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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 1. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Beck
der-Marien-Schule tätig, starb er zu
Moskau im Jahre 1882.

S:

Früh-
lingsblüten (Ge.), 1840. - Gedichte,
1871. - Deutsche Klänge aus Moskau
(Ge.), 1879.

*Beck, Elise,

geb. am 25. Oktober
1855 als die Tochter des Brauerei-
und Gutsbesitzers Alois Hartmann
zu Ponholz in der Oberpfalz, verlebte
nach dem Besuche einer Klosterschule
ihre Jugendzeit bei Verwandten in
Niederbayern, machte später größere
Reisen, die sie bis nach Philadelphia
in Amerika führten, u. vermählte sich
1885 mit dem Schriftsteller Julius
Beck (s. d.) in München, an dessen Seite
sie noch jetzt daselbst lebt. Außer eini-
gen Erzählungen für Kinder veröffent-
lichte sie

S:

Aus der Hoamat (Nieder-
bayrische Ge.), 1895. - Bauernbluat
(Niederbayrische Ge.), 1900. - Jm
edlen Wettstreit (Festsp.), 1900. - Zur
rechten Zeit (Weihnachtsspiel), 1901.

Beck, Christan Friedrich,

wurde
am 20. (n. a. am 21.) Juni 1806 zu
Ebersberg in Oberbayern geboren,
wo sein Vater, ein Freund des edlen
Bischofs Sailer, als Johanniter-
ordens-Großprioritätspfleger in den
damaligen Kriegszeiten einen sehr be-
wegten Wirkungskreis hatte. Drei
Jahre später wurde der Vater als
königl. bayerischer Landgerichts-Vor-
stand nach Jnnsbruck und 1815 nach
Neuburg a. d. Donau versetzt. Fried-
rich B. besuchte daselbst das Gym-
nasium und bezog dann 1822 das
Lyzeum in München, um die philo-
sophischen Fächer zu hören. Nach
Beendigung eines zweijährigen Kur-
sus folgte er dem Wunsche seines Va-
ters und widmete sich dem gelehrten
Unterrichtsfache. Er besuchte das
unter Thiersch' Leitung stehende philo-
logische Seminar in München und be-
schäftigte sich dort, nachdem er 1826
die Konkursprüfung für das Gym-
nasiallehrfach bestanden, mit Privat-
unterricht, poetischen u. künstlerischen
Versuchen. Jm Jahre 1836 erfolgte
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Beck
seine Anstellung im philologischen
Lehrfach an der Lateinschule zu Mün-
chen, u. 1850 ward er zum Professor
am Ludwigsgymnasium ernannt. Von
1839-46 besorgte er die Redaktion der
"Münchener politischen Zeitung" und
von 1857-58 der "Neuen Münchener
Zeitung". Jm Jahre 1860 trat er
in den Ruhestand und lebte er seit-
dem literarisch tätig in München bis
zu seinem Tode am 30. August 1888.

S:

Geschichte eines deutschen Stein-
metzen, 1834. - Gedichte, 1844. - Theo-
phanie (Dd. G.), 1855, neue Ausg.
1876. - Die Weihe des Tages (Festsp.),
1856. - Telephos (Tr.), 1858. - Zeit-
klänge (Ge.), 1860. - Stilleben (Lyr.
Dn.), 1861. - Loher und Maller (Ep.
G.), 1863. - Spruch- und Rätselbüch-
lein, 1883.

*Beck, Friedrich,

geboren am
25. Juni 1864 in Wien, besuchte hier
das Gymnasium und die Handels-
akademie und trat bei Errichtung des
Postsparkassenamtes (1883) in dieses
Jnstitut ein, dem er noch jetzt als Be-
amter angehört. Mit 20 Jahren be-
gann er seine schriftstellerische Tätig-
keit als Mitarbeiter an den verschie-
densten österreich. u. deutschen Zeit-
schriften, bis ihn Friedrich Uhl (s. d.)
1890 zur Mitarbeiterschaft an der
"Wiener Zeitung" heranzog, der er
als Feuilletonist und Theaterkritiker
bis nach dem Rücktritte Uhls (1900)
angehörte. Größere Reisen nach Jta-
lien, Frankreich, Deutschland und in
die Schweiz ergänzten durch ihre Ein-
drücke die Studien seiner Mußezeit.

S:

Lieder eines Verwaisten, 1885. -
Ernste Weisen (Ge.), 1888. - Weisen
des Lebens (Ge.), 1905. - Wollen u.
Sollen des Menschen (Ein Versuch),
1907.

*Beck, C. W. Georg,

geb. 1854
in Nürnberg als Sohn eines Lehrers,
besuchte 1865-68 die dortige Handels-
schule, um sich dem Berufe eines Kauf-
manns zu widmen, trat dann aber
bei einem Konditor in die Lehre und

*


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Beck
der-Marien-Schule tätig, ſtarb er zu
Moskau im Jahre 1882.

