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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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1892. - Pfarrer Habermann (D.),
1893. - Fiat lux! (Sang aus junger
Vergangenh.), 1894. - Wie's kommt
(Gereimte Geschn.), 1902. - Nach
Brauch und Recht (Dorfgeschn. aus
Oberösterreich), 1907.

Falkenau, Kurt,

Pseud. für Phi-
lipp Fiedler;
s. d.!

Falkenberg, Albert,

geb. am 3.
Mai 1871 in Hannover, besuchte die
dortige höhere Bürgerschule bis zur
Erlangung des Zeugnisses für den
einjährigen Dienst und trat 1888 in
den Postdienst ein. 1898 lebte er als
Postbeamter in seiner Vaterstadt.

S:


Schiffbruch (Nn.), 1897.

Falkenburg, C.

von, Pseud. für
Karl Cassau; s. d.!

Falkenhorst, C.,

Pseudonym für
Stanislaus v. Jezewski; s. d.!

Falkenried, Gerhard von,

Pseud.
für Reinhold Ortmann; s. d.!

Falkland, Heinrich,

Pseud. eines
österreichischen Dichters, der 1845 in
einem slawischen Dorfe Mährens ge-
boren wurde, studierte nach vollen-
deter Gymnasialbildung neben den
Wissenschaften der Allgemeinbildung
die Rechte, unternahm dann meh-
rere größere Reisen und war später
Professor an einer großen Univer-
sität in Österreich. Nach dem "Kunst-
wart" vom Novbr. 1897 soll F. der
ordentl. Professor an der Universität
Wien, Dr. jur. Franz Hofmann
sein, der am 20. Juni 1845 in Zdou-
nek in Mähren geboren wurde u. am
25. Oktober 1897 in Wien starb.

S:


Gedichte, 1870.

Falkner, Dr.,

Pseud. für Eugen
Nesper;
s. d.!

Falkson, Ferdinand,

* am 20.
August 1820 zu Königsberg in Pr.,
besuchte seit 1830 das Altstädtische
Gymnasium daselbst, studierte von
1838-42 auf den Universitäten seiner
Vaterstadt und Berlin Medizin und
ließ sich nach erfolgter Promotion
zum Dr. med. (1842) und nach abge-
legter Staatsprüfung 1843 in Kö-
[Spaltenumbruch]

Fal
nigsberg als praktischer Arzt nieder.
Den städtischen u. gewerblichen An-
gelegenheiten wandte er stets sein
Jnteresse zu. So war er von 1861
bis 1867 Vorsitzender des Königs-
berger großen Handwerkervereins u.
seit 1861 auch Stadtverordneter. Er
starb am 31. Aug. 1900, nachdem er
kurz vorher unter vielfachen Ehrun-
gen seinen 80. Geburtstag hatte feiern
können.

S:

Tristan u. Jsolde, nach
Gottfr. v. Straßburg erzählt, 1839.
- Gedichte eines Königsberger Poe-
ten, 1844. - Goethe und Charlotte
Kestner, 1869. - Drei Wochen in
Brüsterort (Strandidylle), 1874. -
Palmnicken und Schwarzort (Der
Strandidylle 2. Tl.), 1876. - Memoi-
renblätter, 1888. - Spätsommer-
fahrten (Reisebilder u. En.), 1890.

*Faller, Julius Emil,

* am 21.
Dezbr. 1836 zu Todtnau im badischen
Wiesental, kam in früher Jugend mit
seinen Eltern nach Badisch-Laufen-
burg, studierte, dem Wunsche der
Eltern folgend, zuerst katholische
Theologie in Freiburg i. B., wandte
sich aber, da er der damals vorherr-
schenden ultramontanen Strömung
nicht folgen mochte, dann in Berlin
und Heidelberg der Philosophie und
Geschichte zu, um später die Literaten-
laufbahn einzuschlagen. Nach man-
cherlei unliebsamen Erfahrungen ent-
schloß er sich aber, sich dem Lehramt
zu widmen, und wirkte seit 1864 als
Lehrer zu Kulm im Wynental u. seit
1882 an der Lateinschule in Zofingen.
Jm Jahre 1902 ließ er sich pensio-
nieren.

S:

Schweizerisches Dekla-
mierbuch, 1877. - Das Gscheidtlinger
Dichteralbum. Poetischer Blüten-
strauß, gesammelt im Schoß einer
süddeutschen Kleinstadt [eigene Dich-
tungen], 1882. - Das Zukunftsei
(Eine heitere fin de siele-Satire in
5 dramat. Bildern), 1896. - Schnurr-
pfeifereien (Prosascherze), 1900. - Die
Freiheitskämpfer (Histor. Schsp.),
1906.

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Fal
1892. – Pfarrer Habermann (D.),
1893. – Fiat lux! (Sang aus junger
Vergangenh.), 1894. – Wie’s kommt
(Gereimte Geſchn.), 1902. – Nach
Brauch und Recht (Dorfgeſchn. aus
Oberöſterreich), 1907.

