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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 1. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Bis
Der Teufel in der Schule (E.), 1891.
- Deutsche Kulturbilder, 1893. - Es
wird Licht (Deutsches Kulturbild aus
d. 8. Jahrh.), 1894. 2. A. 1901. - Die
Sozialdemokraten u. ihre Väter (E.),
1894. 2. A. 1904. - Karl der Große
(Gesch. a. d. Sachsenkriege), 1895. -
Die Volksverderber (E.), 1896. - Die
Arche Noah (Kulturhist. R. aus dem
9. Jahrh.), 1897. - Otto der Große
(Hist. E.), 1897. 2. A. 1905. - Gym-
nasiasten und Hochschüler (Zeitbild),
1898. - Pharisäer und Sadducäer
(Tragikom. Zeitbild), 1899. - Jn
Nacht u. Todesschatten. - König Rat-
bodo (Kulturbild a. d. 7. Jahrh.),
1900. - Die Sünde wider den heiligen
Geist (R.), 1900. 3. A. 1908. - Deut-
sche Kulturbilder, 3. und 4. Bd. 1901
bis 1902 (Jnhalt: 3. Bd.: Kaiser und
Klosterbruder. - Ein Gottesurteil;
2. A. 1905. - 4. Bd.: Megenfried.
Kulturb. a. d. 11. Jahrh.). - Minne-
treue (Gesch. a. d. Hohenstaufenzeit),
1904. - Die Säule der Wahrheit (Hist.
R. a. d. J. 1524), 1907. - Satan bei
der Arbeit (Zeitspiegel), 2. A. 1908. -
Beim Versinken gerettet (N.), 1908. -
Gesammelte Erzählungen für das
Volk, 1908 ff.

Bischoff, Orestes Ritter von,

geb.
am 1. Septbr. 1868 in Kremsier, lebt
als k. u. k. Hauptmann der Reserve
in Triest.

S:

Der Liebe Schranken
(2 Nu. a. d. Offiziersleben), 1903.

Bistow, Ludwig,

Pseud. für Lud-
wig Bowitsch
; s. d.!

Bistram, Lilly Freiin von,

wurde
am 25. Januar 1870 als die Tochter
eines russischen Ulanen-Rittmeisters
und einer deutschen Mutter aus alt-
adeliger Familie in Petersburg ge-
boren, verlor ihren Vater sehr früh
und zog nun mit der Mutter nach
Kurland, wo sie ihre Kindheit und
die ersten Jugendjahre verlebte. Von
früh auf zeigte sie eine hervorragende
Begabung für Literatur u. Sprachen,
deren sie fünf vollständig beherrscht.
Jhr Fühlen u. Denken ist ganz deutsch,
[Spaltenumbruch]

Bit
und ihr Jnteresse wendet sich daher
dem Deutschtum im großen und dem
Streben deutscher Frauen u. Schrift-
stellerinnen im besonderen zu. Seit
dem Jahre 1893 mit dem Freiherrn
Ernst v. Bistram verheiratet, lebt sie
meist in Moskau.

S:

Ein Seelen-
kampf (Studie), 1897. - Das erste
Jahr der Ehe, 1898. - Sonnensehn-
sucht (Ge. in Prosa), 1902.

Bitter, Arthur,

Pseudonym für
Samuel Haberstich; s. d.!

Bitter, Lothar,

Pseud. f. Alfred
Stoeßel
; s. d.!

*Bittkau, Julius Wilhelm Rein-
hold,

geb. am 11. Juli 1850 zu Rosen-
winkel in der Priegnitz als der Sohn
des dortigen Predigers, widmete sich
dem Buchhandel, gründete im Oktober
1879 in Neu-Ruppin ein eigenes Ge-
schäft und leitet seit 1888 die Evang.
Vereinsbuchhandlung in Berlin.

S:


Tantchen Rose (Lsp.), 1882. - Sein
Fehltritt (Lsp.), 1884.

