Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

Bild:
<< vorherige Seite


[Spaltenumbruch]

Fra
versetzt.

S:

Stille Wasser (Ge.), 1902.
- Seelenwanderungen (Novelletten),
1903. - Ringende Welten (Neue Ge.),
1905.

Frank, Ulrich,

Pseudon. für Ulla
Wolff;
s. d.!

Frank, William,

* am 28. Oktbr.
1846 in Mollenfelde, Kreis Göttin-
gen, absolvierte das Lehrerseminar
in Hannover, erwarb sich dann durch
mehrere Jahre privatim die Kenntnis
der lateinischen u. griechischen Spra-
che u. widmete sich danach unter Lei-
tung hervorragender Denker dem
Studium der Philosophie. Er beklei-
dete viele Jahre das Amt eines Pre-
digers und Religionslehrers zu We-
sterburg im Nassauischen und ist seit
1898 Lehrer in Hamburg.

S:

Der
Rabbi und sein Sohn (E.), 1887. Neue
Ausg. 1897. - Der Narr (R.), 1889.
- Zwei Erzählungen (Eine Stand-
hafte. - Nemesis), 1890. Neue Ausg.
1897. - Der Zweifler (R.), 1892. -
Die Macht der Liebe (E.), 1896.

Frank von Steinach,

Pseudon.
für Jgnaz Hub; s. d.!

Franke, Armin,

Pseud. für Franz
Brixel;
s. d.!

*Franke, August Hermann,

geb.
am 30. August 1853 in Sundern bei
Gütersloh (Westfalen) als Sohn
eines Lehrers, siedelte 1856 mit seinen
Eltern nach Barmen-Wupperfeld
über, wo er das Gymnasium besuchte
und sich als Schüler durch besondere
Begabung für Sprachen und Natur-
wissenschaften auszeichnete. Er stu-
dierte dann in Leipzig u. Bonn Theo-
logie, bestand im Herbst 1876 die erste
Prüfung und entschloß sich nun, die
akademische Laufbahn einzuschlagen.
Nachdem er sich 1878 den Grad eines
Lic. theol. erworben, trat er als erster
Adjunkt in das Domkandidatenstift
in Berlin ein, nahm im Herbst 1879
die Stelle eines Jnspektors am Tho-
luckschen Konvikt in Halle a. S. an
und habilitierte sich hier im Februar
1882 als Privatdozent für neutesta-
[Spaltenumbruch]

Fra
mentliche Exegese. Nicht lange danach
wurde er zum außerordentl. Professor
ernannt u. im Juli 1884 als ordent-
licher Professor nach Kiel berufen.
Die theolog. Fakultät in Halle ehrte
den Scheidenden durch Ernennung
zum Ehrendoktor d. Theologie. Schon
im Jahre 1888 zwang ihn ein Lun-
genleiden, auf Anraten des Arztes
mit seiner Familie den Süden aufzu-
suchen. Er ging nach Mentone und
übernahm hier das Amt eines Geist-
lichen bei der kleinen deutschen Ge-
meinde. Da er aber bei dieser Tätig-
keit doch nicht die rechte Erholung
fand, siedelte er 1890 nach Montreux
über, und hier ist er am 31. Mai 1891
gestorben.

S:

Deutsche Psalmen
(Geistl. Lr. und Ge.), 1889.

*Franke, Elisabeth,

älteste Tochter
des Vorigen, wurde am 27. März
1886 in Kiel geboren, verlebte einen
Teil ihrer Kindheit seit 1888 in Men-
tone und Montreux und kam nach
dem frühen Tode des Vaters 1891
nach Halle a. S., der Heimat ihrer
Mutter, einer Tochter des bekannten
Professors, Dr. theol. Julius Köst-
lin. Hier genoß sie in der städtischen
höheren Töchterschule u. später durch
Vorträge etc. eine gründliche u. um-
fassende Ausbildung. Jm Februar
1906 folgte sie einem Rufe nach
Freienwalde a. d. Oder, wo sie vom
September 1907 bis Juni 1908 einen
Bibelkursus in der deutschen Frauen-
missionsschule "Bibelhaus" durch-
machte und seitdem als Sekretärin des
deutschen Hilfsbundes für das christ-
liche Liebeswerk im Orient angestellt
ist.

S:

Jesu Schäflein (Eine Kinder-
gesch.), 1907. - Sagt's ihnen nie-
mand? (E. a. d. Zigeunerleben),
1907. - Jn den Wan-Bergen (En.),
1908. - Hinter dem Schleier (Aus
dem mohammedanischen Frauen-
leben), 1908.

