae vngulis IV. plantae vngulis III. 1. Suillus. der Tapir, Anta. T. dentibus pri- moribus vtrinque 10, rostro spithamaeo re- tractili. *) Baba heist auf Malaisch das Schwein, russa der Hirsch.

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Editura GmbH & Co.KG, Berlin: Volltexterstellung und Basis-TEI-Auszeichung
Johann Friedrich Blumenbach – online: Bereitstellung der Bilddigitalisate (2013-08-26T09:00:15Z)
Frank Wiegand: Konvertierung nach DTA-Basisformat (2013-08-26T09:00:15Z)

Weitere Informationen:

Anmerkungen zur Transkription:

  • Nicht erfasst: Bogensignaturen und Kustoden, Kolumnentitel.
  • Auf Titelblättern wurde auf die Auszeichnung der Schriftgrößenunterschiede zugunsten der Identifizierung von <titlePart>s verzichtet.
  • Keine Auszeichnung der Initialbuchstaben am Kapitelanfang.
  • Langes ſ: als s transkribiert.
  • Hochgestellte e über Vokalen: in moderner Schreibweise erfasst.



Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_naturgeschichte_1788
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_naturgeschichte_1788/151
Zitationshilfe: Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der Naturgeschichte. 3. Aufl. Göttingen, 1788, S. 131. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_naturgeschichte_1788/151>, abgerufen am 12.11.2019.