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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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in München aufgeführt. Bald da-
nach trat er eine fünfjährige Reise an
und durchzog Griechenland nach allen
Richtungen; auch machte er bei dieser
Gelegenheit die Bekanntschaft Gei-
bels u. des Fürsten Pückler v. Mus-
kau. "Reisebilder" für Lewalds "Eu-
ropa" und Korrespondenzen für die
"Allgemeine Zeitung" waren die
Frucht dieser Reise. 1840 kehrte F.
über Konstantinopel nach München
zurück, wo er eine Reihe von Lust-
spielen dichtete und 1848 zum Mit-
gliede des Prüfungs-Komitees des
Hoftheaters ernannt wurde. Mit
dem 1. April 1850 übernahm er die
Stelle eines Dramaturgen am Wiener
Theater mit der Verpflichtung, sich
von jetzt ab mehr der Posse zuzuwen-
den. Jndes genierte ihn mit der Zeit
diese gezwungene Beschäftigung, und
er gab Ende 1854 seine Stelle auf.
Seitdem beschäftigte er sich mit jour-
nalistischen Arbeiten, u. nachdem ihm
noch zu seinem 80. Geburtstage die
großartigsten Ovationen dargebracht
worden, starb er zu Wien am 26.
März 1882.

S:

Höllenlieder, 1835. -
Deutsche Originallustspiele; VI, 1845
bis 1852. Neue Folge; II, 1855-57
(Jnhalt: Der Sohn auf Reisen. - Die
Kirschen. - Das Porträt der Gelieb-
ten. - Die freie Wahl. - Die schöne
Athenienserin. - Der Pascha und sein
Sohn. - Ein Freundschaftsbündnis.
- Ursprung des Korbgebens. - Eine
unglückliche Physiognomie. - Drei
Kandidaten. - Ein höflicher Mann. -
Der 30. November. - Ein Mädchen
vom Theater. - Baron Beisele und
Doktor Eisele in München. - Der
Lebensretter. - Der Rechnungsrat u.
seine Tochter. - Der deutsche Michel.
- Kern und Schale. - Ahnenstolz in
der Klemme. - Bekenntnisse eines
Brautpaares. - Das Narrenhaus. -
Der Kaiser von Haiti. - Ein altes
Herz. - Die beiden Kapellmeister. -
Das Gastmahl zu Luxenhain. - Der
neue Robinson. - Die beiden Faß-
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binder. - Die Schicksalsbrüder. - Die
Jndustrie-Ausstellung. - List und
Dummheit. - Ein Filz als Prasser.
- Die Heimkehr von der Hochzeit. -
Ein Prozeß zwischen Eheleuten. -
Jmmer zu vorschnell. - Die selige
Gräsin. - Die Schwiegertochter. -
Des Glückes und des Unglücks Lau-
nen. - Warum traut er einem Dok-
tor. - Der Biberhof. - Ein freigebi-
ger Mann).

Feldt, Auguste,

* am 18. März
1831 zu Berlin als die Tochter eines
königl. Beamten, widmete sich dem
Berufe einer Lehrerin, leitete von
1859-81 eine Privat-Töchterschule in
Friedland (Mecklenburg), war dann
bis 1885 Vorsteherin eines Töchter-
pensionats in Feldberg und lebt seit
1887 in gleicher Eigenschaft in Prenz-
lau.

S:

Worte für junge Mädchen
(Ge.), 1876.

*Felgel, Viktor,

Ritter von, pseu-
don. Viktor Feldegg, wurde am
30. Dezember 1874 zu Wien als der
Sohn des österr.-ungar. Hof- und
Staatsarchivars, Sektionsrats An-
ton Viktor Felgel geboren, besuchte
seit 1886 das Gymnasium im Bene-
diktinerstift Melk a. d. Donau u. seit
1890 dasjenige zu Döbling bei Wien,
worauf er 1893 an der Universität
Wien das Studium der Rechte be-
gann, das er 1897 durch Promotion
zum Dr. jur. zum Abschluß brachte.
Er trat darauf in den Staatsdienst,
war 1898 bei der k. k. Statthalterei
in Brünn, seit 1899 bei der k. k. Lan-
desregierung in Troppau beschäftigt
und kam 1901 als k. k. schlesischer Be-
zirkskommissär in das Kultus- und
Unterrichtsministerium nach Wien.

S:

Scolarenlieder (Ge.), 1894. -
Stille Stunden (Neue Ge.), 1897.

Felician, Bruder,

Pseudon. für
Joseph Steinstraß; s. d.!

Felix,

Pseud. für Paul Sutter;
s. d.!

Felix, Ernst,

Pseudon. für Felix
Strüwing;
s. d.!

