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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Kranich (Ep. D.), 1899. - Berida
(N.), 1903.

*Engelhard, Karl,

geb. am 16.
August 1879 in dem thüringisch-hes-
sischen Dorfe Rotterode bei Schmal-
kalden, wo sein Vater Lehrer war,
der später die Schulstelle in einem
Dorfe bei Eisenach erhielt, besuchte
hier die Schule u. empfing von dem
Pfarrer des nächsten Ortes Herbes-
hausen Privatunterricht in den alten
Sprachen, worauf er mit 14 Jahren
das Lyzeum Fridericianum in Kassel
bezog. Leider mußte er die Gymna-
sialstudien kurz vor der Versetzung
nach Prima unterbrechen, da seine
Großmutter starb, bei der er kosten-
los in Pension war. Nach einem
Jahre, das er wegen schwerer Ner-
venkrankheit im elterlichen Hause zu-
brachte, ging er 1898 auf das Lehrer-
seminar in Homberg (Hessen-Nassau),
das er 1901 absolvierte, und wurde
Lehrer in Raboldshausen (Hessen),
wo er bis 1907 wirkte. Seitdem lebt
er in Hanau.

S:

Kling hinaus! (Lr.),
1905. - Weltkind (Gesänge des Lebens
und der Liebe), 1. und 2. A. 1905. -
Heilwag (Eddische Lr.), 1907. - Die
Tochter Siegfried (Dramatische B.),
1908. - Kattenlob (Hessische Sagen-
gedichte), 1. u. 2. A. 1908. - Kinder-
land (Ge.), 1908. - Frithjof u. Jnge-
borg (Dram. G.), 1908. - Hebbel als
Lyriker (Liter. Studie), 1907. - Karl
Ernst Knodt (desgl.), 1907. - Ha-
marsheimt (des Hammers Heim-
kunft). Eddisches Mysterium, 1909.
- Kuno und Else (Deutsches Sagen-
spiel), 1909.

Engelhardt, Alexis Freiherr v.,


geb. am 24. Juni 1868 zu Lautzen in
Kurland, lebt (1909) in München.

S:

Weltferne Klänge (Ge.), 1904.

Engelhardt, E.,

bekannter unter
dem Namen Eugenie Heiden,
wurde am 15. Dezember 1852 als die
Tochter eines Arztes im bayerischen
Ries geboren und vermählte sich mit
dem Fabrikbesitzer Engelhardt in
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Fürth.

S:

Gedichte, 1883. - Anna
Boleyn (Hist. Tr.), 1887. - Der Herr
Major auf Urlaub (Lsp., mit Fr.
Stahl), 1889.

*Engelhardt, Ewald,

geb. am 16.
Septbr. 1879 in Artern (Thüringen),
besuchte dort die Bürger- und Kan-
didatenschule, später in Naumburg
das Domgymnasium bis zur Ober-
sekunda u. trat dann in Nordhausen
in eine Buchhandlung ein. 1900 be-
zog er die Kunstschule in Kassel, wo-
hin er auch 1902 zurückkehrte, nach-
dem er 1901 noch das Realgymnasium
in Frankenhausen am Kyffhäuser be-
sucht hatte. Seit 1003 war er als
Schriftsteller u. Privatlehrer in Kas-
sel und Artern tätig, wurde 1907
erster Sekretär des Deutschen Schil-
lerbundes in Weimar und lebt seit
1908 als Schriftsteller und Wander-
redner in seiner Vaterstadt.

S:

Das
zerbrochene Ringlein (Lsp.), 1905. -
Der blaue Monat (Humorist. Epos),
1906. - Nacktsport (Ge.), 1906. - Ernst
Anderst (Romantrilogie); 1. Bd.:
Ernst Anderst auf der Flucht, 1907.
- Auf schwankem Grunde (R.), 1909.

Engelhardt, Karl,

geb. am 7. Sep-
tember 1876 in Nürnberg, studierte
neuere Sprachen, legte im Oktober
1900 seine Staatsprüfung ab und
wurde am 1. Oktbr. 1901 als Ober-
lehrer am Realgymnasium in Vege-
sack bei Bremen angestellt.

S:

Mehr
Sonne (Zeitdrama, mit Ludw. Roh-
mann), 1900. - Moorland (Schsp.),
1901. - Der Heidesänger (Dr.), 1903.
- Menschlichkeit (Schsp.), 1904. -
Vivat academia! (Tragikom.), 1905.

Engelhardt, Otto,

* am 30. Juni
1847 in Bovenden bei Göttingen, be-
suchte das Gymnasium Josephinum
in Hildesheim und studierte seit 1867
in Göttingen u. Heidelberg die Rechte.
Jm Jahre 1870 wurde er Referen-
dar, 1874 Assessor und 1875 Amts-
richter zu Springe in der Provinz
Hannover, wo er 1888 zum Amts-
gerichtsrat befördert ward.

S:

Trop-

*


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Eng
Kranich (Ep. D.), 1899. – Berida
(N.), 1903.

