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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 1. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Litaneisänger (R.); IV, 1862. - Schiff-
zieher u. Gassenkehrer (R.); II, 1863.
- Der Nachgeborne (R.); IV, 1864. -
1805, od.: Die Franzosen zum ersten-
mal in Wien (R.); IV, 1864. - Wiener
Hexen (R.); IV, 1864. - Gesammelte
Romane u. Erzählungen; X, 1863-64.
- Moderne Grasel (R.); II, 1865.

*Breitenbach, Clemens,

geb. am
19. März 1864 zu Hochheim bei Er-
furt, besuchte infolge der oft wech-
selnden Stellung seines Vaters ver-
schiedene Elementarschulen, dann das
Progymnasium in Duderstadt u. zu-
letzt in einigen Klassen das Gymna-
sium zu Hildesheim. Von 1881-84
Zögling des Lehrerseminars zu Hil-
desheim, erhielt er seine erste Anstel-
lung als Lehrer an der katholischen
Schule zu Ludwigslust (Mecklenburg),
wurde später nach Lingen in der Pro-
vinz Hannover versetzt und stand
später in Osnabrück im Amte. Jn-
zwischen besuchte er die Kirchenmusik-
schule in Regensburg, wo er sich im
Kontrapunkt und Orgelspiel ausbil-
dete, und studierte daneben unter
Dr. Haberl Musikgeschichte und gre-
gorianischen Choral. Er hat bereits
mehrere Orgelkompositionen veröf-
fentlicht.

S:

Ernst und Scherz (Ge.),
1894.

Breitenstein, Jonas,

* am 22.
August 1828 in Zysen, Baselland, als
der Sohn eines Lehrers, besuchte die
Schule seines Vaters, darauf ein
Jahr lang die Bezirksschule in Liestal
u. endlich das Pädagogium zu Basel,
wo ihn sofort der Unterricht des Prof.
Wilh. Wackernagel fesselte, der ihm
auch bis in die späteren Jahre ein
treuer Leiter u. Ratgeber blieb. Auf
den Universitäten Basel u. Göttingen
studierte B. dann Theologie, wurde
bei seiner Rückkehr in die Heimat so-
fort zu Vikariatsdiensten verwandt
u. im Herbst 1852 an demselben Tage
von zwei Gemeinden zum Pfarrer ge-
wählt. Er entschied sich für Binnin-
gen bei Basel, wo er 18 Jahre lang
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wirkte. Seit 1870 bekleidete er die
Stelle eines Sekretärs der freiwilli-
gen Armenpflege in Basel u. soll 1883
gestorben sein.

S:

Erzählungen und
Bilder a. d. Baselgebiet (Nn.), 1850.
- Der Herr Ehrli (Jd. in allemanni-
scher Mundart), 1863. - 's Vreneli us
der Bluemmatt (Jd. in allemannisch.
Mundart), 1864. - Jakob der Glücks-
schmied (Lebensbild), 1868.

Breithaupt, Adolfine,

geb. am
24. Juli 1829 in Neu-Ruppin, lebte
zuletzt in Charlottenburg und ist dort
1897 gestorben. Außer verschiedenen
Schriften für Hausfrauen u. für die
Jugend veröffentlichte sie

S:

Wird
sie ihn finden (R. a. d. Neuzeit), 1896.

*Breitner, Anton,

* am 18. März
1858 zu Wien, machte seine Gymna-
sialstudien zu Krems an der Donau,
widmete sich dann seit 1880 in Tha-
randt und an der Universität Leipzig
dem Studium der Bodenkultur, da-
bei aber in hohem Grade die schön-
geistigen Jnteressen pflegend. Unab-
hängige Verhältnisse gestatteten ihm,
ganz seinen Neigungen zu leben. Nach-
dem er sich frühe verheiratet und mit
seiner Gattin eine Reise nach Jtalien
gemacht hatte, ließ er sich zunächst in
Graz, 1885 aber in Mattsee im Salz-
burgischen nieder, wo er noch jetzt
lebt. B. ist Gründer des Scheffel-
Bundes und Scheffel-Museums, auch
Mandatar des Museums Carolina
Augusteum
in Salzburg und leitete
als solcher die Ausgrabungen der von
ihm entdeckten Ansiedelungen u. Grab-
stätten des Kronlandes Salzburg.

S:


Vindobonas Rose (Erz. G.), 1888.
- Scheffel-Gedenkbuch; hrsg., 1890. -
Diemut (Sk. mit histor. Hintergrund),
1894. - Die Odyssee der Kaiserin (D.,
mit Müller vom Waldeck u. Valerian
Treu hrsg.), 1896. - Literaturbilder
fin de siecle (Randglossen zur deut-
schen Literaturgesch.); XII, 1896 bis
1906. - Belletristische Archäologie
(Randglossen zur deutschen Literatur-
geschichte), 1898. - Literarisches Scher-

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Bre
Litaneiſänger (R.); IV, 1862. – Schiff-
zieher u. Gaſſenkehrer (R.); II, 1863.
– Der Nachgeborne (R.); IV, 1864. –
1805, od.: Die Franzoſen zum erſten-
mal in Wien (R.); IV, 1864. – Wiener
Hexen (R.); IV, 1864. – Geſammelte
Romane u. Erzählungen; X, 1863–64.
– Moderne Graſel (R.); II, 1865.

