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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Gau
nahm er Reisen nach Jtalien, deren
erste er nach der Sitte deutscher Kai-
ser seinen "Römerzug" nannte. Bald
darauf + er zu Berlin am 5. Februar
1840 infolge eines Schlagflusses.

S:


Sämtliche Werke; hrsg. von Arthur
Müller; XXIV, 1844-47. - Dieselben
in VIII Bdn.; 1853-54 [Jnhalt der
letzten Ausg.: I. Lieder, Romanzen u.
Terzinen (1837). - Aus dem Tage-
buche eines wandernden Schneider-
gesellen (1836). - II. Mein Römerzug
(Federzeichnungen; 1. Tl., 1836). -
III. Mein Römerzug (2. Tl., 1836).
- IV. Kaiserlieder (1835). - Erzäh-
lende Dichtungen. - Vermischte Ge-
dichte. - V. Novellen und Erzählun-
gen (Schüler-Liebe. - Der Stumme.
- Der verlorene Sohn. - Der Pfar-
rer von Weinsperg. - Ludwiga. -
Die bayrische Kellnerin. - Der Deut-
sche in Trastevere. - Die Lebensüber-
drüssigen). - VI. Novellen und Er-
zählungen (Der Katzen-Raphael. -
Jugendliebe. - Aus dem Gedenkbuche
des Ritters Rudolf von Ehingen. -
Die Verratenen. - Der Schweizer-
soldat in Bologna. - Der moderne
Paris. - Der Jahrestag). - Humo-
resken. - VII. Der Liebe Los (Ge.) -
Portogalli (Reise- und Lebensbilder
aus Jtalien). - VIII. Venezianische
Novellen (1838: Der öffentliche Er-
zähler von der Riva degli Schiavoni.
- Antonello, der Gondolier. - Das
Modell. - Canaletta. - Schloß Pizzi-
ghetone. - Gianettino l'Jnglese. -
Die Gefangenen. - Frau Venus. -
Der Liebeszauber. - Die Brenta-
Blume. - Die Maske. - Kalabresische
Feindschaft. - Villa Tornaquinci. -
Der Schatzgräber. - Die Calvi. - Die
Braut von Ariccia)]. - Erato (Ge.),
1829. - Gedankensprünge, 1832. -
Geschichtliche Gesänge der Polen von
J. U. Niemcewicz, metrisch bearb.,
1833. - Schildsagen, 1834. - Koral-
len (Ge.), 1834. - Desenganno (N.),
1835. - Berlinisches Bilderbuch, 1836.
- Novelletten, 1837. - Deutscher Mu-
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Gaw
senalmanach für 1838-39 (hrsg. mit
Chamisso). - Berangers Lieder, metr.
übers. (mit Chamisso), 1838. - No-
vellen und Skizzen, 1839. - Gedichte,
hrsg. von Arthur Müller, 1846. -
Aus dem Oberland (Miniaturen),
2. Aufl. 1857. - Karikaturenbuch;
hrsg. v. Fedor von Zobeltitz, 1906.

Gaulke, Johannes,

geb. am 25.
Juli 1869 in Kolberg (Pommern),
besuchte das Gymnasium daselbst,
machte nach Beendigung seiner Stu-
dien größere Reisen im Jn- u. Aus-
lande und ließ sich Mitte der neun-
ziger Jahre als Schriftsteller in Ber-
lin nieder. Jn den Jahren 1900-02
war er Redakteur des "Magazin für
Literatur", und seit 1909 gibt er das
von ihm begründete Sammelwerk
"Kultur- u. Menschheitsdokumente"
heraus. Außer einigen Übersetzungen
von Werken Oskar Wildes veröffent-
lichte er

S:

Hagenow u. Sohn (Dr.),
1901. - Madame Passepartout (Kom.),
1909.

*Gaulke, Ludwig Martin,

wurde
am 20. Nov. 1819 zu Kolberg als der
fünfte Sohn von sieben Kindern ein-
facher Bürgersleute geboren. Mit
seinem 16. Lebensjahre wurde G. für
einen materiellen Beruf bestimmt,
der ihm indes wenig zusagte; er er-
wählte daher später den Beruf eines
Lehrers, ging nach Absolvierung des
Lehrerseminars in Köslin nach Ber-
lin, wo er an der Universität Vor-
lesungen über Naturwissenschaften,
deutsche Literatur und Philosophie
hörte und daneben ein Lehramt ver-
waltete. Späterhin in den städtischen
Schuldienst und 1871 als Hauptleh-
rer zur Leitung einer Gemeindeschule
berufen, versah er dieses Amt, seit
1879 mit dem Titel eines Rektors,
bis zu seiner Pensionierung.

S:

Ge-
dichte von Gaulke, Koenemann, Mo-
ritz und Riehl, 1851.

*Gawalowski, Karl Wilhelm,


wurde am 30. Juni 1861 in Zubrschi
(Nordmähren) geboren, wo sein Vater

*


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Gau
nahm er Reiſen nach Jtalien, deren
erſte er nach der Sitte deutſcher Kai-
ſer ſeinen „Römerzug“ nannte. Bald
darauf † er zu Berlin am 5. Februar
1840 infolge eines Schlagfluſſes.

