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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Ewa
ist überzeugter Spiritist, Förderer
der reinsten humanitären Jdeen, als
Dichter philosophisch und religiös,
aber erhaben über Priesterstreit und
Partikularismus.

S:

Khali oder:
"Der Ausgleich" (Ge.), 1902.

Ewald, Pseudonym für Ewald


Hering; s. d.!

*Ewald, Adolf,

pseudon. O. A.
Waldfeld u. Severus Justus,
wurde am 24. Jan. 1824 zu Gotha
geboren, wo sein Vater als Geh. Hof-
rat und Direktor der Friedensteini-
schen Sammlungen lange Jahre hin-
durch Redakteur des Gothaischen Hof-
kalenders war. E. besuchte bis 1843
das Gymnasium seiner Vaterstadt u.
studierte dann auf den Universitäten
Bonn, Jena, Berlin u. abermals in
Jena Jurisprudenz. Jm Jahre 1847
bestand er das juristische Staatsexa-
men u. trat in den Staatsdienst des
Herzogtums Gotha, in welchem er
nach und nach zum Kreisgerichtsrat
und später zum Justizamtmann und
Vorstand des Justizamts Gotha auf-
rückte. Nach Einführung der neuen
Gerichtsorganisation wurde er Land-
gerichtsrat daselbst u. trat 1889 mit
dem Titel eines Geh. Justizrats in
den Ruhestand. Er starb am 29. Aug.
1895.

S:

Geradaus! (N.), 1861. -
Nach fünfzehn Jahren (En.); II,
1867 (Jnhalt: Vom schönen Fritz. -
Gefangen. - Michels Brautfahrt. -
Weisheit in Nöten. - Eleutheros. -
Liebe überwindet Familienbande. -
Merum und sein Glück. - Vom gött-
lichen Rechte. - Ein Glückskind). -
Diana (R.); III, 1872. 2. A. 1878.

Ewarth, H.,

Pseudon. für Her-
mann Bäcker;
s. d.!

*Ewers, Hanns Heinz,

geb. am
3. Novbr. 1871 in Düsseldorf als der
Sohn des Malers Heinz E., besuchte
die Gymnasien zu Düsseldorf und
Cleve und die Universitäten Berlin,
Bonn, Genf und Leipzig, an denen er
als Fachstudium die Rechtswissen-
schaft betrieb. Jm Jahre 1894 wurde
[Spaltenumbruch]

Ewe
er Referendar und Dr. jur., arbeitete
als solcher bei Gerichten in Düssel-
dorf, Neuß, Saarbrücken, St. Jo-
hann, Völklingen, gab aber 1897 die
juristische Laufbahn auf und wurde
Schriftsteller. 1900 verband er sich
mit Ernst v. Wolzogen, dessen "Über-
brettl" er vom April bis Juli 1901
selbständig leitete. Viele und große
Reisen haben ihn nach England,
Frankreich, Holland, Skandinavien,
Rußland, dem Orient, Spanien und
Jtalien geführt. Noch jetzt weilt er
den größten Teil des Jahres im Sü-
den u. während der Wintermonate in
Düsseldorf. Jm Jahre 1904 gründete
er die Monatsschrift "Heim der Ju-
gend".

S:

Ein Fabelbuch (mit Theo-
dor Etzel), 1901. - Der gekreuzigte
Tannhäuser, 1901. 4. A. 1902. - Ein
neues Buch (mit Theodor Etzel), 1901.
- Singwald (M. u. Fabeln f. Kinder,
mit Th. Etzel), 1901. - Pierrotlieder
(Musik von Woldemar Wendland),
1901. - Aus alter Kreolenzeit (Nach
dem Engl. des J. G. Cable), 1901. -
Die Macht der Liebe, oder: Die trau-
rigen Folgen einer guten Erziehung,
1902. - Hochnotpeinliche Geschichten,
1902. - Die verkaufte Großmutter,
1903. - C 33 und anderes, 1904. -
Das Kabarett (Monographie), 1904.
- Die Ginsterhexe und andere Som-
mermärchen, 1904. 3. A. 1905. - Füh-
rer durch die moderne Literatur (Kri-
tiken, hrsg.), 1906. - Das Grauen
(Seltsame Geschn.), 1907. 4. A. 1908.
- Die Besessenen (Seltsame Geschn.),
1.-3. A. 1909. - Delphi (Dr.), 1909.
- "Mit meinen Augen ..." (Fahrten
durch die latein. Welt), 1909. - Der
Zauberlehrling, oder: Die Teufels-
jäger (R.), 1909. 3. A. 1910. - Mo-
ganni Nameh (Gesamm. Ge.), 1910.

*Ewers, Ludwig,

geb. am 29. Okt.
1870 in Lübeck als der Sohn eines
Kaufmanns und Großindustriellen,
besuchte daselbst die von Großheim-
sche Realschule und das Katharinen-
Gymnasium und studierte darauf in

*


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Ewa
iſt überzeugter Spiritiſt, Förderer
der reinſten humanitären Jdeen, als
Dichter philoſophiſch und religiös,
aber erhaben über Prieſterſtreit und
Partikularismus.