Falkenau, Kurt,

Pſeud. für Phi-
lipp Fiedler;
ſ. d.!

Falkenberg, Albert,

geb. am 3.
Mai 1871 in Hannover, beſuchte die
dortige höhere Bürgerſchule bis zur
Erlangung des Zeugniſſes für den
einjährigen Dienſt und trat 1888 in
den Poſtdienſt ein. 1898 lebte er als
Poſtbeamter in ſeiner Vaterſtadt.

S:


Schiffbruch (Nn.), 1897.

Falkenburg, C.

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Karl Caſſau; ſ. d.!

Falkenhorſt, C.,

Pſeudonym für
Stanislaus v. Jezewski; ſ. d.!

Falkenried, Gerhard von,

Pſeud.
für Reinhold Ortmann; ſ. d.!

Falkland, Heinrich,

Pſeud. eines
öſterreichiſchen Dichters, der 1845 in
einem ſlawiſchen Dorfe Mährens ge-
boren wurde, ſtudierte nach vollen-
deter Gymnaſialbildung neben den
Wiſſenſchaften der Allgemeinbildung
die Rechte, unternahm dann meh-
rere größere Reiſen und war ſpäter
Profeſſor an einer großen Univer-
ſität in Öſterreich. Nach dem „Kunſt-
wart“ vom Novbr. 1897 ſoll F. der
ordentl. Profeſſor an der Univerſität
Wien, Dr. jur. Franz Hofmann
ſein, der am 20. Juni 1845 in Zdou-
nek in Mähren geboren wurde u. am
25. Oktober 1897 in Wien ſtarb.

S:


Gedichte, 1870.

Falkner, Dr.,

Pſeud. für Eugen
Nesper;
ſ. d.!

Falkſon, Ferdinand,

* am 20.
Auguſt 1820 zu Königsberg in Pr.,
beſuchte ſeit 1830 das Altſtädtiſche
Gymnaſium daſelbſt, ſtudierte von
1838–42 auf den Univerſitäten ſeiner
Vaterſtadt und Berlin Medizin und
ließ ſich nach erfolgter Promotion
zum Dr. med. (1842) und nach abge-
legter Staatsprüfung 1843 in Kö-
[Spaltenumbruch]

Fal
nigsberg als praktiſcher Arzt nieder.
Den ſtädtiſchen u. gewerblichen An-
gelegenheiten wandte er ſtets ſein
Jntereſſe zu. So war er von 1861
bis 1867 Vorſitzender des Königs-
berger großen Handwerkervereins u.
ſeit 1861 auch Stadtverordneter. Er
ſtarb am 31. Aug. 1900, nachdem er
kurz vorher unter vielfachen Ehrun-
gen ſeinen 80. Geburtstag hatte feiern
können.

S:

Triſtan u. Jſolde, nach
Gottfr. v. Straßburg erzählt, 1839.
– Gedichte eines Königsberger Poe-
ten, 1844. – Goethe und Charlotte
Keſtner, 1869. – Drei Wochen in
Brüſterort (Strandidylle), 1874. –
Palmnicken und Schwarzort (Der
Strandidylle 2. Tl.), 1876. – Memoi-
renblätter, 1888. – Spätſommer-
fahrten (Reiſebilder u. En.), 1890.

*Faller, Julius Emil,

* am 21.
Dezbr. 1836 zu Todtnau im badiſchen
Wieſental, kam in früher Jugend mit
ſeinen Eltern nach Badiſch-Laufen-
burg, ſtudierte, dem Wunſche der
Eltern folgend, zuerſt katholiſche
Theologie in Freiburg i. B., wandte
ſich aber, da er der damals vorherr-
ſchenden ultramontanen Strömung
nicht folgen mochte, dann in Berlin
und Heidelberg der Philoſophie und
Geſchichte zu, um ſpäter die Literaten-
laufbahn einzuſchlagen. Nach man-
cherlei unliebſamen Erfahrungen ent-
ſchloß er ſich aber, ſich dem Lehramt
zu widmen, und wirkte ſeit 1864 als
Lehrer zu Kulm im Wynental u. ſeit
1882 an der Lateinſchule in Zofingen.
Jm Jahre 1902 ließ er ſich penſio-
nieren.

S:

Schweizeriſches Dekla-
mierbuch, 1877. – Das Gſcheidtlinger
Dichteralbum. Poetiſcher Blüten-
ſtrauß, geſammelt im Schoß einer
ſüddeutſchen Kleinſtadt [eigene Dich-
tungen], 1882. – Das Zukunftsei
(Eine heitere fin de sièle-Satire in
5 dramat. Bildern), 1896. – Schnurr-
pfeifereien (Proſaſcherze), 1900. – Die
Freiheitskämpfer (Hiſtor. Schſp.),
1906.

