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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Doms, mit Ed. Duller), 1842. -
Mein Glaubensbekenntnis (Zeitge-
dichte), 1846. - Ca ira (6 Ge.), 1846.
- Zwischen den Garben (Ge.), 1847
bis 1849. - Neuere politische und
soziale Zeitgedichte; 2 Hefte, 1849
bis 1850. - Gesammelte Dichtungen,
1871. 4. A., VI, 1877. - Neue Gedichte,
1870. Neue Ausg. 1877. - Nachge-
lassenes [Mazeppa nach Lord Byron.
- Der Eggesterstein (E.)], 1883. - Vic-
tor Hugos Oden, übers., 1836. - Vic-
tor Hugos Dämmerungs-Gesänge,
übersetzt, 1837. - Rheinisches Odeon
(Musenalmanach); II, 1837-39. -
Molieres sämtliche Werke (mit meh-
reren andern), übers.; II, 1837-38.
- Rolands Album, 1840. - Rheini-
sches Jahrbuch (mit Simrock u. Matze-
rath); II, 1840-41. - Das malerische
u. romantische Westfalen (mit Levin
Schücking), 1842. - Karl Jmmermann
(Blätter der Erinnerung), 1842. -
Englische Gedichte aus neuerer Zeit
(Übersetzungen), 1847. - Dichtung u.
Dichter (Anthol.), 1854. - Werke. Mit
Einleitung von Schmidt-Weißenfels;
IX, 1905. - Sämtliche Werke; hrsg.
von Ludwig Schröder; X, 1907. -
Werke; hrsg. von Walter Heichen; V,
1907. - Werke. Mit Einleitg. u. An-
merkgn. hrsg. von Julius Schwering,
1909. - Freiligrath-Briefe; hrsg. von
Luise Wiens geb. Freiligrath, 1910.

*Freimark, Hans,

geboren am 29.
Januar 1881 in Berlin, absolvierte
die Luisenstädtische Realschule daselbst
und wandte sich dann auf Wunsch des
Vaters dem Kaufmannsstande zu.
Daß dieser Beruf ihn nicht dauernd
fesseln könne, erkannte er sehr bald,
und deshalb bildete er sich autodidak-
tisch weiter, und nach manchen ab-
sonderlichen psychischen Erlebnissen
gab er seinen Beruf auf und ging erst
nach Freiburg i. B. und dann nach
Zürich, wo er seine Studien fortsetzte
und vollendete. Jn der Schweiz hielt
er sich meist in einer theosophischen
Gesellschaft auf, und das Zusammen-
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drängen so verschiedenartiger Ele-
mente in solchen Kolonien und das
dadurch bedingte konzentrierte Er-
leben übten im Verein mit der er-
habenen Natur einen mächtigen Ein-
fluß auf ihn aus. Nach Berlin zurück-
gekehrt, wurde er nach Veröffent-
lichung seiner Broschüre "Der Sinn
des Uranismus" (1905) von Dr. Mag-
nus Hirschfeld, dem bekannten For-
scher auf diesem Gebiet und Leiter
des "Wissenschaftlich-humanitären
Komitees", zum Mitarbeiter und Se-
kretär berufen, welche Stellung er
Ende 1906 aufgab, um eine größere
Reise zu unternehmen. Seit 1909 hat
er seinen Wohnsitz in Handschuhs-
heim bei Heidelberg.

S:

Anderes
und Drittes (Sk.), 1905. - Bunte
Lieder, 1905. - Helena Petrowna
Blavatzky (Eine Studie), 1907.

Freimann, Heinrich,

Pseudon. für
Heinrich Bauerreiß; s. d.!

Freimuth, Ernst,

Pseudon. für
Hans Sommert; s. d.!

*Freimuth, Heinrich,

* am 5. Nov.
1836 zu Remscheid, besuchte die Real-
schule in Elberfeld und widmete sich
dem Kaufmannsstande. Seit Anfang
der fünfziger Jahre mit einer kur-
zen Unterbrechung in Aachen wei-
lend, leitete er hier längere Jahre
ein großes Fabriketablissement und
war nebenher als Feuilletonist für
mehrere größere Tagesblätter tätig.
Jm Jahre 1883 siedelte er nach Rheydt
über, wo er während zehn Jahre die
Stelle eines ausländischen Korrespon-
denten und später eines Prokuristen
in einem der ersten Etablissements
bekleidete. Seit 1893 wohnte er in
Köln-Deutz, wo er nur noch als
Schriftsteller tätig war und am 18.
Juni 1895 starb.

S:

Gedichte, 1863.
- Aachens Dichter und Prosaisten
(Anthologie); III, 1882-83. - Fata
Morgana (Ge.), 1883. Neue Ausgabe
u. d. T.: Neue Akkorde, 1891. - Eifel-
strauß (Poesien), 1890. - Ardennen-
Wanderungen (Reisebilder), 1895.