Bittkow, Karl Gottlieb Joh.
Christoph Wilhelm

(gewöhnlich aber
Theophil), wurde am 21. Januar
1813 zu Lenzen als der Sohn eines
Schneidermeisters und Musikus gebo-
ren, besuchte die dortige Stadtschule,
war von Ostern 1834-37 Zögling des
Seminars für Stadtschulen in Berlin,
wirkte daselbst bis zum Herbst 1854
als Gemeindelehrer u. gründete dann
eine Verlagsbuchhandlung in Berlin.
Jm Jahre 1878 siedelte er nach seiner
Vaterstadt Lenzen über und starb da-
selbst im Februar 1880.

S:

Der
neueste Gelegenheitsdichter, 2 Hefte,
1855. - Rätselschatz, 5 Hefte, 4. A.
1865. - Harmlose Lieder (Ge.), 1857.

Bittmann, Karl Fr. J.,

geb. am
15. August 1851 in Kehl (Baden) als
Sohn des großherz. Oberzollinspek-
tors Ernst B., absolvierte das Lyzeum
in Mannheim und studierte dann in
Freiburg i. B. vorwiegend Chemie
und Naturwissenschaften, erwarb sich
auch die Würde eines Dr. phil. Jm
Jahre 1882 wurde er Direktor der

*


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Biſ
Der Teufel in der Schule (E.), 1891.
– Deutſche Kulturbilder, 1893. – Es
wird Licht (Deutſches Kulturbild aus
d. 8. Jahrh.), 1894. 2. A. 1901. – Die
Sozialdemokraten u. ihre Väter (E.),
1894. 2. A. 1904. – Karl der Große
(Geſch. a. d. Sachſenkriege), 1895. –
Die Volksverderber (E.), 1896. – Die
Arche Noah (Kulturhiſt. R. aus dem
9. Jahrh.), 1897. – Otto der Große
(Hiſt. E.), 1897. 2. A. 1905. – Gym-
naſiaſten und Hochſchüler (Zeitbild),
1898. – Phariſäer und Sadducäer
(Tragikom. Zeitbild), 1899. – Jn
Nacht u. Todesſchatten. – König Rat-
bodo (Kulturbild a. d. 7. Jahrh.),
1900. – Die Sünde wider den heiligen
Geiſt (R.), 1900. 3. A. 1908. – Deut-
ſche Kulturbilder, 3. und 4. Bd. 1901
bis 1902 (Jnhalt: 3. Bd.: Kaiſer und
Kloſterbruder. – Ein Gottesurteil;
2. A. 1905. – 4. Bd.: Megenfried.
Kulturb. a. d. 11. Jahrh.). – Minne-
treue (Geſch. a. d. Hohenſtaufenzeit),
1904. – Die Säule der Wahrheit (Hiſt.
R. a. d. J. 1524), 1907. – Satan bei
der Arbeit (Zeitſpiegel), 2. A. 1908. –
Beim Verſinken gerettet (N.), 1908. –
Geſammelte Erzählungen für das
Volk, 1908 ff.

Biſchoff, Oreſtes Ritter von,

geb.
am 1. Septbr. 1868 in Kremſier, lebt
als k. u. k. Hauptmann der Reſerve
in Trieſt.

S:

Der Liebe Schranken
(2 Nu. a. d. Offiziersleben), 1903.

Biſtow, Ludwig,

Pſeud. für Lud-
wig Bowitſch
; ſ. d.!

Biſtram, Lilly Freiin von,

wurde
am 25. Januar 1870 als die Tochter
eines ruſſiſchen Ulanen-Rittmeiſters
und einer deutſchen Mutter aus alt-
adeliger Familie in Petersburg ge-
boren, verlor ihren Vater ſehr früh
und zog nun mit der Mutter nach
Kurland, wo ſie ihre Kindheit und
die erſten Jugendjahre verlebte. Von
früh auf zeigte ſie eine hervorragende
Begabung für Literatur u. Sprachen,
deren ſie fünf vollſtändig beherrſcht.
Jhr Fühlen u. Denken iſt ganz deutſch,
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Bit
und ihr Jntereſſe wendet ſich daher
dem Deutſchtum im großen und dem
Streben deutſcher Frauen u. Schrift-
ſtellerinnen im beſonderen zu. Seit
dem Jahre 1893 mit dem Freiherrn
Ernſt v. Biſtram verheiratet, lebt ſie
meiſt in Moskau.

