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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Gro
sen und des Erzherzogs Otto von
Österreich, 1886. - Unter den Linden
(Romant. Volksschauspiel, mit Eug.
Friese), 1882. - Mimosen (Theater-
novellen), 1886 (Jnhalt: Adelma. -
Dornröschen. - Der Dichter wider
Willen). - Der Spion (Hist. R.); II,
1887. - Das Bürgerweib von Wei-
mar (Stadtgesch.); II, 1887. - Album
für Herz und Gemüt (Ge. zu Bildern
von Münchener Künstlern), 1886. -
Das Haus Turnhill (Dr., mit F.
Bonn, Manuskr.), 1887. - Prospero
(Festsp., Manuskr.), 1886. - Episoden
und Epiloge (Erzählende Dn.), 1888.
- Ein Frauenlos (R.), 1888. - Das
Volkramslied (Ep. G.), 1889. 3. A.
1897. - Kleine Zeitromane: Tante
Carldore; II, 1890. - Heimerich (Fest-
spiel), 1892. - Am Walchensee (R.),
1892. - Aus den Novellen des Archi-
tekten (Die Rache nach dem Tode. -
Nunziata. - Die Perle vom Tingel-
tangel), 1896. - Der Narr des Glücks
(N.), 1896. - Fortunat (Volksschsp.),
1896. - Die Gedichte des Großfürsten
Konstantin in freier Nachbildung; II,
1894-95. - Ursachen und Wirkungen
(Lebenserinnergn.), 1896. - Germa-
nia (Kriegsbilder), 1897. - Terka
Wissyleni (E.), 1901. - Versäumte
Jugend (R.), 1902. - Ausgewählte
Werke; hersg. von Antonie Grosse;
III, 1909.

*Grosse, Martha,

geb. am 10. Mai
1877 in Magdeburg, kam früh nach
Liegnitz und zwei Jahre später nach
Breslau, wo sie hauptsächlich ihre
Schulzeit verlebte. Die Jahre nach
derselben, die sie in Erfurt zubrachte,
rissen sie recht unsanft aus dem Kreise
der Jugendfreundinnen u. versetzten
sie zunächst in eine qualvoll empfun-
dene, geistige Einsamkeit, in die Zeit
jungen, hitzigen Grübelns auf reli-
giösem und philosophischem Gebiet,
bis sie mit 18 Jahren im gewonne-
nen Kraftgefühl dem Leben entgegen-
jubeln konnte. Das bezeugten ihre
Gedichte, die zuerst von Otto von
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Gro
Leixner in der "Romanzeitung" ver-
öffentlicht wurden. Seit 1902 lebt
Martha G. wieder in Breslau, wo sie
als Mitglied der "Breslauer Dichter-
schule" eine wesentliche Förderung
in ihrer poetischen Tätigkeit fand.

S:

Wir Mädchen ... (Ge. in Prosa
und Versgedichte; mit e. Vorwort v.
Paul Keller), 1909.

*Grosse, Walter,

geb. am 6. Nov.
1866 in Basel, besuchte das Gymna-
sium in Erfurt, studierte in Greifs-
wald, München und Leipzig Jura,
Geschichte und Literatur und wandte
sich dann der Journalistik zu. Seit
1891 lebte er als Redakteur in Ber-
lin, seit 1895 als Chefredakteur der
"Badischen Landeszeitung" in Karls-
ruhe und seit 1899 als Chefredakteur
und Direktor in Charlottenburg, wo
er seit 1907 zugleich das Schriftstel-
ler- und Journalisten-Organ, die
"Literarische Praxis" herausgibt und
als 2. Vorsitzender des "Vereins Ber-
liner Journalisten" und Vorstands-
mitglied des "Deutschen Schriftstel-
ler-Verbandes" fungiert.

S:

Mut-
terliebe (M. in V.), 1886. - Penelope
(R.), 1899. - Schmetterlinge (N.),
1899. - Fremder Wille (Krim.-E.),
1899. - Ein Liebesopfer (R.), 1900.
- Wuchergold (N.), 1900. - Die Ruh-
mesbahn (R.), 1902. - Gedichte, 2. A.
1906.

Grosser, Wilhelm,

geb. am 8. Okt.
1826 in Breslau, besuchte das Elisa-
beth-Gymnasium daselbst u. studierte
von 1848-51 an der dortigen Uni-
versität Philologie und Philosophie.
Er begann seine Lehrtätigkeit am
Elisabeth-Gymnasium, wurde 1854
Kollaborator und später ordentlicher
Lehrer an der Realschule in Breslau
und starb daselbst am 7. Febr. 1868.

S:

Ernst und Scherz (Ge.), 1865.