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[184/0188] Fal Fal 1892. – Pfarrer Habermann (D.), 1893. – Fiat lux! (Sang aus junger Vergangenh.), 1894. – Wie’s kommt (Gereimte Geſchn.), 1902. – Nach Brauch und Recht (Dorfgeſchn. aus Oberöſterreich), 1907. Falkenau, Kurt, Pſeud. für Phi- lipp Fiedler; ſ. d.! Falkenberg, Albert, geb. am 3. Mai 1871 in Hannover, beſuchte die dortige höhere Bürgerſchule bis zur Erlangung des Zeugniſſes für den einjährigen Dienſt und trat 1888 in den Poſtdienſt ein. 1898 lebte er als Poſtbeamter in ſeiner Vaterſtadt. S: Schiffbruch (Nn.), 1897. Falkenburg, C. von, Pſeud. für Karl Caſſau; ſ. d.! Falkenhorſt, C., Pſeudonym für Stanislaus v. Jezewski; ſ. d.! Falkenried, Gerhard von, Pſeud. für Reinhold Ortmann; ſ. d.! Falkland, Heinrich, Pſeud. eines öſterreichiſchen Dichters, der 1845 in einem ſlawiſchen Dorfe Mährens ge- boren wurde, ſtudierte nach vollen- deter Gymnaſialbildung neben den Wiſſenſchaften der Allgemeinbildung die Rechte, unternahm dann meh- rere größere Reiſen und war ſpäter Profeſſor an einer großen Univer- ſität in Öſterreich. Nach dem „Kunſt- wart“ vom Novbr. 1897 ſoll F. der ordentl. Profeſſor an der Univerſität Wien, Dr. jur. Franz Hofmann ſein, der am 20. Juni 1845 in Zdou- nek in Mähren geboren wurde u. am 25. Oktober 1897 in Wien ſtarb. S: Gedichte, 1870. Falkner, Dr., Pſeud. für Eugen Nesper; ſ. d.! Falkſon, Ferdinand, * am 20. Auguſt 1820 zu Königsberg in Pr., beſuchte ſeit 1830 das Altſtädtiſche Gymnaſium daſelbſt, ſtudierte von 1838–42 auf den Univerſitäten ſeiner Vaterſtadt und Berlin Medizin und ließ ſich nach erfolgter Promotion zum Dr. med. (1842) und nach abge- legter Staatsprüfung 1843 in Kö- nigsberg als praktiſcher Arzt nieder. Den ſtädtiſchen u. gewerblichen An- gelegenheiten wandte er ſtets ſein Jntereſſe zu. So war er von 1861 bis 1867 Vorſitzender des Königs- berger großen Handwerkervereins u. ſeit 1861 auch Stadtverordneter. Er ſtarb am 31. Aug. 1900, nachdem er kurz vorher unter vielfachen Ehrun- gen ſeinen 80. Geburtstag hatte feiern können. S: Triſtan u. Jſolde, nach Gottfr. v. Straßburg erzählt, 1839. – Gedichte eines Königsberger Poe- ten, 1844. – Goethe und Charlotte Keſtner, 1869. – Drei Wochen in Brüſterort (Strandidylle), 1874. – Palmnicken und Schwarzort (Der Strandidylle 2. Tl.), 1876. – Memoi- renblätter, 1888. – Spätſommer- fahrten (Reiſebilder u. En.), 1890. *Faller, Julius Emil, * am 21. Dezbr. 1836 zu Todtnau im badiſchen Wieſental, kam in früher Jugend mit ſeinen Eltern nach Badiſch-Laufen- burg, ſtudierte, dem Wunſche der Eltern folgend, zuerſt katholiſche Theologie in Freiburg i. B., wandte ſich aber, da er der damals vorherr- ſchenden ultramontanen Strömung nicht folgen mochte, dann in Berlin und Heidelberg der Philoſophie und Geſchichte zu, um ſpäter die Literaten- laufbahn einzuſchlagen. Nach man- cherlei unliebſamen Erfahrungen ent- ſchloß er ſich aber, ſich dem Lehramt zu widmen, und wirkte ſeit 1864 als Lehrer zu Kulm im Wynental u. ſeit 1882 an der Lateinſchule in Zofingen. Jm Jahre 1902 ließ er ſich penſio- nieren. S: Schweizeriſches Dekla- mierbuch, 1877. – Das Gſcheidtlinger Dichteralbum. Poetiſcher Blüten- ſtrauß, geſammelt im Schoß einer ſüddeutſchen Kleinſtadt [eigene Dich- tungen], 1882. – Das Zukunftsei (Eine heitere fin de sièle-Satire in 5 dramat. Bildern), 1896. – Schnurr- pfeifereien (Proſaſcherze), 1900. – Die Freiheitskämpfer (Hiſtor. Schſp.), 1906. *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 184. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/188>, abgerufen am 23.03.2019.