*Franke, Jlse,

wurde am 29. Juni
1881 in Göttingen geb., wo ihr Vater
Dr. Johannes F. damals Bibliothe-

*


[Spaltenumbruch]

Fra
verſetzt.

S:

Stille Waſſer (Ge.), 1902.
– Seelenwanderungen (Novelletten),
1903. – Ringende Welten (Neue Ge.),
1905.

Frank, Ulrich,

Pſeudon. für Ulla
Wolff;
ſ. d.!

Frank, William,

* am 28. Oktbr.
1846 in Mollenfelde, Kreis Göttin-
gen, abſolvierte das Lehrerſeminar
in Hannover, erwarb ſich dann durch
mehrere Jahre privatim die Kenntnis
der lateiniſchen u. griechiſchen Spra-
che u. widmete ſich danach unter Lei-
tung hervorragender Denker dem
Studium der Philoſophie. Er beklei-
dete viele Jahre das Amt eines Pre-
digers und Religionslehrers zu We-
ſterburg im Naſſauiſchen und iſt ſeit
1898 Lehrer in Hamburg.

S:

Der
Rabbi und ſein Sohn (E.), 1887. Neue
Ausg. 1897. – Der Narr (R.), 1889.
– Zwei Erzählungen (Eine Stand-
hafte. – Nemeſis), 1890. Neue Ausg.
1897. – Der Zweifler (R.), 1892. –
Die Macht der Liebe (E.), 1896.

Frank von Steinach,

Pſeudon.
für Jgnaz Hub; ſ. d.!

Franke, Armin,

Pſeud. für Franz
Brixel;
ſ. d.!

*Franke, Auguſt Hermann,

geb.
am 30. Auguſt 1853 in Sundern bei
Gütersloh (Weſtfalen) als Sohn
eines Lehrers, ſiedelte 1856 mit ſeinen
Eltern nach Barmen-Wupperfeld
über, wo er das Gymnaſium beſuchte
und ſich als Schüler durch beſondere
Begabung für Sprachen und Natur-
wiſſenſchaften auszeichnete. Er ſtu-
dierte dann in Leipzig u. Bonn Theo-
logie, beſtand im Herbſt 1876 die erſte
Prüfung und entſchloß ſich nun, die
akademiſche Laufbahn einzuſchlagen.
Nachdem er ſich 1878 den Grad eines
Lic. theol. erworben, trat er als erſter
Adjunkt in das Domkandidatenſtift
in Berlin ein, nahm im Herbſt 1879
die Stelle eines Jnſpektors am Tho-
luckſchen Konvikt in Halle a. S. an
und habilitierte ſich hier im Februar
1882 als Privatdozent für neuteſta-
[Spaltenumbruch]

Fra
mentliche Exegeſe. Nicht lange danach
wurde er zum außerordentl. Profeſſor
ernannt u. im Juli 1884 als ordent-
licher Profeſſor nach Kiel berufen.
Die theolog. Fakultät in Halle ehrte
den Scheidenden durch Ernennung
zum Ehrendoktor d. Theologie. Schon
im Jahre 1888 zwang ihn ein Lun-
genleiden, auf Anraten des Arztes
mit ſeiner Familie den Süden aufzu-
ſuchen. Er ging nach Mentone und
übernahm hier das Amt eines Geiſt-
lichen bei der kleinen deutſchen Ge-
meinde. Da er aber bei dieſer Tätig-
keit doch nicht die rechte Erholung
fand, ſiedelte er 1890 nach Montreux
über, und hier iſt er am 31. Mai 1891
geſtorben.

S:

Deutſche Pſalmen
(Geiſtl. Lr. und Ge.), 1889.

*Franke, Eliſabeth,

älteſte Tochter
des Vorigen, wurde am 27. März
1886 in Kiel geboren, verlebte einen
Teil ihrer Kindheit ſeit 1888 in Men-
tone und Montreux und kam nach
dem frühen Tode des Vaters 1891
nach Halle a. S., der Heimat ihrer
Mutter, einer Tochter des bekannten
Profeſſors, Dr. theol. Julius Köſt-
lin. Hier genoß ſie in der ſtädtiſchen
höheren Töchterſchule u. ſpäter durch
Vorträge ꝛc. eine gründliche u. um-
faſſende Ausbildung. Jm Februar
1906 folgte ſie einem Rufe nach
Freienwalde a. d. Oder, wo ſie vom
September 1907 bis Juni 1908 einen
Bibelkurſus in der deutſchen Frauen-
miſſionsſchule „Bibelhaus“ durch-
machte und ſeitdem als Sekretärin des
deutſchen Hilfsbundes für das chriſt-
liche Liebeswerk im Orient angeſtellt
iſt.