*Großkopf, Julius,

geb. am 7.
Januar 1859 zu Vlotho in Westfalen
als der Sohn eines königl. Revier-
försters, verlebte seine Jugend im
Paderborner Lande zu Neuenheerse

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Gro
ſen und des Erzherzogs Otto von
Öſterreich, 1886. – Unter den Linden
(Romant. Volksſchauſpiel, mit Eug.
Frieſe), 1882. – Mimoſen (Theater-
novellen), 1886 (Jnhalt: Adelma. –
Dornröschen. – Der Dichter wider
Willen). – Der Spion (Hiſt. R.); II,
1887. – Das Bürgerweib von Wei-
mar (Stadtgeſch.); II, 1887. – Album
für Herz und Gemüt (Ge. zu Bildern
von Münchener Künſtlern), 1886. –
Das Haus Turnhill (Dr., mit F.
Bonn, Manuſkr.), 1887. – Proſpero
(Feſtſp., Manuſkr.), 1886. – Epiſoden
und Epiloge (Erzählende Dn.), 1888.
– Ein Frauenlos (R.), 1888. – Das
Volkramslied (Ep. G.), 1889. 3. A.
1897. – Kleine Zeitromane: Tante
Carldore; II, 1890. – Heimerich (Feſt-
ſpiel), 1892. – Am Walchenſee (R.),
1892. – Aus den Novellen des Archi-
tekten (Die Rache nach dem Tode. –
Nunziata. – Die Perle vom Tingel-
tangel), 1896. – Der Narr des Glücks
(N.), 1896. – Fortunat (Volksſchſp.),
1896. – Die Gedichte des Großfürſten
Konſtantin in freier Nachbildung; II,
1894–95. – Urſachen und Wirkungen
(Lebenserinnergn.), 1896. – Germa-
nia (Kriegsbilder), 1897. – Terka
Wiſſyleni (E.), 1901. – Verſäumte
Jugend (R.), 1902. – Ausgewählte
Werke; hersg. von Antonie Groſſe;
III, 1909.

*Groſſe, Martha,

geb. am 10. Mai
1877 in Magdeburg, kam früh nach
Liegnitz und zwei Jahre ſpäter nach
Breslau, wo ſie hauptſächlich ihre
Schulzeit verlebte. Die Jahre nach
derſelben, die ſie in Erfurt zubrachte,
riſſen ſie recht unſanft aus dem Kreiſe
der Jugendfreundinnen u. verſetzten
ſie zunächſt in eine qualvoll empfun-
dene, geiſtige Einſamkeit, in die Zeit
jungen, hitzigen Grübelns auf reli-
giöſem und philoſophiſchem Gebiet,
bis ſie mit 18 Jahren im gewonne-
nen Kraftgefühl dem Leben entgegen-
jubeln konnte. Das bezeugten ihre
Gedichte, die zuerſt von Otto von
[Spaltenumbruch]

Gro
Leixner in der „Romanzeitung“ ver-
öffentlicht wurden. Seit 1902 lebt
Martha G. wieder in Breslau, wo ſie
als Mitglied der „Breslauer Dichter-
ſchule“ eine weſentliche Förderung
in ihrer poetiſchen Tätigkeit fand.

S:

Wir Mädchen ... (Ge. in Proſa
und Versgedichte; mit e. Vorwort v.
Paul Keller), 1909.

*Groſſe, Walter,

geb. am 6. Nov.
1866 in Baſel, beſuchte das Gymna-
ſium in Erfurt, ſtudierte in Greifs-
wald, München und Leipzig Jura,
Geſchichte und Literatur und wandte
ſich dann der Journaliſtik zu. Seit
1891 lebte er als Redakteur in Ber-
lin, ſeit 1895 als Chefredakteur der
„Badiſchen Landeszeitung“ in Karls-
ruhe und ſeit 1899 als Chefredakteur
und Direktor in Charlottenburg, wo
er ſeit 1907 zugleich das Schriftſtel-
ler- und Journaliſten-Organ, die
„Literariſche Praxis“ herausgibt und
als 2. Vorſitzender des „Vereins Ber-
liner Journaliſten“ und Vorſtands-
mitglied des „Deutſchen Schriftſtel-
ler-Verbandes“ fungiert.

S:

Mut-
terliebe (M. in V.), 1886. – Penelope
(R.), 1899. – Schmetterlinge (N.),
1899. – Fremder Wille (Krim.-E.),
1899. – Ein Liebesopfer (R.), 1900.
– Wuchergold (N.), 1900. – Die Ruh-
mesbahn (R.), 1902. – Gedichte, 2. A.
1906.

Groſſer, Wilhelm,

geb. am 8. Okt.
1826 in Breslau, beſuchte das Eliſa-
beth-Gymnaſium daſelbſt u. ſtudierte
von 1848–51 an der dortigen Uni-
verſität Philologie und Philoſophie.
Er begann ſeine Lehrtätigkeit am
Eliſabeth-Gymnaſium, wurde 1854
Kollaborator und ſpäter ordentlicher
Lehrer an der Realſchule in Breslau
und ſtarb daſelbſt am 7. Febr. 1868.

S:

Ernſt und Scherz (Ge.), 1865.

