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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 1. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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gagements in Aachen, Augsburg,
Halle a. S., 1889 am Stadttheater in
Köln, 1895 am Berliner Theater in
Berlin, wo er bis 1897 blieb, 1900
am Residenztheater, später am Deut-
schen Theater in London, wo er ein
Jahr verweilte, und tritt seitdem vor-
wiegend als Gast auf.

S:

Jch liebe
dich! (Ge.), 1895.

Biehler-Buchensee, Frau Marie


von, geb. am 20. Septbr. 1872 in Ber-
lin, lebt (1899) in Villa Buchensee
bei Tutzing in Bayern.

S:

Lebens-
klänge (Ge.), 1898. - Libellen (Ge.
1898-1901), 1901. - Das kleine Mo-
dell u. andere römische Skizzen, 1901.

*Biel, Anna Maria,

* am 16. Juni
1861 in Bergen auf der Jnsel Rügen,
lebt verheiratet in München.

S:

Ro-
man einer Mutter, 1904. 2. A. 1907. -
Mittsommernacht (Ein Spiel u. neue
Lr.), 1907. - Alte plattdeutsche Kin-
derlieder (gesamm. und neue hinzu-
gedichtet), 1907. - Was meine Haus-
geisterchen mir erzählten (M.), 1906.

Bielawsky, Wenzeslaw,

Pseud.
für Gottlieb Wenzeslaus Weis; s. d.!

Biele, Werner von der,

Pseud. für
Adolf Werner; s. d.!

Bielfeld, Heinrich A.,

geb. am
20. Juni 1818 zu Bremen, erhielt eine
vorzügliche Erziehung und Bildung,
verließ zu Anfang der vierziger Jahre
Deutschland und hielt sich anfänglich
in Mexiko auf, bis er 1844 nach Mil-
waukee ging. Hier nahm er im öffent-
lichen politischen Leben bald eine her-
vorragende Stellung ein, so daß ihm
mehrere Ämter übertragen wurden,
doch wandte er sich später der Advo-
katur zu u. war einer der gesuchtesten
Notare in der Stadt. Er starb am
16. Novbr. 1882.

S:

Gedichte, 1889.

*Biendl, Hans,

geb. am 18. Dezbr.
1865 in Wien, absolvierte 1884 die
Reifeprüfung und wandte sich dann
dem Berufe eines Bankbeamten zu.
Ein reger, auf das Abenteuerliche ge-
richteter Sinn trieb ihn schon mit
17 Jahren in jeder freien Zeit in die
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Alpen, und die dort erhaltenen Ein-
drücke führten ihm dann die Feder in
die Hand. Anfänglich nur Sport-
schriftsteller, begann er erst 1900 da-
mit, für das große Publikum berech-
nete Reiseschilderungen zu verfassen,
welche zumeist in Zeitschriften erschie-
nen sind. Dann folgten Reiseführer,
wie "Das Suldental u. seine Berge"
(1902), "Das Sextental u. s. Berge"
(1904) und "Der Monte Cristallo"
(1906). Jn seinem Berufe ist B. Ober-
beamter der Ersten österr. Sparkasse
in Wien, daneben auch Präsident des
Österreich. Alpenklubs und Redakteur
des "Wegweiser durch Kurorte, Som-
merfrischen und Hotels".

S:

Licht
und Schatten (Sk. u. En.), 1903. -
Wanderskizzen, 1905.

Bienengräber, Alfred,

geb. am
8. Novbr. 1840 zu Grimme in Anhalt
als der Sohn eines Predigers, besuchte
das Gymnasium zu Zerbst, studierte
1860-63 in Halle u. Berlin Theologie,
war dann kurze Zeit Hauslehrer im
Lauenburgischen u. fand 1865, nach-
dem er in Leipzig zum Dr. phil. pro-
moviert, in Bernberg Anstellung als
Lehrer, bald darauf als Geistlicher.
Von 1876-82 wirkte er als Seelsorger
an den anhaltischen Strafanstalten in
Plötzkau und Coswig, wurde dann
Pfarrer an der Landesstrafanstalt in
Zwickau, Ende 1880 Oberpfarrer in
Meerane und 1905 Oberpfarrer in
Dresden. Außer einer Reihe von Er-
bauungsschriften veröffentlichte er

S:


Freud' und Leid (Ge.), 1864.

*Bienenstein, Karl,

* am 1. Nov.
1869 in Wieselburg a. d. Erlaf (Nie-
derösterreich), besuchte das Lehrer-
seminar in St. Pölten bis 1888, lebte
dann in einem kleinen Gebirgsdorfe
seinen weiteren privaten Studien und
absolvierte 1892 die Fachprüfung für
das Lehramt an Bürgerschulen. Er
hielt sich dann in seinem Heimatorte
auf, bis er 1896 Lehrer in St. Leon-
hard am Forst (Niederösterr.) wurde.
Von hier aus siedelte er 1904 als

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gagements in Aachen, Augsburg,
Halle a. S., 1889 am Stadttheater in
Köln, 1895 am Berliner Theater in
Berlin, wo er bis 1897 blieb, 1900
am Reſidenztheater, ſpäter am Deut-
ſchen Theater in London, wo er ein
Jahr verweilte, und tritt ſeitdem vor-
wiegend als Gaſt auf.

