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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 1. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Bau
Krisen (Dr., sep. 1897). - Fata Mor-
gana (Lsp.). - Die Zugvögel (Lsp.). -
Die Virtuosen (Lsp.). - Ein Beispiel
(Lsp.). - Frauenfreundschaft (Lsp.). -
Exzellenz (Lsp.). - Aus der Gesellschaft
(Schsp., sep. 1897). - Moderne Jn-
gend (Schsp., sep. 1897). - Der Land-
frieden (Schsp., sep. 1898). - Die Prin-
zessin von Ahlden (Dr.). - Die Vögel.
- Reime und Rhythmen. - Aus Alt-
u. Neu-Wien.]. - Der Besuch in St.
Cyr (O.), 1839. - Zwei Familien
(Schsp.), 1840. - Gedichte, 1852. -
Wiener Einfälle u. Ausfälle, 1852. -
Ein Buch von uns Wienern, 1858. -
Die Freigelassenen (R.); II, 1875. -
Die Verlassenen (Lsp.), 1878. - Aus
der Mappe des alten Fabulisten, 1879.
- Novellenkranz, 1884. - Mädchen-
rache, oder: Die Studenten von Sa-
lamanka (Lsp.), 1881. - Des Alcibia-
des Ausgang (Tragikom.), 1882. -
Poetisches Tagebuch (in zahmen Xe-
nien von 1820-86), 1887. - Drama-
tischer Nachlaß; hersg. von Ferd. von
Saar, 1893. - Aus Bauernfelds Tage-
büchern, hrsg. v. Carl Glossy, 1895 ff.
- Ausgewählte Werke; herausg. von
Dr. Emil Horner; IV, 1905.

Bauernschmitt, Joseph Erhard
Franz Lothar,

geb. am 31. Mai 1814
in Bamberg als Sohn eines Advo-
katen, besuchte die höheren Lehran-
stalten seiner Vaterstadt und studierte
seit dem Herbst 1835 in München und
seit dem Herbst 1836 in Würzburg
Medizin u. kehrte 1839 als Dr. med.
in seine Vaterstadt zurück, wo er ein
Jahr lang als Praktikant im Kran-
kenhause tätig war u. im April 1840
Assistenzarzt an demselben ward. Jm
April 1843 wurde er praktischer Arzt
in Bamberg und 1861 Oberarzt der
Lokalirrenanstalt "St. Getreu" da-
selbst. Seit dem Jahre 1854 Ge-
meindebevollmächtigter, hat er als
solcher eine rege Tätigkeit für ge-
meinnützige und humanitäre Wohl-
fahrtseinrichtungen entfaltet.

S:


Die Pflanzenwelt, ein Spiegelbild
[Spaltenumbruch]

Bau
des Göttlichen und Heiligen (Poet.
Versuche), 1846.

*Bauerreiß, Heinrich,

psend.
Heinrich Freimann, wurde im
November 1838 zu Wien geboren,
verlor seinen Vater bereits im sechsten
Lebensjahre, erhielt aber von seiner
Mutter, einer Württembergerin, eine
vortreffliche Erziehung. Nachdem er
bis zum 12. Jahre die protestantische
Schule, bis zum 16. Jahre die Real-
schule besucht und darauf einen kom-
merziellen Kursus am Polytechnikum
für zwei Jahre durchgemacht hatte,
trat er in das praktische Leben ein,
wurde 1858 Kontorist in einem
Wiener Bankhause und trat 1859 in
die Nationalbank über, an der er
noch heute als Beamter tätig ist.

S:


1813 (Ep. G.), 1863. - Johannes
(Poet. E.), 1881. - Dichtungen, 1890.