*Engelhard, Karl,

geb. am 16.
Auguſt 1879 in dem thüringiſch-heſ-
ſiſchen Dorfe Rotterode bei Schmal-
kalden, wo ſein Vater Lehrer war,
der ſpäter die Schulſtelle in einem
Dorfe bei Eiſenach erhielt, beſuchte
hier die Schule u. empfing von dem
Pfarrer des nächſten Ortes Herbes-
hauſen Privatunterricht in den alten
Sprachen, worauf er mit 14 Jahren
das Lyzeum Fridericianum in Kaſſel
bezog. Leider mußte er die Gymna-
ſialſtudien kurz vor der Verſetzung
nach Prima unterbrechen, da ſeine
Großmutter ſtarb, bei der er koſten-
los in Penſion war. Nach einem
Jahre, das er wegen ſchwerer Ner-
venkrankheit im elterlichen Hauſe zu-
brachte, ging er 1898 auf das Lehrer-
ſeminar in Homberg (Heſſen-Naſſau),
das er 1901 abſolvierte, und wurde
Lehrer in Raboldshauſen (Heſſen),
wo er bis 1907 wirkte. Seitdem lebt
er in Hanau.

S:

Kling hinaus! (Lr.),
1905. – Weltkind (Geſänge des Lebens
und der Liebe), 1. und 2. A. 1905. –
Heilwag (Eddiſche Lr.), 1907. – Die
Tochter Siegfried (Dramatiſche B.),
1908. – Kattenlob (Heſſiſche Sagen-
gedichte), 1. u. 2. A. 1908. – Kinder-
land (Ge.), 1908. – Frithjof u. Jnge-
borg (Dram. G.), 1908. – Hebbel als
Lyriker (Liter. Studie), 1907. – Karl
Ernſt Knodt (desgl.), 1907. – Ha-
marsheimt (des Hammers Heim-
kunft). Eddiſches Myſterium, 1909.
– Kuno und Elſe (Deutſches Sagen-
ſpiel), 1909.

Engelhardt, Alexis Freiherr v.,


geb. am 24. Juni 1868 zu Lautzen in
Kurland, lebt (1909) in München.

S:

Weltferne Klänge (Ge.), 1904.

Engelhardt, E.,

bekannter unter
dem Namen Eugenie Heiden,
wurde am 15. Dezember 1852 als die
Tochter eines Arztes im bayeriſchen
Ries geboren und vermählte ſich mit
dem Fabrikbeſitzer Engelhardt in
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Fürth.

S:

Gedichte, 1883. – Anna
Boleyn (Hiſt. Tr.), 1887. – Der Herr
Major auf Urlaub (Lſp., mit Fr.
Stahl), 1889.

*Engelhardt, Ewald,

geb. am 16.
Septbr. 1879 in Artern (Thüringen),
beſuchte dort die Bürger- und Kan-
didatenſchule, ſpäter in Naumburg
das Domgymnaſium bis zur Ober-
ſekunda u. trat dann in Nordhauſen
in eine Buchhandlung ein. 1900 be-
zog er die Kunſtſchule in Kaſſel, wo-
hin er auch 1902 zurückkehrte, nach-
dem er 1901 noch das Realgymnaſium
in Frankenhauſen am Kyffhäuſer be-
ſucht hatte. Seit 1003 war er als
Schriftſteller u. Privatlehrer in Kaſ-
ſel und Artern tätig, wurde 1907
erſter Sekretär des Deutſchen Schil-
lerbundes in Weimar und lebt ſeit
1908 als Schriftſteller und Wander-
redner in ſeiner Vaterſtadt.

S:

Das
zerbrochene Ringlein (Lſp.), 1905. –
Der blaue Monat (Humoriſt. Epos),
1906. – Nacktſport (Ge.), 1906. – Ernſt
Anderſt (Romantrilogie); 1. Bd.:
Ernſt Anderſt auf der Flucht, 1907.
– Auf ſchwankem Grunde (R.), 1909.

Engelhardt, Karl,

geb. am 7. Sep-
tember 1876 in Nürnberg, ſtudierte
neuere Sprachen, legte im Oktober
1900 ſeine Staatsprüfung ab und
wurde am 1. Oktbr. 1901 als Ober-
lehrer am Realgymnaſium in Vege-
ſack bei Bremen angeſtellt.

S:

Mehr
Sonne (Zeitdrama, mit Ludw. Roh-
mann), 1900. – Moorland (Schſp.),
1901. – Der Heideſänger (Dr.), 1903.
– Menſchlichkeit (Schſp.), 1904. –
Vivat academia! (Tragikom.), 1905.

Engelhardt, Otto,

* am 30. Juni
1847 in Bovenden bei Göttingen, be-
ſuchte das Gymnaſium Joſephinum
in Hildesheim und ſtudierte ſeit 1867
in Göttingen u. Heidelberg die Rechte.
Jm Jahre 1870 wurde er Referen-
dar, 1874 Aſſeſſor und 1875 Amts-
richter zu Springe in der Provinz
Hannover, wo er 1888 zum Amts-
gerichtsrat befördert ward.

