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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Gro
Jn Zürich gründete er eine Beschäf-
tigungsanstalt für Nervenkranke, die
von vielen Jrrenärzten protegiert u.
mit Patienten versehen wurde. Er
lehrte dort Gärtnerei und Tischlerei,
suchte seine Patienten ethisch und in
Dingen der Lebensweise (z. B. in
Alkoholabstinenz) zu beeinflussen;
dann begann er Psychiatrie zu stu-
dieren, wobei er wieder von den
Jrrenärzten unterstützt wurde, und
begann schließlich seine Erfahrungen
in mehreren phychopathologischen
Schriften niederzulegen.

S:

Ernstes
und Heiteres aus meinen Erinne-
rungen im Verkehr mit Schwach-
sinnigen, 1901. - Um Recht und um
Liebe (Kom. N.), 1901.

*Grohmann, Alfred,

geboren am
18. Juli 1882 in Wien, lebt (1907)
in Urfahr bei Linz a. D.

S:

Stäffel
Fadinger (Dr.), 1903.

Groll, Theodor,

* am 3. Dezbr.
1831 zu Düsseldorf, wurde nach Be-
such der dortigen höheren Bürger-
schule durch unabweisbare Verhält-
nisse ins materielle Leben hineinge-
drängt u. konnte nur in den Muße-
stunden seinen Studien, der Poesie
und Kunst leben. Nach 25jährigem
Schaffen hat er sich nun eine unab-
hängige Stellung errungen, die es
ihm gestattet, sich mehr der schrift-
stellerischen Tätigkeit zu widmen. Er
lebt noch jetzt als Rentner in Düssel-
dorf.

S:

Geerschtiaden (Humoresk.
a. d. Leben des Pastors Gerst, in der
Mundart erz.); II, 1885-88. - Die
Freunde (R.), 1886. - Der Pfarrer
im Gebirge (E.), 1887. - Ein ver-
lornes Dokument (E.), 1887. - Ja-
kobe von Baden (R.); II, 1896.

*Groller, Balduin,

geboren am
5. September 1848 zu Arad in Un-
garn, besuchte von 1859-1866 das
Gymnasium in Dresden, wo der be-
kannte Dichter Albert Möser sein Er-
zieher war, und studierte dann an
der Wiener Universität Philosophie
und Jurisprudenz. Schon als Stu-
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Gro
dent entwickelte er eine vielseitige
publizistische Tätigkeit, gründete 1871
die "Allgemeine Kunstzeitung", die
aber nach kurzem Bestande wieder
einging, führte vom 1. Juli 1886 bis
1. Januar 1887 die Redaktion der
"Deutschen Schriftstellerzeitung" und
redigierte vom Oktober 1886-92 die
"Neue Jllustrierte Zeitung" in Wien.
Auch war er redaktioneller Vertreter
der "Gartenlaube" und von "Über
Land und Meer" in Wien. Jetzt ist
er Redakteur des "Neuen Wiener
Journals" (seit 1895), Vizepräsident
des Wiener Journalisten- u. Schrift-
stellervereins "Concordia" und Mit-
glied der Kunstkommission des Mi-
nisteriums für Kultus und Unterricht.

S:

Junges Blut (Geschn.), 1880.
- Weltliche Dinge (Neue Geschn.),
1883. - Prinz Klotz (R.), 1885. -
Gräfin Aranka (R.), 1887. - Leicht-
lebiges Volk (Nn.), 1889. - Unter
vier Augen (Kleine Re.), 1890. -
Wenn man jung ist (Neue Nn.), 1891.
- "Töte sie!" (R.), 1892. - Vom kleinen
Rudi, 1892. - Lori Bergmann (Neue
Nn.), 1893. - Überspannt (R.), 1894.
- Zehn Geschichten, 1895. - Jn den
Tag hinein (Nn.), 1897. - Schuldig?
(R.), 1897. - Ganz zufällig u. andere
Humoresken, 1898. - Die Tochter des
Regiments und andere Novellen,
1899. - Die Doppelnatur (N.), 1899.
- Aus meinem Briefkasten der Redak-
tion (Unfreiwillige Humore), 1900.
- Der künstliche See (R.), 1901. -
Der olle ehrliche Lehmann u. andere
Geschichten, 1902. - Aus der welt-
lichen Komödie (Nn.), 1904. - Nicht
widersprechen! (Lsp.), 1904. - Lori
Bergmann. Vor der Ruhe. Seiten-
sprünge (3 Nn.), 1904. - Major Bar-
say und sein Kreis (R.), 1905. -
Jn schlechter Form und andere No-
vellen, 1905. - Das Rätsel des Blu-
tes (R.), 1907. - Eine Panik und
andere humoristische Erzählungen,
1907. - Die Ehre des Hauses (R.),
1908. - Detektiv Dagoberts Taten

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Gro
Jn Zürich gründete er eine Beſchäf-
tigungsanſtalt für Nervenkranke, die
von vielen Jrrenärzten protegiert u.
mit Patienten verſehen wurde. Er
lehrte dort Gärtnerei und Tiſchlerei,
ſuchte ſeine Patienten ethiſch und in
Dingen der Lebensweiſe (z. B. in
Alkoholabſtinenz) zu beeinfluſſen;
dann begann er Pſychiatrie zu ſtu-
dieren, wobei er wieder von den
Jrrenärzten unterſtützt wurde, und
begann ſchließlich ſeine Erfahrungen
in mehreren phychopathologiſchen
Schriften niederzulegen.