S:

Jeſu Schäflein (Eine Kinder-
geſch.), 1907. – Sagt’s ihnen nie-
mand? (E. a. d. Zigeunerleben),
1907. – Jn den Wan-Bergen (En.),
1908. – Hinter dem Schleier (Aus
dem mohammedaniſchen Frauen-
leben), 1908.

*Franke, Jlſe,

wurde am 29. Juni
1881 in Göttingen geb., wo ihr Vater
Dr. Johannes F. damals Bibliothe-

*
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div type="index" n="1">
        <p><pb facs="#f0253" n="249"/><lb/><cb/><lb/>
<fw type="header" place="top"><hi rendition="#g">Fra</hi></fw><lb/>
ver&#x017F;etzt. </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Stille Wa&#x017F;&#x017F;er (Ge.), 1902.<lb/>
&#x2013; Seelenwanderungen (Novelletten),<lb/>
1903. &#x2013; Ringende Welten (Neue Ge.),<lb/>
1905.</p><lb/>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head><hi rendition="#b">Frank,</hi> Ulrich,</head>
        <p> P&#x017F;eudon. für <hi rendition="#g">Ulla<lb/>
Wolff;</hi> &#x017F;. d.!</p><lb/>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head><hi rendition="#b">Frank,</hi> William,</head>
        <p> * am 28. Oktbr.<lb/>
1846 in Mollenfelde, Kreis Göttin-<lb/>
gen, ab&#x017F;olvierte das Lehrer&#x017F;eminar<lb/>
in Hannover, erwarb &#x017F;ich dann durch<lb/>
mehrere Jahre privatim die Kenntnis<lb/>
der lateini&#x017F;chen u. griechi&#x017F;chen Spra-<lb/>
che u. widmete &#x017F;ich danach unter Lei-<lb/>
tung hervorragender Denker dem<lb/>
Studium der Philo&#x017F;ophie. Er beklei-<lb/>
dete viele Jahre das Amt eines Pre-<lb/>
digers und Religionslehrers zu We-<lb/>
&#x017F;terburg im Na&#x017F;&#x017F;aui&#x017F;chen und i&#x017F;t &#x017F;eit<lb/>
1898 Lehrer in Hamburg. </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Der<lb/>
Rabbi und &#x017F;ein Sohn (E.), 1887. Neue<lb/>
Ausg. 1897. &#x2013; Der Narr (R.), 1889.<lb/>
&#x2013; Zwei Erzählungen (Eine Stand-<lb/>
hafte. &#x2013; Neme&#x017F;is), 1890. Neue Ausg.<lb/>
1897. &#x2013; Der Zweifler (R.), 1892. &#x2013;<lb/>
Die Macht der Liebe (E.), 1896.</p><lb/>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head> <hi rendition="#b">Frank von Steinach,</hi> </head>
        <p> P&#x017F;eudon.<lb/>
für <hi rendition="#g">Jgnaz Hub;</hi> &#x017F;. d.!</p><lb/>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head><hi rendition="#b">Franke,</hi> Armin,</head>
        <p> P&#x017F;eud. für <hi rendition="#g">Franz<lb/>
Brixel;</hi> &#x017F;. d.!</p><lb/>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>*<hi rendition="#b">Franke,</hi> Augu&#x017F;t Hermann,</head>
        <p> geb.<lb/>
am 30. Augu&#x017F;t 1853 in Sundern bei<lb/>
Gütersloh (We&#x017F;tfalen) als Sohn<lb/>
eines Lehrers, &#x017F;iedelte 1856 mit &#x017F;einen<lb/>
Eltern nach Barmen-Wupperfeld<lb/>
über, wo er das Gymna&#x017F;ium be&#x017F;uchte<lb/>
und &#x017F;ich als Schüler durch be&#x017F;ondere<lb/>
Begabung für Sprachen und Natur-<lb/>
wi&#x017F;&#x017F;en&#x017F;chaften auszeichnete. Er &#x017F;tu-<lb/>
dierte dann in Leipzig u. Bonn Theo-<lb/>
logie, be&#x017F;tand im Herb&#x017F;t 1876 die er&#x017F;te<lb/>
Prüfung und ent&#x017F;chloß &#x017F;ich nun, die<lb/>
akademi&#x017F;che Laufbahn einzu&#x017F;chlagen.<lb/>
Nachdem er &#x017F;ich 1878 den Grad eines<lb/><hi rendition="#aq">Lic. theol.</hi> erworben, trat er als er&#x017F;ter<lb/>
Adjunkt in das Domkandidaten&#x017F;tift<lb/>
in Berlin ein, nahm im Herb&#x017F;t 1879<lb/>