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Fre
Doms, mit Ed. Duller), 1842. –
Mein Glaubensbekenntnis (Zeitge-
dichte), 1846. – Ça ira (6 Ge.), 1846.
– Zwiſchen den Garben (Ge.), 1847
bis 1849. – Neuere politiſche und
ſoziale Zeitgedichte; 2 Hefte, 1849
bis 1850. – Geſammelte Dichtungen,
1871. 4. A., VI, 1877. – Neue Gedichte,
1870. Neue Ausg. 1877. – Nachge-
laſſenes [Mazeppa nach Lord Byron.
– Der Eggeſterſtein (E.)], 1883. – Vic-
tor Hugos Oden, überſ., 1836. – Vic-
tor Hugos Dämmerungs-Geſänge,
überſetzt, 1837. – Rheiniſches Odeon
(Muſenalmanach); II, 1837–39. –
Molières ſämtliche Werke (mit meh-
reren andern), überſ.; II, 1837–38.
– Rolands Album, 1840. – Rheini-
ſches Jahrbuch (mit Simrock u. Matze-
rath); II, 1840–41. – Das maleriſche
u. romantiſche Weſtfalen (mit Levin
Schücking), 1842. – Karl Jmmermann
(Blätter der Erinnerung), 1842. –
Engliſche Gedichte aus neuerer Zeit
(Überſetzungen), 1847. – Dichtung u.
Dichter (Anthol.), 1854. – Werke. Mit
Einleitung von Schmidt-Weißenfels;
IX, 1905. – Sämtliche Werke; hrsg.
von Ludwig Schröder; X, 1907. –
Werke; hrsg. von Walter Heichen; V,
1907. – Werke. Mit Einleitg. u. An-
merkgn. hrsg. von Julius Schwering,
1909. – Freiligrath-Briefe; hrsg. von
Luiſe Wiens geb. Freiligrath, 1910.

*Freimark, Hans,

geboren am 29.
Januar 1881 in Berlin, abſolvierte
die Luiſenſtädtiſche Realſchule daſelbſt
und wandte ſich dann auf Wunſch des
Vaters dem Kaufmannsſtande zu.
Daß dieſer Beruf ihn nicht dauernd
feſſeln könne, erkannte er ſehr bald,
und deshalb bildete er ſich autodidak-
tiſch weiter, und nach manchen ab-
ſonderlichen pſychiſchen Erlebniſſen
gab er ſeinen Beruf auf und ging erſt
nach Freiburg i. B. und dann nach
Zürich, wo er ſeine Studien fortſetzte
und vollendete. Jn der Schweiz hielt
er ſich meiſt in einer theoſophiſchen
Geſellſchaft auf, und das Zuſammen-
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Fre
drängen ſo verſchiedenartiger Ele-
mente in ſolchen Kolonien und das
dadurch bedingte konzentrierte Er-
leben übten im Verein mit der er-
habenen Natur einen mächtigen Ein-
fluß auf ihn aus. Nach Berlin zurück-
gekehrt, wurde er nach Veröffent-
lichung ſeiner Broſchüre „Der Sinn
des Uranismus“ (1905) von Dr. Mag-
nus Hirſchfeld, dem bekannten For-
ſcher auf dieſem Gebiet und Leiter
des „Wiſſenſchaftlich-humanitären
Komitees“, zum Mitarbeiter und Se-
kretär berufen, welche Stellung er
Ende 1906 aufgab, um eine größere
Reiſe zu unternehmen. Seit 1909 hat
er ſeinen Wohnſitz in Handſchuhs-
heim bei Heidelberg.

S:

Anderes
und Drittes (Sk.), 1905. – Bunte
Lieder, 1905. – Helena Petrowna
Blavatzky (Eine Studie), 1907.

Freimann, Heinrich,

Pſeudon. für
Heinrich Bauerreiß; ſ. d.!

Freimuth, Ernſt,

Pſeudon. für
Hans Sommert; ſ. d.!

*Freimuth, Heinrich,

* am 5. Nov.
1836 zu Remſcheid, beſuchte die Real-
ſchule in Elberfeld und widmete ſich
dem Kaufmannsſtande. Seit Anfang
der fünfziger Jahre mit einer kur-
zen Unterbrechung in Aachen wei-
lend, leitete er hier längere Jahre
ein großes Fabriketabliſſement und
war nebenher als Feuilletoniſt für
mehrere größere Tagesblätter tätig.
Jm Jahre 1883 ſiedelte er nach Rheydt
über, wo er während zehn Jahre die
Stelle eines ausländiſchen Korreſpon-
denten und ſpäter eines Prokuriſten
in einem der erſten Etabliſſements
bekleidete. Seit 1893 wohnte er in
Köln-Deutz, wo er nur noch als
Schriftſteller tätig war und am 18.
Juni 1895 ſtarb.

S:

Gedichte, 1863.
– Aachens Dichter und Proſaiſten
(Anthologie); III, 1882–83. – Fata
Morgana (Ge.), 1883. Neue Ausgabe
u. d. T.: Neue Akkorde, 1891. – Eifel-
ſtrauß (Poeſien), 1890. – Ardennen-
Wanderungen (Reiſebilder), 1895.

