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Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der Naturgeschichte. 5. Aufl. Göttingen, 1797.

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1. Morsitans. S. pedibus vtrinque 20.

Sulzers Gesch. tab. 30. fig. 14.

In den heißen Zonen: und selbst schon in Spa-
nien. Ihr Biß verursacht gefährliche Entzündung.

2. +. Lagura. S. pedibus vtrinque 24, cor-
pore ouali, cauda penicillo albo
.

Mem. presentes a l'ac. des sc. T. I. tab. 17.

Unter alten Baumrinden, Moos, Pilzen etc.
Merkwürdig ist, daß verschiedne Gattungen dieses
und des folgenden Geschlechts ihre zahlreichen
Füße erst nach und nach erhalten, und nur wenige
Paare derselben mit aus dem Ey bringen.

3. +. Electrica. die Feuerassel, der Feuerwurm.
S. pedibus vtrinque 70.

Frisch P. XII. tab. 2. 8. fig. 1.

Phosphorescirt stark, und sogar der Fleck wo
sie gelegen, leuchtet noch geraume Zeit nachher.
Lebt vorzüglich in feuchtem Erdreich, kriecht aber
auch zuweilen auf Blumen, und dadurch lassen
sich wohl die nicht gar seltnen Fälle erklären, wo
sich dieses Thier in die Stirnhöhlen bey Menschen
eingenistelt und wohl Jahre lang unerträgliches
Kopfweh u. dergl. verursacht hat.

87. Ivlvs. Vielfuß. Pedes numerosi:
duplo vtrinque plures quam corporis seg-
menta. Antennae moniliformes. Palpi 2
articulati. Corpus semicylindricum
.

1. +. Terrester. S. pedibus vtrinque 100.

Sulzers Gesch. tab. 30. fig. 16.

Meist unter der Erde in fettem Boden oder
im Miste.



1. Morsitans. S. pedibus vtrinque 20.

Sulzers Gesch. tab. 30. fig. 14.

In den heißen Zonen: und selbst schon in Spa-
nien. Ihr Biß verursacht gefährliche Entzündung.

2. †. Lagura. S. pedibus vtrinque 24, cor-
pore ouali, cauda penicillo albo
.

Mém. présentés à l'ac. des sc. T. I. tab. 17.

Unter alten Baumrinden, Moos, Pilzen ꝛc.
Merkwürdig ist, daß verschiedne Gattungen dieses
und des folgenden Geschlechts ihre zahlreichen
Füße erst nach und nach erhalten, und nur wenige
Paare derselben mit aus dem Ey bringen.

3. †. Electrica. die Feuerassel, der Feuerwurm.
S. pedibus vtrinque 70.

Frisch P. XII. tab. 2. 8. fig. 1.

Phosphorescirt stark, und sogar der Fleck wo
sie gelegen, leuchtet noch geraume Zeit nachher.
Lebt vorzüglich in feuchtem Erdreich, kriecht aber
auch zuweilen auf Blumen, und dadurch lassen
sich wohl die nicht gar seltnen Fälle erklären, wo
sich dieses Thier in die Stirnhöhlen bey Menschen
eingenistelt und wohl Jahre lang unerträgliches
Kopfweh u. dergl. verursacht hat.

87. Ivlvs. Vielfuß. Pedes numerosi:
duplo vtrinque plures quam corporis seg-
menta. Antennae moniliformes. Palpi 2
articulati. Corpus semicylindricum
.

1. †. Terrester. S. pedibus vtrinque 100.

Sulzers Gesch. tab. 30. fig. 16.

Meist unter der Erde in fettem Boden oder
im Miste.



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[399/0421] 1. Morsitans. S. pedibus vtrinque 20. Sulzers Gesch. tab. 30. fig. 14. In den heißen Zonen: und selbst schon in Spa- nien. Ihr Biß verursacht gefährliche Entzündung. 2. †. Lagura. S. pedibus vtrinque 24, cor- pore ouali, cauda penicillo albo. Mém. présentés à l'ac. des sc. T. I. tab. 17. Unter alten Baumrinden, Moos, Pilzen ꝛc. Merkwürdig ist, daß verschiedne Gattungen dieses und des folgenden Geschlechts ihre zahlreichen Füße erst nach und nach erhalten, und nur wenige Paare derselben mit aus dem Ey bringen. 3. †. Electrica. die Feuerassel, der Feuerwurm. S. pedibus vtrinque 70. Frisch P. XII. tab. 2. 8. fig. 1. Phosphorescirt stark, und sogar der Fleck wo sie gelegen, leuchtet noch geraume Zeit nachher. Lebt vorzüglich in feuchtem Erdreich, kriecht aber auch zuweilen auf Blumen, und dadurch lassen sich wohl die nicht gar seltnen Fälle erklären, wo sich dieses Thier in die Stirnhöhlen bey Menschen eingenistelt und wohl Jahre lang unerträgliches Kopfweh u. dergl. verursacht hat. 87. Ivlvs. Vielfuß. Pedes numerosi: duplo vtrinque plures quam corporis seg- menta. Antennae moniliformes. Palpi 2 articulati. Corpus semicylindricum. 1. †. Terrester. S. pedibus vtrinque 100. Sulzers Gesch. tab. 30. fig. 16. Meist unter der Erde in fettem Boden oder im Miste.

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Zitationshilfe: Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der Naturgeschichte. 5. Aufl. Göttingen, 1797, S. 399. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_naturgeschichte_1797/421>, abgerufen am 29.09.2020.