S:

Khâli oder:
„Der Ausgleich“ (Ge.), 1902.

Ewald, Pſeudonym für Ewald


Hering; ſ. d.!

*Ewald, Adolf,

pſeudon. O. A.
Waldfeld u. Severus Juſtus,
wurde am 24. Jan. 1824 zu Gotha
geboren, wo ſein Vater als Geh. Hof-
rat und Direktor der Friedenſteini-
ſchen Sammlungen lange Jahre hin-
durch Redakteur des Gothaiſchen Hof-
kalenders war. E. beſuchte bis 1843
das Gymnaſium ſeiner Vaterſtadt u.
ſtudierte dann auf den Univerſitäten
Bonn, Jena, Berlin u. abermals in
Jena Jurisprudenz. Jm Jahre 1847
beſtand er das juriſtiſche Staatsexa-
men u. trat in den Staatsdienſt des
Herzogtums Gotha, in welchem er
nach und nach zum Kreisgerichtsrat
und ſpäter zum Juſtizamtmann und
Vorſtand des Juſtizamts Gotha auf-
rückte. Nach Einführung der neuen
Gerichtsorganiſation wurde er Land-
gerichtsrat daſelbſt u. trat 1889 mit
dem Titel eines Geh. Juſtizrats in
den Ruheſtand. Er ſtarb am 29. Aug.
1895.

S:

Geradaus! (N.), 1861. –
Nach fünfzehn Jahren (En.); II,
1867 (Jnhalt: Vom ſchönen Fritz. –
Gefangen. – Michels Brautfahrt. –
Weisheit in Nöten. – Eleutheros. –
Liebe überwindet Familienbande. –
Merum und ſein Glück. – Vom gött-
lichen Rechte. – Ein Glückskind). –
Diana (R.); III, 1872. 2. A. 1878.

Ewarth, H.,

Pſeudon. für Her-
mann Bäcker;
ſ. d.!

*Ewers, Hanns Heinz,

geb. am
3. Novbr. 1871 in Düſſeldorf als der
Sohn des Malers Heinz E., beſuchte
die Gymnaſien zu Düſſeldorf und
Cleve und die Univerſitäten Berlin,
Bonn, Genf und Leipzig, an denen er
als Fachſtudium die Rechtswiſſen-
ſchaft betrieb. Jm Jahre 1894 wurde
[Spaltenumbruch]

Ewe
er Referendar und Dr. jur., arbeitete
als ſolcher bei Gerichten in Düſſel-
dorf, Neuß, Saarbrücken, St. Jo-
hann, Völklingen, gab aber 1897 die
juriſtiſche Laufbahn auf und wurde
Schriftſteller. 1900 verband er ſich
mit Ernſt v. Wolzogen, deſſen „Über-
brettl“ er vom April bis Juli 1901
ſelbſtändig leitete. Viele und große
Reiſen haben ihn nach England,
Frankreich, Holland, Skandinavien,
Rußland, dem Orient, Spanien und
Jtalien geführt. Noch jetzt weilt er
den größten Teil des Jahres im Sü-
den u. während der Wintermonate in
Düſſeldorf. Jm Jahre 1904 gründete
er die Monatsſchrift „Heim der Ju-
gend“.

S:

Ein Fabelbuch (mit Theo-
dor Etzel), 1901. – Der gekreuzigte
Tannhäuſer, 1901. 4. A. 1902. – Ein
neues Buch (mit Theodor Etzel), 1901.
– Singwald (M. u. Fabeln f. Kinder,
mit Th. Etzel), 1901. – Pierrotlieder
(Muſik von Woldemar Wendland),
1901. – Aus alter Kreolenzeit (Nach
dem Engl. des J. G. Cable), 1901. –
Die Macht der Liebe, oder: Die trau-
rigen Folgen einer guten Erziehung,
1902. – Hochnotpeinliche Geſchichten,
1902. – Die verkaufte Großmutter,
1903. – C 33 und anderes, 1904. –
Das Kabarett (Monographie), 1904.
– Die Ginſterhexe und andere Som-
mermärchen, 1904. 3. A. 1905. – Füh-
rer durch die moderne Literatur (Kri-
tiken, hrsg.), 1906. – Das Grauen
(Seltſame Geſchn.), 1907. 4. A. 1908.
– Die Beſeſſenen (Seltſame Geſchn.),
1.–3. A. 1909. – Delphi (Dr.), 1909.
– „Mit meinen Augen ...“ (Fahrten
durch die latein. Welt), 1909. – Der
Zauberlehrling, oder: Die Teufels-
jäger (R.), 1909. 3. A. 1910. – Mo-
ganni Nameh (Geſamm. Ge.), 1910.

