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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Dub
(für und wider Max Stirner, 1897),
"Die Emanzipation der Kunst"
(Briefe, 1898), "Die Lust als so-
zialethisches Entwicklungsprinzip"
(1900). -- D. hatte seit 1870 seinen
Wohnsitz in Dresden und ist dort am
11. (n. a. am 12.) Juni 1903 gestor-
ben.

S:

Gegen den Strom (Essays),
1877. - Reben u. Ranken (Studien-
blätter), 1879. - Plaudereien und
Mehr (Aus d. Studienmappe), 1885.
- Herzensgeschichten (Nn.), 1887. -
Hundert Jahre Zeitgeist in Deutsch-
land (Geschichte u. Kritik); II, 1889
bis 1893. - Zwei Zeitgedichte (Zur
Frauenfrage. - Zur Judenfrage),
1897. - Früh- und Abendrot (Ge.),
1899. - Die Freunde (Schsp.), 1902.
- Streiflichter (Studien und Skizz.),
1902.

Dubsky v. Wittenau, Eduard,


pseud. Eduard von Wittenow,
* am 9. Mai 1868 zu Sochotin bei
Pilsen, absolvierte 1885 die Real-
schule zu Prag und studierte darauf
an der deutschen technischen Hoch-
schule daselbst, wandte sich aber schon
während dieser Zeit der Schriftstel-
lerei und Literatur zu. Er lebte teils
in Sochotin, teils in Prag oder Preß-
burg, bis er 1891 die Chefredaktion
der "Pilsener Zeitung" in Pilsen
übernahm. Hier erschoß er sich im
Fieberwahn am 21. Juli 1892.

S:


Harun al Raschid (Lsp.), 1884. - Der
Salonzigeuner (Lsp.), 1887. - Das
rote Ei (Lsp.), 1891.

Duc, Aimee,

Pseudon. für Mina
Adelt-Duc;
s. d.!

*Dücker, Johann Friedrich,

wurde
am 29. Septbr. 1826 zu Averlak in
Süder-Dithmarschen als der Sohn
eines Haus- u. Handelsmannes ge-
boren, besuchte die Dorfschule seines
Ortes und wollte nach seiner Konfir-
mation Landmesser werden. Da sich
aber dazu nicht sogleich Gelegenheit
bot, so trat er in den Schuldienst
über. Er war seit 1842 Schulgehilfe
in Büttel und seit 1845 Zögling des
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Lehrerseminars in Segeberg (Hol-
stein). Noch als Seminarist nahm er
1848 im Rantzauschen Freikorps am
ersten schleswig-holsteinischen Feld-
zuge als Freischärler teil; nach seiner
Lehrerprüfung diente er ein Jahr als
regulärer Soldat in der schleswig-
holsteinischen Armee u. nahm an den
Kämpfen bei Kolding, Gudsöe und
Friedericia teil u. geriet hier in Ge-
fangenschaft. Jm Jahre 1849 wurde
er Lehrer an der Seminar-Übungs-
schule in Segeberg, 1854 Lehrer in
Kesdorf und zugleich Privatlehrer an
der höheren Bauernschule in Wol-
tersmühlen, 1859 Lehrer an der Ober-
mädchenklasse in Neustadt a. d. Ostsee,
1868 Lehrer a. d. Knabenmittelschule
in Altona und, nachdem er noch in
seinem 50. Lebensjahre die Rektor-
prüfung für Mittelschulen bestanden
hatte, 1876 Rektor an der Mädchen-
mittelschule daselbst. Das Vertrauen
seiner Amtsgenossen und Mitbürger
hat ihm seit 1861 wiederholt die
wichtigsten Ämter in Vereinen u. bei
Stiftungen übertragen. Erst 1906
trat er in den Ruhestand.

S:

Bilder
a. d. schleswig-holsteinisch. Geschichte
(Ep. Dn.), 1865. 2. A. 1906. - Ger-
hard der Große von Holstein u. seine
Kinder (Ep. G.), 1890. 2. A. 1897. -
Die Christuskirche (D.), 1897. 2. ver-
mehrte A. 1904. - Söte Ecken (Platt-
dütsche Vertelln), 1902.

Dufayel, Karl,

geb. am 21. Mai
1856 in Neustrelitz (Mecklenburg),
lebte (1886) als Post- u. Telegraphen-
sekretär in Berlin, (1890) als Ober-
postdirektionssekretär in Liegnitz,
1894 Telegraphenamts-Kassierer in
Hannover, (1896) Postinspektor in
Hamburg, (1900) in Erfurt, wird
1903 Telegraphendirektor daselbst,
1905 nach Berlin versetzt, + August
1906 in Bad Kissingen.

S:

Durch
Eilboten! (Heitere Postgeschn.), 1898.
- De Heirat up Befehl u. andere hei-
tere Geschichten a. alter u. neuer Zeit,
1906.

