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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Eus
im preußischen Herrenhause, während
er ihn 1903 zum Stiftshauptmann
von Zehdenick ernannte.

S:

Der
Seestern (Dr. von Jvor Swen-
son
[pseud.]), 1887. - Das Weih-
nachtsbuch (E., M., Ge. u. Lr.), 1892.
- Skaldengesänge (Dn.), 1893. - Erich
und Erika und andere Erzählgn. für
Kinder, 1893. - Abenderzählungen
(M. u. Träume), 1893. - Drei Mär-
ihen, 1898.

Eusebius, Stefanie,

Pseud. für
Florentine Gebhardt; s. d.!

*Evels, Friedrich,

* zu Münster
in Westfalen am 7. August 1821, be-
suchte das Schullehrerseminar zu
Büren und wurde dann als Hilfs-
lehrer in seiner Vaterstadt angestellt.
Rastloses Streben nach Weiterbil-
dung und Ergänzung seines Wissens
ließen ihn die mannigfachen Bil-
dungsquellen seines Wohnsitzes eif-
rigst benutzen, so daß er 1854 das
Examen pro schola absolvieren
konnte. Jm Jahre 1858 wurde er
Rektor der Rektoratschule zu Buer u.
1860 zweiter Lehrer an der Rektorat-
schule zu Hörde, von wo aus er schon
1861 als Rektor einer höheren Schule
nach Zell a. d. Mosel ging. Hier fun-
gierte er gleichzeitig als Ergänzungs-
richter. Nach sechs Jahren (1867)
übernahm er die Leitung einer höhe-
ren Lehranstalt in Wissen a. d. Sieg,
siedelte 1869 nach Bonn über, wo er
sich als Privatdozent für Literatur
niederließ, erlangte hier die Würde
eines Dr. phil. und eines Professors,
gab aber wegen eines Augenleidens
diese Stellung auf u. übernahm 1876
in Eschweiler die Leitung zweier Zeit-
schriften. 1878 folgte er einem Rufe
nach Aachen, gründete hier 1879 die
"Volkszeitung" und 1881 das "Zen-
tralblatt der Jnnung" u. lebt nun-
mehr dort als freier Schriftsteller u.
Ehrenmitglied zahlreicher Vereine
des Jn- u. Auslandes.

S:

Gedichte,
1847. - Ludwig van Beethoven (Lyr.
Charakterbild), 1872. - Feierklänge
[Spaltenumbruch]

Eve
(Ge.), 1873. - Deutschlands Heil!
(Festgabe zur Wiedergeburtsfeier des
deutschen Reiches), 1896.

*Evers, Ernst Eduard,

* am 15.
Aug. 1844 in dem holsteinischen Dorfe
Kaköhl als der Sohn eines Wagen-
bauers, besuchte seit 1858 das Gym-
nasium in Plön u. bezog Ostern 1865
die Universität Kiel, um Theologie
zu studieren. Vom Herbst 1866 ab
setzte er dieses Studium in Berlin
fort, kehrte dann nach Kiel zurück u.
absolvierte hier seine Examina, wor-
auf er im Herbst 1869 zum Haupt-
pastor in Tetenbüll, Propstei Eider-
stedt, erwählt wurde. Dort redigierte
er seit 1875 auch die in Norden er-
scheinende "Familien-Bibliothek",
eine Sammlung christlicher Volks-
erzählungen und von 1884-87 das
Unterhaltungsblatt "Jmmergrün".
Seit 1888 lebte E. in Berlin, wo er
als Jnspektor bei der Stadtmission
in hervorragender Weise beteiligt
war, auch die Buchhandlung der Ber-
liner Stadtmission leitete u. die Re-
daktion des "Sonntagsfreund", der
"Blätter aus der Stadtmission" und
der "Martha" führte, sowie den Ka-
lender "Der deutsche Volksbote" her-
ausgab. Jm Jahre 1904 zog er sich
in den Ruhestand zurück und lebt er
seitdem in Malente-Gremsmühlen
(Fürstentum Lübeck) ganz seiner Nei-
gung zur Schriftstellerei.

S:

Mart-
jen Flors Gesundheit (E.), 1875. -
Vom Berge der Seligkeiten (En.); II,
1876. - Das Haus an der Schleuse
(E.), 1877. 4. A. 1903. - Das Sor-
genkind und die Segenskinder (E.),
1878. - Rogate (E.), 1879. 3. Aufl.
1900. - Steinsmühlen (E.), 1880. 3.
A. 1899. - Blauveilchen u. Sonnen-
blumen (En.), 1881. 2. A. 1900. -
Das Leben im Licht (4 En.), 1882.
2. A. 1900. - Gnadenquellen (4 En.),
1884. 3. A. 1899. - Glockenklänge
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Throne Gottes (En.), 1887. 4. A.
1905. - Heimwärts (5 En.), 1887.

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Euſ
im preußiſchen Herrenhauſe, während
er ihn 1903 zum Stiftshauptmann
von Zehdenick ernannte.

