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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Esch
Dahn in nähere Beziehungen. Nach
bestandener Staatsprüfung als Refe-
rendar in Karlsruhe (Schlesien) be-
schäftigt, faßte er damals schon den
später zur Ausführung gelangten
Plan, eine umfassende Geschichte über
"Das herzogliche Haus Württemberg
zu Karlsruhe in Schlesien" (1906) zu
schreiben, der dann andere historische,
biographische und genealogische Ar-
beiten teils in Zeitschriften, teils als
selbständige Werke folgten. E. hat
jetzt seinen Wohnsitz in Breslau oder
in Wilmersdorf bei Berlin.

S:

Le-
bensfluten (Ge.), 1906.

*Eschelbach, Hans,

geb. am 16.
Febr. 1868 in Bonn a. Rhein als der
Sohn eines Schreiners, besuchte da-
selbst die Volksschule u. seit 1882 den
Präparandenkursus und trat 1885 in
das kathol. Lehrerseminar in Brühl
ein, das er 1888 absolvierte. Er
wurde dann Lehrer in Merten bei
Sechtem (Bez. Köln) und kam 1892
als solcher nach Köln, wo er bis 1906
wirkte. Seitdem lebt er als Schrift-
steller in Bonn. Große Reisen haben
ihn durch fast ganz Europa, Ägypten,
Palästina, Kleinasien geführt. Als
Rezitator eigener Dichtungen bereist
er alljährlich Länder deutscher Zunge.

S:

Drei dramat. Bibelßenen (Musik
v. P. Piel), 1888. - Veritas! (Bibl. Dr.
Musik von P. Piel), 1891. - Wild-
wuchs (Ge.), 1893. 6. Aufl. 1908. -
Naturbilder aus allen Zonen, 1894.
- Modern! (Dr.), 1895. - Lebende
Bilder zu religiösen Festen, 1895. -
Der Wald und seine Bewohner, 1895.
- Über die poetischen Bearbeitungen
der Sage vom ewigen Juden (Stu-
die), 1896. - Antiochus (Dr.), 1896.
- Leichte Vorträge in Poesie u. Prosa;
II; 1895-97. - Gelegenheits-Gedichte,
1898. - Künstler und Herrenkind (R.),
1900. - Sommersänge (Ge.), 1900.
4. A. 1909. - Der Niedergang des
Volksgesangs, 1901. - Erzählungen,
1902. 5. A. 1909. - Die beiden Merks
(Eine Schulgesch.), 1903. 10. A. 1909.
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Esch
- Jm Moor (N.), 1903. - Der Wasser-
kopf (Leidensgesch. ein. Kindes), 1904.
- Dornrösschen (O.), 1903. - Professor
Berger (Dr.), 1904. - Liebe erlöst
(N.), 1904. 3. A. 1909. - Der Volks-
verächter (R.), 1906. 5. A. 1909. -
Das Tier (R.), 1908. - Der Abtrün-
nige (Dr.), 1908. - Die Armen und
Elenden (Nn.), 1909.

Eschen, Mathilde von,

Pseud. für
Mathilde von Eschstruth; s. d.!

Escher, Dorothea von,

geb. 1800
in Zürich, entstammt dem alten Ge-
schlechte der Escher von Luchs aus
Kaiserstuhl a. Rh., das im 16. Jahrh.
geadelt wurde. Jhr Vater Heinrich
von E., Alt-Amtmann von Winter-
thur, war Polizeisekretär in Zürich
geworden. Dieser Zweig der Familie
ging in der Folge in seinem Besitztum
mehr und mehr zurück, und schließlich
wurde auch noch Dorothea durch die
Schuld eines Bruders um den Rest
ihres Vermögens gebracht. Jhre
Jugend verlebte sie in Zürich u. Win-
terthur und ward durch ihre literari-
schen Bestrebungen mit A. E. Fröhlich
in Aarau, C. Appenzeller in Brütten,
Konrad Näf in Zürich, besonders aber
mit Konrad Meyer(-Winkel) bekannt,
mit welchem sie 1846-55 in reger
Korrespondenz blieb. Durch A. E.
Fröhlich fand sie Eingang zu dem be-
deutendsten schweizerischen Almanach,
den "Alpenrosen" (1825 ff.). Leider
ließ ihr die prosaische Hausarbeit
nicht viel Muße zu poetischer Betäti-
gung. Sie starb in einem einsamen
und ärmlichen Alter 1868 in Hottin-
gen bei Zürich.

S:

Poetische An-
klänge (Ge., mit einem Vorwort von
Konrad Näf), 1831. 2. Heft 1834.
3. Heft o. J.