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in München aufgeführt. Bald da-
nach trat er eine fünfjährige Reiſe an
und durchzog Griechenland nach allen
Richtungen; auch machte er bei dieſer
Gelegenheit die Bekanntſchaft Gei-
bels u. des Fürſten Pückler v. Mus-
kau. „Reiſebilder“ für Lewalds „Eu-
ropa“ und Korreſpondenzen für die
„Allgemeine Zeitung“ waren die
Frucht dieſer Reiſe. 1840 kehrte F.
über Konſtantinopel nach München
zurück, wo er eine Reihe von Luſt-
ſpielen dichtete und 1848 zum Mit-
gliede des Prüfungs-Komitees des
Hoftheaters ernannt wurde. Mit
dem 1. April 1850 übernahm er die
Stelle eines Dramaturgen am Wiener
Theater mit der Verpflichtung, ſich
von jetzt ab mehr der Poſſe zuzuwen-
den. Jndes genierte ihn mit der Zeit
dieſe gezwungene Beſchäftigung, und
er gab Ende 1854 ſeine Stelle auf.
Seitdem beſchäftigte er ſich mit jour-
naliſtiſchen Arbeiten, u. nachdem ihm
noch zu ſeinem 80. Geburtstage die
großartigſten Ovationen dargebracht
worden, ſtarb er zu Wien am 26.
März 1882.

S:

Höllenlieder, 1835. –
Deutſche Originalluſtſpiele; VI, 1845
bis 1852. Neue Folge; II, 1855–57
(Jnhalt: Der Sohn auf Reiſen. – Die
Kirſchen. – Das Porträt der Gelieb-
ten. – Die freie Wahl. – Die ſchöne
Athenienſerin. – Der Paſcha und ſein
Sohn. – Ein Freundſchaftsbündnis.
– Urſprung des Korbgebens. – Eine
unglückliche Phyſiognomie. – Drei
Kandidaten. – Ein höflicher Mann. –
Der 30. November. – Ein Mädchen
vom Theater. – Baron Beiſele und
Doktor Eiſele in München. – Der
Lebensretter. – Der Rechnungsrat u.
ſeine Tochter. – Der deutſche Michel.
– Kern und Schale. – Ahnenſtolz in
der Klemme. – Bekenntniſſe eines
Brautpaares. – Das Narrenhaus. –
Der Kaiſer von Haiti. – Ein altes
Herz. – Die beiden Kapellmeiſter. –
Das Gaſtmahl zu Luxenhain. – Der
neue Robinſon. – Die beiden Faß-
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binder. – Die Schickſalsbrüder. – Die
Jnduſtrie-Ausſtellung. – Liſt und
Dummheit. – Ein Filz als Praſſer.
– Die Heimkehr von der Hochzeit. –
Ein Prozeß zwiſchen Eheleuten. –
Jmmer zu vorſchnell. – Die ſelige
Gräſin. – Die Schwiegertochter. –
Des Glückes und des Unglücks Lau-
nen. – Warum traut er einem Dok-
tor. – Der Biberhof. – Ein freigebi-
ger Mann).

Feldt, Auguſte,

* am 18. März
1831 zu Berlin als die Tochter eines
königl. Beamten, widmete ſich dem
Berufe einer Lehrerin, leitete von
1859–81 eine Privat-Töchterſchule in
Friedland (Mecklenburg), war dann
bis 1885 Vorſteherin eines Töchter-
penſionats in Feldberg und lebt ſeit
1887 in gleicher Eigenſchaft in Prenz-
lau.

S:

Worte für junge Mädchen
(Ge.), 1876.

*Felgel, Viktor,

Ritter von, pſeu-
don. Viktor Feldegg, wurde am
30. Dezember 1874 zu Wien als der
Sohn des öſterr.-ungar. Hof- und
Staatsarchivars, Sektionsrats An-
ton Viktor Felgel geboren, beſuchte
ſeit 1886 das Gymnaſium im Bene-
diktinerſtift Melk a. d. Donau u. ſeit
1890 dasjenige zu Döbling bei Wien,
worauf er 1893 an der Univerſität
Wien das Studium der Rechte be-
gann, das er 1897 durch Promotion
zum Dr. jur. zum Abſchluß brachte.
Er trat darauf in den Staatsdienſt,
war 1898 bei der k. k. Statthalterei
in Brünn, ſeit 1899 bei der k. k. Lan-
desregierung in Troppau beſchäftigt
und kam 1901 als k. k. ſchleſiſcher Be-
zirkskommiſſär in das Kultus- und
Unterrichtsminiſterium nach Wien.

S:

Scolarenlieder (Ge.), 1894. –
Stille Stunden (Neue Ge.), 1897.

Felician, Bruder,

Pſeudon. für
Joſeph Steinſtraß; ſ. d.!

Felix,

Pſeud. für Paul Sutter;
ſ. d.!

Felix, Ernſt,

Pſeudon. für Felix
Strüwing;
ſ. d.!

