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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Ebh
manzen, Legenden. Kleinere poetische
Erzählungen. Szenen. - III. Wlasta;
s. o. - IV. Poetische Erzählungen:
Das Kloster; s. o. - Eine Magyaren-
frau; s. o. - Wald und Liebe. - V.
Fromme Gedanken etc.; s. o. - Denk-
mal für Karl Egon; s. o. - Zeitge-
dichte. - VI. Dramen: Bretislaw u.
Jutta; s. o. - Der Frauen Liebe und
Haß. - VII. Dramen: Brunoy. - Ein
Gelübde).

*Ebhardt, Ferdinand von,

wurde
am 5. Sept. 1838 als jüngster Sohn
des herzogl. nassauischen Oberstabs-
arztes Dr. E. zu Wiesbaden geboren,
wuchs dort in einer paradiesischen
Gegend u. in einem gemütlichen Fa-
milienkreise auf und fand im Eltern-
hause die sorgfältigste Erziehung.
Nachdem er 1848-54 das Gymnasium
in Wiesbaden besucht, trat er in die
österreichische Armee ein, wurde 1856
zum Offizier befördert und nahm als
solcher 1859 an dem Feldzuge in Jta-
lien und an den Schlachten von Ma-
genta und Solferino teil. Nach dem
Frieden brachte er mehrere Monate
in Freiburg i. B. zu, rückte 1860 in
Venedig ein, besuchte von hier aus
die Kriegsschule in Wien, nahm 1865
an der Landesaufnahme in Syrmien
und 1866 als Hauptmann im Gene-
ralstabe an dem Feldzuge in Jtalien
teil. Später nach Kroatien versetzt,
rückte er 1878 als Major zur Okku-
pation in Bosnien ein, verbrachte
darauf den Rest seiner aktiven Dienst-
zeit in Budapest, Wien, Ungar. Weiß-
kirchen und Arad, wurde 1888 zum
Oberst befördert u. schied als solcher
aus dem Militärdienst, worauf er sich
1891 in Graz niederließ. Jm Jahre
1898 wurde er in den österreichischen
Adelstand erhoben. Durch seinen Be-
ruf sowohl, wie auch durch verschie-
dene größere Reisen lernte er einen
großen Teil Europas kennen. Außer
einer Reihe militärischer Werke ver-
öffentlichte er

S:

Die Rose des Lo-
gartals (Ep. D. a. d. steierischen Ber-
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Ebn
gen), 1893. - Jn der sibirischen Steppe
(D.), 1893. - Durch Liebe befreit
1003 (Altböhm. Sg. in V.), 1896. -
Der Gemsenkaiser (Ep. D.), 1899.

*Ebhardt, Melanie,

geboren am
11. April 1879 in Bremen als jüngste
von sieben Geschwistern, kam mit acht
Jahren nach Wiesbaden, wo sie ihre
Ausbildung erhielt und später ihre
Prüfung für Deutsch, Englisch und
Französisch ablegte. Sie war auch
mehrere Jahre als Lehrerin in deut-
scher u. englischer Literatur in Wies-
baden tätig und verlegte 1905 ihren
Wohnsitz nach Halensee bei Berlin.
Nach Erscheinen ihrer ersten Gedicht-
sammlung hat sie sich fünf Jahre
lang von der Öffentlichkeit fern ge-
halten und angestrengt an ihrer Wei-
terbildung gearbeitet, wobei sie von
der ihr verliehenen Gabe, ihre eige-
nen Fortschritte objektiv beurteilen
zu können, redlichen Gebrauch machte.
Erst mit dem Herbst 1906 trat sie
wieder als Mitarbeiterin an Zeit-
schriften und Tagesblättern an die
Öffentlichkeit.

S:

Stromschnellen
(Ge.), 1901. - Gedichte, 1912.

*Ebner, Alois,

geb. am 25. Sept.
1852 zu Taufkirchen im Jnnviertel
Oberösterreichs als der Sohn eines
Lehrers, absolvierte das Gymnasium
in Salzburg und studierte darauf
1873-78 an der philosophischen Fa-
kultät der Wiener Universität. Nach-
dem er dann zwölf Jahre hindurch
als Supplent an höheren Lehran-
stalten in verschiedenen Kronländern
verwendet worden, wurde er 1890
Lehrer am k. k. Staatsgymnasium
in Oberhollabrunn und 1894 zum
Professor an derselben Anstalt er-
nannt.

S:

Junges Lieben (Ge.),
1882. - Jn der Einlag' (N.), 1882. -
Perdikkas (Histor. Dr.), 1886. - Habs-
burgs Treue (Schsp.), 1895. - Ums
deutsche Reich (Tr.), 1896.