S:

Trop-

*
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[148/0152] Eng Eng Kranich (Ep. D.), 1899. – Berida (N.), 1903. *Engelhard, Karl, geb. am 16. Auguſt 1879 in dem thüringiſch-heſ- ſiſchen Dorfe Rotterode bei Schmal- kalden, wo ſein Vater Lehrer war, der ſpäter die Schulſtelle in einem Dorfe bei Eiſenach erhielt, beſuchte hier die Schule u. empfing von dem Pfarrer des nächſten Ortes Herbes- hauſen Privatunterricht in den alten Sprachen, worauf er mit 14 Jahren das Lyzeum Fridericianum in Kaſſel bezog. Leider mußte er die Gymna- ſialſtudien kurz vor der Verſetzung nach Prima unterbrechen, da ſeine Großmutter ſtarb, bei der er koſten- los in Penſion war. Nach einem Jahre, das er wegen ſchwerer Ner- venkrankheit im elterlichen Hauſe zu- brachte, ging er 1898 auf das Lehrer- ſeminar in Homberg (Heſſen-Naſſau), das er 1901 abſolvierte, und wurde Lehrer in Raboldshauſen (Heſſen), wo er bis 1907 wirkte. Seitdem lebt er in Hanau. S: Kling hinaus! (Lr.), 1905. – Weltkind (Geſänge des Lebens und der Liebe), 1. und 2. A. 1905. – Heilwag (Eddiſche Lr.), 1907. – Die Tochter Siegfried (Dramatiſche B.), 1908. – Kattenlob (Heſſiſche Sagen- gedichte), 1. u. 2. A. 1908. – Kinder- land (Ge.), 1908. – Frithjof u. Jnge- borg (Dram. G.), 1908. – Hebbel als Lyriker (Liter. Studie), 1907. – Karl Ernſt Knodt (desgl.), 1907. – Ha- marsheimt (des Hammers Heim- kunft). Eddiſches Myſterium, 1909. – Kuno und Elſe (Deutſches Sagen- ſpiel), 1909. Engelhardt, Alexis Freiherr v., geb. am 24. Juni 1868 zu Lautzen in Kurland, lebt (1909) in München. S: Weltferne Klänge (Ge.), 1904. Engelhardt, E., bekannter unter dem Namen Eugenie Heiden, wurde am 15. Dezember 1852 als die Tochter eines Arztes im bayeriſchen Ries geboren und vermählte ſich mit dem Fabrikbeſitzer Engelhardt in Fürth. S: Gedichte, 1883. – Anna Boleyn (Hiſt. Tr.), 1887. – Der Herr Major auf Urlaub (Lſp., mit Fr. Stahl), 1889. *Engelhardt, Ewald, geb. am 16. Septbr. 1879 in Artern (Thüringen), beſuchte dort die Bürger- und Kan- didatenſchule, ſpäter in Naumburg das Domgymnaſium bis zur Ober- ſekunda u. trat dann in Nordhauſen in eine Buchhandlung ein. 1900 be- zog er die Kunſtſchule in Kaſſel, wo- hin er auch 1902 zurückkehrte, nach- dem er 1901 noch das Realgymnaſium in Frankenhauſen am Kyffhäuſer be- ſucht hatte. Seit 1003 war er als Schriftſteller u. Privatlehrer in Kaſ- ſel und Artern tätig, wurde 1907 erſter Sekretär des Deutſchen Schil- lerbundes in Weimar und lebt ſeit 1908 als Schriftſteller und Wander- redner in ſeiner Vaterſtadt. S: Das zerbrochene Ringlein (Lſp.), 1905. – Der blaue Monat (Humoriſt. Epos), 1906. – Nacktſport (Ge.), 1906. – Ernſt Anderſt (Romantrilogie); 1. Bd.: Ernſt Anderſt auf der Flucht, 1907. – Auf ſchwankem Grunde (R.), 1909. Engelhardt, Karl, geb. am 7. Sep- tember 1876 in Nürnberg, ſtudierte neuere Sprachen, legte im Oktober 1900 ſeine Staatsprüfung ab und wurde am 1. Oktbr. 1901 als Ober- lehrer am Realgymnaſium in Vege- ſack bei Bremen angeſtellt. S: Mehr Sonne (Zeitdrama, mit Ludw. Roh- mann), 1900. – Moorland (Schſp.), 1901. – Der Heideſänger (Dr.), 1903. – Menſchlichkeit (Schſp.), 1904. – Vivat academia! (Tragikom.), 1905. Engelhardt, Otto, * am 30. Juni 1847 in Bovenden bei Göttingen, be- ſuchte das Gymnaſium Joſephinum in Hildesheim und ſtudierte ſeit 1867 in Göttingen u. Heidelberg die Rechte. Jm Jahre 1870 wurde er Referen- dar, 1874 Aſſeſſor und 1875 Amts- richter zu Springe in der Provinz Hannover, wo er 1888 zum Amts- gerichtsrat befördert ward. S: Trop- *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 148. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/152>, abgerufen am 23.02.2019.