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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Die
1893 bis zum Herbst 1905 war er
auch erster Vorsitzender des literari-
schen Vereins "Alsabund".

S:

Berg-
stimmen, 1877. - Klänge aus dem
Elsaß (Ge.), 1886. 2. A. 1900. - Die
Katastrophe von Zug (Lyr.-ep. D.),
1887. - Ernst und Humor (En. und
Bilder), 1890. - 1815. Was der Nuß-
baum von Mundolsheim vom Gene-
ral Rapp erzählt, 1897. - Worte des
Lebens (Relig. Ge.), 1902.

Dietz, Friedrich Wilhelm,

auch:
Freiherr Dietz, Pseud. für Freiherr
Dietz von Zedlitz und Neukirch;
s. d.!

Dietz, Hedwig,

pseud. Nemo, geb.
am 6. Januar 1855 zu Wehlau, er-
hielt ihre Bildung auf den höheren
Töchterschulen zu Wehlau, Königs-
berg und Braunsberg, bildete sich
durch eigenes Studium weiter und
lebte dann als Schriftstellerin in
Elbing. Sie ist auf volkswirtschaft-
lichem, politischem und sozialem Ge-
biete tätig, liefert auch unter ver-
schiedenen Verhüllungen schönwissen-
schaftliche Arbeiten und offenbart in
allem einen frischen, fröhlichen Hu-
mor, den ihr die zahlreichen schweren
Schicksalsschläge nicht zu rauben ver-
mocht haben. Seit 1898 hat sie ihren
Wohnsitz in Graudenz.

S:

Unter der
Friedenspalme (M.), 1892. - Rabbi
Jesua (Tr.), 1893. - Auch eine (R.),
1904.

Dietz, Johann W.,

wurde am
27. Juni 1835 zu Köln als der Sohn
des bekannten Buchdruckers und Zei-
tungsverlegers J. W. Dietz geboren,
an dessen "Rheinischer Zeitung" in
der Bewegung des Jahres 1848 Frei-
ligrath, Kinkel, Becker und andere
eifrige Mitarbeiter waren. Der Sohn
besuchte das Realgymnasium in Köln
u. bereitete sich für den Kaufmanns-
stand vor, wurde später aber auch
Buchdrucker. Jm Jahre 1854 wan-
derte er nach Amerika aus, arbeitete
erst in Neuyork, siedelte 1867 nach
Burlington und 1869 nach Chicago
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Die
über, wo er eine Druckerei gründete,
die er noch heute leitet. Ein Förde-
rer aller deutschen Bestrebungen,
setzte er auch die Einführung des deut-
schen Sprachunterrichts in die öffent-
lichen Schulen von Lake View (einem
Vorort von Chicago) durch.

S:


Herbstblätter (Ge.), 1888.

*Dietz, Paul,

geb. am 7. August
1875 in Kassel, besuchte das Fried-
richsgymnasium daselbst, mußte aber
im 16. Jahre seine Studien unter-
brechen und infolge eines Beinlei-
dens sich in Göttingen einer schweren
Operation unterziehen. Zwar be-
suchte er danach zwei Jahre das Gym-
nasium, da indessen seine Erholung
und Kräftigung nur langsam vor-
wärts ging, schied er mit der Reife
für Prima von der Schule und trat
als Beamter in die städtische Ver-
waltung ein, in welcher er mit dem
1. April 1899 definitiv angestellt
ward. Er lebt in Wilhelmshöhe bei
Kassel.

S:

Jm Banne der Dichtung
(Ge.), 1900. - Kunst bringt Gunst!
(D.), 1902. - Wachen und Träumen
(2. Teil der Ge.), 1904.

*Dietz, Rudolf,

entstammt einer
der ältesten nassauischen Lehrerfami-
lien und wurde am 22. Februar 1863
zu Naurod bei Wiesbaden geboren.
Durch den dortigen Pfarrer für das
Gymnasium vorgebildet, trat er 1878
in die königl. Präparandenanstalt zu
Herborn ein und bezog Ostern 1880
das Lehrerseminar in Usingen, das
er 1883 absolvierte. Seitdem wirkte
er als Lehrer in Freiendiez bei Diez
a. d. Lahn. Jn den Jahren 1890 und
1894 absolvierte er mehrere Kurse
am Seminar für Knabenhandarbeit
in Leipzig und leitete 1890-96 neben
seiner Schule auch die Knabenhand-
arbeitsschule für Diez u. Umgegend.
Seit 1898 bekleidet er ein Lehramt
in Wiesbaden.

S:

Tannenzweige für
den Weihnachtstisch des Lehrerhauses
(Ge. u. En.), 1897. - Neue Tannen-
zweige (Ge.), 1900. - Nix for ungut

*


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Die
1893 bis zum Herbſt 1905 war er
auch erſter Vorſitzender des literari-
ſchen Vereins „Alſabund“.