Bauhofer, Arthur,

* am 13. April
1854 zu Zofingen in der Schweiz, be-
suchte die dortige Bezirksschule und
wollte sich dann dem Handelsstande
widmen; doch verlor er sehr bald jeg-
liches Jnteresse an diesem Berufe. Er
trat nun in die landwirtschaftliche
Schule in Strickhof ein, wo er sich so
auszeichnete, daß ihm der Übergang
zur landwirtschaftlichen Abteilung
des eidgenössischen Polytechnikums
ermöglicht wurde. Später setzte er
seine Fachstudien in Leipzig fort, be-
schäftigte sich hier aber auch mit Ge-
schichte, Sozialökonomie, Philosophie
und Poesie. Jn die Heimat zurück-
gekehrt, gelang es ihm sehr schwer,
in seinem Berufe irgendeine ersprieß-
liche Stellung zu finden, und so trat
er schließlich zur Journalistik über u.
wurde Redakteur des "Zofinger Tage-
blattes". Er starb in Zürich am 14.
Juni 1892.

S:

Klaus und der Ama-
ranth (D.), 1890.

*Baum, Gustav,

geb. am 20. Sep-
tember 1869 in Chemnitz in Sachsen
als der Sohn eines Oberlehrers,
verlebte seine Kindheit in Chemnitz,
Plauen i. V. u. Liebenstein i. S. und

*


[Spaltenumbruch]

Bau
Kriſen (Dr., ſep. 1897). – Fata Mor-
gana (Lſp.). – Die Zugvögel (Lſp.). –
Die Virtuoſen (Lſp.). – Ein Beiſpiel
(Lſp.). – Frauenfreundſchaft (Lſp.). –
Exzellenz (Lſp.). – Aus der Geſellſchaft
(Schſp., ſep. 1897). – Moderne Jn-
gend (Schſp., ſep. 1897). – Der Land-
frieden (Schſp., ſep. 1898). – Die Prin-
zeſſin von Ahlden (Dr.). – Die Vögel.
– Reime und Rhythmen. – Aus Alt-
u. Neu-Wien.]. – Der Beſuch in St.
Cyr (O.), 1839. – Zwei Familien
(Schſp.), 1840. – Gedichte, 1852. –
Wiener Einfälle u. Ausfälle, 1852. –
Ein Buch von uns Wienern, 1858. –
Die Freigelaſſenen (R.); II, 1875. –
Die Verlaſſenen (Lſp.), 1878. – Aus
der Mappe des alten Fabuliſten, 1879.
– Novellenkranz, 1884. – Mädchen-
rache, oder: Die Studenten von Sa-
lamanka (Lſp.), 1881. – Des Alcibia-
des Ausgang (Tragikom.), 1882. –
Poetiſches Tagebuch (in zahmen Xe-
nien von 1820–86), 1887. – Drama-
tiſcher Nachlaß; hersg. von Ferd. von
Saar, 1893. – Aus Bauernfelds Tage-
büchern, hrsg. v. Carl Gloſſy, 1895 ff.
– Ausgewählte Werke; herausg. von
Dr. Emil Horner; IV, 1905.

Bauernſchmitt, Joſeph Erhard
Franz Lothar,

geb. am 31. Mai 1814
in Bamberg als Sohn eines Advo-
katen, beſuchte die höheren Lehran-
ſtalten ſeiner Vaterſtadt und ſtudierte
ſeit dem Herbſt 1835 in München und
ſeit dem Herbſt 1836 in Würzburg
Medizin u. kehrte 1839 als Dr. med.
in ſeine Vaterſtadt zurück, wo er ein
Jahr lang als Praktikant im Kran-
kenhauſe tätig war u. im April 1840
Aſſiſtenzarzt an demſelben ward. Jm
April 1843 wurde er praktiſcher Arzt
in Bamberg und 1861 Oberarzt der
Lokalirrenanſtalt „St. Getreu“ da-
ſelbſt. Seit dem Jahre 1854 Ge-
meindebevollmächtigter, hat er als
ſolcher eine rege Tätigkeit für ge-
meinnützige und humanitäre Wohl-
fahrtseinrichtungen entfaltet.