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Dub
(für und wider Max Stirner, 1897),
„Die Emanzipation der Kunſt“
(Briefe, 1898), „Die Luſt als ſo-
zialethiſches Entwicklungsprinzip“
(1900). — D. hatte ſeit 1870 ſeinen
Wohnſitz in Dresden und iſt dort am
11. (n. a. am 12.) Juni 1903 geſtor-
ben.

S:

Gegen den Strom (Eſſays),
1877. – Reben u. Ranken (Studien-
blätter), 1879. – Plaudereien und
Mehr (Aus d. Studienmappe), 1885.
– Herzensgeſchichten (Nn.), 1887. –
Hundert Jahre Zeitgeiſt in Deutſch-
land (Geſchichte u. Kritik); II, 1889
bis 1893. – Zwei Zeitgedichte (Zur
Frauenfrage. – Zur Judenfrage),
1897. – Früh- und Abendrot (Ge.),
1899. – Die Freunde (Schſp.), 1902.
– Streiflichter (Studien und Skizz.),
1902.

Dubsky v. Wittenau, Eduard,


pſeud. Eduard von Wittenow,
* am 9. Mai 1868 zu Sochotin bei
Pilſen, abſolvierte 1885 die Real-
ſchule zu Prag und ſtudierte darauf
an der deutſchen techniſchen Hoch-
ſchule daſelbſt, wandte ſich aber ſchon
während dieſer Zeit der Schriftſtel-
lerei und Literatur zu. Er lebte teils
in Sochotin, teils in Prag oder Preß-
burg, bis er 1891 die Chefredaktion
der „Pilſener Zeitung“ in Pilſen
übernahm. Hier erſchoß er ſich im
Fieberwahn am 21. Juli 1892.

S:


Harun al Raſchid (Lſp.), 1884. – Der
Salonzigeuner (Lſp.), 1887. – Das
rote Ei (Lſp.), 1891.

Duc, Aimée,

Pſeudon. für Mina
Adelt-Duc;
ſ. d.!

*Dücker, Johann Friedrich,

wurde
am 29. Septbr. 1826 zu Averlak in
Süder-Dithmarſchen als der Sohn
eines Haus- u. Handelsmannes ge-
boren, beſuchte die Dorfſchule ſeines
Ortes und wollte nach ſeiner Konfir-
mation Landmeſſer werden. Da ſich
aber dazu nicht ſogleich Gelegenheit
bot, ſo trat er in den Schuldienſt
über. Er war ſeit 1842 Schulgehilfe
in Büttel und ſeit 1845 Zögling des
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Lehrerſeminars in Segeberg (Hol-
ſtein). Noch als Seminariſt nahm er
1848 im Rantzauſchen Freikorps am
erſten ſchleswig-holſteiniſchen Feld-
zuge als Freiſchärler teil; nach ſeiner
Lehrerprüfung diente er ein Jahr als
regulärer Soldat in der ſchleswig-
holſteiniſchen Armee u. nahm an den
Kämpfen bei Kolding, Gudsöe und
Friedericia teil u. geriet hier in Ge-
fangenſchaft. Jm Jahre 1849 wurde
er Lehrer an der Seminar-Übungs-
ſchule in Segeberg, 1854 Lehrer in
Kesdorf und zugleich Privatlehrer an
der höheren Bauernſchule in Wol-
tersmühlen, 1859 Lehrer an der Ober-
mädchenklaſſe in Neuſtadt a. d. Oſtſee,
1868 Lehrer a. d. Knabenmittelſchule
in Altona und, nachdem er noch in
ſeinem 50. Lebensjahre die Rektor-
prüfung für Mittelſchulen beſtanden
hatte, 1876 Rektor an der Mädchen-
mittelſchule daſelbſt. Das Vertrauen
ſeiner Amtsgenoſſen und Mitbürger
hat ihm ſeit 1861 wiederholt die
wichtigſten Ämter in Vereinen u. bei
Stiftungen übertragen. Erſt 1906
trat er in den Ruheſtand.

S:

Bilder
a. d. ſchleswig-holſteiniſch. Geſchichte
(Ep. Dn.), 1865. 2. A. 1906. – Ger-
hard der Große von Holſtein u. ſeine
Kinder (Ep. G.), 1890. 2. A. 1897. –
Die Chriſtuskirche (D.), 1897. 2. ver-
mehrte A. 1904. – Söte Ecken (Platt-
dütſche Vertelln), 1902.

Dufayel, Karl,

geb. am 21. Mai
1856 in Neuſtrelitz (Mecklenburg),
lebte (1886) als Poſt- u. Telegraphen-
ſekretär in Berlin, (1890) als Ober-
poſtdirektionsſekretär in Liegnitz,
1894 Telegraphenamts-Kaſſierer in
Hannover, (1896) Poſtinſpektor in
Hamburg, (1900) in Erfurt, wird
1903 Telegraphendirektor daſelbſt,
1905 nach Berlin verſetzt, † Auguſt
1906 in Bad Kiſſingen.

S:

Durch
Eilboten! (Heitere Poſtgeſchn.), 1898.
– De Heirat up Befehl u. andere hei-
tere Geſchichten a. alter u. neuer Zeit,
1906.

