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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 1. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Ape
stadt.

S:

Der Jungfernbund und
andere Gedichte, 1903. - Avalun (Ge.),
1907.

*Apelt, Hans Willibald,

geb.
am 18. Oktbr. 1877 in Löbau (Sach-
sen), besuchte seit Ostern 1884 die
Bürgerschule in Zittau, dann eine
Privatschule in Dresden und hier seit
Ostern 1885 das Vitztumsche Gym-
nasium, das er Ostern 1896 absol-
vierte. Er studierte hierauf in Lau-
sanne (Schweiz) Philologie, genügte
danach seiner Militärpflicht in Dres-
den und studierte nunmehr in Mün-
chen, Freiburg i. B. u. Leipzig Rechts-
und Staatswissenschaften. Jm Jan.
1901 wurde er Referendar; 1903 er-
warb er sich die Würde eines Dr. jur.
und trat in den Staatsverwaltungs-
dienst über. Nach Bestehen der Asses-
sorprüfung wurde er am 1. Novbr.
1905 als Bezirksassessor angestellt u.
ist zur Zeit (1908) Hilfsarbeiter im
sächsischen Ministerium des Kultus
und öffentlichen Unterrichts.

S:

Die
Steuerlosen (Schsp.), 1900. - Leben,
träumen (Ge.), 1903.

Apitz, Hermann Edwin,

geb. am
31. März 1878 in Groitzsch in Sachsen
als Sohn eines Schuhmachers, trat
nach beendeter Schulzeit bei einem
Rechtsanwalt in Leipzig als Schrei-
ber in Dienst u. benutzte hier redlich
die ihm gebotenen Quellen zu seiner
Weiterbildung. Er lebt als Beamter
der Großen Leipziger Straßenbahn
noch jetzt daselbst.

S:

Sonnen- und
Wetterleuchten (Ge.), 1905.

*Appel, Karl,

geb. am 12. März
1847 zu Runkel im Nassauischen, wid-
mete sich dem Buchhandel, machte
1870-71 den Feldzug in Frankreich
mit u. gründete am 1. Jan. 1878 in
Weilburg eine Buchhandlung, die er
mehr als zwei Jahrzehnte hindurch
leitete.

S:

Weilburg in Geschichte,
Sage und Lied, 1883. - Glück auf
(Ep. G.), 1884. - Alldeutschland hie!
(Liederbuch), 1886.

Appelt, Wilhelm,

geb. am 21.
[Spaltenumbruch]

Arb
Mai 1841 zu Reichenberg in Böhmen,
besuchte die dortigen höheren Schulen
und ging dann nach Wien, um seine
Studien zu vollenden. Hier wurde
er besonders von dem Kunstleben, so-
wohl der bildenden Kunst, als auch
der Musik, gefesselt u. durch die Lei-
stungen des damals in höchster Blüte
stehenden Burgtheaters auf das Ge-
biet der schönen Wissenschaften ge-
drängt, so daß er nach seiner Heimkehr
sich ganz der Schriftstellerei widmete.
Er hat seinen Wohnsitz in Reichenberg
beibehalten und ist daselbst am 10.
Novbr. 1904 im Stephanshospital
gestorben.

S:

Das Grab an der
Kirchhofsmauer (R.), 1890.

Appen, Karl August,

* am 31. Okt.
1840 zu Rendsburg, wo sein Vater
als Kaufmann lebte, besuchte das
Realgymnasium daselbst u. studierte
von 1857-62 in Kiel und Heidelberg
die Rechtswissenschaften. Er fun-
gierte darauf nach bestandener Prü-
fung als Amtssekretär in Rendsburg,
Jtzehoe und Neumünster, wurde seit
dem Juli 1864 als Beamter bei den
Landesregierungen zu Kiel, Gottorp
und wieder in Kiel verwendet, u. +
hier als Bureauchef am 11. Novbr.
1866.

S:

Charlotte Corday (Tr.),
1861.

Aeppli, Emil,

* am 19. Juli 1856
in Hottingen-Zürich, lebte (1878) als
Angestellter eines Handelshauses in
Riesbach-Zürich, (1886) als Haupt-
mann der Jnfanterie in Zürich.

S:


Eisblumen (Ge.), 1885. - Ranken am
Weg (Ge.), 1907.

Aram, Kurt,

Pseudon. für Hans
Fischer;
s. d.!

Arand, Charlotte,

Pseudon. für
Leopold von Sacher-Masoch;
s. d.!

Arbter, Emma Wanda von,

wurde
am 26. Oktober 1819 zu Lemberg ge-
boren u. betätigte sich schon frühzeitig
als Dichterin. Nach ihres Vaters
Tode (1836) siedelte sie mit der Mut-
ter nach Wien über, wo sie als Mit-

*


[Spaltenumbruch]

Ape
ſtadt.

S:

Der Jungfernbund und
andere Gedichte, 1903. – Avalun (Ge.),
1907.

