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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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*Fischer, Arno,

geb. am 9. Oktbr.
1871 in Meißen, widmete sich dem
Berufe eines Lehrers, wirkte als sol-
cher 1891-93 in Unterweißig, 1894
bis 1897 in Dresden, trat am 1. Ok-
tober 1897 als Oberinspektor in die
Dienste der Berliner Versicherungs-
gesellschaft "Viktoria" und lebt als
Generalagent derselben seit 1. Jan.
1898 in Dresden.

S:

Mikosch und
Bliemchen in Dresdens "Alter Stadt"
(Humor.), 1897.

Fischer, Betti,

pseud. E. Ruten-
berg,
wurde am 18. März 1829 als
die Tochter des Dr. jur. D. Schultz
in Bremen geboren, verheiratete sich
1853 mit dem Kaufmann F. Fischer,
mit dem sie erst zu Tampico in Mexiko,
dann in ihrer Vaterstadt Bremen u.
zuletzt in Freiburg i. Bad. lebte. Hier
hatte sie auch später, nachdem sie Wit-
we geworden (1892), ihren Wohnsitz
und ist daselbst am 14. Novbr. 1907
gestorben. Erst im vorgerückten Alter
trat sie mit ihren Dichtungen, in denen
vorwiegend das christliche Glaubens-
leben Darstellung und Ausdruck sucht,
in die Öffentlichkeit.

S:

Verwundet
und geheilt (Dr. G.), 1881. - Die hei-
lige Elisabeth (Erzhld. G.), 1884. -
Sankt Nepomuk (Tr.), 1884. - Jesus
von Nazareth (Ep.), 1888. - Die Ge-
burt des heiligen Christ (Weihnachts-
spiel f. Kinder), 1889. - Ein Leben
(Ge.), 1895.

*Fischer, Ernst Heinrich,

* am 23.
Septbr. 1846 zu Hämelschenburg im
Hannöverschen als der Sohn des dor-
tigen Lehrers, besuchte nach seiner
Konfirmation (1861) das Gymnasium
zu Holzminden und ging im Herbst
1865 zur Universität Göttingen über,
wo er Theologie studierte. Von Mi-
chaelis 1868 bis Ostern 1872 war er
als Hauslehrer tätig, absolvierte im
Herbst d. J. sein zweites Examen u.
trat dann in den Dienst der hannö-
verschen Landeskirche. Nachdem er
als Pfarrkollaborator zu Pattensen
im Lüneburgischen und zu Gadenstedt
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im Hildesheimschen gewirkt, erhielt
er 1875 die Patronatspfarrei zu Bes-
singen im Braunschweigischen und
1889 die Pfarrei zu Groß-Vahlberg
(Braunschweig), wo er heute noch im
Amte steht.

S:

Freundliche Bilder
(Prosa), 1883. - Stille Weisen (Geistl.
und weltl. Lr.), 1884. - Singen und
Sagen (Geistl. und weltl. Lr.), 1894.
2. A. 1904. - Friede u. Freude (Geistl.
Lr.), 1896. - Fünfzig Fabeln für Kin-
der, 1897.

Fischer, Ernst,

geb. am 22. Oktbr.
1820 zu Altleisnig in Sachsen, + als
Schuldirektor und Lehrer in Dresden
am 13. Februar 1872.

S:

Palmen-
sonntag (Dd. Ge.), 1848. - Pesta-
lozzi-Album, 1852. - Das Mutterherz
in der deutschen Dichtung, 1854. -
Waisengrün (Lyr. Ge.), 1856.