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[262/0266] Fre Fre Doms, mit Ed. Duller), 1842. – Mein Glaubensbekenntnis (Zeitge- dichte), 1846. – Ça ira (6 Ge.), 1846. – Zwiſchen den Garben (Ge.), 1847 bis 1849. – Neuere politiſche und ſoziale Zeitgedichte; 2 Hefte, 1849 bis 1850. – Geſammelte Dichtungen, 1871. 4. A., VI, 1877. – Neue Gedichte, 1870. Neue Ausg. 1877. – Nachge- laſſenes [Mazeppa nach Lord Byron. – Der Eggeſterſtein (E.)], 1883. – Vic- tor Hugos Oden, überſ., 1836. – Vic- tor Hugos Dämmerungs-Geſänge, überſetzt, 1837. – Rheiniſches Odeon (Muſenalmanach); II, 1837–39. – Molières ſämtliche Werke (mit meh- reren andern), überſ.; II, 1837–38. – Rolands Album, 1840. – Rheini- ſches Jahrbuch (mit Simrock u. Matze- rath); II, 1840–41. – Das maleriſche u. romantiſche Weſtfalen (mit Levin Schücking), 1842. – Karl Jmmermann (Blätter der Erinnerung), 1842. – Engliſche Gedichte aus neuerer Zeit (Überſetzungen), 1847. – Dichtung u. Dichter (Anthol.), 1854. – Werke. Mit Einleitung von Schmidt-Weißenfels; IX, 1905. – Sämtliche Werke; hrsg. von Ludwig Schröder; X, 1907. – Werke; hrsg. von Walter Heichen; V, 1907. – Werke. Mit Einleitg. u. An- merkgn. hrsg. von Julius Schwering, 1909. – Freiligrath-Briefe; hrsg. von Luiſe Wiens geb. Freiligrath, 1910. *Freimark, Hans, geboren am 29. Januar 1881 in Berlin, abſolvierte die Luiſenſtädtiſche Realſchule daſelbſt und wandte ſich dann auf Wunſch des Vaters dem Kaufmannsſtande zu. Daß dieſer Beruf ihn nicht dauernd feſſeln könne, erkannte er ſehr bald, und deshalb bildete er ſich autodidak- tiſch weiter, und nach manchen ab- ſonderlichen pſychiſchen Erlebniſſen gab er ſeinen Beruf auf und ging erſt nach Freiburg i. B. und dann nach Zürich, wo er ſeine Studien fortſetzte und vollendete. Jn der Schweiz hielt er ſich meiſt in einer theoſophiſchen Geſellſchaft auf, und das Zuſammen- drängen ſo verſchiedenartiger Ele- mente in ſolchen Kolonien und das dadurch bedingte konzentrierte Er- leben übten im Verein mit der er- habenen Natur einen mächtigen Ein- fluß auf ihn aus. Nach Berlin zurück- gekehrt, wurde er nach Veröffent- lichung ſeiner Broſchüre „Der Sinn des Uranismus“ (1905) von Dr. Mag- nus Hirſchfeld, dem bekannten For- ſcher auf dieſem Gebiet und Leiter des „Wiſſenſchaftlich-humanitären Komitees“, zum Mitarbeiter und Se- kretär berufen, welche Stellung er Ende 1906 aufgab, um eine größere Reiſe zu unternehmen. Seit 1909 hat er ſeinen Wohnſitz in Handſchuhs- heim bei Heidelberg. S: Anderes und Drittes (Sk.), 1905. – Bunte Lieder, 1905. – Helena Petrowna Blavatzky (Eine Studie), 1907. Freimann, Heinrich, Pſeudon. für Heinrich Bauerreiß; ſ. d.! Freimuth, Ernſt, Pſeudon. für Hans Sommert; ſ. d.! *Freimuth, Heinrich, * am 5. Nov. 1836 zu Remſcheid, beſuchte die Real- ſchule in Elberfeld und widmete ſich dem Kaufmannsſtande. Seit Anfang der fünfziger Jahre mit einer kur- zen Unterbrechung in Aachen wei- lend, leitete er hier längere Jahre ein großes Fabriketabliſſement und war nebenher als Feuilletoniſt für mehrere größere Tagesblätter tätig. Jm Jahre 1883 ſiedelte er nach Rheydt über, wo er während zehn Jahre die Stelle eines ausländiſchen Korreſpon- denten und ſpäter eines Prokuriſten in einem der erſten Etabliſſements bekleidete. Seit 1893 wohnte er in Köln-Deutz, wo er nur noch als Schriftſteller tätig war und am 18. Juni 1895 ſtarb. S: Gedichte, 1863. – Aachens Dichter und Proſaiſten (Anthologie); III, 1882–83. – Fata Morgana (Ge.), 1883. Neue Ausgabe u. d. T.: Neue Akkorde, 1891. – Eifel- ſtrauß (Poeſien), 1890. – Ardennen- Wanderungen (Reiſebilder), 1895. *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 262. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/266>, abgerufen am 24.03.2019.