*Großkopf, Julius,

geb. am 7.
Januar 1859 zu Vlotho in Weſtfalen
als der Sohn eines königl. Revier-
förſters, verlebte ſeine Jugend im
Paderborner Lande zu Neuenheerſe

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[457/0461] Gro Gro ſen und des Erzherzogs Otto von Öſterreich, 1886. – Unter den Linden (Romant. Volksſchauſpiel, mit Eug. Frieſe), 1882. – Mimoſen (Theater- novellen), 1886 (Jnhalt: Adelma. – Dornröschen. – Der Dichter wider Willen). – Der Spion (Hiſt. R.); II, 1887. – Das Bürgerweib von Wei- mar (Stadtgeſch.); II, 1887. – Album für Herz und Gemüt (Ge. zu Bildern von Münchener Künſtlern), 1886. – Das Haus Turnhill (Dr., mit F. Bonn, Manuſkr.), 1887. – Proſpero (Feſtſp., Manuſkr.), 1886. – Epiſoden und Epiloge (Erzählende Dn.), 1888. – Ein Frauenlos (R.), 1888. – Das Volkramslied (Ep. G.), 1889. 3. A. 1897. – Kleine Zeitromane: Tante Carldore; II, 1890. – Heimerich (Feſt- ſpiel), 1892. – Am Walchenſee (R.), 1892. – Aus den Novellen des Archi- tekten (Die Rache nach dem Tode. – Nunziata. – Die Perle vom Tingel- tangel), 1896. – Der Narr des Glücks (N.), 1896. – Fortunat (Volksſchſp.), 1896. – Die Gedichte des Großfürſten Konſtantin in freier Nachbildung; II, 1894–95. – Urſachen und Wirkungen (Lebenserinnergn.), 1896. – Germa- nia (Kriegsbilder), 1897. – Terka Wiſſyleni (E.), 1901. – Verſäumte Jugend (R.), 1902. – Ausgewählte Werke; hersg. von Antonie Groſſe; III, 1909. *Groſſe, Martha, geb. am 10. Mai 1877 in Magdeburg, kam früh nach Liegnitz und zwei Jahre ſpäter nach Breslau, wo ſie hauptſächlich ihre Schulzeit verlebte. Die Jahre nach derſelben, die ſie in Erfurt zubrachte, riſſen ſie recht unſanft aus dem Kreiſe der Jugendfreundinnen u. verſetzten ſie zunächſt in eine qualvoll empfun- dene, geiſtige Einſamkeit, in die Zeit jungen, hitzigen Grübelns auf reli- giöſem und philoſophiſchem Gebiet, bis ſie mit 18 Jahren im gewonne- nen Kraftgefühl dem Leben entgegen- jubeln konnte. Das bezeugten ihre Gedichte, die zuerſt von Otto von Leixner in der „Romanzeitung“ ver- öffentlicht wurden. Seit 1902 lebt Martha G. wieder in Breslau, wo ſie als Mitglied der „Breslauer Dichter- ſchule“ eine weſentliche Förderung in ihrer poetiſchen Tätigkeit fand. S: Wir Mädchen ... (Ge. in Proſa und Versgedichte; mit e. Vorwort v. Paul Keller), 1909. *Groſſe, Walter, geb. am 6. Nov. 1866 in Baſel, beſuchte das Gymna- ſium in Erfurt, ſtudierte in Greifs- wald, München und Leipzig Jura, Geſchichte und Literatur und wandte ſich dann der Journaliſtik zu. Seit 1891 lebte er als Redakteur in Ber- lin, ſeit 1895 als Chefredakteur der „Badiſchen Landeszeitung“ in Karls- ruhe und ſeit 1899 als Chefredakteur und Direktor in Charlottenburg, wo er ſeit 1907 zugleich das Schriftſtel- ler- und Journaliſten-Organ, die „Literariſche Praxis“ herausgibt und als 2. Vorſitzender des „Vereins Ber- liner Journaliſten“ und Vorſtands- mitglied des „Deutſchen Schriftſtel- ler-Verbandes“ fungiert. S: Mut- terliebe (M. in V.), 1886. – Penelope (R.), 1899. – Schmetterlinge (N.), 1899. – Fremder Wille (Krim.-E.), 1899. – Ein Liebesopfer (R.), 1900. – Wuchergold (N.), 1900. – Die Ruh- mesbahn (R.), 1902. – Gedichte, 2. A. 1906. Groſſer, Wilhelm, geb. am 8. Okt. 1826 in Breslau, beſuchte das Eliſa- beth-Gymnaſium daſelbſt u. ſtudierte von 1848–51 an der dortigen Uni- verſität Philologie und Philoſophie. Er begann ſeine Lehrtätigkeit am Eliſabeth-Gymnaſium, wurde 1854 Kollaborator und ſpäter ordentlicher Lehrer an der Realſchule in Breslau und ſtarb daſelbſt am 7. Febr. 1868. S: Ernſt und Scherz (Ge.), 1865. *Großkopf, Julius, geb. am 7. Januar 1859 zu Vlotho in Weſtfalen als der Sohn eines königl. Revier- förſters, verlebte ſeine Jugend im Paderborner Lande zu Neuenheerſe *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 457. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/461>, abgerufen am 19.02.2019.