S:

Früh-
lingsblüten (Ge.), 1840. – Gedichte,
1871. – Deutſche Klänge aus Moskau
(Ge.), 1879.

*Beck, Eliſe,

geb. am 25. Oktober
1855 als die Tochter des Brauerei-
und Gutsbeſitzers Alois Hartmann
zu Ponholz in der Oberpfalz, verlebte
nach dem Beſuche einer Kloſterſchule
ihre Jugendzeit bei Verwandten in
Niederbayern, machte ſpäter größere
Reiſen, die ſie bis nach Philadelphia
in Amerika führten, u. vermählte ſich
1885 mit dem Schriftſteller Julius
Beck (ſ. d.) in München, an deſſen Seite
ſie noch jetzt daſelbſt lebt. Außer eini-
gen Erzählungen für Kinder veröffent-
lichte ſie

S:

Aus der Hoamat (Nieder-
bayriſche Ge.), 1895. – Bauernbluat
(Niederbayriſche Ge.), 1900. – Jm
edlen Wettſtreit (Feſtſp.), 1900. – Zur
rechten Zeit (Weihnachtsſpiel), 1901.

Beck, Chriſtan Friedrich,

wurde
am 20. (n. a. am 21.) Juni 1806 zu
Ebersberg in Oberbayern geboren,
wo ſein Vater, ein Freund des edlen
Biſchofs Sailer, als Johanniter-
ordens-Großprioritätspfleger in den
damaligen Kriegszeiten einen ſehr be-
wegten Wirkungskreis hatte. Drei
Jahre ſpäter wurde der Vater als
königl. bayeriſcher Landgerichts-Vor-
ſtand nach Jnnsbruck und 1815 nach
Neuburg a. d. Donau verſetzt. Fried-
rich B. beſuchte daſelbſt das Gym-
naſium und bezog dann 1822 das
Lyzeum in München, um die philo-
ſophiſchen Fächer zu hören. Nach
Beendigung eines zweijährigen Kur-
ſus folgte er dem Wunſche ſeines Va-
ters und widmete ſich dem gelehrten
Unterrichtsfache. Er beſuchte das
unter Thierſch’ Leitung ſtehende philo-
logiſche Seminar in München und be-
ſchäftigte ſich dort, nachdem er 1826
die Konkursprüfung für das Gym-
naſiallehrfach beſtanden, mit Privat-
unterricht, poetiſchen u. künſtleriſchen
Verſuchen. Jm Jahre 1836 erfolgte
[Spaltenumbruch]

Beck
ſeine Anſtellung im philologiſchen
Lehrfach an der Lateinſchule zu Mün-
chen, u. 1850 ward er zum Profeſſor
am Ludwigsgymnaſium ernannt. Von
1839–46 beſorgte er die Redaktion der
„Münchener politiſchen Zeitung“ und
von 1857–58 der „Neuen Münchener
Zeitung“. Jm Jahre 1860 trat er
in den Ruheſtand und lebte er ſeit-
dem literariſch tätig in München bis
zu ſeinem Tode am 30. Auguſt 1888.

S:

Geſchichte eines deutſchen Stein-
metzen, 1834. – Gedichte, 1844. – Theo-
phanie (Dd. G.), 1855, neue Ausg.
1876. – Die Weihe des Tages (Feſtſp.),
1856. – Telephos (Tr.), 1858. – Zeit-
klänge (Ge.), 1860. – Stilleben (Lyr.
Dn.), 1861. – Loher und Maller (Ep.
G.), 1863. – Spruch- und Rätſelbüch-
lein, 1883.

*Beck, Friedrich,

geboren am
25. Juni 1864 in Wien, beſuchte hier
das Gymnaſium und die Handels-
akademie und trat bei Errichtung des
Poſtſparkaſſenamtes (1883) in dieſes
Jnſtitut ein, dem er noch jetzt als Be-
amter angehört. Mit 20 Jahren be-
gann er ſeine ſchriftſtelleriſche Tätig-
keit als Mitarbeiter an den verſchie-
denſten öſterreich. u. deutſchen Zeit-
ſchriften, bis ihn Friedrich Uhl (ſ. d.)
1890 zur Mitarbeiterſchaft an der
„Wiener Zeitung“ heranzog, der er
als Feuilletoniſt und Theaterkritiker
bis nach dem Rücktritte Uhls (1900)
angehörte. Größere Reiſen nach Jta-
lien, Frankreich, Deutſchland und in
die Schweiz ergänzten durch ihre Ein-
drücke die Studien ſeiner Mußezeit.

S:

Lieder eines Verwaiſten, 1885. –
Ernſte Weiſen (Ge.), 1888. – Weiſen
des Lebens (Ge.), 1905. – Wollen u.
Sollen des Menſchen (Ein Verſuch),
1907.