S:


Sämtliche Werke; hrsg. von Arthur
Müller; XXIV, 1844–47. – Dieſelben
in VIII Bdn.; 1853–54 [Jnhalt der
letzten Ausg.: I. Lieder, Romanzen u.
Terzinen (1837). – Aus dem Tage-
buche eines wandernden Schneider-
geſellen (1836). – II. Mein Römerzug
(Federzeichnungen; 1. Tl., 1836). –
III. Mein Römerzug (2. Tl., 1836).
IV. Kaiſerlieder (1835). – Erzäh-
lende Dichtungen. – Vermiſchte Ge-
dichte. – V. Novellen und Erzählun-
gen (Schüler-Liebe. – Der Stumme.
– Der verlorene Sohn. – Der Pfar-
rer von Weinsperg. – Ludwiga. –
Die bayriſche Kellnerin. – Der Deut-
ſche in Trastevere. – Die Lebensüber-
drüſſigen). – VI. Novellen und Er-
zählungen (Der Katzen-Raphael. –
Jugendliebe. – Aus dem Gedenkbuche
des Ritters Rudolf von Ehingen. –
Die Verratenen. – Der Schweizer-
ſoldat in Bologna. – Der moderne
Paris. – Der Jahrestag). – Humo-
resken. – VII. Der Liebe Los (Ge.) –
Portogalli (Reiſe- und Lebensbilder
aus Jtalien). – VIII. Venezianiſche
Novellen (1838: Der öffentliche Er-
zähler von der Riva degli Schiavoni.
– Antonello, der Gondolier. – Das
Modell. – Canaletta. – Schloß Pizzi-
ghetone. – Gianettino l’Jngleſe. –
Die Gefangenen. – Frau Venus. –
Der Liebeszauber. – Die Brenta-
Blume. – Die Maske. – Kalabreſiſche
Feindſchaft. – Villa Tornaquinci. –
Der Schatzgräber. – Die Calvi. – Die
Braut von Ariccia)]. – Erato (Ge.),
1829. – Gedankenſprünge, 1832. –
Geſchichtliche Geſänge der Polen von
J. U. Niemcewicz, metriſch bearb.,
1833. – Schildſagen, 1834. – Koral-
len (Ge.), 1834. – Desengaño (N.),
1835. – Berliniſches Bilderbuch, 1836.
– Novelletten, 1837. – Deutſcher Mu-
[Spaltenumbruch]

Gaw
ſenalmanach für 1838–39 (hrsg. mit
Chamiſſo). – Berangers Lieder, metr.
überſ. (mit Chamiſſo), 1838. – No-
vellen und Skizzen, 1839. – Gedichte,
hrsg. von Arthur Müller, 1846. –
Aus dem Oberland (Miniaturen),
2. Aufl. 1857. – Karikaturenbuch;
hrsg. v. Fedor von Zobeltitz, 1906.

Gaulke, Johannes,

geb. am 25.
Juli 1869 in Kolberg (Pommern),
beſuchte das Gymnaſium daſelbſt,
machte nach Beendigung ſeiner Stu-
dien größere Reiſen im Jn- u. Aus-
lande und ließ ſich Mitte der neun-
ziger Jahre als Schriftſteller in Ber-
lin nieder. Jn den Jahren 1900–02
war er Redakteur des „Magazin für
Literatur“, und ſeit 1909 gibt er das
von ihm begründete Sammelwerk
„Kultur- u. Menſchheitsdokumente“
heraus. Außer einigen Überſetzungen
von Werken Oskar Wildes veröffent-
lichte er

S:

Hagenow u. Sohn (Dr.),
1901. – Madame Paſſepartout (Kom.),
1909.

*Gaulke, Ludwig Martin,

wurde
am 20. Nov. 1819 zu Kolberg als der
fünfte Sohn von ſieben Kindern ein-
facher Bürgersleute geboren. Mit
ſeinem 16. Lebensjahre wurde G. für
einen materiellen Beruf beſtimmt,
der ihm indes wenig zuſagte; er er-
wählte daher ſpäter den Beruf eines
Lehrers, ging nach Abſolvierung des
Lehrerſeminars in Köslin nach Ber-
lin, wo er an der Univerſität Vor-
leſungen über Naturwiſſenſchaften,
deutſche Literatur und Philoſophie
hörte und daneben ein Lehramt ver-
waltete. Späterhin in den ſtädtiſchen
Schuldienſt und 1871 als Hauptleh-
rer zur Leitung einer Gemeindeſchule
berufen, verſah er dieſes Amt, ſeit
1879 mit dem Titel eines Rektors,
bis zu ſeiner Penſionierung.

S:

Ge-
dichte von Gaulke, Koenemann, Mo-
ritz und Riehl, 1851.

