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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Fre
Missionslieder, 1897. - Wulf, der
Harrasmüller (E. a. d. Zeit d. Bauern-
krieges), 1899. - Herzogin Annemarie
u. der Dachdecker von Dornburg (E.),
1903. - Missionslieder, 5. A. 1905. -
Farm Deutschental (Dram. D.), 1907.
- Wendelin (E. f. d. Jugd. u. Volk, 2. A.
1909. - Kuriert (Schw.), 1912.

*Frensdorff, Philipp,

* am 6. Okt.
1840 zu Hannover als der Sohn
eines Schulinspektors, besuchte die
Realschule seiner Vaterstadt u. wid-
mete sich im 16. Jahre dem Kauf-
mannsstande. Er gehört demselben
noch heute an und hat seinen Wohnsitz
in Hannover.

S:

Saul und David
(Lust- und Singsp.), o. J. - Scatus
(Ep.), 1881.

*Frenssen, Gustav,

geb. am 19.
Okt. 1863 in Barlt in Dithmarschen
als der Sohn eines Dorftischlers, be-
suchte bis zum 13. Jahre die Dorf-
schule, danach das Gymnasium in
Meldorf und die Prima in Husum,
studierte darauf in Tübingen, Berlin
und Kiel Theologie und trat nach den
erledigten Prüfungen 1889 in den
Pfarrdienst. 1892 wurde er Pastor
in Hemme (Dithmarschen), wo er zehn
Jahre lang wirkte und auch seine
schriftstellerische Tätigkeit begann, die
besonders nach dem Erscheinen seines
"Jörn Uhl" von den größten Erfolgen
begleitet war. Nachdem F. im Jahre
1902 eine Nordlandreise unternom-
men, trat er im Herbst d. J. von sei-
nem Pfarramt zurück, um hinfort
ausschließlich als Schriftsteller zu
wirken. Er siedelte zunächst nach Mel-
dorf (Holstein) über, verlegte aber
1906 seinen Wohnsitz nach Blankenese
bei Hamburg. Jm Jahre 1903 ver-
lieh ihm die Universität Heidelberg
die Würde eines Dr. theol.. - Außer
einigen Bänden "Dorfpredigten"
(III, 1899-1903. 7. A. 1904) veröffent-
lichte er

S:

Die Sandgräfin (R.),
1896. 59. T. 1909. - Die drei Ge-
treuen (R.), 1898. 94. T. 1909. - Jörn
Uhl (R.), 1901. 200. T. 1906. - Das
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Fre
Heimatsfest (Schsp.), 1903. - Hilli-
genlei (R.), 1905. 131. T. 1909. Dar-
aus besonders: Jesus Christus. Ein
Lebensbild, 1907. - Peter Moors
Fahrt nach Südwest (Ein Feldzugs-
bericht), 1906. 147. T. 1909. - Spruch-
sammlung aus Frenssens Werken, zu-
sammengest. v. Cl. Hahn, 1907. - Klaus
Hinrich Baas (R.), 1.-22. T. 1909. -
Sönke Erichsen (Schsp.), 1912.

*Frenzel, Fritz,

pseud. August
Bäbchen,
* 14. Sept. 1855 zu Eythra
in Sachsen, wo sein Vater Kaufmann
war, erhielt v. 9. Jahre ab seine Erzie-
hung im Hause eines Lehrers u. später
in einem Privatinstitute seine Aus-
bildung zum Lehrer, als welcher er
vom 17. bis 23. Lebensjahre an ver-
schiedenen Schulen wirkte. Dann
legte er sein Amt nieder, um sich in
Leipzig neben schriftstellerischer Tä-
tigkeit dem Studium der Literatur
zu widmen. Seit 1883 ist er daselbst
als Chefredakteur der "Allgemeinen
Hausfrauen-Zeitung" (bis 1890),
seit 1888 der Zeitschrift "Fürs deut-
sche Haus" tätig gewesen und redi-
gierte seit 1890 die Blätter "Für un-
sere Frauen" und "Für Palast und
Hütte". Seit 1892 ist er Verleger u.
Herausgeber der "Wirtschaftlichen
Mitteilungen" und seit 1896 auch der
"Leipziger Jäger-Zeitung".