S:

Der
Seeſtern (Dr. von Jvor Swen-
ſon
[pſeud.]), 1887. – Das Weih-
nachtsbuch (E., M., Ge. u. Lr.), 1892.
– Skaldengeſänge (Dn.), 1893. – Erich
und Erika und andere Erzählgn. für
Kinder, 1893. – Abenderzählungen
(M. u. Träume), 1893. – Drei Mär-
ihen, 1898.

Euſebius, Stefanie,

Pſeud. für
Florentine Gebhardt; ſ. d.!

*Evels, Friedrich,

* zu Münſter
in Weſtfalen am 7. Auguſt 1821, be-
ſuchte das Schullehrerſeminar zu
Büren und wurde dann als Hilfs-
lehrer in ſeiner Vaterſtadt angeſtellt.
Raſtloſes Streben nach Weiterbil-
dung und Ergänzung ſeines Wiſſens
ließen ihn die mannigfachen Bil-
dungsquellen ſeines Wohnſitzes eif-
rigſt benutzen, ſo daß er 1854 das
Examen pro schola abſolvieren
konnte. Jm Jahre 1858 wurde er
Rektor der Rektoratſchule zu Buer u.
1860 zweiter Lehrer an der Rektorat-
ſchule zu Hörde, von wo aus er ſchon
1861 als Rektor einer höheren Schule
nach Zell a. d. Moſel ging. Hier fun-
gierte er gleichzeitig als Ergänzungs-
richter. Nach ſechs Jahren (1867)
übernahm er die Leitung einer höhe-
ren Lehranſtalt in Wiſſen a. d. Sieg,
ſiedelte 1869 nach Bonn über, wo er
ſich als Privatdozent für Literatur
niederließ, erlangte hier die Würde
eines Dr. phil. und eines Profeſſors,
gab aber wegen eines Augenleidens
dieſe Stellung auf u. übernahm 1876
in Eſchweiler die Leitung zweier Zeit-
ſchriften. 1878 folgte er einem Rufe
nach Aachen, gründete hier 1879 die
„Volkszeitung“ und 1881 das „Zen-
tralblatt der Jnnung“ u. lebt nun-
mehr dort als freier Schriftſteller u.
Ehrenmitglied zahlreicher Vereine
des Jn- u. Auslandes.

S:

Gedichte,
1847. – Ludwig van Beethoven (Lyr.
Charakterbild), 1872. – Feierklänge
[Spaltenumbruch]

Eve
(Ge.), 1873. – Deutſchlands Heil!
(Feſtgabe zur Wiedergeburtsfeier des
deutſchen Reiches), 1896.

*Evers, Ernſt Eduard,

* am 15.
Aug. 1844 in dem holſteiniſchen Dorfe
Kaköhl als der Sohn eines Wagen-
bauers, beſuchte ſeit 1858 das Gym-
naſium in Plön u. bezog Oſtern 1865
die Univerſität Kiel, um Theologie
zu ſtudieren. Vom Herbſt 1866 ab
ſetzte er dieſes Studium in Berlin
fort, kehrte dann nach Kiel zurück u.
abſolvierte hier ſeine Examina, wor-
auf er im Herbſt 1869 zum Haupt-
paſtor in Tetenbüll, Propſtei Eider-
ſtedt, erwählt wurde. Dort redigierte
er ſeit 1875 auch die in Norden er-
ſcheinende „Familien-Bibliothek“,
eine Sammlung chriſtlicher Volks-
erzählungen und von 1884–87 das
Unterhaltungsblatt „Jmmergrün“.
Seit 1888 lebte E. in Berlin, wo er
als Jnſpektor bei der Stadtmiſſion
in hervorragender Weiſe beteiligt
war, auch die Buchhandlung der Ber-
liner Stadtmiſſion leitete u. die Re-
daktion des „Sonntagsfreund“, der
„Blätter aus der Stadtmiſſion“ und
der „Martha“ führte, ſowie den Ka-
lender „Der deutſche Volksbote“ her-
ausgab. Jm Jahre 1904 zog er ſich
in den Ruheſtand zurück und lebt er
ſeitdem in Malente-Gremsmühlen
(Fürſtentum Lübeck) ganz ſeiner Nei-
gung zur Schriftſtellerei.

S:

Mart-
jen Flors Geſundheit (E.), 1875. –
Vom Berge der Seligkeiten (En.); II,
1876. – Das Haus an der Schleuſe
(E.), 1877. 4. A. 1903. – Das Sor-
genkind und die Segenskinder (E.),
1878. – Rogate (E.), 1879. 3. Aufl.
1900. – Steinsmühlen (E.), 1880. 3.
A. 1899. – Blauveilchen u. Sonnen-
blumen (En.), 1881. 2. A. 1900. –
Das Leben im Licht (4 En.), 1882.
2. A. 1900. – Gnadenquellen (4 En.),
1884. 3. A. 1899. – Glockenklänge
(Feſtgeſchn.), 1886. 3. A. 1900. – Am
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1905. – Heimwärts (5 En.), 1887.