S:

Ernſtes
und Heiteres aus meinen Erinne-
rungen im Verkehr mit Schwach-
ſinnigen, 1901. – Um Recht und um
Liebe (Kom. N.), 1901.

*Grohmann, Alfred,

geboren am
18. Juli 1882 in Wien, lebt (1907)
in Urfahr bei Linz a. D.

S:

Stäffel
Fadinger (Dr.), 1903.

Groll, Theodor,

* am 3. Dezbr.
1831 zu Düſſeldorf, wurde nach Be-
ſuch der dortigen höheren Bürger-
ſchule durch unabweisbare Verhält-
niſſe ins materielle Leben hineinge-
drängt u. konnte nur in den Muße-
ſtunden ſeinen Studien, der Poeſie
und Kunſt leben. Nach 25jährigem
Schaffen hat er ſich nun eine unab-
hängige Stellung errungen, die es
ihm geſtattet, ſich mehr der ſchrift-
ſtelleriſchen Tätigkeit zu widmen. Er
lebt noch jetzt als Rentner in Düſſel-
dorf.

S:

Geerſchtiaden (Humoresk.
a. d. Leben des Paſtors Gerſt, in der
Mundart erz.); II, 1885–88. – Die
Freunde (R.), 1886. – Der Pfarrer
im Gebirge (E.), 1887. – Ein ver-
lornes Dokument (E.), 1887. – Ja-
kobe von Baden (R.); II, 1896.

*Groller, Balduin,

geboren am
5. September 1848 zu Arad in Un-
garn, beſuchte von 1859–1866 das
Gymnaſium in Dresden, wo der be-
kannte Dichter Albert Möſer ſein Er-
zieher war, und ſtudierte dann an
der Wiener Univerſität Philoſophie
und Jurisprudenz. Schon als Stu-
[Spaltenumbruch]

Gro
dent entwickelte er eine vielſeitige
publiziſtiſche Tätigkeit, gründete 1871
die „Allgemeine Kunſtzeitung“, die
aber nach kurzem Beſtande wieder
einging, führte vom 1. Juli 1886 bis
1. Januar 1887 die Redaktion der
„Deutſchen Schriftſtellerzeitung“ und
redigierte vom Oktober 1886–92 die
„Neue Jlluſtrierte Zeitung“ in Wien.
Auch war er redaktioneller Vertreter
der „Gartenlaube“ und von „Über
Land und Meer“ in Wien. Jetzt iſt
er Redakteur des „Neuen Wiener
Journals“ (ſeit 1895), Vizepräſident
des Wiener Journaliſten- u. Schrift-
ſtellervereins „Concordia“ und Mit-
glied der Kunſtkommiſſion des Mi-
niſteriums für Kultus und Unterricht.

S:

Junges Blut (Geſchn.), 1880.
– Weltliche Dinge (Neue Geſchn.),
1883. – Prinz Klotz (R.), 1885. –
Gräfin Aranka (R.), 1887. – Leicht-
lebiges Volk (Nn.), 1889. – Unter
vier Augen (Kleine Re.), 1890. –
Wenn man jung iſt (Neue Nn.), 1891.
– „Töte ſie!“ (R.), 1892. – Vom kleinen
Rudi, 1892. – Lori Bergmann (Neue
Nn.), 1893. – Überſpannt (R.), 1894.
– Zehn Geſchichten, 1895. – Jn den
Tag hinein (Nn.), 1897. – Schuldig?
(R.), 1897. – Ganz zufällig u. andere
Humoresken, 1898. – Die Tochter des
Regiments und andere Novellen,
1899. – Die Doppelnatur (N.), 1899.
– Aus meinem Briefkaſten der Redak-
tion (Unfreiwillige Humore), 1900.
– Der künſtliche See (R.), 1901. –
Der olle ehrliche Lehmann u. andere
Geſchichten, 1902. – Aus der welt-
lichen Komödie (Nn.), 1904. – Nicht
widerſprechen! (Lſp.), 1904. – Lori
Bergmann. Vor der Ruhe. Seiten-
ſprünge (3 Nn.), 1904. – Major Bar-
ſay und ſein Kreis (R.), 1905. –
Jn ſchlechter Form und andere No-
vellen, 1905. – Das Rätſel des Blu-
tes (R.), 1907. – Eine Panik und
andere humoriſtiſche Erzählungen,
1907. – Die Ehre des Hauſes (R.),
1908. – Detektiv Dagoberts Taten