S:

Al-
bum-Blätter aus Auerbachs Keller,
1885. - Jm Wandel der Zeiten (Bil-
der und Träume), 1887. - Schelmen-
weisen (Sammlung humorist. Dn.),
1888. - Dichtungen, Vorträge, Auf-
führungen u. Festlieder ernsten und
heiteren Jnhalts, 1888. - Faxen-
friede uffen Dichterferde (Ge.), 1887.
- Wildwestjagd in Germanien, 1908.

Frenzel, Karl Wilhelm Theodor,


deutscher Romanschriftsteller, wurde
am 6. Dezbr. 1827 in Berlin gebo-
ren u. erhielt auf dem dortigen Wer-
derschen Gymnasium seine Vorbil-
dung für die Universität daselbst, die
er 1849 bezog, um unter Böckh, Ho-
tho, Werder, Trendelenburg, Guhl

*


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Fre
Miſſionslieder, 1897. – Wulf, der
Harrasmüller (E. a. d. Zeit d. Bauern-
krieges), 1899. – Herzogin Annemarie
u. der Dachdecker von Dornburg (E.),
1903. – Miſſionslieder, 5. A. 1905. –
Farm Deutſchental (Dram. D.), 1907.
– Wendelin (E. f. d. Jugd. u. Volk, 2. A.
1909. – Kuriert (Schw.), 1912.

*Frensdorff, Philipp,

* am 6. Okt.
1840 zu Hannover als der Sohn
eines Schulinſpektors, beſuchte die
Realſchule ſeiner Vaterſtadt u. wid-
mete ſich im 16. Jahre dem Kauf-
mannsſtande. Er gehört demſelben
noch heute an und hat ſeinen Wohnſitz
in Hannover.

S:

Saul und David
(Luſt- und Singſp.), o. J. – Scatus
(Ep.), 1881.

*Frenſſen, Guſtav,

geb. am 19.
Okt. 1863 in Barlt in Dithmarſchen
als der Sohn eines Dorftiſchlers, be-
ſuchte bis zum 13. Jahre die Dorf-
ſchule, danach das Gymnaſium in
Meldorf und die Prima in Huſum,
ſtudierte darauf in Tübingen, Berlin
und Kiel Theologie und trat nach den
erledigten Prüfungen 1889 in den
Pfarrdienſt. 1892 wurde er Paſtor
in Hemme (Dithmarſchen), wo er zehn
Jahre lang wirkte und auch ſeine
ſchriftſtelleriſche Tätigkeit begann, die
beſonders nach dem Erſcheinen ſeines
„Jörn Uhl“ von den größten Erfolgen
begleitet war. Nachdem F. im Jahre
1902 eine Nordlandreiſe unternom-
men, trat er im Herbſt d. J. von ſei-
nem Pfarramt zurück, um hinfort
ausſchließlich als Schriftſteller zu
wirken. Er ſiedelte zunächſt nach Mel-
dorf (Holſtein) über, verlegte aber
1906 ſeinen Wohnſitz nach Blankeneſe
bei Hamburg. Jm Jahre 1903 ver-
lieh ihm die Univerſität Heidelberg
die Würde eines Dr. theol.. – Außer
einigen Bänden „Dorfpredigten“
(III, 1899–1903. 7. A. 1904) veröffent-
lichte er

S:

Die Sandgräfin (R.),
1896. 59. T. 1909. – Die drei Ge-
treuen (R.), 1898. 94. T. 1909. – Jörn
Uhl (R.), 1901. 200. T. 1906. – Das
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Fre
Heimatsfeſt (Schſp.), 1903. – Hilli-
genlei (R.), 1905. 131. T. 1909. Dar-
aus beſonders: Jeſus Chriſtus. Ein
Lebensbild, 1907. – Peter Moors
Fahrt nach Südweſt (Ein Feldzugs-
bericht), 1906. 147. T. 1909. – Spruch-
ſammlung aus Frenſſens Werken, zu-
ſammengeſt. v. Cl. Hahn, 1907. – Klaus
Hinrich Baas (R.), 1.–22. T. 1909. –
Sönke Erichſen (Schſp.), 1912.

