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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Fal
in Genf als Dozent an der Universi-
tät.

S:

In memoriam. Nachklänge
(Ge.), 1901. - Die Priesterin (Ein
Gedichtbuch), 1903.

Falk, Norbert,

geb. am 5. Novbr.
1871 zu Weißkirchen in Österreich als
der Sohn des Kaufmanns Moritz F.,
besuchte daselbst die Volksschule und
das Gymnasium bis zum 17. Jahre
und trat dann, seiner Neigung fol-
gend, als Lehrling in die Anstalt für
Glasmalerei zu Krasna ein. Litera-
turstudien und schriftstellerische Ar-
beiten gingen neben seiner Berufs-
tätigkeit her. Mit 19 Jahren widmete
er sich ausschließlich der Schriftstelle-
rei u. zwar zunächst als Mitarbeiter
an der "Gesellschaft" u. als Feuille-
tonist für andere Blätter. Seit 1895
lebt er in Berlin, war hier durch fünf
Jahre in der Redaktion des "Kleinen
Journals" tätig und ist seit 1900
erster Theaterkritiker und Feuilleton-
redakteur der "Berliner Morgenpost"
und gleichzeitig Redakteur der "Ber-
liner Jllustrierten Zeitung".

S:

Lieb
im Spiel (Lsp.), 1896. - Sohnesrecht
(R.), 1896. - Teremtete (Schw., mit
Otto Fischer unter dem gemeinsamen
Pseud. Otto Berti), 1901. - Mei-
sterbuch des Humors (Auswahl bester
Humoresken aus der Literatur der
europäischen Völker, hrsg.), 1908.

Falke, Gustav,

* am 11. Januar
1853 zu Lübeck, Sohn eines Kauf-
manns u. Neffe des berühmten Kunst-
historikers Jakob von Falke in Wien
und des Staatsarchivars Joh. Falke
in Dresden, verlor früh den Vater
u. mußte sich nach Besuch einer Kan-
didatenschule und des Katharineums
dem Buchhandel widmen, da seinem
Wunsche, sich dem Studium der Musik
und schönen Wissenschaften hingeben
zu dürfen, von seinem Stiefvater
nicht entsprochen ward. Als Buch-
händler in Hamburg, Lübeck, Essen,
Hildburghausen u. Stuttgart sieben
Jahre lang tätig, fand er in diesem
Berufe niemals Befriedigung, u. als
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Fal
seine von herben Schicksalsschlägen
schwer heimgesuchte Mutter nach
Hamburg übergesiedelt war, zog der
Sohn auch dahin, um ihr zur Seite
zu sein (1878). Da sich nicht gleich
eine Stellung als Buchhändler für
ihn fand, gab er Klavierunterricht,
studierte bei Emil Krause noch fleißig
Musik und Komposition und ward
dann Musiklehrer. Erst viele Jahre
nachher kam er zur Dichtkunst. Det-
lev von Liliencron entdeckte sein poe-
tisches Talent und förderte es, und
bald fand F. seinen eigenen Weg. An
seinem 50. Geburtstage verehrte ihm
der Senat von Hamburg auf Lebens-
zeit eine jährliche Ehrendotation von
3000 Mark, so daß F. sich seitdem
in unabhängiger Stellung ganz der
Dichtkunst widmen kann. Er hat seit
1904 seinen Wohnsitz in Groß Borstel
bei Hamburg.

S:

Mynheer der Tod
u. andere Gedichte, 1892. 2. A. 1900.
- Aus dem Durchschnitt (R.), 1892.
2. A. 1900. - Tanz und Andacht (Ge.
a. Tag u. Traum), 1893. 2. A. 1900.
- Der Kuß (Ein Capriccio in Stan-
zen), 1894. - Harmlose Humoresken,
1894. 2. A. u. d. T.: Sie war rei-
zend, 1897. - Zwischen zwei Nächten
(Neue Ge.), 1894. - Landen u. Stran-
den (Hamburger R.), 1895. Neue
Tit.-A. III, 1901 (Jnhalt: I. Ham-
burger Kinder. - II. Neben der Ar-
beit. - III. Hab ich nur deine Liebe).
- Neue Fahrt (Ge.), 1897. 2. A.
1904. - Mit dem Leben (Neue Ge.),
1899. 2. A. 1908. - Der Mann im
Nebel (R.), 1899. 3. A. 1902. - Otto
Speckters Katzenbuch. Mit Gedichten
von G. F., 1900. 4. A. 1905. - Gustav
Falke als Lyriker (Auswahl a. s. Dn.,
mit Einleitg. v. M. Spanier), 1900.
3. A. 1904. - Otto Speckters Vogel-
buch (Mit Gn. von G. F.), 1901. -
Putzi (Märchen-Komödie), 1902. -
Hohe Sommertage (Neue Ge.), 1902.
2. A. 1903. - Aus Muckimacks Reich
(M. u. Sat.), 1903. - Der gestiefelte
Kater (E.), 1904. - Ausgewählte Ge-

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Fal
in Genf als Dozent an der Univerſi-
tät.

S:

In memoriam. Nachklänge
(Ge.), 1901. – Die Prieſterin (Ein
Gedichtbuch), 1903.

