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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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burg nieder.

S:

Fragmente (En.,
Biogr.), 1865. - Jugurtha (Tr.),
1868. - Der Gouverneur von Darien
(Tr.), 1875. - Jsola (Schsp.), 1875.
- Dramaturgische Notizen, 1878. -
Notizen zu Schriften von Paul Lin-
dau, 1878. - Russische Märchen, 1883.
- Russische Geschichten; 1. u. 2. Bd.,
1884. - An einem Haar (R. a. d. Rus-
sischen des P. Letnew), 1886. - Fremde
Schuld (R. a. d. Russ. des P. Letnew),
1886. - Nihilisten (R.), 1891. - Feind-
liche Mächte, 1894. - Die neue Sünd-
flut (Tr.), 1894. - Teuer erkauft
(Schsp.), 1894. - Fremdes Blut und
andere Novellen, 1904.

Goll, Heinrich,

geb. am 26. April
1820 als der Sohn eines badischen
Oberzollinspektors, widmete sich an-
fänglich dem Studium der Rechte,
wandte sich aber bald der Belletristik
und der Laufbahn der Journalisten
zu. Er war Redakteur in Karlsruhe,
Mannheim und Freiburg und leitete
zuletzt wieder in Karlsruhe die
"Karlsruher Zeitung". Er starb am
31. Mai 1883 in Stuttgart.

S:

Hypo-
chondrie und Liebe (Lsp. zu Hebels
Jubiläum), 1860. - Vreneli, oder:
Des Hausfreundes Ferienreise (Lsp.),
1863. - Der Zauber (Eine Lebens-
gesch.), 1863.

Goller, Elsa,

geb. am 1. Oktober
1868 in Türnitz (Böhmen), lebt (1898)
in Budweis.

S:

Gedichte, 1902. -
Träume (Nn.), 1906.

*Göller, August,

geb. am 8. Febr.
1844 in Rettigheim bei Wiesloch
(Baden), kam mit seinem Vater, dem
dortigen Lehrer, 1850 nach dem Bade-
orte Langenbrücken, besuchte hier die
Volksschule und erhielt danach durch
zwei jüngere Lehrer seine Vorbildung
für das Lehrerseminar in Ettlingen,
das er von Ostern 1861 bis zum
Herbst 1863 besuchte, und wo er
namentlich eine Förderung seines
Musiktalents erfuhr. Er wirkte dar-
auf als Lehrer in Wöschbach bei Dur-
lach, seit dem Herbst 1868 in Karls-
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Gol
ruhe, wo er die Gelegenheit benutzte,
mehrere Jahre hindurch die Vorlesun-
gen über Naturkunde und Literatur-
geschichte am Polytechnikum zu hören,
u. wurde 1875 als Hauptlehrer nach
Mannheim berufen, wo er seit 1882
auch noch als Gesanglehrer am Gym-
nasium tätig ist. Er veröffentlichte
mehrere Sammlungen von Lieder-
kompositionen, Festspielen etc. für die
Jugend u. schrieb außerdem

S:

Natur
und Kindesgemüt in Erzählung, Vers
und Lied (Eigenes mit gesammelten
Goldkörnern), 1907. - Aus 'm Man-
nemer Moschtkriegl (Pfälzer Ge.),
1907.

*Golling, Ernst,

wurde am 19.
Oktober 1866 zu Woldenberg in der
Neumark als der Sohn eines armen
Handwerkers geboren, verlor seinen
Vater im 10. Lebensjahre, erhielt
aber durch die Mutter eine liebevolle
und sorgfältige Erziehung. Er sollte
Lehrer werden, besuchte deshalb die
Bürgerschule u. Präparandenanstalt
seiner Vaterstadt, änderte aber mit
16 Jahren seinen Lebensweg und
wurde Dekorationsmaler, nicht aus
Neigung, sondern durch äußere Not-
wendigkeit getrieben. Daneben ar-
beitete er, wenn auch als Autodidakt,
unablässig an der Vervollkommnung
seiner Bildung. Seit 1886 lebt G. in
Berlin. Hier wurde er mit V. Blüth-
gen und Max Kretzer bekannt, denen
er seine ersten dichterischen Versuche
vorlegte, und da diese ihm Aufmun-
terung zu weiteren Arbeiten eintru-
gen, so vertauschte er den Pinsel end-
gültig mit der Feder u. lebt nun als
freier Schriftsteller in Berlin oder
den Vororten dieser Stadt (jetzt in
Groß-Lichterfelde). Außer den ersten
fünf Jahrgängen des "Jahrbuchs der
Erfindungen" (Teschen 1900-05) ver-
öffentlichte er

S:

Jn den Tod (R.),
1895. - Melanie (R.), 1896. 2. A.
1899. - Forstmeisters Hannchen (R.),
1897. - Marianne (R.), 1898. - Dem
Tode geweiht (R.), 1899. - Unschul-

*


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Gol
burg nieder.