*Gawalowski, Karl Wilhelm,


wurde am 30. Juni 1861 in Zubrſchi
(Nordmähren) geboren, wo ſein Vater

*
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[327/0331] Gau Gaw nahm er Reiſen nach Jtalien, deren erſte er nach der Sitte deutſcher Kai- ſer ſeinen „Römerzug“ nannte. Bald darauf † er zu Berlin am 5. Februar 1840 infolge eines Schlagfluſſes. S: Sämtliche Werke; hrsg. von Arthur Müller; XXIV, 1844–47. – Dieſelben in VIII Bdn.; 1853–54 [Jnhalt der letzten Ausg.: I. Lieder, Romanzen u. Terzinen (1837). – Aus dem Tage- buche eines wandernden Schneider- geſellen (1836). – II. Mein Römerzug (Federzeichnungen; 1. Tl., 1836). – III. Mein Römerzug (2. Tl., 1836). – IV. Kaiſerlieder (1835). – Erzäh- lende Dichtungen. – Vermiſchte Ge- dichte. – V. Novellen und Erzählun- gen (Schüler-Liebe. – Der Stumme. – Der verlorene Sohn. – Der Pfar- rer von Weinsperg. – Ludwiga. – Die bayriſche Kellnerin. – Der Deut- ſche in Trastevere. – Die Lebensüber- drüſſigen). – VI. Novellen und Er- zählungen (Der Katzen-Raphael. – Jugendliebe. – Aus dem Gedenkbuche des Ritters Rudolf von Ehingen. – Die Verratenen. – Der Schweizer- ſoldat in Bologna. – Der moderne Paris. – Der Jahrestag). – Humo- resken. – VII. Der Liebe Los (Ge.) – Portogalli (Reiſe- und Lebensbilder aus Jtalien). – VIII. Venezianiſche Novellen (1838: Der öffentliche Er- zähler von der Riva degli Schiavoni. – Antonello, der Gondolier. – Das Modell. – Canaletta. – Schloß Pizzi- ghetone. – Gianettino l’Jngleſe. – Die Gefangenen. – Frau Venus. – Der Liebeszauber. – Die Brenta- Blume. – Die Maske. – Kalabreſiſche Feindſchaft. – Villa Tornaquinci. – Der Schatzgräber. – Die Calvi. – Die Braut von Ariccia)]. – Erato (Ge.), 1829. – Gedankenſprünge, 1832. – Geſchichtliche Geſänge der Polen von J. U. Niemcewicz, metriſch bearb., 1833. – Schildſagen, 1834. – Koral- len (Ge.), 1834. – Desengaño (N.), 1835. – Berliniſches Bilderbuch, 1836. – Novelletten, 1837. – Deutſcher Mu- ſenalmanach für 1838–39 (hrsg. mit Chamiſſo). – Berangers Lieder, metr. überſ. (mit Chamiſſo), 1838. – No- vellen und Skizzen, 1839. – Gedichte, hrsg. von Arthur Müller, 1846. – Aus dem Oberland (Miniaturen), 2. Aufl. 1857. – Karikaturenbuch; hrsg. v. Fedor von Zobeltitz, 1906. Gaulke, Johannes, geb. am 25. Juli 1869 in Kolberg (Pommern), beſuchte das Gymnaſium daſelbſt, machte nach Beendigung ſeiner Stu- dien größere Reiſen im Jn- u. Aus- lande und ließ ſich Mitte der neun- ziger Jahre als Schriftſteller in Ber- lin nieder. Jn den Jahren 1900–02 war er Redakteur des „Magazin für Literatur“, und ſeit 1909 gibt er das von ihm begründete Sammelwerk „Kultur- u. Menſchheitsdokumente“ heraus. Außer einigen Überſetzungen von Werken Oskar Wildes veröffent- lichte er S: Hagenow u. Sohn (Dr.), 1901. – Madame Paſſepartout (Kom.), 1909. *Gaulke, Ludwig Martin, wurde am 20. Nov. 1819 zu Kolberg als der fünfte Sohn von ſieben Kindern ein- facher Bürgersleute geboren. Mit ſeinem 16. Lebensjahre wurde G. für einen materiellen Beruf beſtimmt, der ihm indes wenig zuſagte; er er- wählte daher ſpäter den Beruf eines Lehrers, ging nach Abſolvierung des Lehrerſeminars in Köslin nach Ber- lin, wo er an der Univerſität Vor- leſungen über Naturwiſſenſchaften, deutſche Literatur und Philoſophie hörte und daneben ein Lehramt ver- waltete. Späterhin in den ſtädtiſchen Schuldienſt und 1871 als Hauptleh- rer zur Leitung einer Gemeindeſchule berufen, verſah er dieſes Amt, ſeit 1879 mit dem Titel eines Rektors, bis zu ſeiner Penſionierung. S: Ge- dichte von Gaulke, Koenemann, Mo- ritz und Riehl, 1851. *Gawalowski, Karl Wilhelm, wurde am 30. Juni 1861 in Zubrſchi (Nordmähren) geboren, wo ſein Vater *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 327. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/331>, abgerufen am 23.03.2019.