Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der Naturgeschichte. 5. Aufl. Göttingen, 1797.

Bild:
<< vorherige Seite

*).

2. Caninus. der fliegende Hund. (Linnes vam-
pyrus
, Büffon's roussette.) V. ecaudatus,
naso simplici, membrana inter femora diuisa.

Schreber tab. 44.

Weit größer als der Vampyr, so daß er mit
ausgespannten Flatterhäuten gegen 6 Fuß messen
soll, lebt aber bloß von Baumfrüchten und kann
also schlechterdings nicht Vampyr genannt werden:
findet sich scharenweise aus den Molucken und an-
dern Ostindischen- und Austral-Inseln; in unzäh-
liger Menge aber auf Neu-Holland.

b) dentibus primoribus supra 4. infra 6.

3. +. Auritius. (Büffon's oreillard.) V. cau-
datus, auriculis maximis.

Schreber tab. 50.

So wie die folgende in den mildern Gegenden
der alten Welt. Ihre Ohren, die man insgemein,
aber fälschlich, doppelt nennt, sind einfach, nur
alle Theile ungeheuer groß.

4. +. Murinus. die gemeine Fledermaus, Speck-
maus. (Engl. Rere-mouse.) V. caudatus,
auriculis capite minoribus.

Hängt sich so wie auch die vorige Gattung zu
ihrem Winterschlaf in Höhlen an den Hinter-
füßen auf.

*) Adr. van Berkels Reisen nach Rio de Berbice
und Surinam, im Iten B. der Sammlung seltener
und merkwürdiger Reisegeschichten. Memmingen,
1789. 8.

*).

2. Caninus. der fliegende Hund. (Linnés vam-
pyrus
, Büffon's roussette.) V. ecaudatus,
naso simplici, membrana inter femora diuisa.

Schreber tab. 44.

Weit größer als der Vampyr, so daß er mit
ausgespannten Flatterhäuten gegen 6 Fuß messen
soll, lebt aber bloß von Baumfrüchten und kann
also schlechterdings nicht Vampyr genannt werden:
findet sich scharenweise aus den Molucken und an-
dern Ostindischen- und Austral-Inseln; in unzäh-
liger Menge aber auf Neu-Holland.

b) dentibus primoribus supra 4. infra 6.

3. †. Auritius. (Büffon's oreillard.) V. cau-
datus, auriculis maximis.

Schreber tab. 50.

So wie die folgende in den mildern Gegenden
der alten Welt. Ihre Ohren, die man insgemein,
aber fälschlich, doppelt nennt, sind einfach, nur
alle Theile ungeheuer groß.

4. †. Murinus. die gemeine Fledermaus, Speck-
maus. (Engl. Rere-mouse.) V. caudatus,
auriculis capite minoribus.

Hängt sich so wie auch die vorige Gattung zu
ihrem Winterschlaf in Höhlen an den Hinter-
füßen auf.