S:

Fragmente (En.,
Biogr.), 1865. – Jugurtha (Tr.),
1868. – Der Gouverneur von Darien
(Tr.), 1875. – Jſola (Schſp.), 1875.
– Dramaturgiſche Notizen, 1878. –
Notizen zu Schriften von Paul Lin-
dau, 1878. – Ruſſiſche Märchen, 1883.
– Ruſſiſche Geſchichten; 1. u. 2. Bd.,
1884. – An einem Haar (R. a. d. Ruſ-
ſiſchen des P. Letnew), 1886. – Fremde
Schuld (R. a. d. Ruſſ. des P. Letnew),
1886. – Nihiliſten (R.), 1891. – Feind-
liche Mächte, 1894. – Die neue Sünd-
flut (Tr.), 1894. – Teuer erkauft
(Schſp.), 1894. – Fremdes Blut und
andere Novellen, 1904.

Goll, Heinrich,

geb. am 26. April
1820 als der Sohn eines badiſchen
Oberzollinſpektors, widmete ſich an-
fänglich dem Studium der Rechte,
wandte ſich aber bald der Belletriſtik
und der Laufbahn der Journaliſten
zu. Er war Redakteur in Karlsruhe,
Mannheim und Freiburg und leitete
zuletzt wieder in Karlsruhe die
„Karlsruher Zeitung“. Er ſtarb am
31. Mai 1883 in Stuttgart.

S:

Hypo-
chondrie und Liebe (Lſp. zu Hebels
Jubiläum), 1860. – Vreneli, oder:
Des Hausfreundes Ferienreiſe (Lſp.),
1863. – Der Zauber (Eine Lebens-
geſch.), 1863.

Goller, Elſa,

geb. am 1. Oktober
1868 in Türnitz (Böhmen), lebt (1898)
in Budweis.

S:

Gedichte, 1902. –
Träume (Nn.), 1906.

*Göller, Auguſt,

geb. am 8. Febr.
1844 in Rettigheim bei Wiesloch
(Baden), kam mit ſeinem Vater, dem
dortigen Lehrer, 1850 nach dem Bade-
orte Langenbrücken, beſuchte hier die
Volksſchule und erhielt danach durch
zwei jüngere Lehrer ſeine Vorbildung
für das Lehrerſeminar in Ettlingen,
das er von Oſtern 1861 bis zum
Herbſt 1863 beſuchte, und wo er
namentlich eine Förderung ſeines
Muſiktalents erfuhr. Er wirkte dar-
auf als Lehrer in Wöſchbach bei Dur-
lach, ſeit dem Herbſt 1868 in Karls-
[Spaltenumbruch]

Gol
ruhe, wo er die Gelegenheit benutzte,
mehrere Jahre hindurch die Vorleſun-
gen über Naturkunde und Literatur-
geſchichte am Polytechnikum zu hören,
u. wurde 1875 als Hauptlehrer nach
Mannheim berufen, wo er ſeit 1882
auch noch als Geſanglehrer am Gym-
naſium tätig iſt. Er veröffentlichte
mehrere Sammlungen von Lieder-
kompoſitionen, Feſtſpielen ꝛc. für die
Jugend u. ſchrieb außerdem

S:

Natur
und Kindesgemüt in Erzählung, Vers
und Lied (Eigenes mit geſammelten
Goldkörnern), 1907. – Aus ’m Man-
nemer Moſchtkriegl (Pfälzer Ge.),
1907.

*Golling, Ernſt,

wurde am 19.
Oktober 1866 zu Woldenberg in der
Neumark als der Sohn eines armen
Handwerkers geboren, verlor ſeinen
Vater im 10. Lebensjahre, erhielt
aber durch die Mutter eine liebevolle
und ſorgfältige Erziehung. Er ſollte
Lehrer werden, beſuchte deshalb die
Bürgerſchule u. Präparandenanſtalt
ſeiner Vaterſtadt, änderte aber mit
16 Jahren ſeinen Lebensweg und
wurde Dekorationsmaler, nicht aus
Neigung, ſondern durch äußere Not-
wendigkeit getrieben. Daneben ar-
beitete er, wenn auch als Autodidakt,
unabläſſig an der Vervollkommnung
ſeiner Bildung. Seit 1886 lebt G. in
Berlin. Hier wurde er mit V. Blüth-
gen und Max Kretzer bekannt, denen
er ſeine erſten dichteriſchen Verſuche
vorlegte, und da dieſe ihm Aufmun-
terung zu weiteren Arbeiten eintru-
gen, ſo vertauſchte er den Pinſel end-
gültig mit der Feder u. lebt nun als
freier Schriftſteller in Berlin oder
den Vororten dieſer Stadt (jetzt in
Groß-Lichterfelde). Außer den erſten
fünf Jahrgängen des „Jahrbuchs der
Erfindungen“ (Teſchen 1900–05) ver-
öffentlichte er

S:

Jn den Tod (R.),
1895. – Melanie (R.), 1896. 2. A.
1899. – Forſtmeiſters Hannchen (R.),
1897. – Marianne (R.), 1898. – Dem
Tode geweiht (R.), 1899. – Unſchul-

