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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Dun
solcher 1898 an die Technische Hoch-
schule in München und erhielt hier
1900 eine ordentl. Professur. Außer
mehreren historischen Werken schrieb
er

S:

Busso von Malten (R.), 1907.

Dunajew, Wanda von,

Pseud. für
Aurora v. Sacher-Masoch; s. d.!

Dunanus, Friedrich,

Pseud. für
Friedrich Karl Trippe; s. d.!

Duncker, Alexander,

Sohn des
Buchhändlers Karl D., wurde am 18.
Febr. 1813 zu Berlin geboren, trat
1829 in die Buchhandlung seines Va-
ters ein u. begründete 1837 ein eige-
nes Geschäft, das sich bald zu geach-
teter Bedeutung erhob. Sein aus-
geprägter Sinn für die Kunst ver-
anlaßte ihn später, sich auf die Publi-
kation größerer artistischer Werke zu
konzentrieren, unter denen die mit
einem Aufwand von über 50 000
Talern ins Leben gerufenen 28 Stiche
nach den weltberühmten Wandgemäl-
den W. v. Kaulbachs die erste Stelle
einnehmen. Die Akademie der bil-
denden Künste in München ernannte
ihn zu ihrem Ehrenmitgliede. Jm
Jahre 1860 hatte D. sein Sorti-
mentsgeschäft und 1870 seinen Buch-
verlag verkauft, mit Ausnahme der
Kunst- und Prachtwerke, und leitete
er dann seine weiteren Unternehmun-
gen bis an seinen Tod, der am 23.
August 1897 erfolgte. Als Landwehr-
offizier hatte D. an den Feldzügen
von 1864, 1866 und 1870-71 teilge-
nommen und wurde ihm 1897 der
Rang eines Oberstleutnants verlie-
hen.

S:

Durch Nacht zum Licht (G.),
1867. - Abseits vom Wege (Ge. eines
Laien), 1877. - Angiola Filomarino
(N.), 1886. - Jhr Bild (N.), 1891.

*Duncker, Dora,

Tochter des Vo-
rigen, * am 28. März 1855 in Berlin,
erhielt im elterlichen Hause, in dem
ein reger künstlerischer Verkehr
herrschte, ihre Erziehung und Bil-
dung, die durch öfter wiederholte an-
regende Reisen nach Österreich, dem
bayrischen Hochland, Tirol, Oberita-
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Dun
lien und der Schweiz erweitert und
vertieft wurde. Jm Hause ihres
väterlichen Freundes Karl v. Piloty
in München, wo sie mehrmals weilte
und Beziehungen zu den Meistern in
der Kunst und Literatur anknüpfte,
erhielt sie die anregendsten Eindrücke
und die meisten Hinweisungen auf
ihren Beruf als Schriftstellerin. Sie
verheiratete sich 1888; doch wurde die
Ehe, der ein Töchterchen entsproß,
nach einigen Jahren wieder geschie-
den. Dora D. lebt noch jetzt als flei-
ßige Schriftstellerin in Berlin, war
früher auch als Redaktrice tätig und
gab für einige Jahre seit 1885 den
Kinder-Kalender "Buntes Jahr" u.
seit 1895 die Monatsschrift "Zeit-
fragen" heraus.

S:

Sphinx (Schsp.),
1881. - Sylvia (Schsp.), 1883. - Mo-
derne Meister (Studien), 1883. -
Nelly (Lsp.), 1884. - Um ein Haar
(Plauderei), 1886. - So zwitschern die
Jungen (M. u. En.), 1885. - Reelles
Heiratsgesuch (Jnserat-Studien),
1888. - Morsch im Kern (R.), 1889.
2. A. 1900. - Dies und das (Liebes-
und andere Geschn.), 1890. - Ein
Leutnant verloren usw. (Jnseratstu-
dien), 1891. - Unheilbar (R.), 1893.
- Die Modistin (Nn. u. Sk.), 1894. -
Gesühnt (Volksschsp.), 1894. - Die
Goldfliege (R.), 1894. 2. A. 1903. -
Überraschungen (Humor.), 2. A. 1896.
- Plaudereien und Skizzen a. d. Ber-
liner Zoologischen Garten, 1896. -
Loge 2 (N.), 1896. - Mütter (3 trag.
Nn.), 1897. - Familie (N.), 1898. -
Großstadt (R.), 1900. - Der Ritter
vom hohen C (Tragikom. N.), 1900.
- Komödiantenfahrten, 1901. - Die
große Lüge (R.), 1901. - Groß-Berlin
(Neue Nn.), 1902. - Sie soll deine
Magd sein (R.), 1902. - Lottes Glück.
Totgelacht (2 Nn.), 1903. - Mütter
(2 Nn.), 1903. - Gustav Wöhrmann
(Schsp.), 1903. - Maria Magdalena
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stube (R.), 1.-10. T. 1904. - Jugend
(3 Nn.), 1905. 2. A. 1907. - Die hei-

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Dun
ſolcher 1898 an die Techniſche Hoch-
ſchule in München und erhielt hier
1900 eine ordentl. Profeſſur. Außer
mehreren hiſtoriſchen Werken ſchrieb
er

S:

Buſſo von Malten (R.), 1907.