Ebner, Theodor,

geb. am 9. Aug.
1856 in Eßlingen, war (1885) Sekre-
tär bei der Bibliothek des Polytech-

*


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Ebh
manzen, Legenden. Kleinere poetiſche
Erzählungen. Szenen. – III. Wlaſta;
ſ. o. – IV. Poetiſche Erzählungen:
Das Kloſter; ſ. o. – Eine Magyaren-
frau; ſ. o. – Wald und Liebe. – V.
Fromme Gedanken ꝛc.; ſ. o. – Denk-
mal für Karl Egon; ſ. o. – Zeitge-
dichte. – VI. Dramen: Bretislaw u.
Jutta; ſ. o. – Der Frauen Liebe und
Haß. – VII. Dramen: Brunoy. – Ein
Gelübde).

*Ebhardt, Ferdinand von,

wurde
am 5. Sept. 1838 als jüngſter Sohn
des herzogl. naſſauiſchen Oberſtabs-
arztes Dr. E. zu Wiesbaden geboren,
wuchs dort in einer paradieſiſchen
Gegend u. in einem gemütlichen Fa-
milienkreiſe auf und fand im Eltern-
hauſe die ſorgfältigſte Erziehung.
Nachdem er 1848–54 das Gymnaſium
in Wiesbaden beſucht, trat er in die
öſterreichiſche Armee ein, wurde 1856
zum Offizier befördert und nahm als
ſolcher 1859 an dem Feldzuge in Jta-
lien und an den Schlachten von Ma-
genta und Solferino teil. Nach dem
Frieden brachte er mehrere Monate
in Freiburg i. B. zu, rückte 1860 in
Venedig ein, beſuchte von hier aus
die Kriegsſchule in Wien, nahm 1865
an der Landesaufnahme in Syrmien
und 1866 als Hauptmann im Gene-
ralſtabe an dem Feldzuge in Jtalien
teil. Später nach Kroatien verſetzt,
rückte er 1878 als Major zur Okku-
pation in Bosnien ein, verbrachte
darauf den Reſt ſeiner aktiven Dienſt-
zeit in Budapeſt, Wien, Ungar. Weiß-
kirchen und Arad, wurde 1888 zum
Oberſt befördert u. ſchied als ſolcher
aus dem Militärdienſt, worauf er ſich
1891 in Graz niederließ. Jm Jahre
1898 wurde er in den öſterreichiſchen
Adelſtand erhoben. Durch ſeinen Be-
ruf ſowohl, wie auch durch verſchie-
dene größere Reiſen lernte er einen
großen Teil Europas kennen. Außer
einer Reihe militäriſcher Werke ver-
öffentlichte er

S:

Die Roſe des Lo-
gartals (Ep. D. a. d. ſteieriſchen Ber-
[Spaltenumbruch]

Ebn
gen), 1893. – Jn der ſibiriſchen Steppe
(D.), 1893. – Durch Liebe befreit
1003 (Altböhm. Sg. in V.), 1896. –
Der Gemſenkaiſer (Ep. D.), 1899.

*Ebhardt, Melanie,

geboren am
11. April 1879 in Bremen als jüngſte
von ſieben Geſchwiſtern, kam mit acht
Jahren nach Wiesbaden, wo ſie ihre
Ausbildung erhielt und ſpäter ihre
Prüfung für Deutſch, Engliſch und
Franzöſiſch ablegte. Sie war auch
mehrere Jahre als Lehrerin in deut-
ſcher u. engliſcher Literatur in Wies-
baden tätig und verlegte 1905 ihren
Wohnſitz nach Halenſee bei Berlin.
Nach Erſcheinen ihrer erſten Gedicht-
ſammlung hat ſie ſich fünf Jahre
lang von der Öffentlichkeit fern ge-
halten und angeſtrengt an ihrer Wei-
terbildung gearbeitet, wobei ſie von
der ihr verliehenen Gabe, ihre eige-
nen Fortſchritte objektiv beurteilen
zu können, redlichen Gebrauch machte.
Erſt mit dem Herbſt 1906 trat ſie
wieder als Mitarbeiterin an Zeit-
ſchriften und Tagesblättern an die
Öffentlichkeit.

S:

Stromſchnellen
(Ge.), 1901. – Gedichte, 1912.

*Ebner, Alois,

geb. am 25. Sept.
1852 zu Taufkirchen im Jnnviertel
Oberöſterreichs als der Sohn eines
Lehrers, abſolvierte das Gymnaſium
in Salzburg und ſtudierte darauf
1873–78 an der philoſophiſchen Fa-
kultät der Wiener Univerſität. Nach-
dem er dann zwölf Jahre hindurch
als Supplent an höheren Lehran-
ſtalten in verſchiedenen Kronländern
verwendet worden, wurde er 1890
Lehrer am k. k. Staatsgymnaſium
in Oberhollabrunn und 1894 zum
Profeſſor an derſelben Anſtalt er-
nannt.

S:

Junges Lieben (Ge.),
1882. – Jn der Einlag’ (N.), 1882. –
Perdikkas (Hiſtor. Dr.), 1886. – Habs-
burgs Treue (Schſp.), 1895. – Ums
deutſche Reich (Tr.), 1896.