*Beck, C. W. Georg,

geb. 1854
in Nürnberg als Sohn eines Lehrers,
beſuchte 1865–68 die dortige Handels-
ſchule, um ſich dem Berufe eines Kauf-
manns zu widmen, trat dann aber
bei einem Konditor in die Lehre und

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[157/0161] Beck Beck der-Marien-Schule tätig, ſtarb er zu Moskau im Jahre 1882. S: Früh- lingsblüten (Ge.), 1840. – Gedichte, 1871. – Deutſche Klänge aus Moskau (Ge.), 1879. *Beck, Eliſe, geb. am 25. Oktober 1855 als die Tochter des Brauerei- und Gutsbeſitzers Alois Hartmann zu Ponholz in der Oberpfalz, verlebte nach dem Beſuche einer Kloſterſchule ihre Jugendzeit bei Verwandten in Niederbayern, machte ſpäter größere Reiſen, die ſie bis nach Philadelphia in Amerika führten, u. vermählte ſich 1885 mit dem Schriftſteller Julius Beck (ſ. d.) in München, an deſſen Seite ſie noch jetzt daſelbſt lebt. Außer eini- gen Erzählungen für Kinder veröffent- lichte ſie S: Aus der Hoamat (Nieder- bayriſche Ge.), 1895. – Bauernbluat (Niederbayriſche Ge.), 1900. – Jm edlen Wettſtreit (Feſtſp.), 1900. – Zur rechten Zeit (Weihnachtsſpiel), 1901. Beck, Chriſtan Friedrich, wurde am 20. (n. a. am 21.) Juni 1806 zu Ebersberg in Oberbayern geboren, wo ſein Vater, ein Freund des edlen Biſchofs Sailer, als Johanniter- ordens-Großprioritätspfleger in den damaligen Kriegszeiten einen ſehr be- wegten Wirkungskreis hatte. Drei Jahre ſpäter wurde der Vater als königl. bayeriſcher Landgerichts-Vor- ſtand nach Jnnsbruck und 1815 nach Neuburg a. d. Donau verſetzt. Fried- rich B. beſuchte daſelbſt das Gym- naſium und bezog dann 1822 das Lyzeum in München, um die philo- ſophiſchen Fächer zu hören. Nach Beendigung eines zweijährigen Kur- ſus folgte er dem Wunſche ſeines Va- ters und widmete ſich dem gelehrten Unterrichtsfache. Er beſuchte das unter Thierſch’ Leitung ſtehende philo- logiſche Seminar in München und be- ſchäftigte ſich dort, nachdem er 1826 die Konkursprüfung für das Gym- naſiallehrfach beſtanden, mit Privat- unterricht, poetiſchen u. künſtleriſchen Verſuchen. Jm Jahre 1836 erfolgte ſeine Anſtellung im philologiſchen Lehrfach an der Lateinſchule zu Mün- chen, u. 1850 ward er zum Profeſſor am Ludwigsgymnaſium ernannt. Von 1839–46 beſorgte er die Redaktion der „Münchener politiſchen Zeitung“ und von 1857–58 der „Neuen Münchener Zeitung“. Jm Jahre 1860 trat er in den Ruheſtand und lebte er ſeit- dem literariſch tätig in München bis zu ſeinem Tode am 30. Auguſt 1888. S: Geſchichte eines deutſchen Stein- metzen, 1834. – Gedichte, 1844. – Theo- phanie (Dd. G.), 1855, neue Ausg. 1876. – Die Weihe des Tages (Feſtſp.), 1856. – Telephos (Tr.), 1858. – Zeit- klänge (Ge.), 1860. – Stilleben (Lyr. Dn.), 1861. – Loher und Maller (Ep. G.), 1863. – Spruch- und Rätſelbüch- lein, 1883. *Beck, Friedrich, geboren am 25. Juni 1864 in Wien, beſuchte hier das Gymnaſium und die Handels- akademie und trat bei Errichtung des Poſtſparkaſſenamtes (1883) in dieſes Jnſtitut ein, dem er noch jetzt als Be- amter angehört. Mit 20 Jahren be- gann er ſeine ſchriftſtelleriſche Tätig- keit als Mitarbeiter an den verſchie- denſten öſterreich. u. deutſchen Zeit- ſchriften, bis ihn Friedrich Uhl (ſ. d.) 1890 zur Mitarbeiterſchaft an der „Wiener Zeitung“ heranzog, der er als Feuilletoniſt und Theaterkritiker bis nach dem Rücktritte Uhls (1900) angehörte. Größere Reiſen nach Jta- lien, Frankreich, Deutſchland und in die Schweiz ergänzten durch ihre Ein- drücke die Studien ſeiner Mußezeit. S: Lieder eines Verwaiſten, 1885. – Ernſte Weiſen (Ge.), 1888. – Weiſen des Lebens (Ge.), 1905. – Wollen u. Sollen des Menſchen (Ein Verſuch), 1907. *Beck, C. W. Georg, geb. 1854 in Nürnberg als Sohn eines Lehrers, beſuchte 1865–68 die dortige Handels- ſchule, um ſich dem Berufe eines Kauf- manns zu widmen, trat dann aber bei einem Konditor in die Lehre und *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 1. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 157. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon01_1913/161>, abgerufen am 21.03.2019.