S:

Ein Seelen-
kampf (Studie), 1897. – Das erſte
Jahr der Ehe, 1898. – Sonnenſehn-
ſucht (Ge. in Proſa), 1902.

Bitter, Arthur,

Pſeudonym für
Samuel Haberſtich; ſ. d.!

Bitter, Lothar,

Pſeud. f. Alfred
Stoeßel
; ſ. d.!

*Bittkau, Julius Wilhelm Rein-
hold,

geb. am 11. Juli 1850 zu Roſen-
winkel in der Priegnitz als der Sohn
des dortigen Predigers, widmete ſich
dem Buchhandel, gründete im Oktober
1879 in Neu-Ruppin ein eigenes Ge-
ſchäft und leitet ſeit 1888 die Evang.
Vereinsbuchhandlung in Berlin.

S:


Tantchen Roſe (Lſp.), 1882. – Sein
Fehltritt (Lſp.), 1884.

Bittkow, Karl Gottlieb Joh.
Chriſtoph Wilhelm

(gewöhnlich aber
Theophil), wurde am 21. Januar
1813 zu Lenzen als der Sohn eines
Schneidermeiſters und Muſikus gebo-
ren, beſuchte die dortige Stadtſchule,
war von Oſtern 1834–37 Zögling des
Seminars für Stadtſchulen in Berlin,
wirkte daſelbſt bis zum Herbſt 1854
als Gemeindelehrer u. gründete dann
eine Verlagsbuchhandlung in Berlin.
Jm Jahre 1878 ſiedelte er nach ſeiner
Vaterſtadt Lenzen über und ſtarb da-
ſelbſt im Februar 1880.

S:

Der
neueſte Gelegenheitsdichter, 2 Hefte,
1855. – Rätſelſchatz, 5 Hefte, 4. A.
1865. – Harmloſe Lieder (Ge.), 1857.

Bittmann, Karl Fr. J.,

geb. am
15. Auguſt 1851 in Kehl (Baden) als
Sohn des großherz. Oberzollinſpek-
tors Ernſt B., abſolvierte das Lyzeum
in Mannheim und ſtudierte dann in
Freiburg i. B. vorwiegend Chemie
und Naturwiſſenſchaften, erwarb ſich
auch die Würde eines Dr. phil. Jm
Jahre 1882 wurde er Direktor der

