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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Drö
schriften. Seit dem Jahre 1846 lei-
tete D. in Leipzig, wo er seinen Wohn-
sitz beibehalten hatte, mit Umsicht
mehrere Zeitschriften, namentlich die
"Deutsche Damenzeitung", von 1848
bis 1850 das "Witz- und Karikatu-
ren-Magazin" und von 1847-60 die
"Zeitung für die elegante Welt".
Von Leipzig siedelte D. später nach
Dresden über, wo er von 1859-72
die "Dresdener Nachrichten" redi-
gierte u. seit 1872 die Redaktion des
Feuilletons der "Dresdener Presse"
leitete. Er starb am 15. April 1882

S:

Dichtungen, 1836. - Thilo von
Trotha (Hist. Dr.), 1840. - Paul
Gerhard (Hist. Dr.), 1842. - Leipzi-
ger Tage und Nächte (Genrebilder),
1842. - Thron und Herz (Hist. R.),
1843. - Humoresken und Satiren,
1843. - Von vier bis sechs (Lsp.),
1843. - Künstler-Novellen, 1844. -
Humoristische Mondlichter, 1847. -
Jduna (Relig. Dn.), 1844. - Aus
voller Brust (Humor. Bilder), 1848.
- Kasernenlieder, 1848. - Kampf- u.
Wehrlieder, 1848. - Der Wintergar-
ten (Nn.), 1850. - Faxen aus Sach-
sen; 3 Hefte, 1850. - Humoristische
Barrikaden, 1849. - Falstaff (mit C.
Herloßsohn), 3 Hefte, 1850. - Der
vollkommene Grobian, 3. A. 1850.
- Humoristisch-musikalischer Kalen-
der a. d. J. 1852-54. - Humoristi-
sches A B C der Liebe und Ehe, 1852.
- Theater-Couplets und Volkslieder,
1852. - Der kranke Mann (P.), 1854.
- Lebensbeschreibung berühmter
Männer in Versen, 1854. - Ernst
und Humor (Dn.), 1856. - Moderne
Götterlehre, 1857. - Amarillen und
Bartnelken (Nn. n. En.); II, 1857. -
Kunterbunt (Allerweltsgeschichten),
1862. - Humoristische Liedertafel,
1863. - Bunte Glasuren (Nn., Hu-
moresken u. Ge.), 1865. - Für Welt
und Herz (Relig. Dn.), 1868. - Zahl-
reiche Jugendschriften.

Dröge, Auguste,

psd. A. Görde,
wurde am 12. April 1811 in Hildes-
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heim geboren und lebte unvermählt
zuletzt in Hannover, wo sie eine Stelle
als Pfründnerin im Schwesternhause
innehatte und am 28. April 1889 +.

S:

Gedichte, 1866. - Bibelklänge
(Ge.), 1870. - Unter dem Schatten
der Palme (Ge.); II, 1880-82.

Dromery, Lydia,

Pseudon. für
Lydia Tschapek; s. d!

*Droescher, Georg,

* am 17. Sep-
tember 1854 zu Puschkau im Schweid-
nitzer Kreise (Schlesien) als der Sohn
eines Wirtschaftsdirektors, besuchte
das Gymnasium in Schweidnitz und
studierte seit 1874 auf den Universi-
täten Leipzig u. Breslau die Rechte.
Nach Beendigung seines Militärdien-
stes wurde er Schauspieler, erhielt
seinen dramatischen Unterricht durch
Heinrich Oberländer (s. d.!) u. wirkte
dann eine Zeitlang an kleineren Büh-
nen. 1876 kam er nach Görlitz, 1879
nach Bremen, 1880 nach Hannover,
hierauf nach Siegmaringen u. 1885
an das Oldenburger Hoftheater, wo
er nicht nur als darstellender Künst-
ler unbedingte Anerkennung fand,
sondern sich auch als artistischer Lei-
ter u. Oberregisseur verdient machte,
so daß ihn bei seinem Scheiden von
dieser Bühne (1896) der Großherzog
zum Ehrenmitgliede des Hoftheaters
ernannte. D. ging nun nach Berlin,
wo er in den Verband des Berliner
Theaters eintrat, im Novbr. 1897 die
Leitung des Bellealliance-Theaters
daselbst übernahm u. am 1. Mai 1899
zum Regisseur und Dramaturgen am
königl. Schauspielhaus daselbst er-
nannt wurde. 1902 erfolgte seine
Ernennung zum Oberregisseur.

S:


Aus erster Ehe (Schsp.), 1883. - Ver-
schiedene Übersetzgn. und Bearbeitgn.
fremder Dramen.