*Escher, Nanny von,

wurde am
4. Mai 1855 in Zürich geboren, wo
ihr Vater Oberst im eidgenössischen
Generalstabe war. Dieser starb schon
1867. Nanny erhielt ihre Bildung
in den Töchterschulen ihrer Vater-
stadt und bezog nach ihrer Konfirma-

* 11


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Eſch
Dahn in nähere Beziehungen. Nach
beſtandener Staatsprüfung als Refe-
rendar in Karlsruhe (Schleſien) be-
ſchäftigt, faßte er damals ſchon den
ſpäter zur Ausführung gelangten
Plan, eine umfaſſende Geſchichte über
„Das herzogliche Haus Württemberg
zu Karlsruhe in Schleſien“ (1906) zu
ſchreiben, der dann andere hiſtoriſche,
biographiſche und genealogiſche Ar-
beiten teils in Zeitſchriften, teils als
ſelbſtändige Werke folgten. E. hat
jetzt ſeinen Wohnſitz in Breslau oder
in Wilmersdorf bei Berlin.

S:

Le-
bensfluten (Ge.), 1906.

*Eſchelbach, Hans,

geb. am 16.
Febr. 1868 in Bonn a. Rhein als der
Sohn eines Schreiners, beſuchte da-
ſelbſt die Volksſchule u. ſeit 1882 den
Präparandenkurſus und trat 1885 in
das kathol. Lehrerſeminar in Brühl
ein, das er 1888 abſolvierte. Er
wurde dann Lehrer in Merten bei
Sechtem (Bez. Köln) und kam 1892
als ſolcher nach Köln, wo er bis 1906
wirkte. Seitdem lebt er als Schrift-
ſteller in Bonn. Große Reiſen haben
ihn durch faſt ganz Europa, Ägypten,
Paläſtina, Kleinaſien geführt. Als
Rezitator eigener Dichtungen bereiſt
er alljährlich Länder deutſcher Zunge.

S:

Drei dramat. Bibelſzenen (Muſik
v. P. Piel), 1888. – Veritas! (Bibl. Dr.
Muſik von P. Piel), 1891. – Wild-
wuchs (Ge.), 1893. 6. Aufl. 1908. –
Naturbilder aus allen Zonen, 1894.
– Modern! (Dr.), 1895. – Lebende
Bilder zu religiöſen Feſten, 1895. –
Der Wald und ſeine Bewohner, 1895.
– Über die poetiſchen Bearbeitungen
der Sage vom ewigen Juden (Stu-
die), 1896. – Antiochus (Dr.), 1896.
– Leichte Vorträge in Poeſie u. Proſa;
II; 1895–97. – Gelegenheits-Gedichte,
1898. – Künſtler und Herrenkind (R.),
1900. – Sommerſänge (Ge.), 1900.
4. A. 1909. – Der Niedergang des
Volksgeſangs, 1901. – Erzählungen,
1902. 5. A. 1909. – Die beiden Merks
(Eine Schulgeſch.), 1903. 10. A. 1909.
[Spaltenumbruch]

Eſch
– Jm Moor (N.), 1903. – Der Waſſer-
kopf (Leidensgeſch. ein. Kindes), 1904.
– Dornrösſchen (O.), 1903. – Profeſſor
Berger (Dr.), 1904. – Liebe erlöſt
(N.), 1904. 3. A. 1909. – Der Volks-
verächter (R.), 1906. 5. A. 1909. –
Das Tier (R.), 1908. – Der Abtrün-
nige (Dr.), 1908. – Die Armen und
Elenden (Nn.), 1909.

Eſchen, Mathilde von,

Pſeud. für
Mathilde von Eſchſtruth; ſ. d.!

Eſcher, Dorothea von,

geb. 1800
in Zürich, entſtammt dem alten Ge-
ſchlechte der Eſcher von Luchs aus
Kaiſerſtuhl a. Rh., das im 16. Jahrh.
geadelt wurde. Jhr Vater Heinrich
von E., Alt-Amtmann von Winter-
thur, war Polizeiſekretär in Zürich
geworden. Dieſer Zweig der Familie
ging in der Folge in ſeinem Beſitztum
mehr und mehr zurück, und ſchließlich
wurde auch noch Dorothea durch die
Schuld eines Bruders um den Reſt
ihres Vermögens gebracht. Jhre
Jugend verlebte ſie in Zürich u. Win-
terthur und ward durch ihre literari-
ſchen Beſtrebungen mit A. E. Fröhlich
in Aarau, C. Appenzeller in Brütten,
Konrad Näf in Zürich, beſonders aber
mit Konrad Meyer(-Winkel) bekannt,
mit welchem ſie 1846–55 in reger
Korreſpondenz blieb. Durch A. E.
Fröhlich fand ſie Eingang zu dem be-
deutendſten ſchweizeriſchen Almanach,
den „Alpenroſen“ (1825 ff.). Leider
ließ ihr die proſaiſche Hausarbeit
nicht viel Muße zu poetiſcher Betäti-
gung. Sie ſtarb in einem einſamen
und ärmlichen Alter 1868 in Hottin-
gen bei Zürich.

S:

Poetiſche An-
klänge (Ge., mit einem Vorwort von
Konrad Näf), 1831. 2. Heft 1834.
3. Heft o. J.