S:

Berg-
ſtimmen, 1877. – Klänge aus dem
Elſaß (Ge.), 1886. 2. A. 1900. – Die
Kataſtrophe von Zug (Lyr.-ep. D.),
1887. – Ernſt und Humor (En. und
Bilder), 1890. – 1815. Was der Nuß-
baum von Mundolsheim vom Gene-
ral Rapp erzählt, 1897. – Worte des
Lebens (Relig. Ge.), 1902.

Dietz, Friedrich Wilhelm,

auch:
Freiherr Dietz, Pſeud. für Freiherr
Dietz von Zedlitz und Neukirch;
ſ. d.!

Dietz, Hedwig,

pſeud. Nemo, geb.
am 6. Januar 1855 zu Wehlau, er-
hielt ihre Bildung auf den höheren
Töchterſchulen zu Wehlau, Königs-
berg und Braunsberg, bildete ſich
durch eigenes Studium weiter und
lebte dann als Schriftſtellerin in
Elbing. Sie iſt auf volkswirtſchaft-
lichem, politiſchem und ſozialem Ge-
biete tätig, liefert auch unter ver-
ſchiedenen Verhüllungen ſchönwiſſen-
ſchaftliche Arbeiten und offenbart in
allem einen friſchen, fröhlichen Hu-
mor, den ihr die zahlreichen ſchweren
Schickſalsſchläge nicht zu rauben ver-
mocht haben. Seit 1898 hat ſie ihren
Wohnſitz in Graudenz.

S:

Unter der
Friedenspalme (M.), 1892. – Rabbi
Jeſua (Tr.), 1893. – Auch eine (R.),
1904.

Dietz, Johann W.,

wurde am
27. Juni 1835 zu Köln als der Sohn
des bekannten Buchdruckers und Zei-
tungsverlegers J. W. Dietz geboren,
an deſſen „Rheiniſcher Zeitung“ in
der Bewegung des Jahres 1848 Frei-
ligrath, Kinkel, Becker und andere
eifrige Mitarbeiter waren. Der Sohn
beſuchte das Realgymnaſium in Köln
u. bereitete ſich für den Kaufmanns-
ſtand vor, wurde ſpäter aber auch
Buchdrucker. Jm Jahre 1854 wan-
derte er nach Amerika aus, arbeitete
erſt in Neuyork, ſiedelte 1867 nach
Burlington und 1869 nach Chicago
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Die
über, wo er eine Druckerei gründete,
die er noch heute leitet. Ein Förde-
rer aller deutſchen Beſtrebungen,
ſetzte er auch die Einführung des deut-
ſchen Sprachunterrichts in die öffent-
lichen Schulen von Lake View (einem
Vorort von Chicago) durch.

S:


Herbſtblätter (Ge.), 1888.

*Dietz, Paul,

geb. am 7. Auguſt
1875 in Kaſſel, beſuchte das Fried-
richsgymnaſium daſelbſt, mußte aber
im 16. Jahre ſeine Studien unter-
brechen und infolge eines Beinlei-
dens ſich in Göttingen einer ſchweren
Operation unterziehen. Zwar be-
ſuchte er danach zwei Jahre das Gym-
naſium, da indeſſen ſeine Erholung
und Kräftigung nur langſam vor-
wärts ging, ſchied er mit der Reife
für Prima von der Schule und trat
als Beamter in die ſtädtiſche Ver-
waltung ein, in welcher er mit dem
1. April 1899 definitiv angeſtellt
ward. Er lebt in Wilhelmshöhe bei
Kaſſel.

S:

Jm Banne der Dichtung
(Ge.), 1900. – Kunſt bringt Gunſt!
(D.), 1902. – Wachen und Träumen
(2. Teil der Ge.), 1904.

*Dietz, Rudolf,

entſtammt einer
der älteſten naſſauiſchen Lehrerfami-
lien und wurde am 22. Februar 1863
zu Naurod bei Wiesbaden geboren.
Durch den dortigen Pfarrer für das
Gymnaſium vorgebildet, trat er 1878
in die königl. Präparandenanſtalt zu
Herborn ein und bezog Oſtern 1880
das Lehrerſeminar in Uſingen, das
er 1883 abſolvierte. Seitdem wirkte
er als Lehrer in Freiendiez bei Diez
a. d. Lahn. Jn den Jahren 1890 und
1894 abſolvierte er mehrere Kurſe
am Seminar für Knabenhandarbeit
in Leipzig und leitete 1890–96 neben
ſeiner Schule auch die Knabenhand-
arbeitsſchule für Diez u. Umgegend.
Seit 1898 bekleidet er ein Lehramt
in Wiesbaden.

