Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

Bild:
<< vorherige Seite


[Spaltenumbruch]

Hes
Todes (Zweimal sieben Abenteuer);
II, 1865. - Neue Gedichte, 1866. -
Preußische Hochsommerzeit (Lieder),
1866. - Diemannshof und ein halbes
Jahrtausend (R.); III, 1866. - Essen-
dische Leute (R.); II, 1866. - Gemischte
Gesellschaft (Biograph. Sk.), 1867. -
Absonderliche Menschenkinder (Por-
träts), 1867. - Das Buch vom Gra-
fen Bismarck, 1868. - Schellen-Moritz
(R.); III, 1869. - Refügiert und emi-
griert (R.); III, 1869. - Zwei Köni-
ginnen und ein Simolin (E.), 1869.
- Gegen die Franzosen (Lr.), 1870. -
Das Buch vom Grafen Bismarck,
1870. 3. A. 1873. - Fallend Laub
(Ge.), 1871. - Neue schlichte Geschich-
ten; II, 1871. - Der Kapitän der Kö-
nigin (R.); III, 1871. - Der Buch-
führer von Lemgo (R.); 1873. - Fürst
Christian der Andere (R.); III, 1873.
- Gefangene Frauen, 1874. - Das
Siebenkönigsbuch, 1874. - Der Schult-
heiß von Zeyst (R.), 1875. - Die Mar-
quise von Brinvilliers. - Lord und
Lady (2 En.), 1907. - Der Bär von
Berlin (E. a. d. 15. Jahrh.), 1907. -
Die Mordnacht von Haidellist (Krim.-
Erz.), 1907. - Morgensterns erste
Liebe. Fritz Scheuffelhut (zwei En.),
1907.

*Hesekiel, Ludovika Karoline


Albertine Emanuele, älteste Tochter
des Vorigen, wurde am 3. Juli 1847
in Altenburg geboren. Ludwig Tieck
u. Emanuel Geibel waren ihre Paten,
daher trug sie auch beider Dichter
Namen. Jm Hause ihres Vaters, der
1848 nach Berlin kam, verkehrte alles,
was mit konservativer Politik, aber
auch mit der schönen Literatur in Be-
rührung kam, und so wurde auch die
Tochter sehr früh von dem bewegten
Treiben der Politik u. Literatur be-
rührt. Als ein auffällig begabtes
Kind, das besondere Neigung für
fremde Sprachen, Geschichte u. Lite-
ratur zeigte, hatte sie bereits mit 12
Jahren das Pensum ihrer Schule ab-
solviert und arbeitete nun privatim
[Spaltenumbruch]

Hes
an ihrer Weiterbildung, unterstützte
den Vater auch in seinen Redaktions-
geschäften. Mit 20 Jahren trat sie
selbst als Schriftstellerin in die Lite-
ratur ein und beschritt die Wege des
Vaters, indem sie vieles von dem aus-
zusingen wußte, was dieser in seinen
Gedanken und Elaboraten nur leise
hatte anklingen lassen. Daneben fand
sie immer noch Zeit, sich auch auf dem
Gebiet der Wohltätigkeit arbeitend
und helfend zu erweisen. Sie zeich-
nete sich während der letzten Kriege
auf dem Gebiete der freiwilligen
Krankenpflege aus u. wurde mehrfach
dekoriert. Jhre Tätigkeit in den Ber-
liner Lazaretten beschrieb sie in dem
Buche "Barackenleben" (1872). Seit
dem Tode ihres Vaters (1874) in
Potsdam lebend, widmete sie sich den
Bestrebungen zur Hebung der Er-
werbstätigkeit des weiblichen Ge-
schlechts und zumeist den Zwecken des
Oberlin-Vereins. Jm Jahre 1887
verheiratete sie sich mit dem Diakonus
Johnsen in Neustadt bei Koburg,
starb aber daselbst bereits am 6. April
1889 an den Folgen eines Schlag-
anfalls.