Fischer, Ernst,

geb. am 17. Mai
1884 zu Plauen im Vogtlande, ging
früh zur Journalistik über und war
1902 Herausgeber der "Südwestdeut-
schen Rundschau" in Frankfurt a. M.
Jm folgenden Jahre wandte er sich
der Bühne zu, war unter dem Namen
Planer in Heilbronn, Bayreuth,
Pilsen u. a. O., zuletzt in Frankfurt
a. M. als Helden- und Charakterdar-
steller und als Regisseur tätig, bis er
1909 nach Berlin übersiedelte, wo er
in gleicher Weise wirkt u. Jnhaber des
"Reform-Theatergeschäftsbureaus"
ist. Auch hält er seit Jahren Vor-
träge in vielen Städten Deutschlands
über reformatorische Jdeen, über
Schule, Rechts- u. Staatswesen und
gab heraus "Erlösung. Eine Kampf-
schrift für die Wahrheit reiner Natur-
erkenntnis" (IV, 1909-10). Außer-
dem

S:

Schicksal (Dr.), 1907 (Sv.).
- Freiheitskämpfer (Dr.), 1908 (Sv.).
- Verkauft (Dr.), 1910 (Sv.).

*Fischer, Felix Otto,

pseud. Felix
Otto,
wurde am 9. Septbr. 1870 in
Leipzig als Sohn eines Fabrikanten
geboren. Jn Gesellschaft von Schau-
spieler-, Musiker- u. Artistenkindern
verbrachte er seine Knabenjahre und

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Fiſ
*Fiſcher, Arno,

geb. am 9. Oktbr.
1871 in Meißen, widmete ſich dem
Berufe eines Lehrers, wirkte als ſol-
cher 1891–93 in Unterweißig, 1894
bis 1897 in Dresden, trat am 1. Ok-
tober 1897 als Oberinſpektor in die
Dienſte der Berliner Verſicherungs-
geſellſchaft „Viktoria“ und lebt als
Generalagent derſelben ſeit 1. Jan.
1898 in Dresden.

S:

Mikoſch und
Bliemchen in Dresdens „Alter Stadt“
(Humor.), 1897.

Fiſcher, Betti,

pſeud. E. Ruten-
berg,
wurde am 18. März 1829 als
die Tochter des Dr. jur. D. Schultz
in Bremen geboren, verheiratete ſich
1853 mit dem Kaufmann F. Fiſcher,
mit dem ſie erſt zu Tampico in Mexiko,
dann in ihrer Vaterſtadt Bremen u.
zuletzt in Freiburg i. Bad. lebte. Hier
hatte ſie auch ſpäter, nachdem ſie Wit-
we geworden (1892), ihren Wohnſitz
und iſt daſelbſt am 14. Novbr. 1907
geſtorben. Erſt im vorgerückten Alter
trat ſie mit ihren Dichtungen, in denen
vorwiegend das chriſtliche Glaubens-
leben Darſtellung und Ausdruck ſucht,
in die Öffentlichkeit.

S:

Verwundet
und geheilt (Dr. G.), 1881. – Die hei-
lige Eliſabeth (Erzhld. G.), 1884. –
Sankt Nepomuk (Tr.), 1884. – Jeſus
von Nazareth (Ep.), 1888. – Die Ge-
burt des heiligen Chriſt (Weihnachts-
ſpiel f. Kinder), 1889. – Ein Leben
(Ge.), 1895.

*Fiſcher, Ernſt Heinrich,

* am 23.
Septbr. 1846 zu Hämelſchenburg im
Hannöverſchen als der Sohn des dor-
tigen Lehrers, beſuchte nach ſeiner
Konfirmation (1861) das Gymnaſium
zu Holzminden und ging im Herbſt
1865 zur Univerſität Göttingen über,
wo er Theologie ſtudierte. Von Mi-
chaelis 1868 bis Oſtern 1872 war er
als Hauslehrer tätig, abſolvierte im
Herbſt d. J. ſein zweites Examen u.
trat dann in den Dienſt der hannö-
verſchen Landeskirche. Nachdem er
als Pfarrkollaborator zu Pattenſen
im Lüneburgiſchen und zu Gadenſtedt
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Fiſ
im Hildesheimſchen gewirkt, erhielt
er 1875 die Patronatspfarrei zu Beſ-
ſingen im Braunſchweigiſchen und
1889 die Pfarrei zu Groß-Vahlberg
(Braunſchweig), wo er heute noch im
Amte ſteht.