S:

Tannenzweige für
den Weihnachtstiſch des Lehrerhauſes
(Ge. u. En.), 1897. – Neue Tannen-
zweige (Ge.), 1900. – Nix for ungut

*
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[25/0029] Die Die 1893 bis zum Herbſt 1905 war er auch erſter Vorſitzender des literari- ſchen Vereins „Alſabund“. S: Berg- ſtimmen, 1877. – Klänge aus dem Elſaß (Ge.), 1886. 2. A. 1900. – Die Kataſtrophe von Zug (Lyr.-ep. D.), 1887. – Ernſt und Humor (En. und Bilder), 1890. – 1815. Was der Nuß- baum von Mundolsheim vom Gene- ral Rapp erzählt, 1897. – Worte des Lebens (Relig. Ge.), 1902. Dietz, Friedrich Wilhelm, auch: Freiherr Dietz, Pſeud. für Freiherr Dietz von Zedlitz und Neukirch; ſ. d.! Dietz, Hedwig, pſeud. Nemo, geb. am 6. Januar 1855 zu Wehlau, er- hielt ihre Bildung auf den höheren Töchterſchulen zu Wehlau, Königs- berg und Braunsberg, bildete ſich durch eigenes Studium weiter und lebte dann als Schriftſtellerin in Elbing. Sie iſt auf volkswirtſchaft- lichem, politiſchem und ſozialem Ge- biete tätig, liefert auch unter ver- ſchiedenen Verhüllungen ſchönwiſſen- ſchaftliche Arbeiten und offenbart in allem einen friſchen, fröhlichen Hu- mor, den ihr die zahlreichen ſchweren Schickſalsſchläge nicht zu rauben ver- mocht haben. Seit 1898 hat ſie ihren Wohnſitz in Graudenz. S: Unter der Friedenspalme (M.), 1892. – Rabbi Jeſua (Tr.), 1893. – Auch eine (R.), 1904. Dietz, Johann W., wurde am 27. Juni 1835 zu Köln als der Sohn des bekannten Buchdruckers und Zei- tungsverlegers J. W. Dietz geboren, an deſſen „Rheiniſcher Zeitung“ in der Bewegung des Jahres 1848 Frei- ligrath, Kinkel, Becker und andere eifrige Mitarbeiter waren. Der Sohn beſuchte das Realgymnaſium in Köln u. bereitete ſich für den Kaufmanns- ſtand vor, wurde ſpäter aber auch Buchdrucker. Jm Jahre 1854 wan- derte er nach Amerika aus, arbeitete erſt in Neuyork, ſiedelte 1867 nach Burlington und 1869 nach Chicago über, wo er eine Druckerei gründete, die er noch heute leitet. Ein Förde- rer aller deutſchen Beſtrebungen, ſetzte er auch die Einführung des deut- ſchen Sprachunterrichts in die öffent- lichen Schulen von Lake View (einem Vorort von Chicago) durch. S: Herbſtblätter (Ge.), 1888. *Dietz, Paul, geb. am 7. Auguſt 1875 in Kaſſel, beſuchte das Fried- richsgymnaſium daſelbſt, mußte aber im 16. Jahre ſeine Studien unter- brechen und infolge eines Beinlei- dens ſich in Göttingen einer ſchweren Operation unterziehen. Zwar be- ſuchte er danach zwei Jahre das Gym- naſium, da indeſſen ſeine Erholung und Kräftigung nur langſam vor- wärts ging, ſchied er mit der Reife für Prima von der Schule und trat als Beamter in die ſtädtiſche Ver- waltung ein, in welcher er mit dem 1. April 1899 definitiv angeſtellt ward. Er lebt in Wilhelmshöhe bei Kaſſel. S: Jm Banne der Dichtung (Ge.), 1900. – Kunſt bringt Gunſt! (D.), 1902. – Wachen und Träumen (2. Teil der Ge.), 1904. *Dietz, Rudolf, entſtammt einer der älteſten naſſauiſchen Lehrerfami- lien und wurde am 22. Februar 1863 zu Naurod bei Wiesbaden geboren. Durch den dortigen Pfarrer für das Gymnaſium vorgebildet, trat er 1878 in die königl. Präparandenanſtalt zu Herborn ein und bezog Oſtern 1880 das Lehrerſeminar in Uſingen, das er 1883 abſolvierte. Seitdem wirkte er als Lehrer in Freiendiez bei Diez a. d. Lahn. Jn den Jahren 1890 und 1894 abſolvierte er mehrere Kurſe am Seminar für Knabenhandarbeit in Leipzig und leitete 1890–96 neben ſeiner Schule auch die Knabenhand- arbeitsſchule für Diez u. Umgegend. Seit 1898 bekleidet er ein Lehramt in Wiesbaden. S: Tannenzweige für den Weihnachtstiſch des Lehrerhauſes (Ge. u. En.), 1897. – Neue Tannen- zweige (Ge.), 1900. – Nix for ungut *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 25. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/29>, abgerufen am 20.02.2019.