S:

Eine brandenburgische
Hofjungfer (R.); III, 1868. - Lenz
Schadewacht (R.); III, 1871. - Ba-
rackenleben (Sk. a. d. Berliner Mili-
tärlazarett), 1872. - Von Branden-
burg zu Bismarck (R.); II, 1873. -
Unterm Sparrenschild (R.); III, 1877.
5. A. 1902. - Deutsche Träumer (R.);
III, 1879. 2. A. 1897. - Zünftig (R.);
III, 1881. - Lottchen Lindholz (E.),
1882. - Elisabeth Luise, Königin von
Preußen (Lebensbild); IV, 1881. -
Gott mit uns! (Vaterl. En.), 1883. -
- Prinz Wilhelm (E.), 1883. 2. A.
1897. - Alaaf Köln (R.); II, 1884. -
Des Kaisers Gast (Hist. E.), 1883. -
Jesus meine Zuversicht (E.), 1884. -
Fromm und feudal (R.); III, 1886. -
Exzellenz (E.), 1886. - Aus Dur und
Moll (En.); III, 1886 (Jnhalt: I. Der
Blutmeister. - Courage. - Der Schotte.
- Ein deutscher Junker. - II. Jm

*


[Spaltenumbruch]

Heſ
Todes (Zweimal ſieben Abenteuer);
II, 1865. – Neue Gedichte, 1866. –
Preußiſche Hochſommerzeit (Lieder),
1866. – Diemannshof und ein halbes
Jahrtauſend (R.); III, 1866. – Eſſen-
diſche Leute (R.); II, 1866. – Gemiſchte
Geſellſchaft (Biograph. Sk.), 1867. –
Abſonderliche Menſchenkinder (Por-
träts), 1867. – Das Buch vom Gra-
fen Bismarck, 1868. – Schellen-Moritz
(R.); III, 1869. – Refügiert und emi-
griert (R.); III, 1869. – Zwei Köni-
ginnen und ein Simolin (E.), 1869.
– Gegen die Franzoſen (Lr.), 1870. –
Das Buch vom Grafen Bismarck,
1870. 3. A. 1873. – Fallend Laub
(Ge.), 1871. – Neue ſchlichte Geſchich-
ten; II, 1871. – Der Kapitän der Kö-
nigin (R.); III, 1871. – Der Buch-
führer von Lemgo (R.); 1873. – Fürſt
Chriſtian der Andere (R.); III, 1873.
– Gefangene Frauen, 1874. – Das
Siebenkönigsbuch, 1874. – Der Schult-
heiß von Zeyſt (R.), 1875. – Die Mar-
quiſe von Brinvilliers. – Lord und
Lady (2 En.), 1907. – Der Bär von
Berlin (E. a. d. 15. Jahrh.), 1907. –
Die Mordnacht von Haidelliſt (Krim.-
Erz.), 1907. – Morgenſterns erſte
Liebe. Fritz Scheuffelhut (zwei En.),
1907.

*Heſekiel, Ludovika Karoline


Albertine Emanuele, älteſte Tochter
des Vorigen, wurde am 3. Juli 1847
in Altenburg geboren. Ludwig Tieck
u. Emanuel Geibel waren ihre Paten,
daher trug ſie auch beider Dichter
Namen. Jm Hauſe ihres Vaters, der
1848 nach Berlin kam, verkehrte alles,
was mit konſervativer Politik, aber
auch mit der ſchönen Literatur in Be-
rührung kam, und ſo wurde auch die
Tochter ſehr früh von dem bewegten
Treiben der Politik u. Literatur be-
rührt. Als ein auffällig begabtes
Kind, das beſondere Neigung für
fremde Sprachen, Geſchichte u. Lite-
ratur zeigte, hatte ſie bereits mit 12
Jahren das Penſum ihrer Schule ab-
ſolviert und arbeitete nun privatim
[Spaltenumbruch]