Dunajew, Wanda von,

Pſeud. für
Aurora v. Sacher-Maſoch; ſ. d.!

Dunanus, Friedrich,

Pſeud. für
Friedrich Karl Trippe; ſ. d.!

Duncker, Alexander,

Sohn des
Buchhändlers Karl D., wurde am 18.
Febr. 1813 zu Berlin geboren, trat
1829 in die Buchhandlung ſeines Va-
ters ein u. begründete 1837 ein eige-
nes Geſchäft, das ſich bald zu geach-
teter Bedeutung erhob. Sein aus-
geprägter Sinn für die Kunſt ver-
anlaßte ihn ſpäter, ſich auf die Publi-
kation größerer artiſtiſcher Werke zu
konzentrieren, unter denen die mit
einem Aufwand von über 50 000
Talern ins Leben gerufenen 28 Stiche
nach den weltberühmten Wandgemäl-
den W. v. Kaulbachs die erſte Stelle
einnehmen. Die Akademie der bil-
denden Künſte in München ernannte
ihn zu ihrem Ehrenmitgliede. Jm
Jahre 1860 hatte D. ſein Sorti-
mentsgeſchäft und 1870 ſeinen Buch-
verlag verkauft, mit Ausnahme der
Kunſt- und Prachtwerke, und leitete
er dann ſeine weiteren Unternehmun-
gen bis an ſeinen Tod, der am 23.
Auguſt 1897 erfolgte. Als Landwehr-
offizier hatte D. an den Feldzügen
von 1864, 1866 und 1870–71 teilge-
nommen und wurde ihm 1897 der
Rang eines Oberſtleutnants verlie-
hen.

S:

Durch Nacht zum Licht (G.),
1867. – Abſeits vom Wege (Ge. eines
Laien), 1877. – Angiola Filomarino
(N.), 1886. – Jhr Bild (N.), 1891.

*Duncker, Dora,

Tochter des Vo-
rigen, * am 28. März 1855 in Berlin,
erhielt im elterlichen Hauſe, in dem
ein reger künſtleriſcher Verkehr
herrſchte, ihre Erziehung und Bil-
dung, die durch öfter wiederholte an-
regende Reiſen nach Öſterreich, dem
bayriſchen Hochland, Tirol, Oberita-
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Dun
lien und der Schweiz erweitert und
vertieft wurde. Jm Hauſe ihres
väterlichen Freundes Karl v. Piloty
in München, wo ſie mehrmals weilte
und Beziehungen zu den Meiſtern in
der Kunſt und Literatur anknüpfte,
erhielt ſie die anregendſten Eindrücke
und die meiſten Hinweiſungen auf
ihren Beruf als Schriftſtellerin. Sie
verheiratete ſich 1888; doch wurde die
Ehe, der ein Töchterchen entſproß,
nach einigen Jahren wieder geſchie-
den. Dora D. lebt noch jetzt als flei-
ßige Schriftſtellerin in Berlin, war
früher auch als Redaktrice tätig und
gab für einige Jahre ſeit 1885 den
Kinder-Kalender „Buntes Jahr“ u.
ſeit 1895 die Monatsſchrift „Zeit-
fragen“ heraus.

S:

Sphinx (Schſp.),
1881. – Sylvia (Schſp.), 1883. – Mo-
derne Meiſter (Studien), 1883. –
Nelly (Lſp.), 1884. – Um ein Haar
(Plauderei), 1886. – So zwitſchern die
Jungen (M. u. En.), 1885. – Reelles
Heiratsgeſuch (Jnſerat-Studien),
1888. – Morſch im Kern (R.), 1889.
2. A. 1900. – Dies und das (Liebes-
und andere Geſchn.), 1890. – Ein
Leutnant verloren uſw. (Jnſeratſtu-
dien), 1891. – Unheilbar (R.), 1893.
– Die Modiſtin (Nn. u. Sk.), 1894. –
Geſühnt (Volksſchſp.), 1894. – Die
Goldfliege (R.), 1894. 2. A. 1903. –
Überraſchungen (Humor.), 2. A. 1896.
– Plaudereien und Skizzen a. d. Ber-
liner Zoologiſchen Garten, 1896. –
Loge 2 (N.), 1896. – Mütter (3 trag.
Nn.), 1897. – Familie (N.), 1898. –
Großſtadt (R.), 1900. – Der Ritter
vom hohen C (Tragikom. N.), 1900.
– Komödiantenfahrten, 1901. – Die
große Lüge (R.), 1901. – Groß-Berlin
(Neue Nn.), 1902. – Sie ſoll deine
Magd ſein (R.), 1902. – Lottes Glück.
Totgelacht (2 Nn.), 1903. – Mütter
(2 Nn.), 1903. – Guſtav Wöhrmann
(Schſp.), 1903. – Maria Magdalena
(R.), 1.–5. T. 1903. – Die Schönheits-
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(3 Nn.), 1905. 2. A. 1907. – Die hei-

