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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Fit
Übersetzgn. aus der liter. Gesellschaft
des Künstlervereins), hrsg. 1892. -
Requiem aeternam dona ei (Ge.),
1894. - Jean Meslier (D.), 1894. -
San Marcos Tochter (Romant. Tr.),
1902. 2. A. 1903. - Ein Alexander-
lied, 1908.

Fittchersvogel, Marilla,

Pseud.
für Gisela Grimm; s. d.!

*Fittica, Friedrich

Bernhard,
geb. am 10. März 1850 zu Amsterdam,
wo sein Vater damals Kaufmann
war, kam schon nach wenigen Wochen
nach Jever (Oldenburg), wo er bis
zum 16. Jahre das Gymnasium be-
suchte, um dann, wenn auch wider
Willen, Pharmazeut zu werden. Nach
seiner Lehrzeit war er einige Jahre
als Gehilfe in Pforzheim und Reut-
lingen tätig, gab aber nach dem Tode
seiner Mutter die bisherige Laufbahn
auf und studierte seit 1872 in Leipzig
Chemie. Nachdem er im Winter 1873
zum Doktor promoviert, ging er zur
Fortsetzung seiner Studien (Philo-
sophie und Mathematik) nach Bonn,
wurde 1875 Repetent am Polytechni-
kum in Stuttgart, habilitierte sich
1876 als Privatdozent für Chemie
an der Universität Marburg und
wurde 1884 zum außerordentlichen
Professor daselbst ernannt. Seit 1877
gab er den "Jahresbericht über die
Fortschritte der Chemie" heraus.

S:


Apollina (Tr.), 1872. - Jngenutes
(Dr.), 1876. - Liebesscherz (Lsp.),
1877. - Richilde (Dr.), 1878. - Ge-
dichte, 1882. - Neue Gedichte, 1897.

*Fittig, Paul,

geb. am 12. Jan.
1866 in Frankfurt a. d. O., besuchte
das Gymnasium seiner Vaterstadt,
studierte 1885-89 in Berlin klassische
Philologie und erlangte im Januar
1895 die Lehrbefähigung für Latein,
Griechisch, Religion und Französisch.
Seit Ostern 1903 ist er Oberlehrer
am Friedrich-Wilhelms-Gymnasium
in Berlin.

S:

Gedichte, 1908.

Fitz-Berth, William,

Pseud. für
Friedrich Wilhelm Arming; s. d.!

[Spaltenumbruch]
Fla
Fitzinger, Franz,

wurde am 16.
Jan. 1800 zu Wien geboren, wo sein
Vater Jnspektor der niederösterr.
ständischen Gebäude war. Er studierte
in Wien und fand im Alter von
16 Jahren eine Anstellung bei den
niederösterreichischen Landständen,
wo er 1832 zum Agenten und 1855
zum Expeditionsvorstande ernannt
wurde.

S:

Gedichte, 1834. - Som-
merblumen (Lr. u. Ball., verm. Ge. u.
Epigramme), 1844.

Fixlein II., Quintus,

Pseud. für
Joseph Fischer; s. d.!

*Fizia, Adolf,

pseud. Adolf Jo-
hannes,
wurde am 30. März 1873
zu Reutte in Tirol geboren, studierte
in Graz Pharmazie, erlangte das
Diplom als Magister Pharm. und
lebt noch jetzt als Apotheker in Graz.
Jn seinen Mußestunden betrieb er
philosophische und literarische Stu-
dien u. betätigte sich auch als Schrift-
steller.

S:

Aus dunklen Gärten (Sk.)
1. u. 2. A. 1904.

Flach, Johannes,

wurde am 1. März
1845 in Pillau (Ostpreußen) geboren,
wo sein Vater damals Garnisonaudi-
teur war, kam mit diesem 1849 nach
Posen und absolvierte hier 1864 das
Gymnasium. Er studierte darauf in
Königsberg, besonders unter Karl
Lehrs, und in Berlin klassische Philo-
logie und wurde, nachdem er zum
Dr. phil. promoviert worden u. sein
Staatsexamen gemacht hatte, am
Gymnasium in Elbing als Lehrer an-
gestellt. Nach einigen Jahren ging
er nach Tübingen, habilitierte sich
hier 1874 und wurde drei Jahre spä-
ter außerordentlicher Professor. Hier
entstand auch sein bedeutendstes Werk
"Die Geschichte der griechischen Ly-
rik" (II, 1882-84). Jnfolge von un-
verdienter Zurücksetzung schrieb er
seine bekannte Broschüre "Die aka-
demische Karriere der Gegenwart"
(1885), die in Tübingen, besonders
in den Kreisen der Professoren, deren
viele sich darin getroffen fühlten, einen

*


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Fit
Überſetzgn. aus der liter. Geſellſchaft
des Künſtlervereins), hrsg. 1892. –
Requiem aeternam dona ei (Ge.),
1894. – Jean Meslier (D.), 1894. –
San Marcos Tochter (Romant. Tr.),
1902. 2. A. 1903. – Ein Alexander-
lied, 1908.