Heſ
an ihrer Weiterbildung, unterſtützte
den Vater auch in ſeinen Redaktions-
geſchäften. Mit 20 Jahren trat ſie
ſelbſt als Schriftſtellerin in die Lite-
ratur ein und beſchritt die Wege des
Vaters, indem ſie vieles von dem aus-
zuſingen wußte, was dieſer in ſeinen
Gedanken und Elaboraten nur leiſe
hatte anklingen laſſen. Daneben fand
ſie immer noch Zeit, ſich auch auf dem
Gebiet der Wohltätigkeit arbeitend
und helfend zu erweiſen. Sie zeich-
nete ſich während der letzten Kriege
auf dem Gebiete der freiwilligen
Krankenpflege aus u. wurde mehrfach
dekoriert. Jhre Tätigkeit in den Ber-
liner Lazaretten beſchrieb ſie in dem
Buche „Barackenleben“ (1872). Seit
dem Tode ihres Vaters (1874) in
Potsdam lebend, widmete ſie ſich den
Beſtrebungen zur Hebung der Er-
werbstätigkeit des weiblichen Ge-
ſchlechts und zumeiſt den Zwecken des
Oberlin-Vereins. Jm Jahre 1887
verheiratete ſie ſich mit dem Diakonus
Johnſen in Neuſtadt bei Koburg,
ſtarb aber daſelbſt bereits am 6. April
1889 an den Folgen eines Schlag-
anfalls.

S:

Eine brandenburgiſche
Hofjungfer (R.); III, 1868. – Lenz
Schadewacht (R.); III, 1871. – Ba-
rackenleben (Sk. a. d. Berliner Mili-
tärlazarett), 1872. – Von Branden-
burg zu Bismarck (R.); II, 1873. –
Unterm Sparrenſchild (R.); III, 1877.
5. A. 1902. – Deutſche Träumer (R.);
III, 1879. 2. A. 1897. – Zünftig (R.);
III, 1881. – Lottchen Lindholz (E.),
1882. – Eliſabeth Luiſe, Königin von
Preußen (Lebensbild); IV, 1881. –
Gott mit uns! (Vaterl. En.), 1883. –
– Prinz Wilhelm (E.), 1883. 2. A.
1897. – Alaaf Köln (R.); II, 1884. –
Des Kaiſers Gaſt (Hiſt. E.), 1883. –
Jeſus meine Zuverſicht (E.), 1884. –
Fromm und feudal (R.); III, 1886. –
Exzellenz (E.), 1886. – Aus Dur und
Moll (En.); III, 1886 (Jnhalt: I. Der
Blutmeiſter. – Courage. – Der Schotte.
– Ein deutſcher Junker. – II. Jm