S:

Freundliche Bilder
(Proſa), 1883. – Stille Weiſen (Geiſtl.
und weltl. Lr.), 1884. – Singen und
Sagen (Geiſtl. und weltl. Lr.), 1894.
2. A. 1904. – Friede u. Freude (Geiſtl.
Lr.), 1896. – Fünfzig Fabeln für Kin-
der, 1897.

Fiſcher, Ernſt,

geb. am 22. Oktbr.
1820 zu Altleisnig in Sachſen, † als
Schuldirektor und Lehrer in Dresden
am 13. Februar 1872.

S:

Palmen-
ſonntag (Dd. Ge.), 1848. – Peſta-
lozzi-Album, 1852. – Das Mutterherz
in der deutſchen Dichtung, 1854. –
Waiſengrün (Lyr. Ge.), 1856.

Fiſcher, Ernſt,

geb. am 17. Mai
1884 zu Plauen im Vogtlande, ging
früh zur Journaliſtik über und war
1902 Herausgeber der „Südweſtdeut-
ſchen Rundſchau“ in Frankfurt a. M.
Jm folgenden Jahre wandte er ſich
der Bühne zu, war unter dem Namen
Planer in Heilbronn, Bayreuth,
Pilſen u. a. O., zuletzt in Frankfurt
a. M. als Helden- und Charakterdar-
ſteller und als Regiſſeur tätig, bis er
1909 nach Berlin überſiedelte, wo er
in gleicher Weiſe wirkt u. Jnhaber des
„Reform-Theatergeſchäftsbureaus“
iſt. Auch hält er ſeit Jahren Vor-
träge in vielen Städten Deutſchlands
über reformatoriſche Jdeen, über
Schule, Rechts- u. Staatsweſen und
gab heraus „Erlöſung. Eine Kampf-
ſchrift für die Wahrheit reiner Natur-
erkenntnis“ (IV, 1909–10). Außer-
dem

S:

Schickſal (Dr.), 1907 (Sv.).
– Freiheitskämpfer (Dr.), 1908 (Sv.).
– Verkauft (Dr.), 1910 (Sv.).

*Fiſcher, Felix Otto,

pſeud. Felix
Otto,
wurde am 9. Septbr. 1870 in
Leipzig als Sohn eines Fabrikanten
geboren. Jn Geſellſchaft von Schau-
ſpieler-, Muſiker- u. Artiſtenkindern
verbrachte er ſeine Knabenjahre und