*Frenzel, Fritz,

pſeud. Auguſt
Bäbchen,
* 14. Sept. 1855 zu Eythra
in Sachſen, wo ſein Vater Kaufmann
war, erhielt v. 9. Jahre ab ſeine Erzie-
hung im Hauſe eines Lehrers u. ſpäter
in einem Privatinſtitute ſeine Aus-
bildung zum Lehrer, als welcher er
vom 17. bis 23. Lebensjahre an ver-
ſchiedenen Schulen wirkte. Dann
legte er ſein Amt nieder, um ſich in
Leipzig neben ſchriftſtelleriſcher Tä-
tigkeit dem Studium der Literatur
zu widmen. Seit 1883 iſt er daſelbſt
als Chefredakteur der „Allgemeinen
Hausfrauen-Zeitung“ (bis 1890),
ſeit 1888 der Zeitſchrift „Fürs deut-
ſche Haus“ tätig geweſen und redi-
gierte ſeit 1890 die Blätter „Für un-
ſere Frauen“ und „Für Palaſt und
Hütte“. Seit 1892 iſt er Verleger u.
Herausgeber der „Wirtſchaftlichen
Mitteilungen“ und ſeit 1896 auch der
„Leipziger Jäger-Zeitung“.

S:

Al-
bum-Blätter aus Auerbachs Keller,
1885. – Jm Wandel der Zeiten (Bil-
der und Träume), 1887. – Schelmen-
weiſen (Sammlung humoriſt. Dn.),
1888. – Dichtungen, Vorträge, Auf-
führungen u. Feſtlieder ernſten und
heiteren Jnhalts, 1888. – Faxen-
friede uffen Dichterferde (Ge.), 1887.
– Wildweſtjagd in Germanien, 1908.

Frenzel, Karl Wilhelm Theodor,


deutſcher Romanſchriftſteller, wurde
am 6. Dezbr. 1827 in Berlin gebo-
ren u. erhielt auf dem dortigen Wer-
derſchen Gymnaſium ſeine Vorbil-
dung für die Univerſität daſelbſt, die
er 1849 bezog, um unter Böckh, Ho-
tho, Werder, Trendelenburg, Guhl