Falk, Norbert,

geb. am 5. Novbr.
1871 zu Weißkirchen in Öſterreich als
der Sohn des Kaufmanns Moritz F.,
beſuchte daſelbſt die Volksſchule und
das Gymnaſium bis zum 17. Jahre
und trat dann, ſeiner Neigung fol-
gend, als Lehrling in die Anſtalt für
Glasmalerei zu Krasna ein. Litera-
turſtudien und ſchriftſtelleriſche Ar-
beiten gingen neben ſeiner Berufs-
tätigkeit her. Mit 19 Jahren widmete
er ſich ausſchließlich der Schriftſtelle-
rei u. zwar zunächſt als Mitarbeiter
an der „Geſellſchaft“ u. als Feuille-
toniſt für andere Blätter. Seit 1895
lebt er in Berlin, war hier durch fünf
Jahre in der Redaktion des „Kleinen
Journals“ tätig und iſt ſeit 1900
erſter Theaterkritiker und Feuilleton-
redakteur der „Berliner Morgenpoſt“
und gleichzeitig Redakteur der „Ber-
liner Jlluſtrierten Zeitung“.

S:

Lieb
im Spiel (Lſp.), 1896. – Sohnesrecht
(R.), 1896. – Teremtete (Schw., mit
Otto Fiſcher unter dem gemeinſamen
Pſeud. Otto Berti), 1901. – Mei-
ſterbuch des Humors (Auswahl beſter
Humoresken aus der Literatur der
europäiſchen Völker, hrsg.), 1908.

Falke, Guſtav,

* am 11. Januar
1853 zu Lübeck, Sohn eines Kauf-
manns u. Neffe des berühmten Kunſt-
hiſtorikers Jakob von Falke in Wien
und des Staatsarchivars Joh. Falke
in Dresden, verlor früh den Vater
u. mußte ſich nach Beſuch einer Kan-
didatenſchule und des Katharineums
dem Buchhandel widmen, da ſeinem
Wunſche, ſich dem Studium der Muſik
und ſchönen Wiſſenſchaften hingeben
zu dürfen, von ſeinem Stiefvater
nicht entſprochen ward. Als Buch-
händler in Hamburg, Lübeck, Eſſen,
Hildburghauſen u. Stuttgart ſieben
Jahre lang tätig, fand er in dieſem
Berufe niemals Befriedigung, u. als
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Fal
ſeine von herben Schickſalsſchlägen
ſchwer heimgeſuchte Mutter nach
Hamburg übergeſiedelt war, zog der
Sohn auch dahin, um ihr zur Seite
zu ſein (1878). Da ſich nicht gleich
eine Stellung als Buchhändler für
ihn fand, gab er Klavierunterricht,
ſtudierte bei Emil Krauſe noch fleißig
Muſik und Kompoſition und ward
dann Muſiklehrer. Erſt viele Jahre
nachher kam er zur Dichtkunſt. Det-
lev von Liliencron entdeckte ſein poe-
tiſches Talent und förderte es, und
bald fand F. ſeinen eigenen Weg. An
ſeinem 50. Geburtstage verehrte ihm
der Senat von Hamburg auf Lebens-
zeit eine jährliche Ehrendotation von
3000 Mark, ſo daß F. ſich ſeitdem
in unabhängiger Stellung ganz der
Dichtkunſt widmen kann. Er hat ſeit
1904 ſeinen Wohnſitz in Groß Borſtel
bei Hamburg.

S:

Mynheer der Tod
u. andere Gedichte, 1892. 2. A. 1900.
– Aus dem Durchſchnitt (R.), 1892.
2. A. 1900. – Tanz und Andacht (Ge.
a. Tag u. Traum), 1893. 2. A. 1900.
– Der Kuß (Ein Capriccio in Stan-
zen), 1894. – Harmloſe Humoresken,
1894. 2. A. u. d. T.: Sie war rei-
zend, 1897. – Zwiſchen zwei Nächten
(Neue Ge.), 1894. – Landen u. Stran-
den (Hamburger R.), 1895. Neue
Tit.-A. III, 1901 (Jnhalt: I. Ham-
burger Kinder. – II. Neben der Ar-
beit. – III. Hab ich nur deine Liebe).
– Neue Fahrt (Ge.), 1897. 2. A.
1904. – Mit dem Leben (Neue Ge.),
1899. 2. A. 1908. – Der Mann im
Nebel (R.), 1899. 3. A. 1902. – Otto
Speckters Katzenbuch. Mit Gedichten
von G. F., 1900. 4. A. 1905. – Guſtav
Falke als Lyriker (Auswahl a. ſ. Dn.,
mit Einleitg. v. M. Spanier), 1900.
3. A. 1904. – Otto Speckters Vogel-
buch (Mit Gn. von G. F.), 1901. –
Putzi (Märchen-Komödie), 1902. –
Hohe Sommertage (Neue Ge.), 1902.
2. A. 1903. – Aus Muckimacks Reich
(M. u. Sat.), 1903. – Der geſtiefelte
Kater (E.), 1904. – Ausgewählte Ge-

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 182. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/186>, abgerufen am 18.02.2019.