*
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[197/0201] Fel Fel in München aufgeführt. Bald da- nach trat er eine fünfjährige Reiſe an und durchzog Griechenland nach allen Richtungen; auch machte er bei dieſer Gelegenheit die Bekanntſchaft Gei- bels u. des Fürſten Pückler v. Mus- kau. „Reiſebilder“ für Lewalds „Eu- ropa“ und Korreſpondenzen für die „Allgemeine Zeitung“ waren die Frucht dieſer Reiſe. 1840 kehrte F. über Konſtantinopel nach München zurück, wo er eine Reihe von Luſt- ſpielen dichtete und 1848 zum Mit- gliede des Prüfungs-Komitees des Hoftheaters ernannt wurde. Mit dem 1. April 1850 übernahm er die Stelle eines Dramaturgen am Wiener Theater mit der Verpflichtung, ſich von jetzt ab mehr der Poſſe zuzuwen- den. Jndes genierte ihn mit der Zeit dieſe gezwungene Beſchäftigung, und er gab Ende 1854 ſeine Stelle auf. Seitdem beſchäftigte er ſich mit jour- naliſtiſchen Arbeiten, u. nachdem ihm noch zu ſeinem 80. Geburtstage die großartigſten Ovationen dargebracht worden, ſtarb er zu Wien am 26. März 1882. S: Höllenlieder, 1835. – Deutſche Originalluſtſpiele; VI, 1845 bis 1852. Neue Folge; II, 1855–57 (Jnhalt: Der Sohn auf Reiſen. – Die Kirſchen. – Das Porträt der Gelieb- ten. – Die freie Wahl. – Die ſchöne Athenienſerin. – Der Paſcha und ſein Sohn. – Ein Freundſchaftsbündnis. – Urſprung des Korbgebens. – Eine unglückliche Phyſiognomie. – Drei Kandidaten. – Ein höflicher Mann. – Der 30. November. – Ein Mädchen vom Theater. – Baron Beiſele und Doktor Eiſele in München. – Der Lebensretter. – Der Rechnungsrat u. ſeine Tochter. – Der deutſche Michel. – Kern und Schale. – Ahnenſtolz in der Klemme. – Bekenntniſſe eines Brautpaares. – Das Narrenhaus. – Der Kaiſer von Haiti. – Ein altes Herz. – Die beiden Kapellmeiſter. – Das Gaſtmahl zu Luxenhain. – Der neue Robinſon. – Die beiden Faß- binder. – Die Schickſalsbrüder. – Die Jnduſtrie-Ausſtellung. – Liſt und Dummheit. – Ein Filz als Praſſer. – Die Heimkehr von der Hochzeit. – Ein Prozeß zwiſchen Eheleuten. – Jmmer zu vorſchnell. – Die ſelige Gräſin. – Die Schwiegertochter. – Des Glückes und des Unglücks Lau- nen. – Warum traut er einem Dok- tor. – Der Biberhof. – Ein freigebi- ger Mann). Feldt, Auguſte, * am 18. März 1831 zu Berlin als die Tochter eines königl. Beamten, widmete ſich dem Berufe einer Lehrerin, leitete von 1859–81 eine Privat-Töchterſchule in Friedland (Mecklenburg), war dann bis 1885 Vorſteherin eines Töchter- penſionats in Feldberg und lebt ſeit 1887 in gleicher Eigenſchaft in Prenz- lau. S: Worte für junge Mädchen (Ge.), 1876. *Felgel, Viktor, Ritter von, pſeu- don. Viktor Feldegg, wurde am 30. Dezember 1874 zu Wien als der Sohn des öſterr.-ungar. Hof- und Staatsarchivars, Sektionsrats An- ton Viktor Felgel geboren, beſuchte ſeit 1886 das Gymnaſium im Bene- diktinerſtift Melk a. d. Donau u. ſeit 1890 dasjenige zu Döbling bei Wien, worauf er 1893 an der Univerſität Wien das Studium der Rechte be- gann, das er 1897 durch Promotion zum Dr. jur. zum Abſchluß brachte. Er trat darauf in den Staatsdienſt, war 1898 bei der k. k. Statthalterei in Brünn, ſeit 1899 bei der k. k. Lan- desregierung in Troppau beſchäftigt und kam 1901 als k. k. ſchleſiſcher Be- zirkskommiſſär in das Kultus- und Unterrichtsminiſterium nach Wien. S: Scolarenlieder (Ge.), 1894. – Stille Stunden (Neue Ge.), 1897. Felician, Bruder, Pſeudon. für Joſeph Steinſtraß; ſ. d.! Felix, Pſeud. für Paul Sutter; ſ. d.! Felix, Ernſt, Pſeudon. für Felix Strüwing; ſ. d.! *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 197. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/201>, abgerufen am 22.02.2019.