S:


Die Pflanzenwelt, ein Spiegelbild
[Spaltenumbruch]

Bau
des Göttlichen und Heiligen (Poet.
Verſuche), 1846.

*Bauerreiß, Heinrich,

pſend.
Heinrich Freimann, wurde im
November 1838 zu Wien geboren,
verlor ſeinen Vater bereits im ſechſten
Lebensjahre, erhielt aber von ſeiner
Mutter, einer Württembergerin, eine
vortreffliche Erziehung. Nachdem er
bis zum 12. Jahre die proteſtantiſche
Schule, bis zum 16. Jahre die Real-
ſchule beſucht und darauf einen kom-
merziellen Kurſus am Polytechnikum
für zwei Jahre durchgemacht hatte,
trat er in das praktiſche Leben ein,
wurde 1858 Kontoriſt in einem
Wiener Bankhauſe und trat 1859 in
die Nationalbank über, an der er
noch heute als Beamter tätig iſt.

S:


1813 (Ep. G.), 1863. – Johannes
(Poet. E.), 1881. – Dichtungen, 1890.

Bauhofer, Arthur,

* am 13. April
1854 zu Zofingen in der Schweiz, be-
ſuchte die dortige Bezirksſchule und
wollte ſich dann dem Handelsſtande
widmen; doch verlor er ſehr bald jeg-
liches Jntereſſe an dieſem Berufe. Er
trat nun in die landwirtſchaftliche
Schule in Strickhof ein, wo er ſich ſo
auszeichnete, daß ihm der Übergang
zur landwirtſchaftlichen Abteilung
des eidgenöſſiſchen Polytechnikums
ermöglicht wurde. Später ſetzte er
ſeine Fachſtudien in Leipzig fort, be-
ſchäftigte ſich hier aber auch mit Ge-
ſchichte, Sozialökonomie, Philoſophie
und Poeſie. Jn die Heimat zurück-
gekehrt, gelang es ihm ſehr ſchwer,
in ſeinem Berufe irgendeine erſprieß-
liche Stellung zu finden, und ſo trat
er ſchließlich zur Journaliſtik über u.
wurde Redakteur des „Zofinger Tage-
blattes“. Er ſtarb in Zürich am 14.
Juni 1892.

S:

Klaus und der Ama-
ranth (D.), 1890.

*Baum, Guſtav,

geb. am 20. Sep-
tember 1869 in Chemnitz in Sachſen
als der Sohn eines Oberlehrers,
verlebte ſeine Kindheit in Chemnitz,
Plauen i. V. u. Liebenſtein i. S. und