*Ewers, Ludwig,

geb. am 29. Okt.
1870 in Lübeck als der Sohn eines
Kaufmanns und Großinduſtriellen,
beſuchte daſelbſt die von Großheim-
ſche Realſchule und das Katharinen-
Gymnaſium und ſtudierte darauf in

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[174/0178] Ewa Ewe iſt überzeugter Spiritiſt, Förderer der reinſten humanitären Jdeen, als Dichter philoſophiſch und religiös, aber erhaben über Prieſterſtreit und Partikularismus. S: Khâli oder: „Der Ausgleich“ (Ge.), 1902. Ewald, Pſeudonym für Ewald Hering; ſ. d.! *Ewald, Adolf, pſeudon. O. A. Waldfeld u. Severus Juſtus, wurde am 24. Jan. 1824 zu Gotha geboren, wo ſein Vater als Geh. Hof- rat und Direktor der Friedenſteini- ſchen Sammlungen lange Jahre hin- durch Redakteur des Gothaiſchen Hof- kalenders war. E. beſuchte bis 1843 das Gymnaſium ſeiner Vaterſtadt u. ſtudierte dann auf den Univerſitäten Bonn, Jena, Berlin u. abermals in Jena Jurisprudenz. Jm Jahre 1847 beſtand er das juriſtiſche Staatsexa- men u. trat in den Staatsdienſt des Herzogtums Gotha, in welchem er nach und nach zum Kreisgerichtsrat und ſpäter zum Juſtizamtmann und Vorſtand des Juſtizamts Gotha auf- rückte. Nach Einführung der neuen Gerichtsorganiſation wurde er Land- gerichtsrat daſelbſt u. trat 1889 mit dem Titel eines Geh. Juſtizrats in den Ruheſtand. Er ſtarb am 29. Aug. 1895. S: Geradaus! (N.), 1861. – Nach fünfzehn Jahren (En.); II, 1867 (Jnhalt: Vom ſchönen Fritz. – Gefangen. – Michels Brautfahrt. – Weisheit in Nöten. – Eleutheros. – Liebe überwindet Familienbande. – Merum und ſein Glück. – Vom gött- lichen Rechte. – Ein Glückskind). – Diana (R.); III, 1872. 2. A. 1878. Ewarth, H., Pſeudon. für Her- mann Bäcker; ſ. d.! *Ewers, Hanns Heinz, geb. am 3. Novbr. 1871 in Düſſeldorf als der Sohn des Malers Heinz E., beſuchte die Gymnaſien zu Düſſeldorf und Cleve und die Univerſitäten Berlin, Bonn, Genf und Leipzig, an denen er als Fachſtudium die Rechtswiſſen- ſchaft betrieb. Jm Jahre 1894 wurde er Referendar und Dr. jur., arbeitete als ſolcher bei Gerichten in Düſſel- dorf, Neuß, Saarbrücken, St. Jo- hann, Völklingen, gab aber 1897 die juriſtiſche Laufbahn auf und wurde Schriftſteller. 1900 verband er ſich mit Ernſt v. Wolzogen, deſſen „Über- brettl“ er vom April bis Juli 1901 ſelbſtändig leitete. Viele und große Reiſen haben ihn nach England, Frankreich, Holland, Skandinavien, Rußland, dem Orient, Spanien und Jtalien geführt. Noch jetzt weilt er den größten Teil des Jahres im Sü- den u. während der Wintermonate in Düſſeldorf. Jm Jahre 1904 gründete er die Monatsſchrift „Heim der Ju- gend“. S: Ein Fabelbuch (mit Theo- dor Etzel), 1901. – Der gekreuzigte Tannhäuſer, 1901. 4. A. 1902. – Ein neues Buch (mit Theodor Etzel), 1901. – Singwald (M. u. Fabeln f. Kinder, mit Th. Etzel), 1901. – Pierrotlieder (Muſik von Woldemar Wendland), 1901. – Aus alter Kreolenzeit (Nach dem Engl. des J. G. Cable), 1901. – Die Macht der Liebe, oder: Die trau- rigen Folgen einer guten Erziehung, 1902. – Hochnotpeinliche Geſchichten, 1902. – Die verkaufte Großmutter, 1903. – C 33 und anderes, 1904. – Das Kabarett (Monographie), 1904. – Die Ginſterhexe und andere Som- mermärchen, 1904. 3. A. 1905. – Füh- rer durch die moderne Literatur (Kri- tiken, hrsg.), 1906. – Das Grauen (Seltſame Geſchn.), 1907. 4. A. 1908. – Die Beſeſſenen (Seltſame Geſchn.), 1.–3. A. 1909. – Delphi (Dr.), 1909. – „Mit meinen Augen ...“ (Fahrten durch die latein. Welt), 1909. – Der Zauberlehrling, oder: Die Teufels- jäger (R.), 1909. 3. A. 1910. – Mo- ganni Nameh (Geſamm. Ge.), 1910. *Ewers, Ludwig, geb. am 29. Okt. 1870 in Lübeck als der Sohn eines Kaufmanns und Großinduſtriellen, beſuchte daſelbſt die von Großheim- ſche Realſchule und das Katharinen- Gymnaſium und ſtudierte darauf in *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 174. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/178>, abgerufen am 16.02.2019.