*Breitenbach, Clemens,

geb. am
19. März 1864 zu Hochheim bei Er-
furt, beſuchte infolge der oft wech-
ſelnden Stellung ſeines Vaters ver-
ſchiedene Elementarſchulen, dann das
Progymnaſium in Duderſtadt u. zu-
letzt in einigen Klaſſen das Gymna-
ſium zu Hildesheim. Von 1881–84
Zögling des Lehrerſeminars zu Hil-
desheim, erhielt er ſeine erſte Anſtel-
lung als Lehrer an der katholiſchen
Schule zu Ludwigsluſt (Mecklenburg),
wurde ſpäter nach Lingen in der Pro-
vinz Hannover verſetzt und ſtand
ſpäter in Osnabrück im Amte. Jn-
zwiſchen beſuchte er die Kirchenmuſik-
ſchule in Regensburg, wo er ſich im
Kontrapunkt und Orgelſpiel ausbil-
dete, und ſtudierte daneben unter
Dr. Haberl Muſikgeſchichte und gre-
gorianiſchen Choral. Er hat bereits
mehrere Orgelkompoſitionen veröf-
fentlicht.

S:

Ernſt und Scherz (Ge.),
1894.

Breitenſtein, Jonas,

* am 22.
Auguſt 1828 in Zyſen, Baſelland, als
der Sohn eines Lehrers, beſuchte die
Schule ſeines Vaters, darauf ein
Jahr lang die Bezirksſchule in Lieſtal
u. endlich das Pädagogium zu Baſel,
wo ihn ſofort der Unterricht des Prof.
Wilh. Wackernagel feſſelte, der ihm
auch bis in die ſpäteren Jahre ein
treuer Leiter u. Ratgeber blieb. Auf
den Univerſitäten Baſel u. Göttingen
ſtudierte B. dann Theologie, wurde
bei ſeiner Rückkehr in die Heimat ſo-
fort zu Vikariatsdienſten verwandt
u. im Herbſt 1852 an demſelben Tage
von zwei Gemeinden zum Pfarrer ge-
wählt. Er entſchied ſich für Binnin-
gen bei Baſel, wo er 18 Jahre lang
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wirkte. Seit 1870 bekleidete er die
Stelle eines Sekretärs der freiwilli-
gen Armenpflege in Baſel u. ſoll 1883
geſtorben ſein.

S:

Erzählungen und
Bilder a. d. Baſelgebiet (Nn.), 1850.
– Der Herr Ehrli (Jd. in allemanni-
ſcher Mundart), 1863. – ’s Vreneli us
der Bluemmatt (Jd. in allemanniſch.
Mundart), 1864. – Jakob der Glücks-
ſchmied (Lebensbild), 1868.

Breithaupt, Adolfine,

geb. am
24. Juli 1829 in Neu-Ruppin, lebte
zuletzt in Charlottenburg und iſt dort
1897 geſtorben. Außer verſchiedenen
Schriften für Hausfrauen u. für die
Jugend veröffentlichte ſie

S:

Wird
ſie ihn finden (R. a. d. Neuzeit), 1896.

*Breitner, Anton,

* am 18. März
1858 zu Wien, machte ſeine Gymna-
ſialſtudien zu Krems an der Donau,
widmete ſich dann ſeit 1880 in Tha-
randt und an der Univerſität Leipzig
dem Studium der Bodenkultur, da-
bei aber in hohem Grade die ſchön-
geiſtigen Jntereſſen pflegend. Unab-
hängige Verhältniſſe geſtatteten ihm,
ganz ſeinen Neigungen zu leben. Nach-
dem er ſich frühe verheiratet und mit
ſeiner Gattin eine Reiſe nach Jtalien
gemacht hatte, ließ er ſich zunächſt in
Graz, 1885 aber in Mattſee im Salz-
burgiſchen nieder, wo er noch jetzt
lebt. B. iſt Gründer des Scheffel-
Bundes und Scheffel-Muſeums, auch
Mandatar des Muſeums Carolina
Augusteum
in Salzburg und leitete
als ſolcher die Ausgrabungen der von
ihm entdeckten Anſiedelungen u. Grab-
ſtätten des Kronlandes Salzburg.