*Apelt, Hans Willibald,

geb.
am 18. Oktbr. 1877 in Löbau (Sach-
ſen), beſuchte ſeit Oſtern 1884 die
Bürgerſchule in Zittau, dann eine
Privatſchule in Dresden und hier ſeit
Oſtern 1885 das Vitztumſche Gym-
naſium, das er Oſtern 1896 abſol-
vierte. Er ſtudierte hierauf in Lau-
ſanne (Schweiz) Philologie, genügte
danach ſeiner Militärpflicht in Dres-
den und ſtudierte nunmehr in Mün-
chen, Freiburg i. B. u. Leipzig Rechts-
und Staatswiſſenſchaften. Jm Jan.
1901 wurde er Referendar; 1903 er-
warb er ſich die Würde eines Dr. jur.
und trat in den Staatsverwaltungs-
dienſt über. Nach Beſtehen der Aſſeſ-
ſorprüfung wurde er am 1. Novbr.
1905 als Bezirksaſſeſſor angeſtellt u.
iſt zur Zeit (1908) Hilfsarbeiter im
ſächſiſchen Miniſterium des Kultus
und öffentlichen Unterrichts.

S:

Die
Steuerloſen (Schſp.), 1900. – Leben,
träumen (Ge.), 1903.

Apitz, Hermann Edwin,

geb. am
31. März 1878 in Groitzſch in Sachſen
als Sohn eines Schuhmachers, trat
nach beendeter Schulzeit bei einem
Rechtsanwalt in Leipzig als Schrei-
ber in Dienſt u. benutzte hier redlich
die ihm gebotenen Quellen zu ſeiner
Weiterbildung. Er lebt als Beamter
der Großen Leipziger Straßenbahn
noch jetzt daſelbſt.

S:

Sonnen- und
Wetterleuchten (Ge.), 1905.

*Appel, Karl,

geb. am 12. März
1847 zu Runkel im Naſſauiſchen, wid-
mete ſich dem Buchhandel, machte
1870–71 den Feldzug in Frankreich
mit u. gründete am 1. Jan. 1878 in
Weilburg eine Buchhandlung, die er
mehr als zwei Jahrzehnte hindurch
leitete.

S:

Weilburg in Geſchichte,
Sage und Lied, 1883. – Glück auf
(Ep. G.), 1884. – Alldeutſchland hie!
(Liederbuch), 1886.

Appelt, Wilhelm,

geb. am 21.
[Spaltenumbruch]

Arb
Mai 1841 zu Reichenberg in Böhmen,
beſuchte die dortigen höheren Schulen
und ging dann nach Wien, um ſeine
Studien zu vollenden. Hier wurde
er beſonders von dem Kunſtleben, ſo-
wohl der bildenden Kunſt, als auch
der Muſik, gefeſſelt u. durch die Lei-
ſtungen des damals in höchſter Blüte
ſtehenden Burgtheaters auf das Ge-
biet der ſchönen Wiſſenſchaften ge-
drängt, ſo daß er nach ſeiner Heimkehr
ſich ganz der Schriftſtellerei widmete.
Er hat ſeinen Wohnſitz in Reichenberg
beibehalten und iſt daſelbſt am 10.
Novbr. 1904 im Stephanshoſpital
geſtorben.

S:

Das Grab an der
Kirchhofsmauer (R.), 1890.

Appen, Karl Auguſt,

* am 31. Okt.
1840 zu Rendsburg, wo ſein Vater
als Kaufmann lebte, beſuchte das
Realgymnaſium daſelbſt u. ſtudierte
von 1857–62 in Kiel und Heidelberg
die Rechtswiſſenſchaften. Er fun-
gierte darauf nach beſtandener Prü-
fung als Amtsſekretär in Rendsburg,
Jtzehoe und Neumünſter, wurde ſeit
dem Juli 1864 als Beamter bei den
Landesregierungen zu Kiel, Gottorp
und wieder in Kiel verwendet, u. †
hier als Bureauchef am 11. Novbr.
1866.

S:

Charlotte Corday (Tr.),
1861.

Aeppli, Emil,

* am 19. Juli 1856
in Hottingen-Zürich, lebte (1878) als
Angeſtellter eines Handelshauſes in
Riesbach-Zürich, (1886) als Haupt-
mann der Jnfanterie in Zürich.

S:


Eisblumen (Ge.), 1885. – Ranken am
Weg (Ge.), 1907.

Aram, Kurt,

Pſeudon. für Hans
Fiſcher;
ſ. d.!

Arand, Charlotte,

Pſeudon. für
Leopold von Sacher-Maſoch;
ſ. d.!