*Eſcher, Nanny von,

wurde am
4. Mai 1855 in Zürich geboren, wo
ihr Vater Oberſt im eidgenöſſiſchen
Generalſtabe war. Dieſer ſtarb ſchon
1867. Nanny erhielt ihre Bildung
in den Töchterſchulen ihrer Vater-
ſtadt und bezog nach ihrer Konfirma-

* 11
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[161/0165] Eſch Eſch Dahn in nähere Beziehungen. Nach beſtandener Staatsprüfung als Refe- rendar in Karlsruhe (Schleſien) be- ſchäftigt, faßte er damals ſchon den ſpäter zur Ausführung gelangten Plan, eine umfaſſende Geſchichte über „Das herzogliche Haus Württemberg zu Karlsruhe in Schleſien“ (1906) zu ſchreiben, der dann andere hiſtoriſche, biographiſche und genealogiſche Ar- beiten teils in Zeitſchriften, teils als ſelbſtändige Werke folgten. E. hat jetzt ſeinen Wohnſitz in Breslau oder in Wilmersdorf bei Berlin. S: Le- bensfluten (Ge.), 1906. *Eſchelbach, Hans, geb. am 16. Febr. 1868 in Bonn a. Rhein als der Sohn eines Schreiners, beſuchte da- ſelbſt die Volksſchule u. ſeit 1882 den Präparandenkurſus und trat 1885 in das kathol. Lehrerſeminar in Brühl ein, das er 1888 abſolvierte. Er wurde dann Lehrer in Merten bei Sechtem (Bez. Köln) und kam 1892 als ſolcher nach Köln, wo er bis 1906 wirkte. Seitdem lebt er als Schrift- ſteller in Bonn. Große Reiſen haben ihn durch faſt ganz Europa, Ägypten, Paläſtina, Kleinaſien geführt. Als Rezitator eigener Dichtungen bereiſt er alljährlich Länder deutſcher Zunge. S: Drei dramat. Bibelſzenen (Muſik v. P. Piel), 1888. – Veritas! (Bibl. Dr. Muſik von P. Piel), 1891. – Wild- wuchs (Ge.), 1893. 6. Aufl. 1908. – Naturbilder aus allen Zonen, 1894. – Modern! (Dr.), 1895. – Lebende Bilder zu religiöſen Feſten, 1895. – Der Wald und ſeine Bewohner, 1895. – Über die poetiſchen Bearbeitungen der Sage vom ewigen Juden (Stu- die), 1896. – Antiochus (Dr.), 1896. – Leichte Vorträge in Poeſie u. Proſa; II; 1895–97. – Gelegenheits-Gedichte, 1898. – Künſtler und Herrenkind (R.), 1900. – Sommerſänge (Ge.), 1900. 4. A. 1909. – Der Niedergang des Volksgeſangs, 1901. – Erzählungen, 1902. 5. A. 1909. – Die beiden Merks (Eine Schulgeſch.), 1903. 10. A. 1909. – Jm Moor (N.), 1903. – Der Waſſer- kopf (Leidensgeſch. ein. Kindes), 1904. – Dornrösſchen (O.), 1903. – Profeſſor Berger (Dr.), 1904. – Liebe erlöſt (N.), 1904. 3. A. 1909. – Der Volks- verächter (R.), 1906. 5. A. 1909. – Das Tier (R.), 1908. – Der Abtrün- nige (Dr.), 1908. – Die Armen und Elenden (Nn.), 1909. Eſchen, Mathilde von, Pſeud. für Mathilde von Eſchſtruth; ſ. d.! Eſcher, Dorothea von, geb. 1800 in Zürich, entſtammt dem alten Ge- ſchlechte der Eſcher von Luchs aus Kaiſerſtuhl a. Rh., das im 16. Jahrh. geadelt wurde. Jhr Vater Heinrich von E., Alt-Amtmann von Winter- thur, war Polizeiſekretär in Zürich geworden. Dieſer Zweig der Familie ging in der Folge in ſeinem Beſitztum mehr und mehr zurück, und ſchließlich wurde auch noch Dorothea durch die Schuld eines Bruders um den Reſt ihres Vermögens gebracht. Jhre Jugend verlebte ſie in Zürich u. Win- terthur und ward durch ihre literari- ſchen Beſtrebungen mit A. E. Fröhlich in Aarau, C. Appenzeller in Brütten, Konrad Näf in Zürich, beſonders aber mit Konrad Meyer(-Winkel) bekannt, mit welchem ſie 1846–55 in reger Korreſpondenz blieb. Durch A. E. Fröhlich fand ſie Eingang zu dem be- deutendſten ſchweizeriſchen Almanach, den „Alpenroſen“ (1825 ff.). Leider ließ ihr die proſaiſche Hausarbeit nicht viel Muße zu poetiſcher Betäti- gung. Sie ſtarb in einem einſamen und ärmlichen Alter 1868 in Hottin- gen bei Zürich. S: Poetiſche An- klänge (Ge., mit einem Vorwort von Konrad Näf), 1831. 2. Heft 1834. 3. Heft o. J. *Eſcher, Nanny von, wurde am 4. Mai 1855 in Zürich geboren, wo ihr Vater Oberſt im eidgenöſſiſchen Generalſtabe war. Dieſer ſtarb ſchon 1867. Nanny erhielt ihre Bildung in den Töchterſchulen ihrer Vater- ſtadt und bezog nach ihrer Konfirma- * 11

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 161. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/165>, abgerufen am 24.02.2019.