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[396/0400] Gol Gol burg nieder. S: Fragmente (En., Biogr.), 1865. – Jugurtha (Tr.), 1868. – Der Gouverneur von Darien (Tr.), 1875. – Jſola (Schſp.), 1875. – Dramaturgiſche Notizen, 1878. – Notizen zu Schriften von Paul Lin- dau, 1878. – Ruſſiſche Märchen, 1883. – Ruſſiſche Geſchichten; 1. u. 2. Bd., 1884. – An einem Haar (R. a. d. Ruſ- ſiſchen des P. Letnew), 1886. – Fremde Schuld (R. a. d. Ruſſ. des P. Letnew), 1886. – Nihiliſten (R.), 1891. – Feind- liche Mächte, 1894. – Die neue Sünd- flut (Tr.), 1894. – Teuer erkauft (Schſp.), 1894. – Fremdes Blut und andere Novellen, 1904. Goll, Heinrich, geb. am 26. April 1820 als der Sohn eines badiſchen Oberzollinſpektors, widmete ſich an- fänglich dem Studium der Rechte, wandte ſich aber bald der Belletriſtik und der Laufbahn der Journaliſten zu. Er war Redakteur in Karlsruhe, Mannheim und Freiburg und leitete zuletzt wieder in Karlsruhe die „Karlsruher Zeitung“. Er ſtarb am 31. Mai 1883 in Stuttgart. S: Hypo- chondrie und Liebe (Lſp. zu Hebels Jubiläum), 1860. – Vreneli, oder: Des Hausfreundes Ferienreiſe (Lſp.), 1863. – Der Zauber (Eine Lebens- geſch.), 1863. Goller, Elſa, geb. am 1. Oktober 1868 in Türnitz (Böhmen), lebt (1898) in Budweis. S: Gedichte, 1902. – Träume (Nn.), 1906. *Göller, Auguſt, geb. am 8. Febr. 1844 in Rettigheim bei Wiesloch (Baden), kam mit ſeinem Vater, dem dortigen Lehrer, 1850 nach dem Bade- orte Langenbrücken, beſuchte hier die Volksſchule und erhielt danach durch zwei jüngere Lehrer ſeine Vorbildung für das Lehrerſeminar in Ettlingen, das er von Oſtern 1861 bis zum Herbſt 1863 beſuchte, und wo er namentlich eine Förderung ſeines Muſiktalents erfuhr. Er wirkte dar- auf als Lehrer in Wöſchbach bei Dur- lach, ſeit dem Herbſt 1868 in Karls- ruhe, wo er die Gelegenheit benutzte, mehrere Jahre hindurch die Vorleſun- gen über Naturkunde und Literatur- geſchichte am Polytechnikum zu hören, u. wurde 1875 als Hauptlehrer nach Mannheim berufen, wo er ſeit 1882 auch noch als Geſanglehrer am Gym- naſium tätig iſt. Er veröffentlichte mehrere Sammlungen von Lieder- kompoſitionen, Feſtſpielen ꝛc. für die Jugend u. ſchrieb außerdem S: Natur und Kindesgemüt in Erzählung, Vers und Lied (Eigenes mit geſammelten Goldkörnern), 1907. – Aus ’m Man- nemer Moſchtkriegl (Pfälzer Ge.), 1907. *Golling, Ernſt, wurde am 19. Oktober 1866 zu Woldenberg in der Neumark als der Sohn eines armen Handwerkers geboren, verlor ſeinen Vater im 10. Lebensjahre, erhielt aber durch die Mutter eine liebevolle und ſorgfältige Erziehung. Er ſollte Lehrer werden, beſuchte deshalb die Bürgerſchule u. Präparandenanſtalt ſeiner Vaterſtadt, änderte aber mit 16 Jahren ſeinen Lebensweg und wurde Dekorationsmaler, nicht aus Neigung, ſondern durch äußere Not- wendigkeit getrieben. Daneben ar- beitete er, wenn auch als Autodidakt, unabläſſig an der Vervollkommnung ſeiner Bildung. Seit 1886 lebt G. in Berlin. Hier wurde er mit V. Blüth- gen und Max Kretzer bekannt, denen er ſeine erſten dichteriſchen Verſuche vorlegte, und da dieſe ihm Aufmun- terung zu weiteren Arbeiten eintru- gen, ſo vertauſchte er den Pinſel end- gültig mit der Feder u. lebt nun als freier Schriftſteller in Berlin oder den Vororten dieſer Stadt (jetzt in Groß-Lichterfelde). Außer den erſten fünf Jahrgängen des „Jahrbuchs der Erfindungen“ (Teſchen 1900–05) ver- öffentlichte er S: Jn den Tod (R.), 1895. – Melanie (R.), 1896. 2. A. 1899. – Forſtmeiſters Hannchen (R.), 1897. – Marianne (R.), 1898. – Dem Tode geweiht (R.), 1899. – Unſchul- *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 396. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/400>, abgerufen am 18.02.2019.