*) Adr. van Berkels Reisen nach Rio de Berbice
und Surinam, im Iten B. der Sammlung seltener
und merkwürdiger Reisegeschichten. Memmingen,
1789. 8.
<TEI xml:lang="de-DE">
  <text xml:id="blume_hbnatur_000026">
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <div n="3">
            <p rendition="#l1em"><note anchored="true" place="foot" n="*)"><p><pb facs="#f0095" xml:id="pb073_0002" n="73"/>
Adr. van Berkels Reisen nach Rio de Berbice<lb/>
und Surinam, im Iten B. der Sammlung seltener<lb/>
und merkwürdiger Reisegeschichten. Memmingen,<lb/>
1789. 8.</p></note>.</p>
            <p rendition="#indent-2">2. <hi rendition="#i"><hi rendition="#aq">Caninus</hi></hi>. der fliegende Hund. (Linnés <hi rendition="#i"><hi rendition="#aq">vam-<lb/>
pyrus</hi></hi>, Büffon's <hi rendition="#i"><hi rendition="#aq">roussette.</hi></hi>) <hi rendition="#aq">V. ecaudatus,<lb/>
naso simplici, membrana inter femora diuisa.</hi></p>
            <p rendition="#l2em">Schreber <hi rendition="#aq">tab</hi>. 44.</p>
            <p rendition="#l1em">Weit größer als der Vampyr, so daß er mit<lb/>
ausgespannten Flatterhäuten gegen 6 Fuß messen<lb/>
soll, lebt aber bloß von Baumfrüchten und kann<lb/>
also schlechterdings nicht Vampyr genannt werden:<lb/>
findet sich scharenweise aus den Molucken und an-<lb/>
dern Ostindischen- und Austral-Inseln; in unzäh-<lb/>
liger Menge aber auf Neu-Holland.</p>
            <p rendition="#l2em"><hi rendition="#aq">b</hi>) <hi rendition="#aq">dentibus</hi><hi rendition="#i"><hi rendition="#aq">primoribus</hi></hi><hi rendition="#aq">supra</hi> 4. <hi rendition="#aq">infra</hi> 6.</p>
            <p rendition="#indent-2">3. &#x2020;. <hi rendition="#i"><hi rendition="#aq">Auritius</hi></hi>. (Büffon's <hi rendition="#i"><hi rendition="#aq">oreillard</hi></hi>.) <hi rendition="#aq">V. cau-<lb/>
datus, auriculis maximis.</hi></p>
            <p rendition="#l2em">Schreber <hi rendition="#aq">tab</hi>. 50.</p>
            <p rendition="#l1em">So wie die folgende in den mildern Gegenden<lb/>
der alten Welt. Ihre Ohren, die man insgemein,<lb/>
aber fälschlich, doppelt nennt, sind einfach, nur<lb/>
alle Theile ungeheuer groß.</p>
            <p rendition="#indent-2">4. &#x2020;. <hi rendition="#i"><hi rendition="#aq">Murinus</hi></hi>. die gemeine Fledermaus, Speck-<lb/>
maus. (Engl. <hi rendition="#i"><hi rendition="#aq">Rere-mouse</hi></hi>.) <hi rendition="#aq">V. caudatus,<lb/>
auriculis capite minoribus.</hi></p>
            <p rendition="#l1em">Hängt sich so wie auch die vorige Gattung zu<lb/>
ihrem Winterschlaf in Höhlen an den Hinter-<lb/>
füßen auf.</p>
          </div>
          <div n="3">
</div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[73/0095] *). 2. Caninus. der fliegende Hund. (Linnés vam- pyrus, Büffon's roussette.) V. ecaudatus, naso simplici, membrana inter femora diuisa. Schreber tab. 44. Weit größer als der Vampyr, so daß er mit ausgespannten Flatterhäuten gegen 6 Fuß messen soll, lebt aber bloß von Baumfrüchten und kann also schlechterdings nicht Vampyr genannt werden: findet sich scharenweise aus den Molucken und an- dern Ostindischen- und Austral-Inseln; in unzäh- liger Menge aber auf Neu-Holland. b) dentibus primoribus supra 4. infra 6. 3. †. Auritius. (Büffon's oreillard.) V. cau- datus, auriculis maximis. Schreber tab. 50. So wie die folgende in den mildern Gegenden der alten Welt. Ihre Ohren, die man insgemein, aber fälschlich, doppelt nennt, sind einfach, nur alle Theile ungeheuer groß. 4. †. Murinus. die gemeine Fledermaus, Speck- maus. (Engl. Rere-mouse.) V. caudatus, auriculis capite minoribus. Hängt sich so wie auch die vorige Gattung zu ihrem Winterschlaf in Höhlen an den Hinter- füßen auf. *) Adr. van Berkels Reisen nach Rio de Berbice und Surinam, im Iten B. der Sammlung seltener und merkwürdiger Reisegeschichten. Memmingen, 1789. 8.

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Editura GmbH & Co.KG, Berlin: Volltexterstellung und Basis-TEI-Auszeichung
Johann Friedrich Blumenbach – online: Bereitstellung der Bilddigitalisate (2013-08-26T09:00:15Z)
Frank Wiegand: Konvertierung nach DTA-Basisformat (2013-08-26T09:00:15Z)

Weitere Informationen:

Anmerkungen zur Transkription:

  • Nicht erfasst: Bogensignaturen und Kustoden, Kolumnentitel.
  • Auf Titelblättern wurde auf die Auszeichnung der Schriftgrößenunterschiede zugunsten der Identifizierung von <titlePart>s verzichtet.
  • Keine Auszeichnung der Initialbuchstaben am Kapitelanfang.
  • Langes ſ: als s transkribiert.
  • Hochgestellte e über Vokalen: in moderner Schreibweise erfasst.



Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_naturgeschichte_1797
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_naturgeschichte_1797/95
Zitationshilfe: Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der Naturgeschichte. 5. Aufl. Göttingen, 1797, S. 73. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_naturgeschichte_1797/95>, abgerufen am 22.02.2019.