Ebner, Theodor,

geb. am 9. Aug.
1856 in Eßlingen, war (1885) Sekre-
tär bei der Bibliothek des Polytech-

*
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[94/0098] Ebh Ebn manzen, Legenden. Kleinere poetiſche Erzählungen. Szenen. – III. Wlaſta; ſ. o. – IV. Poetiſche Erzählungen: Das Kloſter; ſ. o. – Eine Magyaren- frau; ſ. o. – Wald und Liebe. – V. Fromme Gedanken ꝛc.; ſ. o. – Denk- mal für Karl Egon; ſ. o. – Zeitge- dichte. – VI. Dramen: Bretislaw u. Jutta; ſ. o. – Der Frauen Liebe und Haß. – VII. Dramen: Brunoy. – Ein Gelübde). *Ebhardt, Ferdinand von, wurde am 5. Sept. 1838 als jüngſter Sohn des herzogl. naſſauiſchen Oberſtabs- arztes Dr. E. zu Wiesbaden geboren, wuchs dort in einer paradieſiſchen Gegend u. in einem gemütlichen Fa- milienkreiſe auf und fand im Eltern- hauſe die ſorgfältigſte Erziehung. Nachdem er 1848–54 das Gymnaſium in Wiesbaden beſucht, trat er in die öſterreichiſche Armee ein, wurde 1856 zum Offizier befördert und nahm als ſolcher 1859 an dem Feldzuge in Jta- lien und an den Schlachten von Ma- genta und Solferino teil. Nach dem Frieden brachte er mehrere Monate in Freiburg i. B. zu, rückte 1860 in Venedig ein, beſuchte von hier aus die Kriegsſchule in Wien, nahm 1865 an der Landesaufnahme in Syrmien und 1866 als Hauptmann im Gene- ralſtabe an dem Feldzuge in Jtalien teil. Später nach Kroatien verſetzt, rückte er 1878 als Major zur Okku- pation in Bosnien ein, verbrachte darauf den Reſt ſeiner aktiven Dienſt- zeit in Budapeſt, Wien, Ungar. Weiß- kirchen und Arad, wurde 1888 zum Oberſt befördert u. ſchied als ſolcher aus dem Militärdienſt, worauf er ſich 1891 in Graz niederließ. Jm Jahre 1898 wurde er in den öſterreichiſchen Adelſtand erhoben. Durch ſeinen Be- ruf ſowohl, wie auch durch verſchie- dene größere Reiſen lernte er einen großen Teil Europas kennen. Außer einer Reihe militäriſcher Werke ver- öffentlichte er S: Die Roſe des Lo- gartals (Ep. D. a. d. ſteieriſchen Ber- gen), 1893. – Jn der ſibiriſchen Steppe (D.), 1893. – Durch Liebe befreit 1003 (Altböhm. Sg. in V.), 1896. – Der Gemſenkaiſer (Ep. D.), 1899. *Ebhardt, Melanie, geboren am 11. April 1879 in Bremen als jüngſte von ſieben Geſchwiſtern, kam mit acht Jahren nach Wiesbaden, wo ſie ihre Ausbildung erhielt und ſpäter ihre Prüfung für Deutſch, Engliſch und Franzöſiſch ablegte. Sie war auch mehrere Jahre als Lehrerin in deut- ſcher u. engliſcher Literatur in Wies- baden tätig und verlegte 1905 ihren Wohnſitz nach Halenſee bei Berlin. Nach Erſcheinen ihrer erſten Gedicht- ſammlung hat ſie ſich fünf Jahre lang von der Öffentlichkeit fern ge- halten und angeſtrengt an ihrer Wei- terbildung gearbeitet, wobei ſie von der ihr verliehenen Gabe, ihre eige- nen Fortſchritte objektiv beurteilen zu können, redlichen Gebrauch machte. Erſt mit dem Herbſt 1906 trat ſie wieder als Mitarbeiterin an Zeit- ſchriften und Tagesblättern an die Öffentlichkeit. S: Stromſchnellen (Ge.), 1901. – Gedichte, 1912. *Ebner, Alois, geb. am 25. Sept. 1852 zu Taufkirchen im Jnnviertel Oberöſterreichs als der Sohn eines Lehrers, abſolvierte das Gymnaſium in Salzburg und ſtudierte darauf 1873–78 an der philoſophiſchen Fa- kultät der Wiener Univerſität. Nach- dem er dann zwölf Jahre hindurch als Supplent an höheren Lehran- ſtalten in verſchiedenen Kronländern verwendet worden, wurde er 1890 Lehrer am k. k. Staatsgymnaſium in Oberhollabrunn und 1894 zum Profeſſor an derſelben Anſtalt er- nannt. S: Junges Lieben (Ge.), 1882. – Jn der Einlag’ (N.), 1882. – Perdikkas (Hiſtor. Dr.), 1886. – Habs- burgs Treue (Schſp.), 1895. – Ums deutſche Reich (Tr.), 1896. Ebner, Theodor, geb. am 9. Aug. 1856 in Eßlingen, war (1885) Sekre- tär bei der Bibliothek des Polytech- *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 94. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/98>, abgerufen am 22.03.2019.