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[69/0073] Dub Duf (für und wider Max Stirner, 1897), „Die Emanzipation der Kunſt“ (Briefe, 1898), „Die Luſt als ſo- zialethiſches Entwicklungsprinzip“ (1900). — D. hatte ſeit 1870 ſeinen Wohnſitz in Dresden und iſt dort am 11. (n. a. am 12.) Juni 1903 geſtor- ben. S: Gegen den Strom (Eſſays), 1877. – Reben u. Ranken (Studien- blätter), 1879. – Plaudereien und Mehr (Aus d. Studienmappe), 1885. – Herzensgeſchichten (Nn.), 1887. – Hundert Jahre Zeitgeiſt in Deutſch- land (Geſchichte u. Kritik); II, 1889 bis 1893. – Zwei Zeitgedichte (Zur Frauenfrage. – Zur Judenfrage), 1897. – Früh- und Abendrot (Ge.), 1899. – Die Freunde (Schſp.), 1902. – Streiflichter (Studien und Skizz.), 1902. Dubsky v. Wittenau, Eduard, pſeud. Eduard von Wittenow, * am 9. Mai 1868 zu Sochotin bei Pilſen, abſolvierte 1885 die Real- ſchule zu Prag und ſtudierte darauf an der deutſchen techniſchen Hoch- ſchule daſelbſt, wandte ſich aber ſchon während dieſer Zeit der Schriftſtel- lerei und Literatur zu. Er lebte teils in Sochotin, teils in Prag oder Preß- burg, bis er 1891 die Chefredaktion der „Pilſener Zeitung“ in Pilſen übernahm. Hier erſchoß er ſich im Fieberwahn am 21. Juli 1892. S: Harun al Raſchid (Lſp.), 1884. – Der Salonzigeuner (Lſp.), 1887. – Das rote Ei (Lſp.), 1891. Duc, Aimée, Pſeudon. für Mina Adelt-Duc; ſ. d.! *Dücker, Johann Friedrich, wurde am 29. Septbr. 1826 zu Averlak in Süder-Dithmarſchen als der Sohn eines Haus- u. Handelsmannes ge- boren, beſuchte die Dorfſchule ſeines Ortes und wollte nach ſeiner Konfir- mation Landmeſſer werden. Da ſich aber dazu nicht ſogleich Gelegenheit bot, ſo trat er in den Schuldienſt über. Er war ſeit 1842 Schulgehilfe in Büttel und ſeit 1845 Zögling des Lehrerſeminars in Segeberg (Hol- ſtein). Noch als Seminariſt nahm er 1848 im Rantzauſchen Freikorps am erſten ſchleswig-holſteiniſchen Feld- zuge als Freiſchärler teil; nach ſeiner Lehrerprüfung diente er ein Jahr als regulärer Soldat in der ſchleswig- holſteiniſchen Armee u. nahm an den Kämpfen bei Kolding, Gudsöe und Friedericia teil u. geriet hier in Ge- fangenſchaft. Jm Jahre 1849 wurde er Lehrer an der Seminar-Übungs- ſchule in Segeberg, 1854 Lehrer in Kesdorf und zugleich Privatlehrer an der höheren Bauernſchule in Wol- tersmühlen, 1859 Lehrer an der Ober- mädchenklaſſe in Neuſtadt a. d. Oſtſee, 1868 Lehrer a. d. Knabenmittelſchule in Altona und, nachdem er noch in ſeinem 50. Lebensjahre die Rektor- prüfung für Mittelſchulen beſtanden hatte, 1876 Rektor an der Mädchen- mittelſchule daſelbſt. Das Vertrauen ſeiner Amtsgenoſſen und Mitbürger hat ihm ſeit 1861 wiederholt die wichtigſten Ämter in Vereinen u. bei Stiftungen übertragen. Erſt 1906 trat er in den Ruheſtand. S: Bilder a. d. ſchleswig-holſteiniſch. Geſchichte (Ep. Dn.), 1865. 2. A. 1906. – Ger- hard der Große von Holſtein u. ſeine Kinder (Ep. G.), 1890. 2. A. 1897. – Die Chriſtuskirche (D.), 1897. 2. ver- mehrte A. 1904. – Söte Ecken (Platt- dütſche Vertelln), 1902. Dufayel, Karl, geb. am 21. Mai 1856 in Neuſtrelitz (Mecklenburg), lebte (1886) als Poſt- u. Telegraphen- ſekretär in Berlin, (1890) als Ober- poſtdirektionsſekretär in Liegnitz, 1894 Telegraphenamts-Kaſſierer in Hannover, (1896) Poſtinſpektor in Hamburg, (1900) in Erfurt, wird 1903 Telegraphendirektor daſelbſt, 1905 nach Berlin verſetzt, † Auguſt 1906 in Bad Kiſſingen. S: Durch Eilboten! (Heitere Poſtgeſchn.), 1898. – De Heirat up Befehl u. andere hei- tere Geſchichten a. alter u. neuer Zeit, 1906. *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 69. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/73>, abgerufen am 23.02.2019.