*
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div type="index" n="1">
        <div type="bibliography" n="2">
          <p><pb facs="#f0192" n="188"/><lb/><cb/><lb/>
<fw type="header" place="top"><hi rendition="#g">He&#x017F;</hi></fw><lb/>
Todes (Zweimal &#x017F;ieben Abenteuer);<lb/><hi rendition="#aq">II</hi>, 1865. &#x2013; Neue Gedichte, 1866. &#x2013;<lb/>
Preußi&#x017F;che Hoch&#x017F;ommerzeit (Lieder),<lb/>
1866. &#x2013; Diemannshof und ein halbes<lb/>
Jahrtau&#x017F;end (R.); <hi rendition="#aq">III</hi>, 1866. &#x2013; E&#x017F;&#x017F;en-<lb/>
di&#x017F;che Leute (R.); <hi rendition="#aq">II</hi>, 1866. &#x2013; Gemi&#x017F;chte<lb/>
Ge&#x017F;ell&#x017F;chaft (Biograph. Sk.), 1867. &#x2013;<lb/>
Ab&#x017F;onderliche Men&#x017F;chenkinder (Por-<lb/>
träts), 1867. &#x2013; Das Buch vom Gra-<lb/>
fen Bismarck, 1868. &#x2013; Schellen-Moritz<lb/>
(R.); <hi rendition="#aq">III</hi>, 1869. &#x2013; Refügiert und emi-<lb/>
griert (R.); <hi rendition="#aq">III</hi>, 1869. &#x2013; Zwei Köni-<lb/>
ginnen und ein Simolin (E.), 1869.<lb/>
&#x2013; Gegen die Franzo&#x017F;en (Lr.), 1870. &#x2013;<lb/>
Das Buch vom Grafen Bismarck,<lb/>
1870. 3. A. 1873. &#x2013; Fallend Laub<lb/>
(Ge.), 1871. &#x2013; Neue &#x017F;chlichte Ge&#x017F;chich-<lb/>
ten; <hi rendition="#aq">II</hi>, 1871. &#x2013; Der Kapitän der Kö-<lb/>
nigin (R.); <hi rendition="#aq">III</hi>, 1871. &#x2013; Der Buch-<lb/>
führer von Lemgo (R.); 1873. &#x2013; Für&#x017F;t<lb/>
Chri&#x017F;tian der Andere (R.); <hi rendition="#aq">III</hi>, 1873.<lb/>
&#x2013; Gefangene Frauen, 1874. &#x2013; Das<lb/>
Siebenkönigsbuch, 1874. &#x2013; Der Schult-<lb/>
heiß von Zey&#x017F;t (R.), 1875. &#x2013; Die Mar-<lb/>
qui&#x017F;e von Brinvilliers. &#x2013; Lord und<lb/>
Lady (2 En.), 1907. &#x2013; Der Bär von<lb/>
Berlin (E. a. d. 15. Jahrh.), 1907. &#x2013;<lb/>
Die Mordnacht von Haidelli&#x017F;t (Krim.-<lb/>
Erz.), 1907. &#x2013; Morgen&#x017F;terns er&#x017F;te<lb/>
Liebe. Fritz Scheuffelhut (zwei En.),<lb/>
1907.</p><lb/>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>*<hi rendition="#b">He&#x017F;ekiel,</hi> <hi rendition="#g">Ludovika</hi> Karoline</head>
        <p><lb/>
Albertine Emanuele, älte&#x017F;te Tochter<lb/>
des Vorigen, wurde am 3. Juli 1847<lb/>
in Altenburg geboren. Ludwig Tieck<lb/>
u. Emanuel Geibel waren ihre Paten,<lb/>
daher trug &#x017F;ie auch beider Dichter<lb/>
Namen. Jm Hau&#x017F;e ihres Vaters, der<lb/>
1848 nach Berlin kam, verkehrte alles,<lb/>
was mit kon&#x017F;ervativer Politik, aber<lb/>
auch mit der &#x017F;chönen Literatur in Be-<lb/>
rührung kam, und &#x017F;o wurde auch die<lb/>
Tochter &#x017F;ehr früh von dem bewegten<lb/>
Treiben der Politik u. Literatur be-<lb/>
rührt. Als ein auffällig begabtes<lb/>
Kind, das be&#x017F;ondere Neigung für<lb/>
fremde Sprachen, Ge&#x017F;chichte u. Lite-<lb/>
ratur zeigte, hatte &#x017F;ie bereits mit 12<lb/>
Jahren das Pen&#x017F;um ihrer Schule ab-<lb/>
&#x017F;olviert und arbeitete nun privatim<lb/><cb/><lb/>
<fw type="header" place="top"><hi rendition="#g">He&#x017F;</hi></fw><lb/>
an ihrer Weiterbildung, unter&#x017F;tützte<lb/>
den Vater auch in &#x017F;einen Redaktions-<lb/>
ge&#x017F;chäften. Mit 20 Jahren trat &#x017F;ie<lb/>
&#x017F;elb&#x017F;t als Schrift&#x017F;tellerin in die Lite-<lb/>