*
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[247/0251] Biſ Bit Der Teufel in der Schule (E.), 1891. – Deutſche Kulturbilder, 1893. – Es wird Licht (Deutſches Kulturbild aus d. 8. Jahrh.), 1894. 2. A. 1901. – Die Sozialdemokraten u. ihre Väter (E.), 1894. 2. A. 1904. – Karl der Große (Geſch. a. d. Sachſenkriege), 1895. – Die Volksverderber (E.), 1896. – Die Arche Noah (Kulturhiſt. R. aus dem 9. Jahrh.), 1897. – Otto der Große (Hiſt. E.), 1897. 2. A. 1905. – Gym- naſiaſten und Hochſchüler (Zeitbild), 1898. – Phariſäer und Sadducäer (Tragikom. Zeitbild), 1899. – Jn Nacht u. Todesſchatten. – König Rat- bodo (Kulturbild a. d. 7. Jahrh.), 1900. – Die Sünde wider den heiligen Geiſt (R.), 1900. 3. A. 1908. – Deut- ſche Kulturbilder, 3. und 4. Bd. 1901 bis 1902 (Jnhalt: 3. Bd.: Kaiſer und Kloſterbruder. – Ein Gottesurteil; 2. A. 1905. – 4. Bd.: Megenfried. Kulturb. a. d. 11. Jahrh.). – Minne- treue (Geſch. a. d. Hohenſtaufenzeit), 1904. – Die Säule der Wahrheit (Hiſt. R. a. d. J. 1524), 1907. – Satan bei der Arbeit (Zeitſpiegel), 2. A. 1908. – Beim Verſinken gerettet (N.), 1908. – Geſammelte Erzählungen für das Volk, 1908 ff. Biſchoff, Oreſtes Ritter von, geb. am 1. Septbr. 1868 in Kremſier, lebt als k. u. k. Hauptmann der Reſerve in Trieſt. S: Der Liebe Schranken (2 Nu. a. d. Offiziersleben), 1903. Biſtow, Ludwig, Pſeud. für Lud- wig Bowitſch; ſ. d.! Biſtram, Lilly Freiin von, wurde am 25. Januar 1870 als die Tochter eines ruſſiſchen Ulanen-Rittmeiſters und einer deutſchen Mutter aus alt- adeliger Familie in Petersburg ge- boren, verlor ihren Vater ſehr früh und zog nun mit der Mutter nach Kurland, wo ſie ihre Kindheit und die erſten Jugendjahre verlebte. Von früh auf zeigte ſie eine hervorragende Begabung für Literatur u. Sprachen, deren ſie fünf vollſtändig beherrſcht. Jhr Fühlen u. Denken iſt ganz deutſch, und ihr Jntereſſe wendet ſich daher dem Deutſchtum im großen und dem Streben deutſcher Frauen u. Schrift- ſtellerinnen im beſonderen zu. Seit dem Jahre 1893 mit dem Freiherrn Ernſt v. Biſtram verheiratet, lebt ſie meiſt in Moskau. S: Ein Seelen- kampf (Studie), 1897. – Das erſte Jahr der Ehe, 1898. – Sonnenſehn- ſucht (Ge. in Proſa), 1902. Bitter, Arthur, Pſeudonym für Samuel Haberſtich; ſ. d.! Bitter, Lothar, Pſeud. f. Alfred Stoeßel; ſ. d.! *Bittkau, Julius Wilhelm Rein- hold, geb. am 11. Juli 1850 zu Roſen- winkel in der Priegnitz als der Sohn des dortigen Predigers, widmete ſich dem Buchhandel, gründete im Oktober 1879 in Neu-Ruppin ein eigenes Ge- ſchäft und leitet ſeit 1888 die Evang. Vereinsbuchhandlung in Berlin. S: Tantchen Roſe (Lſp.), 1882. – Sein Fehltritt (Lſp.), 1884. Bittkow, Karl Gottlieb Joh. Chriſtoph Wilhelm (gewöhnlich aber Theophil), wurde am 21. Januar 1813 zu Lenzen als der Sohn eines Schneidermeiſters und Muſikus gebo- ren, beſuchte die dortige Stadtſchule, war von Oſtern 1834–37 Zögling des Seminars für Stadtſchulen in Berlin, wirkte daſelbſt bis zum Herbſt 1854 als Gemeindelehrer u. gründete dann eine Verlagsbuchhandlung in Berlin. Jm Jahre 1878 ſiedelte er nach ſeiner Vaterſtadt Lenzen über und ſtarb da- ſelbſt im Februar 1880. S: Der neueſte Gelegenheitsdichter, 2 Hefte, 1855. – Rätſelſchatz, 5 Hefte, 4. A. 1865. – Harmloſe Lieder (Ge.), 1857. Bittmann, Karl Fr. J., geb. am 15. Auguſt 1851 in Kehl (Baden) als Sohn des großherz. Oberzollinſpek- tors Ernſt B., abſolvierte das Lyzeum in Mannheim und ſtudierte dann in Freiburg i. B. vorwiegend Chemie und Naturwiſſenſchaften, erwarb ſich auch die Würde eines Dr. phil. Jm Jahre 1882 wurde er Direktor der *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 1. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 247. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon01_1913/251>, abgerufen am 24.03.2019.