S:


Vindobonas Roſe (Erz. G.), 1888.
– Scheffel-Gedenkbuch; hrsg., 1890. –
Diemut (Sk. mit hiſtor. Hintergrund),
1894. – Die Odyſſee der Kaiſerin (D.,
mit Müller vom Waldeck u. Valerian
Treu hrsg.), 1896. – Literaturbilder
fin de ſiècle (Randgloſſen zur deut-
ſchen Literaturgeſch.); XII, 1896 bis
1906. – Belletriſtiſche Archäologie
(Randgloſſen zur deutſchen Literatur-
geſchichte), 1898. – Literariſches Scher-

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[342/0346] Bre Bre Litaneiſänger (R.); IV, 1862. – Schiff- zieher u. Gaſſenkehrer (R.); II, 1863. – Der Nachgeborne (R.); IV, 1864. – 1805, od.: Die Franzoſen zum erſten- mal in Wien (R.); IV, 1864. – Wiener Hexen (R.); IV, 1864. – Geſammelte Romane u. Erzählungen; X, 1863–64. – Moderne Graſel (R.); II, 1865. *Breitenbach, Clemens, geb. am 19. März 1864 zu Hochheim bei Er- furt, beſuchte infolge der oft wech- ſelnden Stellung ſeines Vaters ver- ſchiedene Elementarſchulen, dann das Progymnaſium in Duderſtadt u. zu- letzt in einigen Klaſſen das Gymna- ſium zu Hildesheim. Von 1881–84 Zögling des Lehrerſeminars zu Hil- desheim, erhielt er ſeine erſte Anſtel- lung als Lehrer an der katholiſchen Schule zu Ludwigsluſt (Mecklenburg), wurde ſpäter nach Lingen in der Pro- vinz Hannover verſetzt und ſtand ſpäter in Osnabrück im Amte. Jn- zwiſchen beſuchte er die Kirchenmuſik- ſchule in Regensburg, wo er ſich im Kontrapunkt und Orgelſpiel ausbil- dete, und ſtudierte daneben unter Dr. Haberl Muſikgeſchichte und gre- gorianiſchen Choral. Er hat bereits mehrere Orgelkompoſitionen veröf- fentlicht. S: Ernſt und Scherz (Ge.), 1894. Breitenſtein, Jonas, * am 22. Auguſt 1828 in Zyſen, Baſelland, als der Sohn eines Lehrers, beſuchte die Schule ſeines Vaters, darauf ein Jahr lang die Bezirksſchule in Lieſtal u. endlich das Pädagogium zu Baſel, wo ihn ſofort der Unterricht des Prof. Wilh. Wackernagel feſſelte, der ihm auch bis in die ſpäteren Jahre ein treuer Leiter u. Ratgeber blieb. Auf den Univerſitäten Baſel u. Göttingen ſtudierte B. dann Theologie, wurde bei ſeiner Rückkehr in die Heimat ſo- fort zu Vikariatsdienſten verwandt u. im Herbſt 1852 an demſelben Tage von zwei Gemeinden zum Pfarrer ge- wählt. Er entſchied ſich für Binnin- gen bei Baſel, wo er 18 Jahre lang wirkte. Seit 1870 bekleidete er die Stelle eines Sekretärs der freiwilli- gen Armenpflege in Baſel u. ſoll 1883 geſtorben ſein. S: Erzählungen und Bilder a. d. Baſelgebiet (Nn.), 1850. – Der Herr Ehrli (Jd. in allemanni- ſcher Mundart), 1863. – ’s Vreneli us der Bluemmatt (Jd. in allemanniſch. Mundart), 1864. – Jakob der Glücks- ſchmied (Lebensbild), 1868. Breithaupt, Adolfine, geb. am 24. Juli 1829 in Neu-Ruppin, lebte zuletzt in Charlottenburg und iſt dort 1897 geſtorben. Außer verſchiedenen Schriften für Hausfrauen u. für die Jugend veröffentlichte ſie S: Wird ſie ihn finden (R. a. d. Neuzeit), 1896. *Breitner, Anton, * am 18. März 1858 zu Wien, machte ſeine Gymna- ſialſtudien zu Krems an der Donau, widmete ſich dann ſeit 1880 in Tha- randt und an der Univerſität Leipzig dem Studium der Bodenkultur, da- bei aber in hohem Grade die ſchön- geiſtigen Jntereſſen pflegend. Unab- hängige Verhältniſſe geſtatteten ihm, ganz ſeinen Neigungen zu leben. Nach- dem er ſich frühe verheiratet und mit ſeiner Gattin eine Reiſe nach Jtalien gemacht hatte, ließ er ſich zunächſt in Graz, 1885 aber in Mattſee im Salz- burgiſchen nieder, wo er noch jetzt lebt. B. iſt Gründer des Scheffel- Bundes und Scheffel-Muſeums, auch Mandatar des Muſeums Carolina Augusteum in Salzburg und leitete als ſolcher die Ausgrabungen der von ihm entdeckten Anſiedelungen u. Grab- ſtätten des Kronlandes Salzburg. S: Vindobonas Roſe (Erz. G.), 1888. – Scheffel-Gedenkbuch; hrsg., 1890. – Diemut (Sk. mit hiſtor. Hintergrund), 1894. – Die Odyſſee der Kaiſerin (D., mit Müller vom Waldeck u. Valerian Treu hrsg.), 1896. – Literaturbilder fin de ſiècle (Randgloſſen zur deut- ſchen Literaturgeſch.); XII, 1896 bis 1906. – Belletriſtiſche Archäologie (Randgloſſen zur deutſchen Literatur- geſchichte), 1898. – Literariſches Scher- *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 1. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 342. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon01_1913/346>, abgerufen am 24.03.2019.