S:

Jch liebe
dich! (Ge.), 1895.

Biehler-Buchenſee, Frau Marie


von, geb. am 20. Septbr. 1872 in Ber-
lin, lebt (1899) in Villa Buchenſee
bei Tutzing in Bayern.

S:

Lebens-
klänge (Ge.), 1898. – Libellen (Ge.
1898–1901), 1901. – Das kleine Mo-
dell u. andere römiſche Skizzen, 1901.

*Biel, Anna Maria,

* am 16. Juni
1861 in Bergen auf der Jnſel Rügen,
lebt verheiratet in München.

S:

Ro-
man einer Mutter, 1904. 2. A. 1907. –
Mittſommernacht (Ein Spiel u. neue
Lr.), 1907. – Alte plattdeutſche Kin-
derlieder (geſamm. und neue hinzu-
gedichtet), 1907. – Was meine Haus-
geiſterchen mir erzählten (M.), 1906.

Bielawsky, Wenzeslaw,

Pſeud.
für Gottlieb Wenzeslaus Weis; ſ. d.!

Biele, Werner von der,

Pſeud. für
Adolf Werner; ſ. d.!

Bielfeld, Heinrich A.,

geb. am
20. Juni 1818 zu Bremen, erhielt eine
vorzügliche Erziehung und Bildung,
verließ zu Anfang der vierziger Jahre
Deutſchland und hielt ſich anfänglich
in Mexiko auf, bis er 1844 nach Mil-
waukee ging. Hier nahm er im öffent-
lichen politiſchen Leben bald eine her-
vorragende Stellung ein, ſo daß ihm
mehrere Ämter übertragen wurden,
doch wandte er ſich ſpäter der Advo-
katur zu u. war einer der geſuchteſten
Notare in der Stadt. Er ſtarb am
16. Novbr. 1882.

S:

Gedichte, 1889.

*Biendl, Hans,

geb. am 18. Dezbr.
1865 in Wien, abſolvierte 1884 die
Reifeprüfung und wandte ſich dann
dem Berufe eines Bankbeamten zu.
Ein reger, auf das Abenteuerliche ge-
richteter Sinn trieb ihn ſchon mit
17 Jahren in jeder freien Zeit in die
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Alpen, und die dort erhaltenen Ein-
drücke führten ihm dann die Feder in
die Hand. Anfänglich nur Sport-
ſchriftſteller, begann er erſt 1900 da-
mit, für das große Publikum berech-
nete Reiſeſchilderungen zu verfaſſen,
welche zumeiſt in Zeitſchriften erſchie-
nen ſind. Dann folgten Reiſeführer,
wie „Das Suldental u. ſeine Berge“
(1902), „Das Sextental u. ſ. Berge“
(1904) und „Der Monte Criſtallo“
(1906). Jn ſeinem Berufe iſt B. Ober-
beamter der Erſten öſterr. Sparkaſſe
in Wien, daneben auch Präſident des
Öſterreich. Alpenklubs und Redakteur
des „Wegweiſer durch Kurorte, Som-
merfriſchen und Hotels“.

S:

Licht
und Schatten (Sk. u. En.), 1903. –
Wanderſkizzen, 1905.

Bienengräber, Alfred,

geb. am
8. Novbr. 1840 zu Grimme in Anhalt
als der Sohn eines Predigers, beſuchte
das Gymnaſium zu Zerbſt, ſtudierte
1860–63 in Halle u. Berlin Theologie,
war dann kurze Zeit Hauslehrer im
Lauenburgiſchen u. fand 1865, nach-
dem er in Leipzig zum Dr. phil. pro-
moviert, in Bernberg Anſtellung als
Lehrer, bald darauf als Geiſtlicher.
Von 1876–82 wirkte er als Seelſorger
an den anhaltiſchen Strafanſtalten in
Plötzkau und Coswig, wurde dann
Pfarrer an der Landesſtrafanſtalt in
Zwickau, Ende 1880 Oberpfarrer in
Meerane und 1905 Oberpfarrer in
Dresden. Außer einer Reihe von Er-
bauungsſchriften veröffentlichte er

S:


Freud’ und Leid (Ge.), 1864.