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[75/0079] Dun Dun ſolcher 1898 an die Techniſche Hoch- ſchule in München und erhielt hier 1900 eine ordentl. Profeſſur. Außer mehreren hiſtoriſchen Werken ſchrieb er S: Buſſo von Malten (R.), 1907. Dunajew, Wanda von, Pſeud. für Aurora v. Sacher-Maſoch; ſ. d.! Dunanus, Friedrich, Pſeud. für Friedrich Karl Trippe; ſ. d.! Duncker, Alexander, Sohn des Buchhändlers Karl D., wurde am 18. Febr. 1813 zu Berlin geboren, trat 1829 in die Buchhandlung ſeines Va- ters ein u. begründete 1837 ein eige- nes Geſchäft, das ſich bald zu geach- teter Bedeutung erhob. Sein aus- geprägter Sinn für die Kunſt ver- anlaßte ihn ſpäter, ſich auf die Publi- kation größerer artiſtiſcher Werke zu konzentrieren, unter denen die mit einem Aufwand von über 50 000 Talern ins Leben gerufenen 28 Stiche nach den weltberühmten Wandgemäl- den W. v. Kaulbachs die erſte Stelle einnehmen. Die Akademie der bil- denden Künſte in München ernannte ihn zu ihrem Ehrenmitgliede. Jm Jahre 1860 hatte D. ſein Sorti- mentsgeſchäft und 1870 ſeinen Buch- verlag verkauft, mit Ausnahme der Kunſt- und Prachtwerke, und leitete er dann ſeine weiteren Unternehmun- gen bis an ſeinen Tod, der am 23. Auguſt 1897 erfolgte. Als Landwehr- offizier hatte D. an den Feldzügen von 1864, 1866 und 1870–71 teilge- nommen und wurde ihm 1897 der Rang eines Oberſtleutnants verlie- hen. S: Durch Nacht zum Licht (G.), 1867. – Abſeits vom Wege (Ge. eines Laien), 1877. – Angiola Filomarino (N.), 1886. – Jhr Bild (N.), 1891. *Duncker, Dora, Tochter des Vo- rigen, * am 28. März 1855 in Berlin, erhielt im elterlichen Hauſe, in dem ein reger künſtleriſcher Verkehr herrſchte, ihre Erziehung und Bil- dung, die durch öfter wiederholte an- regende Reiſen nach Öſterreich, dem bayriſchen Hochland, Tirol, Oberita- lien und der Schweiz erweitert und vertieft wurde. Jm Hauſe ihres väterlichen Freundes Karl v. Piloty in München, wo ſie mehrmals weilte und Beziehungen zu den Meiſtern in der Kunſt und Literatur anknüpfte, erhielt ſie die anregendſten Eindrücke und die meiſten Hinweiſungen auf ihren Beruf als Schriftſtellerin. Sie verheiratete ſich 1888; doch wurde die Ehe, der ein Töchterchen entſproß, nach einigen Jahren wieder geſchie- den. Dora D. lebt noch jetzt als flei- ßige Schriftſtellerin in Berlin, war früher auch als Redaktrice tätig und gab für einige Jahre ſeit 1885 den Kinder-Kalender „Buntes Jahr“ u. ſeit 1895 die Monatsſchrift „Zeit- fragen“ heraus. S: Sphinx (Schſp.), 1881. – Sylvia (Schſp.), 1883. – Mo- derne Meiſter (Studien), 1883. – Nelly (Lſp.), 1884. – Um ein Haar (Plauderei), 1886. – So zwitſchern die Jungen (M. u. En.), 1885. – Reelles Heiratsgeſuch (Jnſerat-Studien), 1888. – Morſch im Kern (R.), 1889. 2. A. 1900. – Dies und das (Liebes- und andere Geſchn.), 1890. – Ein Leutnant verloren uſw. (Jnſeratſtu- dien), 1891. – Unheilbar (R.), 1893. – Die Modiſtin (Nn. u. Sk.), 1894. – Geſühnt (Volksſchſp.), 1894. – Die Goldfliege (R.), 1894. 2. A. 1903. – Überraſchungen (Humor.), 2. A. 1896. – Plaudereien und Skizzen a. d. Ber- liner Zoologiſchen Garten, 1896. – Loge 2 (N.), 1896. – Mütter (3 trag. Nn.), 1897. – Familie (N.), 1898. – Großſtadt (R.), 1900. – Der Ritter vom hohen C (Tragikom. N.), 1900. – Komödiantenfahrten, 1901. – Die große Lüge (R.), 1901. – Groß-Berlin (Neue Nn.), 1902. – Sie ſoll deine Magd ſein (R.), 1902. – Lottes Glück. Totgelacht (2 Nn.), 1903. – Mütter (2 Nn.), 1903. – Guſtav Wöhrmann (Schſp.), 1903. – Maria Magdalena (R.), 1.–5. T. 1903. – Die Schönheits- ſtube (R.), 1.–10. T. 1904. – Jugend (3 Nn.), 1905. 2. A. 1907. – Die hei- *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 75. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/79>, abgerufen am 20.02.2019.