ratur ein und be&#x017F;chritt die Wege des<lb/>
Vaters, indem &#x017F;ie vieles von dem aus-<lb/>
zu&#x017F;ingen wußte, was die&#x017F;er in &#x017F;einen<lb/>
Gedanken und Elaboraten nur lei&#x017F;e<lb/>
hatte anklingen la&#x017F;&#x017F;en. Daneben fand<lb/>
&#x017F;ie immer noch Zeit, &#x017F;ich auch auf dem<lb/>
Gebiet der Wohltätigkeit arbeitend<lb/>
und helfend zu erwei&#x017F;en. Sie zeich-<lb/>
nete &#x017F;ich während der letzten Kriege<lb/>
auf dem Gebiete der freiwilligen<lb/>
Krankenpflege aus u. wurde mehrfach<lb/>
dekoriert. Jhre Tätigkeit in den Ber-<lb/>
liner Lazaretten be&#x017F;chrieb &#x017F;ie in dem<lb/>
Buche &#x201E;Barackenleben&#x201C; (1872). Seit<lb/>
dem Tode ihres Vaters (1874) in<lb/>
Potsdam lebend, widmete &#x017F;ie &#x017F;ich den<lb/>
Be&#x017F;trebungen zur Hebung der Er-<lb/>
werbstätigkeit des weiblichen Ge-<lb/>
&#x017F;chlechts und zumei&#x017F;t den Zwecken des<lb/>
Oberlin-Vereins. Jm Jahre 1887<lb/>
verheiratete &#x017F;ie &#x017F;ich mit dem Diakonus<lb/><hi rendition="#g">John&#x017F;en</hi> in Neu&#x017F;tadt bei Koburg,<lb/>
&#x017F;tarb aber da&#x017F;elb&#x017F;t bereits am 6. April<lb/>
1889 an den Folgen eines Schlag-<lb/>
anfalls. </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Eine brandenburgi&#x017F;che<lb/>
Hofjungfer (R.); <hi rendition="#aq">III</hi>, 1868. &#x2013; Lenz<lb/>
Schadewacht (R.); <hi rendition="#aq">III</hi>, 1871. &#x2013; Ba-<lb/>
rackenleben (Sk. a. d. Berliner Mili-<lb/>
tärlazarett), 1872. &#x2013; Von Branden-<lb/>
burg zu Bismarck (R.); <hi rendition="#aq">II</hi>, 1873. &#x2013;<lb/>
Unterm Sparren&#x017F;child (R.); <hi rendition="#aq">III</hi>, 1877.<lb/>
5. A. 1902. &#x2013; Deut&#x017F;che Träumer (R.);<lb/><hi rendition="#aq">III</hi>, 1879. 2. A. 1897. &#x2013; Zünftig (R.);<lb/><hi rendition="#aq">III</hi>, 1881. &#x2013; Lottchen Lindholz (E.),<lb/>
1882. &#x2013; Eli&#x017F;abeth Lui&#x017F;e, Königin von<lb/>
Preußen (Lebensbild); <hi rendition="#aq">IV</hi>, 1881. &#x2013;<lb/>
Gott mit uns! (Vaterl. En.), 1883. &#x2013;<lb/>
&#x2013; Prinz Wilhelm (E.), 1883. 2. A.<lb/>
1897. &#x2013; Alaaf Köln (R.); <hi rendition="#aq">II</hi>, 1884. &#x2013;<lb/>
Des Kai&#x017F;ers Ga&#x017F;t (Hi&#x017F;t. E.), 1883. &#x2013;<lb/>
Je&#x017F;us meine Zuver&#x017F;icht (E.), 1884. &#x2013;<lb/>
Fromm und feudal (R.); <hi rendition="#aq">III</hi>, 1886. &#x2013;<lb/>
Exzellenz (E.), 1886. &#x2013; Aus Dur und<lb/>
Moll (En.); <hi rendition="#aq">III</hi>, 1886 (Jnhalt: <hi rendition="#aq">I.</hi> Der<lb/>
Blutmei&#x017F;ter. &#x2013; Courage. &#x2013; Der Schotte.<lb/>
&#x2013; Ein deut&#x017F;cher Junker. &#x2013; <hi rendition="#aq">II.</hi> Jm<lb/>
<fw type="sig" place="bottom">*</fw><lb/></p>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[188/0192] Heſ Heſ Todes (Zweimal ſieben Abenteuer); II, 1865. – Neue Gedichte, 1866. – Preußiſche Hochſommerzeit (Lieder), 1866. – Diemannshof und ein halbes Jahrtauſend (R.); III, 1866. – Eſſen- diſche Leute (R.); II, 1866. – Gemiſchte Geſellſchaft (Biograph. Sk.), 1867. – Abſonderliche Menſchenkinder (Por- träts), 1867. – Das Buch vom Gra- fen Bismarck, 1868. – Schellen-Moritz (R.); III, 1869. – Refügiert und emi- griert (R.); III, 1869. – Zwei Köni- ginnen und ein Simolin (E.), 1869. – Gegen die Franzoſen (Lr.), 1870. – Das Buch vom Grafen Bismarck, 1870. 