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[143/0147] Bau Bau Kriſen (Dr., ſep. 1897). – Fata Mor- gana (Lſp.). – Die Zugvögel (Lſp.). – Die Virtuoſen (Lſp.). – Ein Beiſpiel (Lſp.). – Frauenfreundſchaft (Lſp.). – Exzellenz (Lſp.). – Aus der Geſellſchaft (Schſp., ſep. 1897). – Moderne Jn- gend (Schſp., ſep. 1897). – Der Land- frieden (Schſp., ſep. 1898). – Die Prin- zeſſin von Ahlden (Dr.). – Die Vögel. – Reime und Rhythmen. – Aus Alt- u. Neu-Wien.]. – Der Beſuch in St. Cyr (O.), 1839. – Zwei Familien (Schſp.), 1840. – Gedichte, 1852. – Wiener Einfälle u. Ausfälle, 1852. – Ein Buch von uns Wienern, 1858. – Die Freigelaſſenen (R.); II, 1875. – Die Verlaſſenen (Lſp.), 1878. – Aus der Mappe des alten Fabuliſten, 1879. – Novellenkranz, 1884. – Mädchen- rache, oder: Die Studenten von Sa- lamanka (Lſp.), 1881. – Des Alcibia- des Ausgang (Tragikom.), 1882. – Poetiſches Tagebuch (in zahmen Xe- nien von 1820–86), 1887. – Drama- tiſcher Nachlaß; hersg. von Ferd. von Saar, 1893. – Aus Bauernfelds Tage- büchern, hrsg. v. Carl Gloſſy, 1895 ff. – Ausgewählte Werke; herausg. von Dr. Emil Horner; IV, 1905. Bauernſchmitt, Joſeph Erhard Franz Lothar, geb. am 31. Mai 1814 in Bamberg als Sohn eines Advo- katen, beſuchte die höheren Lehran- ſtalten ſeiner Vaterſtadt und ſtudierte ſeit dem Herbſt 1835 in München und ſeit dem Herbſt 1836 in Würzburg Medizin u. kehrte 1839 als Dr. med. in ſeine Vaterſtadt zurück, wo er ein Jahr lang als Praktikant im Kran- kenhauſe tätig war u. im April 1840 Aſſiſtenzarzt an demſelben ward. Jm April 1843 wurde er praktiſcher Arzt in Bamberg und 1861 Oberarzt der Lokalirrenanſtalt „St. Getreu“ da- ſelbſt. Seit dem Jahre 1854 Ge- meindebevollmächtigter, hat er als ſolcher eine rege Tätigkeit für ge- meinnützige und humanitäre Wohl- fahrtseinrichtungen entfaltet. S: Die Pflanzenwelt, ein Spiegelbild des Göttlichen und Heiligen (Poet. Verſuche), 1846. *Bauerreiß, Heinrich, pſend. Heinrich Freimann, wurde im November 1838 zu Wien geboren, verlor ſeinen Vater bereits im ſechſten Lebensjahre, erhielt aber von ſeiner Mutter, einer Württembergerin, eine vortreffliche Erziehung. Nachdem er bis zum 12. Jahre die proteſtantiſche Schule, bis zum 16. Jahre die Real- ſchule beſucht und darauf einen kom- merziellen Kurſus am Polytechnikum für zwei Jahre durchgemacht hatte, trat er in das praktiſche Leben ein, wurde 1858 Kontoriſt in einem Wiener Bankhauſe und trat 1859 in die Nationalbank über, an der er noch heute als Beamter tätig iſt. S: 1813 (Ep. G.), 1863. – Johannes (Poet. E.), 1881. – Dichtungen, 1890. Bauhofer, Arthur, * am 13. April 1854 zu Zofingen in der Schweiz, be- ſuchte die dortige Bezirksſchule und wollte ſich dann dem Handelsſtande widmen; doch verlor er ſehr bald jeg- liches Jntereſſe an dieſem Berufe. Er trat nun in die landwirtſchaftliche Schule in Strickhof ein, wo er ſich ſo auszeichnete, daß ihm der Übergang zur landwirtſchaftlichen Abteilung des eidgenöſſiſchen Polytechnikums ermöglicht wurde. Später ſetzte er ſeine Fachſtudien in Leipzig fort, be- ſchäftigte ſich hier aber auch mit Ge- ſchichte, Sozialökonomie, Philoſophie und Poeſie. Jn die Heimat zurück- gekehrt, gelang es ihm ſehr ſchwer, in ſeinem Berufe irgendeine erſprieß- liche Stellung zu finden, und ſo trat er ſchließlich zur Journaliſtik über u. wurde Redakteur des „Zofinger Tage- blattes“. Er ſtarb in Zürich am 14. Juni 1892. S: Klaus und der Ama- ranth (D.), 1890. *Baum, Guſtav, geb. am 20. Sep- tember 1869 in Chemnitz in Sachſen als der Sohn eines Oberlehrers, verlebte ſeine Kindheit in Chemnitz, Plauen i. V. u. Liebenſtein i. S. und *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 1. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 143. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon01_1913/147>, abgerufen am 18.03.2019.