*Droß, Otto August Franz,

geb.
am 23. Oktober 1861 in Naugard in
Pommern als ältester Sohn eines
dortigen Lehrers, besuchte bis zu sei-
nem 14. Jahre die sogenannte latei-
nische Schule daselbst, darauf das

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ſchriften. Seit dem Jahre 1846 lei-
tete D. in Leipzig, wo er ſeinen Wohn-
ſitz beibehalten hatte, mit Umſicht
mehrere Zeitſchriften, namentlich die
„Deutſche Damenzeitung“, von 1848
bis 1850 das „Witz- und Karikatu-
ren-Magazin“ und von 1847–60 die
„Zeitung für die elegante Welt“.
Von Leipzig ſiedelte D. ſpäter nach
Dresden über, wo er von 1859–72
die „Dresdener Nachrichten“ redi-
gierte u. ſeit 1872 die Redaktion des
Feuilletons der „Dresdener Preſſe“
leitete. Er ſtarb am 15. April 1882

S:

Dichtungen, 1836. – Thilo von
Trotha (Hiſt. Dr.), 1840. – Paul
Gerhard (Hiſt. Dr.), 1842. – Leipzi-
ger Tage und Nächte (Genrebilder),
1842. – Thron und Herz (Hiſt. R.),
1843. – Humoresken und Satiren,
1843. – Von vier bis ſechs (Lſp.),
1843. – Künſtler-Novellen, 1844. –
Humoriſtiſche Mondlichter, 1847. –
Jduna (Relig. Dn.), 1844. – Aus
voller Bruſt (Humor. Bilder), 1848.
– Kaſernenlieder, 1848. – Kampf- u.
Wehrlieder, 1848. – Der Wintergar-
ten (Nn.), 1850. – Faxen aus Sach-
ſen; 3 Hefte, 1850. – Humoriſtiſche
Barrikaden, 1849. – Falſtaff (mit C.
Herloßſohn), 3 Hefte, 1850. – Der
vollkommene Grobian, 3. A. 1850.
– Humoriſtiſch-muſikaliſcher Kalen-
der a. d. J. 1852–54. – Humoriſti-
ſches A B C der Liebe und Ehe, 1852.
– Theater-Couplets und Volkslieder,
1852. – Der kranke Mann (P.), 1854.
– Lebensbeſchreibung berühmter
Männer in Verſen, 1854. – Ernſt
und Humor (Dn.), 1856. – Moderne
Götterlehre, 1857. – Amarillen und
Bartnelken (Nn. n. En.); II, 1857. –
Kunterbunt (Allerweltsgeſchichten),
1862. – Humoriſtiſche Liedertafel,
1863. – Bunte Glaſuren (Nn., Hu-
moresken u. Ge.), 1865. – Für Welt
und Herz (Relig. Dn.), 1868. – Zahl-
reiche Jugendſchriften.

Dröge, Auguſte,

pſd. A. Görde,
wurde am 12. April 1811 in Hildes-
[Spaltenumbruch]

Dro
heim geboren und lebte unvermählt
zuletzt in Hannover, wo ſie eine Stelle
als Pfründnerin im Schweſternhauſe
innehatte und am 28. April 1889 †.

S:

Gedichte, 1866. – Bibelklänge
(Ge.), 1870. – Unter dem Schatten
der Palme (Ge.); II, 1880–82.

Dromery, Lydia,

Pſeudon. für
Lydia Tſchapek; ſ. d!

*Droeſcher, Georg,

* am 17. Sep-
tember 1854 zu Puſchkau im Schweid-
nitzer Kreiſe (Schleſien) als der Sohn
eines Wirtſchaftsdirektors, beſuchte
das Gymnaſium in Schweidnitz und
ſtudierte ſeit 1874 auf den Univerſi-
täten Leipzig u. Breslau die Rechte.
Nach Beendigung ſeines Militärdien-
ſtes wurde er Schauſpieler, erhielt
ſeinen dramatiſchen Unterricht durch
Heinrich Oberländer (ſ. d.!) u. wirkte
dann eine Zeitlang an kleineren Büh-
nen. 1876 kam er nach Görlitz, 1879
nach Bremen, 1880 nach Hannover,
hierauf nach Siegmaringen u. 1885
an das Oldenburger Hoftheater, wo
er nicht nur als darſtellender Künſt-
ler unbedingte Anerkennung fand,
ſondern ſich auch als artiſtiſcher Lei-
ter u. Oberregiſſeur verdient machte,
ſo daß ihn bei ſeinem Scheiden von
dieſer Bühne (1896) der Großherzog
zum Ehrenmitgliede des Hoftheaters
ernannte. D. ging nun nach Berlin,
wo er in den Verband des Berliner
Theaters eintrat, im Novbr. 1897 die
Leitung des Bellealliance-Theaters
daſelbſt übernahm u. am 1. Mai 1899
zum Regiſſeur und Dramaturgen am
königl. Schauſpielhaus daſelbſt er-
nannt wurde. 1902 erfolgte ſeine
Ernennung zum Oberregiſſeur.

S:


Aus erſter Ehe (Schſp.), 1883. – Ver-
ſchiedene Überſetzgn. und Bearbeitgn.
fremder Dramen.