Fittchersvogel, Marilla,

Pſeud.
für Giſela Grimm; ſ. d.!

*Fittica, Friedrich

Bernhard,
geb. am 10. März 1850 zu Amſterdam,
wo ſein Vater damals Kaufmann
war, kam ſchon nach wenigen Wochen
nach Jever (Oldenburg), wo er bis
zum 16. Jahre das Gymnaſium be-
ſuchte, um dann, wenn auch wider
Willen, Pharmazeut zu werden. Nach
ſeiner Lehrzeit war er einige Jahre
als Gehilfe in Pforzheim und Reut-
lingen tätig, gab aber nach dem Tode
ſeiner Mutter die bisherige Laufbahn
auf und ſtudierte ſeit 1872 in Leipzig
Chemie. Nachdem er im Winter 1873
zum Doktor promoviert, ging er zur
Fortſetzung ſeiner Studien (Philo-
ſophie und Mathematik) nach Bonn,
wurde 1875 Repetent am Polytechni-
kum in Stuttgart, habilitierte ſich
1876 als Privatdozent für Chemie
an der Univerſität Marburg und
wurde 1884 zum außerordentlichen
Profeſſor daſelbſt ernannt. Seit 1877
gab er den „Jahresbericht über die
Fortſchritte der Chemie“ heraus.

S:


Apollina (Tr.), 1872. – Jngenutes
(Dr.), 1876. – Liebesſcherz (Lſp.),
1877. – Richilde (Dr.), 1878. – Ge-
dichte, 1882. – Neue Gedichte, 1897.

*Fittig, Paul,

geb. am 12. Jan.
1866 in Frankfurt a. d. O., beſuchte
das Gymnaſium ſeiner Vaterſtadt,
ſtudierte 1885–89 in Berlin klaſſiſche
Philologie und erlangte im Januar
1895 die Lehrbefähigung für Latein,
Griechiſch, Religion und Franzöſiſch.
Seit Oſtern 1903 iſt er Oberlehrer
am Friedrich-Wilhelms-Gymnaſium
in Berlin.

S:

Gedichte, 1908.

Fitz-Berth, William,

Pſeud. für
Friedrich Wilhelm Arming; ſ. d.!

[Spaltenumbruch]
Fla
Fitzinger, Franz,

wurde am 16.
Jan. 1800 zu Wien geboren, wo ſein
Vater Jnſpektor der niederöſterr.
ſtändiſchen Gebäude war. Er ſtudierte
in Wien und fand im Alter von
16 Jahren eine Anſtellung bei den
niederöſterreichiſchen Landſtänden,
wo er 1832 zum Agenten und 1855
zum Expeditionsvorſtande ernannt
wurde.

S:

Gedichte, 1834. – Som-
merblumen (Lr. u. Ball., verm. Ge. u.
Epigramme), 1844.

Fixlein II., Quintus,

Pſeud. für
Joſeph Fiſcher; ſ. d.!

*Fizia, Adolf,

pſeud. Adolf Jo-
hannes,
wurde am 30. März 1873
zu Reutte in Tirol geboren, ſtudierte
in Graz Pharmazie, erlangte das
Diplom als Magister Pharm. und
lebt noch jetzt als Apotheker in Graz.
Jn ſeinen Mußeſtunden betrieb er
philoſophiſche und literariſche Stu-
dien u. betätigte ſich auch als Schrift-
ſteller.

S:

Aus dunklen Gärten (Sk.)
1. u. 2. A. 1904.

Flach, Johannes,

wurde am 1. März
1845 in Pillau (Oſtpreußen) geboren,
wo ſein Vater damals Garniſonaudi-
teur war, kam mit dieſem 1849 nach
Poſen und abſolvierte hier 1864 das
Gymnaſium. Er ſtudierte darauf in
Königsberg, beſonders unter Karl
Lehrs, und in Berlin klaſſiſche Philo-
logie und wurde, nachdem er zum
Dr. phil. promoviert worden u. ſein
Staatsexamen gemacht hatte, am
Gymnaſium in Elbing als Lehrer an-
geſtellt. Nach einigen Jahren ging
er nach Tübingen, habilitierte ſich
hier 1874 und wurde drei Jahre ſpä-
ter außerordentlicher Profeſſor. Hier
entſtand auch ſein bedeutendſtes Werk
„Die Geſchichte der griechiſchen Ly-
rik“ (II, 1882–84). Jnfolge von un-
verdienter Zurückſetzung ſchrieb er
ſeine bekannte Broſchüre „Die aka-
demiſche Karriere der Gegenwart“
(1885), die in Tübingen, beſonders
in den Kreiſen der Profeſſoren, deren
viele ſich darin getroffen fühlten, einen