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[450/0454] Gro Gro Jn Zürich gründete er eine Beſchäf- tigungsanſtalt für Nervenkranke, die von vielen Jrrenärzten protegiert u. mit Patienten verſehen wurde. Er lehrte dort Gärtnerei und Tiſchlerei, ſuchte ſeine Patienten ethiſch und in Dingen der Lebensweiſe (z. B. in Alkoholabſtinenz) zu beeinfluſſen; dann begann er Pſychiatrie zu ſtu- dieren, wobei er wieder von den Jrrenärzten unterſtützt wurde, und begann ſchließlich ſeine Erfahrungen in mehreren phychopathologiſchen Schriften niederzulegen. S: Ernſtes und Heiteres aus meinen Erinne- rungen im Verkehr mit Schwach- ſinnigen, 1901. – Um Recht und um Liebe (Kom. N.), 1901. *Grohmann, Alfred, geboren am 18. Juli 1882 in Wien, lebt (1907) in Urfahr bei Linz a. D. S: Stäffel Fadinger (Dr.), 1903. Groll, Theodor, * am 3. Dezbr. 1831 zu Düſſeldorf, wurde nach Be- ſuch der dortigen höheren Bürger- ſchule durch unabweisbare Verhält- niſſe ins materielle Leben hineinge- drängt u. konnte nur in den Muße- ſtunden ſeinen Studien, der Poeſie und Kunſt leben. Nach 25jährigem Schaffen hat er ſich nun eine unab- hängige Stellung errungen, die es ihm geſtattet, ſich mehr der ſchrift- ſtelleriſchen Tätigkeit zu widmen. Er lebt noch jetzt als Rentner in Düſſel- dorf. S: Geerſchtiaden (Humoresk. a. d. Leben des Paſtors Gerſt, in der Mundart erz.); II, 1885–88. – Die Freunde (R.), 1886. – Der Pfarrer im Gebirge (E.), 1887. – Ein ver- lornes Dokument (E.), 1887. – Ja- kobe von Baden (R.); II, 1896. *Groller, Balduin, geboren am 5. September 1848 zu Arad in Un- garn, beſuchte von 1859–1866 das Gymnaſium in Dresden, wo der be- kannte Dichter Albert Möſer ſein Er- zieher war, und ſtudierte dann an der Wiener Univerſität Philoſophie und Jurisprudenz. Schon als Stu- dent entwickelte er eine vielſeitige publiziſtiſche Tätigkeit, gründete 1871 die „Allgemeine Kunſtzeitung“, die aber nach kurzem Beſtande wieder einging, führte vom 1. Juli 1886 bis 1. Januar 1887 die Redaktion der „Deutſchen Schriftſtellerzeitung“ und redigierte vom Oktober 1886–92 die „Neue Jlluſtrierte Zeitung“ in Wien. Auch war er redaktioneller Vertreter der „Gartenlaube“ und von „Über Land und Meer“ in Wien. Jetzt iſt er Redakteur des „Neuen Wiener Journals“ (ſeit 1895), Vizepräſident des Wiener Journaliſten- u. Schrift- ſtellervereins „Concordia“ und Mit- glied der Kunſtkommiſſion des Mi- niſteriums für Kultus und Unterricht. S: Junges Blut (Geſchn.), 1880. – Weltliche Dinge (Neue Geſchn.), 1883. – Prinz Klotz (R.), 1885. – Gräfin Aranka (R.), 1887. – Leicht- lebiges Volk (Nn.), 1889. – Unter vier Augen (Kleine Re.), 1890. – Wenn man jung iſt (Neue Nn.), 1891. – „Töte ſie!“ (R.), 1892. – Vom kleinen Rudi, 1892. – Lori Bergmann (Neue Nn.), 1893. – Überſpannt (R.), 1894. – Zehn Geſchichten, 1895. – Jn den Tag hinein (Nn.), 1897. – Schuldig? (R.), 1897. – Ganz zufällig u. andere Humoresken, 1898. – Die Tochter des Regiments und andere Novellen, 1899. – Die Doppelnatur (N.), 1899. – Aus meinem Briefkaſten der Redak- tion (Unfreiwillige Humore), 1900. – Der künſtliche See (R.), 1901. – Der olle ehrliche Lehmann u. andere Geſchichten, 1902. – Aus der welt- lichen Komödie (Nn.), 1904. – Nicht widerſprechen! (Lſp.), 1904. – Lori Bergmann. Vor der Ruhe. Seiten- ſprünge (3 Nn.), 1904. – Major Bar- ſay und ſein Kreis (R.), 1905. – Jn ſchlechter Form und andere No- vellen, 1905. – Das Rätſel des Blu- tes (R.), 1907. – Eine Panik und andere humoriſtiſche Erzählungen, 1907. – Die Ehre des Hauſes (R.), 1908. – Detektiv Dagoberts Taten *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 450. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/454>, abgerufen am 21.02.2019.