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[215/0219] Fiſ Fiſ *Fiſcher, Arno, geb. am 9. Oktbr. 1871 in Meißen, widmete ſich dem Berufe eines Lehrers, wirkte als ſol- cher 1891–93 in Unterweißig, 1894 bis 1897 in Dresden, trat am 1. Ok- tober 1897 als Oberinſpektor in die Dienſte der Berliner Verſicherungs- geſellſchaft „Viktoria“ und lebt als Generalagent derſelben ſeit 1. Jan. 1898 in Dresden. S: Mikoſch und Bliemchen in Dresdens „Alter Stadt“ (Humor.), 1897. Fiſcher, Betti, pſeud. E. Ruten- berg, wurde am 18. März 1829 als die Tochter des Dr. jur. D. Schultz in Bremen geboren, verheiratete ſich 1853 mit dem Kaufmann F. Fiſcher, mit dem ſie erſt zu Tampico in Mexiko, dann in ihrer Vaterſtadt Bremen u. zuletzt in Freiburg i. Bad. lebte. Hier hatte ſie auch ſpäter, nachdem ſie Wit- we geworden (1892), ihren Wohnſitz und iſt daſelbſt am 14. Novbr. 1907 geſtorben. Erſt im vorgerückten Alter trat ſie mit ihren Dichtungen, in denen vorwiegend das chriſtliche Glaubens- leben Darſtellung und Ausdruck ſucht, in die Öffentlichkeit. S: Verwundet und geheilt (Dr. G.), 1881. – Die hei- lige Eliſabeth (Erzhld. G.), 1884. – Sankt Nepomuk (Tr.), 1884. – Jeſus von Nazareth (Ep.), 1888. – Die Ge- burt des heiligen Chriſt (Weihnachts- ſpiel f. Kinder), 1889. – Ein Leben (Ge.), 1895. *Fiſcher, Ernſt Heinrich, * am 23. Septbr. 1846 zu Hämelſchenburg im Hannöverſchen als der Sohn des dor- tigen Lehrers, beſuchte nach ſeiner Konfirmation (1861) das Gymnaſium zu Holzminden und ging im Herbſt 1865 zur Univerſität Göttingen über, wo er Theologie ſtudierte. Von Mi- chaelis 1868 bis Oſtern 1872 war er als Hauslehrer tätig, abſolvierte im Herbſt d. J. ſein zweites Examen u. trat dann in den Dienſt der hannö- verſchen Landeskirche. Nachdem er als Pfarrkollaborator zu Pattenſen im Lüneburgiſchen und zu Gadenſtedt im Hildesheimſchen gewirkt, erhielt er 1875 die Patronatspfarrei zu Beſ- ſingen im Braunſchweigiſchen und 1889 die Pfarrei zu Groß-Vahlberg (Braunſchweig), wo er heute noch im Amte ſteht. S: Freundliche Bilder (Proſa), 1883. – Stille Weiſen (Geiſtl. und weltl. Lr.), 1884. – Singen und Sagen (Geiſtl. und weltl. Lr.), 1894. 2. A. 1904. – Friede u. Freude (Geiſtl. Lr.), 1896. – Fünfzig Fabeln für Kin- der, 1897. Fiſcher, Ernſt, geb. am 22. Oktbr. 1820 zu Altleisnig in Sachſen, † als Schuldirektor und Lehrer in Dresden am 13. Februar 1872. S: Palmen- ſonntag (Dd. Ge.), 1848. – Peſta- lozzi-Album, 1852. – Das Mutterherz in der deutſchen Dichtung, 1854. – Waiſengrün (Lyr. Ge.), 1856. Fiſcher, Ernſt, geb. am 17. Mai 1884 zu Plauen im Vogtlande, ging früh zur Journaliſtik über und war 1902 Herausgeber der „Südweſtdeut- ſchen Rundſchau“ in Frankfurt a. M. Jm folgenden Jahre wandte er ſich der Bühne zu, war unter dem Namen Planer in Heilbronn, Bayreuth, Pilſen u. a. O., zuletzt in Frankfurt a. M. als Helden- und Charakterdar- ſteller und als Regiſſeur tätig, bis er 1909 nach Berlin überſiedelte, wo er in gleicher Weiſe wirkt u. Jnhaber des „Reform-Theatergeſchäftsbureaus“ iſt. Auch hält er ſeit Jahren Vor- träge in vielen Städten Deutſchlands über reformatoriſche Jdeen, über Schule, Rechts- u. Staatsweſen und gab heraus „Erlöſung. Eine Kampf- ſchrift für die Wahrheit reiner Natur- erkenntnis“ (IV, 1909–10). Außer- dem S: Schickſal (Dr.), 1907 (Sv.). – Freiheitskämpfer (Dr.), 1908 (Sv.). – Verkauft (Dr.), 1910 (Sv.). *Fiſcher, Felix Otto, pſeud. Felix Otto, wurde am 9. Septbr. 1870 in Leipzig als Sohn eines Fabrikanten geboren. Jn Geſellſchaft von Schau- ſpieler-, Muſiker- u. Artiſtenkindern verbrachte er ſeine Knabenjahre und *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 215. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/219>, abgerufen am 16.02.2019.