3. A. 1873. – Fallend Laub (Ge.), 1871. – Neue ſchlichte Geſchich- ten; II, 1871. – Der Kapitän der Kö- nigin (R.); III, 1871. – Der Buch- führer von Lemgo (R.); 1873. – Fürſt Chriſtian der Andere (R.); III, 1873. – Gefangene Frauen, 1874. – Das Siebenkönigsbuch, 1874. – Der Schult- heiß von Zeyſt (R.), 1875. – Die Mar- quiſe von Brinvilliers. – Lord und Lady (2 En.), 1907. – Der Bär von Berlin (E. a. d. 15. Jahrh.), 1907. – Die Mordnacht von Haidelliſt (Krim.- Erz.), 1907. – Morgenſterns erſte Liebe. Fritz Scheuffelhut (zwei En.), 1907. *Heſekiel, Ludovika Karoline Albertine Emanuele, älteſte Tochter des Vorigen, wurde am 3. Juli 1847 in Altenburg geboren. Ludwig Tieck u. Emanuel Geibel waren ihre Paten, daher trug ſie auch beider Dichter Namen. Jm Hauſe ihres Vaters, der 1848 nach Berlin kam, verkehrte alles, was mit konſervativer Politik, aber auch mit der ſchönen Literatur in Be- rührung kam, und ſo wurde auch die Tochter ſehr früh von dem bewegten Treiben der Politik u. Literatur be- rührt. Als ein auffällig begabtes Kind, das beſondere Neigung für fremde Sprachen, Geſchichte u. Lite- ratur zeigte, hatte ſie bereits mit 12 Jahren das Penſum ihrer Schule ab- ſolviert und arbeitete nun privatim an ihrer Weiterbildung, unterſtützte den Vater auch in ſeinen Redaktions- geſchäften. Mit 20 Jahren trat ſie ſelbſt als Schriftſtellerin in die Lite- ratur ein und beſchritt die Wege des Vaters, indem ſie vieles von dem aus- zuſingen wußte, was dieſer in ſeinen Gedanken und Elaboraten nur leiſe hatte anklingen laſſen. Daneben fand ſie immer noch Zeit, ſich auch auf dem Gebiet der Wohltätigkeit arbeitend und helfend zu erweiſen. Sie zeich- nete ſich während der letzten Kriege auf dem Gebiete der freiwilligen Krankenpflege aus u. wurde mehrfach dekoriert. Jhre Tätigkeit in den Ber- liner Lazaretten beſchrieb ſie in dem Buche „Barackenleben“ (1872). Seit dem Tode ihres Vaters (1874) in Potsdam lebend, widmete ſie ſich den Beſtrebungen zur Hebung der Er- werbstätigkeit des weiblichen Ge- ſchlechts und zumeiſt den Zwecken des Oberlin-Vereins. Jm Jahre 1887 verheiratete ſie ſich mit dem Diakonus Johnſen in Neuſtadt bei Koburg, ſtarb aber daſelbſt bereits am 6. April 1889 an den Folgen eines Schlag- anfalls. S: Eine brandenburgiſche Hofjungfer (R.); III, 1868. – Lenz Schadewacht (R.); III, 1871. – Ba- rackenleben (Sk. a. d. Berliner Mili- tärlazarett), 1872. – Von Branden- burg zu Bismarck (R.); II, 1873. – Unterm Sparrenſchild (R.); III, 1877. 5. A. 1902. – Deutſche Träumer (R.); III, 1879. 2. A. 1897. – Zünftig (R.); III, 1881. – Lottchen Lindholz (E.), 1882. – Eliſabeth Luiſe, Königin von Preußen (Lebensbild); IV, 1881. – Gott mit uns! (Vaterl. En.), 1883. – – Prinz Wilhelm (E.), 1883. 2. A. 1897. – Alaaf Köln (R.); II, 1884. – Des Kaiſers Gaſt (Hiſt. E.), 1883. – Jeſus meine Zuverſicht (E.), 1884. – Fromm und feudal (R.); III, 1886. – Exzellenz (E.), 1886. – Aus Dur und Moll (En.); III, 1886 (Jnhalt: I. Der Blutmeiſter. – Courage. – Der Schotte. – Ein deutſcher Junker. – II. Jm *

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon03_1913
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon03_1913/192
Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 188. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon03_1913/192>, abgerufen am 21.03.2019.