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[264/0268] Fre Fre Miſſionslieder, 1897. – Wulf, der Harrasmüller (E. a. d. Zeit d. Bauern- krieges), 1899. – Herzogin Annemarie u. der Dachdecker von Dornburg (E.), 1903. – Miſſionslieder, 5. A. 1905. – Farm Deutſchental (Dram. D.), 1907. – Wendelin (E. f. d. Jugd. u. Volk, 2. A. 1909. – Kuriert (Schw.), 1912. *Frensdorff, Philipp, * am 6. Okt. 1840 zu Hannover als der Sohn eines Schulinſpektors, beſuchte die Realſchule ſeiner Vaterſtadt u. wid- mete ſich im 16. Jahre dem Kauf- mannsſtande. Er gehört demſelben noch heute an und hat ſeinen Wohnſitz in Hannover. S: Saul und David (Luſt- und Singſp.), o. J. – Scatus (Ep.), 1881. *Frenſſen, Guſtav, geb. am 19. Okt. 1863 in Barlt in Dithmarſchen als der Sohn eines Dorftiſchlers, be- ſuchte bis zum 13. Jahre die Dorf- ſchule, danach das Gymnaſium in Meldorf und die Prima in Huſum, ſtudierte darauf in Tübingen, Berlin und Kiel Theologie und trat nach den erledigten Prüfungen 1889 in den Pfarrdienſt. 1892 wurde er Paſtor in Hemme (Dithmarſchen), wo er zehn Jahre lang wirkte und auch ſeine ſchriftſtelleriſche Tätigkeit begann, die beſonders nach dem Erſcheinen ſeines „Jörn Uhl“ von den größten Erfolgen begleitet war. Nachdem F. im Jahre 1902 eine Nordlandreiſe unternom- men, trat er im Herbſt d. J. von ſei- nem Pfarramt zurück, um hinfort ausſchließlich als Schriftſteller zu wirken. Er ſiedelte zunächſt nach Mel- dorf (Holſtein) über, verlegte aber 1906 ſeinen Wohnſitz nach Blankeneſe bei Hamburg. Jm Jahre 1903 ver- lieh ihm die Univerſität Heidelberg die Würde eines Dr. theol.. – Außer einigen Bänden „Dorfpredigten“ (III, 1899–1903. 7. A. 1904) veröffent- lichte er S: Die Sandgräfin (R.), 1896. 59. T. 1909. – Die drei Ge- treuen (R.), 1898. 94. T. 1909. – Jörn Uhl (R.), 1901. 200. T. 1906. – Das Heimatsfeſt (Schſp.), 1903. – Hilli- genlei (R.), 1905. 131. T. 1909. Dar- aus beſonders: Jeſus Chriſtus. Ein Lebensbild, 1907. – Peter Moors Fahrt nach Südweſt (Ein Feldzugs- bericht), 1906. 147. T. 1909. – Spruch- ſammlung aus Frenſſens Werken, zu- ſammengeſt. v. Cl. Hahn, 1907. – Klaus Hinrich Baas (R.), 1.–22. T. 1909. – Sönke Erichſen (Schſp.), 1912. *Frenzel, Fritz, pſeud. Auguſt Bäbchen, * 14. Sept. 1855 zu Eythra in Sachſen, wo ſein Vater Kaufmann war, erhielt v. 9. Jahre ab ſeine Erzie- hung im Hauſe eines Lehrers u. ſpäter in einem Privatinſtitute ſeine Aus- bildung zum Lehrer, als welcher er vom 17. bis 23. Lebensjahre an ver- ſchiedenen Schulen wirkte. Dann legte er ſein Amt nieder, um ſich in Leipzig neben ſchriftſtelleriſcher Tä- tigkeit dem Studium der Literatur zu widmen. Seit 1883 iſt er daſelbſt als Chefredakteur der „Allgemeinen Hausfrauen-Zeitung“ (bis 1890), ſeit 1888 der Zeitſchrift „Fürs deut- ſche Haus“ tätig geweſen und redi- gierte ſeit 1890 die Blätter „Für un- ſere Frauen“ und „Für Palaſt und Hütte“. Seit 1892 iſt er Verleger u. Herausgeber der „Wirtſchaftlichen Mitteilungen“ und ſeit 1896 auch der „Leipziger Jäger-Zeitung“. S: Al- bum-Blätter aus Auerbachs Keller, 1885. – Jm Wandel der Zeiten (Bil- der und Träume), 1887. – Schelmen- weiſen (Sammlung humoriſt. Dn.), 1888. – Dichtungen, Vorträge, Auf- führungen u. Feſtlieder ernſten und heiteren Jnhalts, 1888. – Faxen- friede uffen Dichterferde (Ge.), 1887. – Wildweſtjagd in Germanien, 1908. Frenzel, Karl Wilhelm Theodor, deutſcher Romanſchriftſteller, wurde am 6. Dezbr. 1827 in Berlin gebo- ren u. erhielt auf dem dortigen Wer- derſchen Gymnaſium ſeine Vorbil- dung für die Univerſität daſelbſt, die er 1849 bezog, um unter Böckh, Ho- tho, Werder, Trendelenburg, Guhl *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 264. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/268>, abgerufen am 21.02.2019.