*
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[226/0230] Fit Fla Überſetzgn. aus der liter. Geſellſchaft des Künſtlervereins), hrsg. 1892. – Requiem aeternam dona ei (Ge.), 1894. – Jean Meslier (D.), 1894. – San Marcos Tochter (Romant. Tr.), 1902. 2. A. 1903. – Ein Alexander- lied, 1908. Fittchersvogel, Marilla, Pſeud. für Giſela Grimm; ſ. d.! *Fittica, Friedrich Bernhard, geb. am 10. März 1850 zu Amſterdam, wo ſein Vater damals Kaufmann war, kam ſchon nach wenigen Wochen nach Jever (Oldenburg), wo er bis zum 16. Jahre das Gymnaſium be- ſuchte, um dann, wenn auch wider Willen, Pharmazeut zu werden. Nach ſeiner Lehrzeit war er einige Jahre als Gehilfe in Pforzheim und Reut- lingen tätig, gab aber nach dem Tode ſeiner Mutter die bisherige Laufbahn auf und ſtudierte ſeit 1872 in Leipzig Chemie. Nachdem er im Winter 1873 zum Doktor promoviert, ging er zur Fortſetzung ſeiner Studien (Philo- ſophie und Mathematik) nach Bonn, wurde 1875 Repetent am Polytechni- kum in Stuttgart, habilitierte ſich 1876 als Privatdozent für Chemie an der Univerſität Marburg und wurde 1884 zum außerordentlichen Profeſſor daſelbſt ernannt. Seit 1877 gab er den „Jahresbericht über die Fortſchritte der Chemie“ heraus. S: Apollina (Tr.), 1872. – Jngenutes (Dr.), 1876. – Liebesſcherz (Lſp.), 1877. – Richilde (Dr.), 1878. – Ge- dichte, 1882. – Neue Gedichte, 1897. *Fittig, Paul, geb. am 12. Jan. 1866 in Frankfurt a. d. O., beſuchte das Gymnaſium ſeiner Vaterſtadt, ſtudierte 1885–89 in Berlin klaſſiſche Philologie und erlangte im Januar 1895 die Lehrbefähigung für Latein, Griechiſch, Religion und Franzöſiſch. Seit Oſtern 1903 iſt er Oberlehrer am Friedrich-Wilhelms-Gymnaſium in Berlin. S: Gedichte, 1908. Fitz-Berth, William, Pſeud. für Friedrich Wilhelm Arming; ſ. d.! Fitzinger, Franz, wurde am 16. Jan. 1800 zu Wien geboren, wo ſein Vater Jnſpektor der niederöſterr. ſtändiſchen Gebäude war. Er ſtudierte in Wien und fand im Alter von 16 Jahren eine Anſtellung bei den niederöſterreichiſchen Landſtänden, wo er 1832 zum Agenten und 1855 zum Expeditionsvorſtande ernannt wurde. S: Gedichte, 1834. – Som- merblumen (Lr. u. Ball., verm. Ge. u. Epigramme), 1844. Fixlein II., Quintus, Pſeud. für Joſeph Fiſcher; ſ. d.! *Fizia, Adolf, pſeud. Adolf Jo- hannes, wurde am 30. März 1873 zu Reutte in Tirol geboren, ſtudierte in Graz Pharmazie, erlangte das Diplom als Magister Pharm. und lebt noch jetzt als Apotheker in Graz. Jn ſeinen Mußeſtunden betrieb er philoſophiſche und literariſche Stu- dien u. betätigte ſich auch als Schrift- ſteller. S: Aus dunklen Gärten (Sk.) 1. u. 2. A. 1904. Flach, Johannes, wurde am 1. März 1845 in Pillau (Oſtpreußen) geboren, wo ſein Vater damals Garniſonaudi- teur war, kam mit dieſem 1849 nach Poſen und abſolvierte hier 1864 das Gymnaſium. Er ſtudierte darauf in Königsberg, beſonders unter Karl Lehrs, und in Berlin klaſſiſche Philo- logie und wurde, nachdem er zum Dr. phil. promoviert worden u. ſein Staatsexamen gemacht hatte, am Gymnaſium in Elbing als Lehrer an- geſtellt. Nach einigen Jahren ging er nach Tübingen, habilitierte ſich hier 1874 und wurde drei Jahre ſpä- ter außerordentlicher Profeſſor. Hier entſtand auch ſein bedeutendſtes Werk „Die Geſchichte der griechiſchen Ly- rik“ (II, 1882–84). Jnfolge von un- verdienter Zurückſetzung ſchrieb er ſeine bekannte Broſchüre „Die aka- demiſche Karriere der Gegenwart“ (1885), die in Tübingen, beſonders in den Kreiſen der Profeſſoren, deren viele ſich darin getroffen fühlten, einen *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 226. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/230>, abgerufen am 23.03.2019.