die Stelle eines Jn&#x017F;pektors am Tho-<lb/>
luck&#x017F;chen Konvikt in Halle a. S. an<lb/>
und habilitierte &#x017F;ich hier im Februar<lb/>
1882 als Privatdozent für neute&#x017F;ta-<lb/><cb/><lb/>
<fw type="header" place="top"><hi rendition="#g">Fra</hi></fw><lb/>
mentliche Exege&#x017F;e. Nicht lange danach<lb/>
wurde er zum außerordentl. Profe&#x017F;&#x017F;or<lb/>
ernannt u. im Juli 1884 als ordent-<lb/>
licher Profe&#x017F;&#x017F;or nach Kiel berufen.<lb/>
Die theolog. Fakultät in Halle ehrte<lb/>
den Scheidenden durch Ernennung<lb/>
zum Ehrendoktor d. Theologie. Schon<lb/>
im Jahre 1888 zwang ihn ein Lun-<lb/>
genleiden, auf Anraten des Arztes<lb/>
mit &#x017F;einer Familie den Süden aufzu-<lb/>
&#x017F;uchen. Er ging nach Mentone und<lb/>
übernahm hier das Amt eines Gei&#x017F;t-<lb/>
lichen bei der kleinen deut&#x017F;chen Ge-<lb/>
meinde. Da er aber bei die&#x017F;er Tätig-<lb/>
keit doch nicht die rechte Erholung<lb/>
fand, &#x017F;iedelte er 1890 nach Montreux<lb/>
über, und hier i&#x017F;t er am 31. Mai 1891<lb/>
ge&#x017F;torben. </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Deut&#x017F;che P&#x017F;almen<lb/>
(Gei&#x017F;tl. Lr. und Ge.), 1889.</p><lb/>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>*<hi rendition="#b">Franke,</hi> Eli&#x017F;abeth,</head>
        <p> älte&#x017F;te Tochter<lb/>
des Vorigen, wurde am 27. März<lb/>
1886 in Kiel geboren, verlebte einen<lb/>
Teil ihrer Kindheit &#x017F;eit 1888 in Men-<lb/>
tone und Montreux und kam nach<lb/>
dem frühen Tode des Vaters 1891<lb/>
nach Halle a. S., der Heimat ihrer<lb/>
Mutter, einer Tochter des bekannten<lb/>
Profe&#x017F;&#x017F;ors, <hi rendition="#aq">Dr. theol.</hi> Julius Kö&#x017F;t-<lb/>
lin. Hier genoß &#x017F;ie in der &#x017F;tädti&#x017F;chen<lb/>
höheren Töchter&#x017F;chule u. &#x017F;päter durch<lb/>
Vorträge &#xA75B;c. eine gründliche u. um-<lb/>
fa&#x017F;&#x017F;ende Ausbildung. Jm Februar<lb/>
1906 folgte &#x017F;ie einem Rufe nach<lb/>
Freienwalde a. d. Oder, wo &#x017F;ie vom<lb/>
September 1907 bis Juni 1908 einen<lb/>
Bibelkur&#x017F;us in der deut&#x017F;chen Frauen-<lb/>
mi&#x017F;&#x017F;ions&#x017F;chule &#x201E;Bibelhaus&#x201C; durch-<lb/>
machte und &#x017F;eitdem als Sekretärin des<lb/>
deut&#x017F;chen Hilfsbundes für das chri&#x017F;t-<lb/>
liche Liebeswerk im Orient ange&#x017F;tellt<lb/>
i&#x017F;t. </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Je&#x017F;u Schäflein (Eine Kinder-<lb/>
ge&#x017F;ch.), 1907. &#x2013; Sagt&#x2019;s ihnen nie-<lb/>
mand? (E. a. d. Zigeunerleben),<lb/>
1907. &#x2013; Jn den Wan-Bergen (En.),<lb/>
1908. &#x2013; Hinter dem Schleier (Aus<lb/>
dem mohammedani&#x017F;chen Frauen-<lb/>
leben), 1908.</p><lb/>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>*<hi rendition="#b">Franke,</hi> Jl&#x017F;e,</head>
        <p> wurde am 29. Juni<lb/>
1881 in Göttingen geb., wo ihr Vater<lb/><hi rendition="#aq">Dr.</hi> Johannes F. damals Bibliothe-<lb/>