Arbter, Emma Wanda von,

wurde
am 26. Oktober 1819 zu Lemberg ge-
boren u. betätigte ſich ſchon frühzeitig
als Dichterin. Nach ihres Vaters
Tode (1836) ſiedelte ſie mit der Mut-
ter nach Wien über, wo ſie als Mit-

*
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[71/0075] Ape Arb ſtadt. S: Der Jungfernbund und andere Gedichte, 1903. – Avalun (Ge.), 1907. *Apelt, Hans Willibald, geb. am 18. Oktbr. 1877 in Löbau (Sach- ſen), beſuchte ſeit Oſtern 1884 die Bürgerſchule in Zittau, dann eine Privatſchule in Dresden und hier ſeit Oſtern 1885 das Vitztumſche Gym- naſium, das er Oſtern 1896 abſol- vierte. Er ſtudierte hierauf in Lau- ſanne (Schweiz) Philologie, genügte danach ſeiner Militärpflicht in Dres- den und ſtudierte nunmehr in Mün- chen, Freiburg i. B. u. Leipzig Rechts- und Staatswiſſenſchaften. Jm Jan. 1901 wurde er Referendar; 1903 er- warb er ſich die Würde eines Dr. jur. und trat in den Staatsverwaltungs- dienſt über. Nach Beſtehen der Aſſeſ- ſorprüfung wurde er am 1. Novbr. 1905 als Bezirksaſſeſſor angeſtellt u. iſt zur Zeit (1908) Hilfsarbeiter im ſächſiſchen Miniſterium des Kultus und öffentlichen Unterrichts. S: Die Steuerloſen (Schſp.), 1900. – Leben, träumen (Ge.), 1903. Apitz, Hermann Edwin, geb. am 31. März 1878 in Groitzſch in Sachſen als Sohn eines Schuhmachers, trat nach beendeter Schulzeit bei einem Rechtsanwalt in Leipzig als Schrei- ber in Dienſt u. benutzte hier redlich die ihm gebotenen Quellen zu ſeiner Weiterbildung. Er lebt als Beamter der Großen Leipziger Straßenbahn noch jetzt daſelbſt. S: Sonnen- und Wetterleuchten (Ge.), 1905. *Appel, Karl, geb. am 12. März 1847 zu Runkel im Naſſauiſchen, wid- mete ſich dem Buchhandel, machte 1870–71 den Feldzug in Frankreich mit u. gründete am 1. Jan. 1878 in Weilburg eine Buchhandlung, die er mehr als zwei Jahrzehnte hindurch leitete. S: Weilburg in Geſchichte, Sage und Lied, 1883. – Glück auf (Ep. G.), 1884. – Alldeutſchland hie! (Liederbuch), 1886. Appelt, Wilhelm, geb. am 21. Mai 1841 zu Reichenberg in Böhmen, beſuchte die dortigen höheren Schulen und ging dann nach Wien, um ſeine Studien zu vollenden. Hier wurde er beſonders von dem Kunſtleben, ſo- wohl der bildenden Kunſt, als auch der Muſik, gefeſſelt u. durch die Lei- ſtungen des damals in höchſter Blüte ſtehenden Burgtheaters auf das Ge- biet der ſchönen Wiſſenſchaften ge- drängt, ſo daß er nach ſeiner Heimkehr ſich ganz der Schriftſtellerei widmete. Er hat ſeinen Wohnſitz in Reichenberg beibehalten und iſt daſelbſt am 10. Novbr. 1904 im Stephanshoſpital geſtorben. S: Das Grab an der Kirchhofsmauer (R.), 1890. Appen, Karl Auguſt, * am 31. Okt. 1840 zu Rendsburg, wo ſein Vater als Kaufmann lebte, beſuchte das Realgymnaſium daſelbſt u. ſtudierte von 1857–62 in Kiel und Heidelberg die Rechtswiſſenſchaften. Er fun- gierte darauf nach beſtandener Prü- fung als Amtsſekretär in Rendsburg, Jtzehoe und Neumünſter, wurde ſeit dem Juli 1864 als Beamter bei den Landesregierungen zu Kiel, Gottorp und wieder in Kiel verwendet, u. † hier als Bureauchef am 11. Novbr. 1866. S: Charlotte Corday (Tr.), 1861. Aeppli, Emil, * am 19. Juli 1856 in Hottingen-Zürich, lebte (1878) als Angeſtellter eines Handelshauſes in Riesbach-Zürich, (1886) als Haupt- mann der Jnfanterie in Zürich. S: Eisblumen (Ge.), 1885. – Ranken am Weg (Ge.), 1907. Aram, Kurt, Pſeudon. für Hans Fiſcher; ſ. d.! Arand, Charlotte, Pſeudon. für Leopold von Sacher-Maſoch; ſ. d.! Arbter, Emma Wanda von, wurde am 26. Oktober 1819 zu Lemberg ge- boren u. betätigte ſich ſchon frühzeitig als Dichterin. Nach ihres Vaters Tode (1836) ſiedelte ſie mit der Mut- ter nach Wien über, wo ſie als Mit- *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 1. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 71. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon01_1913/75>, abgerufen am 20.03.2019.