*Bienenſtein, Karl,

* am 1. Nov.
1869 in Wieſelburg a. d. Erlaf (Nie-
deröſterreich), beſuchte das Lehrer-
ſeminar in St. Pölten bis 1888, lebte
dann in einem kleinen Gebirgsdorfe
ſeinen weiteren privaten Studien und
abſolvierte 1892 die Fachprüfung für
das Lehramt an Bürgerſchulen. Er
hielt ſich dann in ſeinem Heimatorte
auf, bis er 1896 Lehrer in St. Leon-
hard am Forſt (Niederöſterr.) wurde.
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[233/0237] Bie Bie gagements in Aachen, Augsburg, Halle a. S., 1889 am Stadttheater in Köln, 1895 am Berliner Theater in Berlin, wo er bis 1897 blieb, 1900 am Reſidenztheater, ſpäter am Deut- ſchen Theater in London, wo er ein Jahr verweilte, und tritt ſeitdem vor- wiegend als Gaſt auf. S: Jch liebe dich! (Ge.), 1895. Biehler-Buchenſee, Frau Marie von, geb. am 20. Septbr. 1872 in Ber- lin, lebt (1899) in Villa Buchenſee bei Tutzing in Bayern. S: Lebens- klänge (Ge.), 1898. – Libellen (Ge. 1898–1901), 1901. – Das kleine Mo- dell u. andere römiſche Skizzen, 1901. *Biel, Anna Maria, * am 16. Juni 1861 in Bergen auf der Jnſel Rügen, lebt verheiratet in München. S: Ro- man einer Mutter, 1904. 2. A. 1907. – Mittſommernacht (Ein Spiel u. neue Lr.), 1907. – Alte plattdeutſche Kin- derlieder (geſamm. und neue hinzu- gedichtet), 1907. – Was meine Haus- geiſterchen mir erzählten (M.), 1906. Bielawsky, Wenzeslaw, Pſeud. für Gottlieb Wenzeslaus Weis; ſ. d.! Biele, Werner von der, Pſeud. für Adolf Werner; ſ. d.! Bielfeld, Heinrich A., geb. am 20. Juni 1818 zu Bremen, erhielt eine vorzügliche Erziehung und Bildung, verließ zu Anfang der vierziger Jahre Deutſchland und hielt ſich anfänglich in Mexiko auf, bis er 1844 nach Mil- waukee ging. Hier nahm er im öffent- lichen politiſchen Leben bald eine her- vorragende Stellung ein, ſo daß ihm mehrere Ämter übertragen wurden, doch wandte er ſich ſpäter der Advo- katur zu u. war einer der geſuchteſten Notare in der Stadt. Er ſtarb am 16. Novbr. 1882. S: Gedichte, 1889. *Biendl, Hans, geb. am 18. Dezbr. 1865 in Wien, abſolvierte 1884 die Reifeprüfung und wandte ſich dann dem Berufe eines Bankbeamten zu. Ein reger, auf das Abenteuerliche ge- richteter Sinn trieb ihn ſchon mit 17 Jahren in jeder freien Zeit in die Alpen, und die dort erhaltenen Ein- drücke führten ihm dann die Feder in die Hand. Anfänglich nur Sport- ſchriftſteller, begann er erſt 1900 da- mit, für das große Publikum berech- nete Reiſeſchilderungen zu verfaſſen, welche zumeiſt in Zeitſchriften erſchie- nen ſind. Dann folgten Reiſeführer, wie „Das Suldental u. ſeine Berge“ (1902), „Das Sextental u. ſ. Berge“ (1904) und „Der Monte Criſtallo“ (1906). Jn ſeinem Berufe iſt B. Ober- beamter der Erſten öſterr. Sparkaſſe in Wien, daneben auch Präſident des Öſterreich. Alpenklubs und Redakteur des „Wegweiſer durch Kurorte, Som- merfriſchen und Hotels“. S: Licht und Schatten (Sk. u. En.), 1903. – Wanderſkizzen, 1905. Bienengräber, Alfred, geb. am 8. Novbr. 1840 zu Grimme in Anhalt als der Sohn eines Predigers, beſuchte das Gymnaſium zu Zerbſt, ſtudierte 1860–63 in Halle u. Berlin Theologie, war dann kurze Zeit Hauslehrer im Lauenburgiſchen u. fand 1865, nach- dem er in Leipzig zum Dr. phil. pro- moviert, in Bernberg Anſtellung als Lehrer, bald darauf als Geiſtlicher. Von 1876–82 wirkte er als Seelſorger an den anhaltiſchen Strafanſtalten in Plötzkau und Coswig, wurde dann Pfarrer an der Landesſtrafanſtalt in Zwickau, Ende 1880 Oberpfarrer in Meerane und 1905 Oberpfarrer in Dresden. Außer einer Reihe von Er- bauungsſchriften veröffentlichte er S: Freud’ und Leid (Ge.), 1864. *Bienenſtein, Karl, * am 1. Nov. 1869 in Wieſelburg a. d. Erlaf (Nie- deröſterreich), beſuchte das Lehrer- ſeminar in St. Pölten bis 1888, lebte dann in einem kleinen Gebirgsdorfe ſeinen weiteren privaten Studien und abſolvierte 1892 die Fachprüfung für das Lehramt an Bürgerſchulen. Er hielt ſich dann in ſeinem Heimatorte auf, bis er 1896 Lehrer in St. Leon- hard am Forſt (Niederöſterr.) wurde. Von hier aus ſiedelte er 1904 als *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 1. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 233. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon01_1913/237>, abgerufen am 24.03.2019.