<fw type="sig" place="bottom">*</fw><lb/></p>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[249/0253] Fra Fra verſetzt. S: Stille Waſſer (Ge.), 1902. – Seelenwanderungen (Novelletten), 1903. – Ringende Welten (Neue Ge.), 1905. Frank, Ulrich, Pſeudon. für Ulla Wolff; ſ. d.! Frank, William, * am 28. Oktbr. 1846 in Mollenfelde, Kreis Göttin- gen, abſolvierte das Lehrerſeminar in Hannover, erwarb ſich dann durch mehrere Jahre privatim die Kenntnis der lateiniſchen u. griechiſchen Spra- che u. widmete ſich danach unter Lei- tung hervorragender Denker dem Studium der Philoſophie. Er beklei- dete viele Jahre das Amt eines Pre- digers und Religionslehrers zu We- ſterburg im Naſſauiſchen und iſt ſeit 1898 Lehrer in Hamburg. S: Der Rabbi und ſein Sohn (E.), 1887. Neue Ausg. 1897. – Der Narr (R.), 1889. – Zwei Erzählungen (Eine Stand- hafte. – Nemeſis), 1890. Neue Ausg. 1897. – Der Zweifler (R.), 1892. – Die Macht der Liebe (E.), 1896. Frank von Steinach, Pſeudon. für Jgnaz Hub; ſ. d.! Franke, Armin, Pſeud. für Franz Brixel; ſ. d.! *Franke, Auguſt Hermann, geb. am 30. Auguſt 1853 in Sundern bei Gütersloh (Weſtfalen) als Sohn eines Lehrers, ſiedelte 1856 mit ſeinen Eltern nach Barmen-Wupperfeld über, wo er das Gymnaſium beſuchte und ſich als Schüler durch beſondere Begabung für Sprachen und Natur- wiſſenſchaften auszeichnete. Er ſtu- dierte dann in Leipzig u. Bonn Theo- logie, beſtand im Herbſt 1876 die erſte Prüfung und entſchloß ſich nun, die akademiſche Laufbahn einzuſchlagen. Nachdem er ſich 1878 den Grad eines Lic. theol. erworben, trat er als erſter Adjunkt in das Domkandidatenſtift in Berlin ein, nahm im Herbſt 1879 die Stelle eines Jnſpektors am Tho- luckſchen Konvikt in Halle a. S. an und habilitierte ſich hier im Februar 1882 als Privatdozent für neuteſta- mentliche Exegeſe. Nicht lange danach wurde er zum außerordentl. Profeſſor ernannt u. im Juli 1884 als ordent- licher Profeſſor nach Kiel berufen. Die theolog. Fakultät in Halle ehrte den Scheidenden durch Ernennung zum Ehrendoktor d. Theologie. Schon im Jahre 1888 zwang ihn ein Lun- genleiden, auf Anraten des Arztes mit ſeiner Familie den Süden aufzu- ſuchen. Er ging nach Mentone und übernahm hier das Amt eines Geiſt- lichen bei der kleinen deutſchen Ge- meinde. Da er aber bei dieſer Tätig- keit doch nicht die rechte Erholung fand, ſiedelte er 1890 nach Montreux über, und hier iſt er am 31. Mai 1891 geſtorben. S: Deutſche Pſalmen (Geiſtl. Lr. und Ge.), 1889. *Franke, Eliſabeth, älteſte Tochter des Vorigen, wurde am 27. März 1886 in Kiel geboren, verlebte einen Teil ihrer Kindheit ſeit 1888 in Men- tone und Montreux und kam nach dem frühen Tode des Vaters 1891 nach Halle a. S., der Heimat ihrer Mutter, einer Tochter des bekannten Profeſſors, Dr. theol. Julius Köſt- lin. Hier genoß ſie in der ſtädtiſchen höheren Töchterſchule u. ſpäter durch Vorträge ꝛc. eine gründliche u. um- faſſende Ausbildung. Jm Februar 1906 folgte ſie einem Rufe nach Freienwalde a. d. Oder, wo ſie vom September 1907 bis Juni 1908 einen Bibelkurſus in der deutſchen Frauen- miſſionsſchule „Bibelhaus“ durch- machte und ſeitdem als Sekretärin des deutſchen Hilfsbundes für das chriſt- liche Liebeswerk im Orient angeſtellt iſt. S: Jeſu Schäflein (Eine Kinder- geſch.), 1907. – Sagt’s ihnen nie- mand? (E. a. d. Zigeunerleben), 1907. – Jn den Wan-Bergen (En.), 1908. – Hinter dem Schleier (Aus dem mohammedaniſchen Frauen- leben), 1908. *Franke, Jlſe, wurde am 29. Juni 1881 in Göttingen geb., wo ihr Vater Dr. Johannes F. damals Bibliothe- *

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/253
Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 249. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/253>, abgerufen am 18.02.2019.