*Droß, Otto Auguſt Franz,

geb.
am 23. Oktober 1861 in Naugard in
Pommern als älteſter Sohn eines
dortigen Lehrers, beſuchte bis zu ſei-
nem 14. Jahre die ſogenannte latei-
niſche Schule daſelbſt, darauf das

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[65/0069] Drö Dro ſchriften. Seit dem Jahre 1846 lei- tete D. in Leipzig, wo er ſeinen Wohn- ſitz beibehalten hatte, mit Umſicht mehrere Zeitſchriften, namentlich die „Deutſche Damenzeitung“, von 1848 bis 1850 das „Witz- und Karikatu- ren-Magazin“ und von 1847–60 die „Zeitung für die elegante Welt“. Von Leipzig ſiedelte D. ſpäter nach Dresden über, wo er von 1859–72 die „Dresdener Nachrichten“ redi- gierte u. ſeit 1872 die Redaktion des Feuilletons der „Dresdener Preſſe“ leitete. Er ſtarb am 15. April 1882 S: Dichtungen, 1836. – Thilo von Trotha (Hiſt. Dr.), 1840. – Paul Gerhard (Hiſt. Dr.), 1842. – Leipzi- ger Tage und Nächte (Genrebilder), 1842. – Thron und Herz (Hiſt. R.), 1843. – Humoresken und Satiren, 1843. – Von vier bis ſechs (Lſp.), 1843. – Künſtler-Novellen, 1844. – Humoriſtiſche Mondlichter, 1847. – Jduna (Relig. Dn.), 1844. – Aus voller Bruſt (Humor. Bilder), 1848. – Kaſernenlieder, 1848. – Kampf- u. Wehrlieder, 1848. – Der Wintergar- ten (Nn.), 1850. – Faxen aus Sach- ſen; 3 Hefte, 1850. – Humoriſtiſche Barrikaden, 1849. – Falſtaff (mit C. Herloßſohn), 3 Hefte, 1850. – Der vollkommene Grobian, 3. A. 1850. – Humoriſtiſch-muſikaliſcher Kalen- der a. d. J. 1852–54. – Humoriſti- ſches A B C der Liebe und Ehe, 1852. – Theater-Couplets und Volkslieder, 1852. – Der kranke Mann (P.), 1854. – Lebensbeſchreibung berühmter Männer in Verſen, 1854. – Ernſt und Humor (Dn.), 1856. – Moderne Götterlehre, 1857. – Amarillen und Bartnelken (Nn. n. En.); II, 1857. – Kunterbunt (Allerweltsgeſchichten), 1862. – Humoriſtiſche Liedertafel, 1863. – Bunte Glaſuren (Nn., Hu- moresken u. Ge.), 1865. – Für Welt und Herz (Relig. Dn.), 1868. – Zahl- reiche Jugendſchriften. Dröge, Auguſte, pſd. A. Görde, wurde am 12. April 1811 in Hildes- heim geboren und lebte unvermählt zuletzt in Hannover, wo ſie eine Stelle als Pfründnerin im Schweſternhauſe innehatte und am 28. April 1889 †. S: Gedichte, 1866. – Bibelklänge (Ge.), 1870. – Unter dem Schatten der Palme (Ge.); II, 1880–82. Dromery, Lydia, Pſeudon. für Lydia Tſchapek; ſ. d! *Droeſcher, Georg, * am 17. Sep- tember 1854 zu Puſchkau im Schweid- nitzer Kreiſe (Schleſien) als der Sohn eines Wirtſchaftsdirektors, beſuchte das Gymnaſium in Schweidnitz und ſtudierte ſeit 1874 auf den Univerſi- täten Leipzig u. Breslau die Rechte. Nach Beendigung ſeines Militärdien- ſtes wurde er Schauſpieler, erhielt ſeinen dramatiſchen Unterricht durch Heinrich Oberländer (ſ. d.!) u. wirkte dann eine Zeitlang an kleineren Büh- nen. 1876 kam er nach Görlitz, 1879 nach Bremen, 1880 nach Hannover, hierauf nach Siegmaringen u. 1885 an das Oldenburger Hoftheater, wo er nicht nur als darſtellender Künſt- ler unbedingte Anerkennung fand, ſondern ſich auch als artiſtiſcher Lei- ter u. Oberregiſſeur verdient machte, ſo daß ihn bei ſeinem Scheiden von dieſer Bühne (1896) der Großherzog zum Ehrenmitgliede des Hoftheaters ernannte. D. ging nun nach Berlin, wo er in den Verband des Berliner Theaters eintrat, im Novbr. 1897 die Leitung des Bellealliance-Theaters daſelbſt übernahm u. am 1. Mai 1899 zum Regiſſeur und Dramaturgen am königl. Schauſpielhaus daſelbſt er- nannt wurde. 1902 erfolgte ſeine Ernennung zum Oberregiſſeur. S: Aus erſter Ehe (Schſp.), 1883. – Ver- ſchiedene Überſetzgn. und Bearbeitgn. fremder Dramen. *Droß, Otto Auguſt Franz, geb. am 23. Oktober 1861 in Naugard in Pommern als älteſter Sohn eines dortigen Lehrers, beſuchte bis zu ſei- nem 14. Jahre die ſogenannte latei- niſche Schule daſelbſt, darauf das * 5

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 65. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/69>, abgerufen am 18.02.2019.