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[170/0174] Euſ Eve im preußiſchen Herrenhauſe, während er ihn 1903 zum Stiftshauptmann von Zehdenick ernannte. S: Der Seeſtern (Dr. von Jvor Swen- ſon [pſeud.]), 1887. – Das Weih- nachtsbuch (E., M., Ge. u. Lr.), 1892. – Skaldengeſänge (Dn.), 1893. – Erich und Erika und andere Erzählgn. für Kinder, 1893. – Abenderzählungen (M. u. Träume), 1893. – Drei Mär- ihen, 1898. Euſebius, Stefanie, Pſeud. für Florentine Gebhardt; ſ. d.! *Evels, Friedrich, * zu Münſter in Weſtfalen am 7. Auguſt 1821, be- ſuchte das Schullehrerſeminar zu Büren und wurde dann als Hilfs- lehrer in ſeiner Vaterſtadt angeſtellt. Raſtloſes Streben nach Weiterbil- dung und Ergänzung ſeines Wiſſens ließen ihn die mannigfachen Bil- dungsquellen ſeines Wohnſitzes eif- rigſt benutzen, ſo daß er 1854 das Examen pro schola abſolvieren konnte. Jm Jahre 1858 wurde er Rektor der Rektoratſchule zu Buer u. 1860 zweiter Lehrer an der Rektorat- ſchule zu Hörde, von wo aus er ſchon 1861 als Rektor einer höheren Schule nach Zell a. d. Moſel ging. Hier fun- gierte er gleichzeitig als Ergänzungs- richter. Nach ſechs Jahren (1867) übernahm er die Leitung einer höhe- ren Lehranſtalt in Wiſſen a. d. Sieg, ſiedelte 1869 nach Bonn über, wo er ſich als Privatdozent für Literatur niederließ, erlangte hier die Würde eines Dr. phil. und eines Profeſſors, gab aber wegen eines Augenleidens dieſe Stellung auf u. übernahm 1876 in Eſchweiler die Leitung zweier Zeit- ſchriften. 1878 folgte er einem Rufe nach Aachen, gründete hier 1879 die „Volkszeitung“ und 1881 das „Zen- tralblatt der Jnnung“ u. lebt nun- mehr dort als freier Schriftſteller u. Ehrenmitglied zahlreicher Vereine des Jn- u. Auslandes. S: Gedichte, 1847. – Ludwig van Beethoven (Lyr. Charakterbild), 1872. – Feierklänge (Ge.), 1873. – Deutſchlands Heil! (Feſtgabe zur Wiedergeburtsfeier des deutſchen Reiches), 1896. *Evers, Ernſt Eduard, * am 15. Aug. 1844 in dem holſteiniſchen Dorfe Kaköhl als der Sohn eines Wagen- bauers, beſuchte ſeit 1858 das Gym- naſium in Plön u. bezog Oſtern 1865 die Univerſität Kiel, um Theologie zu ſtudieren. Vom Herbſt 1866 ab ſetzte er dieſes Studium in Berlin fort, kehrte dann nach Kiel zurück u. abſolvierte hier ſeine Examina, wor- auf er im Herbſt 1869 zum Haupt- paſtor in Tetenbüll, Propſtei Eider- ſtedt, erwählt wurde. Dort redigierte er ſeit 1875 auch die in Norden er- ſcheinende „Familien-Bibliothek“, eine Sammlung chriſtlicher Volks- erzählungen und von 1884–87 das Unterhaltungsblatt „Jmmergrün“. Seit 1888 lebte E. in Berlin, wo er als Jnſpektor bei der Stadtmiſſion in hervorragender Weiſe beteiligt war, auch die Buchhandlung der Ber- liner Stadtmiſſion leitete u. die Re- daktion des „Sonntagsfreund“, der „Blätter aus der Stadtmiſſion“ und der „Martha“ führte, ſowie den Ka- lender „Der deutſche Volksbote“ her- ausgab. Jm Jahre 1904 zog er ſich in den Ruheſtand zurück und lebt er ſeitdem in Malente-Gremsmühlen (Fürſtentum Lübeck) ganz ſeiner Nei- gung zur Schriftſtellerei. S: Mart- jen Flors Geſundheit (E.), 1875. – Vom Berge der Seligkeiten (En.); II, 1876. – Das Haus an der Schleuſe (E.), 1877. 4. A. 1903. – Das Sor- genkind und die Segenskinder (E.), 1878. – Rogate (E.), 1879. 3. Aufl. 1900. – Steinsmühlen (E.), 1880. 3. A. 1899. – Blauveilchen u. Sonnen- blumen (En.), 1881. 2. A. 1900. – Das Leben im Licht (4 En.), 1882. 2. A. 1900. – Gnadenquellen (4 En.), 1884. 3. A. 1899. – Glockenklänge (Feſtgeſchn.), 1886. 3. A. 1900. – Am Throne Gottes (En.), 1887. 4. A. 1905. – Heimwärts (5 En.), 1887. *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 170. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/174>, abgerufen am 20.02.2019.