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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Hey
büchlein, 1885. 3. A. 1886. - Jtalie-
nische Dichter seit der Mitte des 18.
Jahrhunderts (Übersetzgn. und Stu-
dien); V, 1889-1905. - Das Goethe-
Haus in Weimar (in V.), 1896. 5. A.
1905. - Marthas Briefe an Maria
(Ein Beitrag zur Frauenbewegung),
1898. - Jugenderinnerungen u. Be-
kenntnisse, 1.-3. A. 1900. - Ein Win-
tertagebuch (Gardone 1901-02. Ge.),
1903. - Mythen und Mysterien, 1.-3.
A. 1904. - Das Ewigmenschliche (Er-
innergn. a. e. Alltagsleb. v. ***; hrsg.
v. P. H.), 1910. - Gesammelte Werke;
XXXIII, 1872-1908. - Romane und
Novellen (Wohlf. Ausg.); XL, 1902ff.

*Heyse, Wilhelm,

wurde am 19.
November 1825 zu Leußow, einem
Dorfe in Mecklenburg-Strelitz, als
einziges Kind armer Eltern geboren,
erhielt seinen Unterricht in der dor-
tigen Domanialschule u. trat Ostern
1841 in das Lehrerseminar zu Mirow
ein, das er Michaelis 1846 absolvierte.
Nachdem er mehrere Jahre als Haus-
lehrer gewirkt (in Friedrichshof bei
Pasewalk, auf Neumühl bei Torge-
low) und die sich ihm während dieser
Zeit gebotene Gelegenheit zu seiner
Selbstbildung redlich benutzt hatte,
wurde er, einen Ruf nach Hamburg
ablehnend, Ostern 1849 Lehrer in
Karwitz, 1850 in Broda bei Neubran-
denburg u. Michaelis 1853 in seinem
Geburtsorte Leußow. Hier wirkte er
bis Ende 1879, worauf er, da er in
eine Dißiplinaruntersuchung ver-
wickelt worden, seinen Abschied nahm.
Er betätigte sich seitdem als Schrift-
steller, lebte mehrere Jahre zu Wesen-
berg in Mecklenburg-Strelitz u. starb
daselbst am 11. Februar 1911.

S:


Ausgewählte Blüten meiner Jugend
(Ge.), 1851. - Punschendörp (Plattd.
Ge.), 1861. - De Mecklenbörger
Burhochtid, und; Gosmarin un Rin-
gelblomen, 1862. - Frische Karmiten
ut Krischaon Schulten sin Muskist,
1863. - Klänge aus Vandalia (Ge.),
4. A. 1883.

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Hib
*Heyßler Max,

geb. am 19. Apri[l]
1857 zu Schandau a. d. Elbe (Sach[-]
sen), kam als Kind nach Teplitz in
Böhmen, besuchte hier die Volksschul[e]
und Unterrealschule, legte an de[r]
Oberrealschule in Leitmeritz die Ma-
turitätsprüfung ab u. studierte dan[n]
einige Jahre an der deutschen Tech-
nischen Hochschule in Prag. Als Ein-
jährig-Freiwilliger machte er im k. k.
1. Genieregiment die Okkupation in
Bosnien mit, wurde nach abgelegter
Offiziersprüfung Reserveleutnant u.
im November 1888 Oberleutnant der
Landwehr. Jm Jahre 1880 war er
in den städtischen Dienst der Gemeinde
Schönau getreten, und seit 1. Novbr.
1888 ist er städtischer Rent- u. Guts-
verwalter der Stadt Bensen bei Tet-
schen.

S:

Jnkognito (Lsp.), 1895. -
Der Könighofbauer (Volksst.), 1899.
- Der rechte Mann (Lsp.), 1899. - Jm
schwarzen Roß (Schwank), 1900. -
Schwarze Diamanten (Volksst.), 1901.
- Der Jmpresario (Schsp.). 1902. -
Aus der Heimat (Dn.), 1902. - Jm
goldenen Zeitalter (Lsp.), 1905. - Das
Stiftungsfest (Libretto), 1909.

*Hibeau, Adriana,

pseudon. J.
Adriani, war verheiratet an den
kaiserlichen Bankdirektor, Geh. Regie-
rungsrat H. in Posen, wurde im Juni
1898 Witwe und siedelte dann zuerst
nach Berlin und 1899 nach Baden-
Baden über.

S:

Abu Hassan (R.),
1897.

Hibeau, (ursprüngl. Hibo), Karl
Wilhelm Ludwig,

pseud. L. Me-
ron,
wurde am 5. Mai 1805 zu Ber-
lin als der Sohn eines Schuhmacher-
gesellen geboren, trat Ostern 1831
in das neuerrichtete Seminar für
Stadtschullehrer in Berlin ein und
war seit Ostern 1834 ausschließlich
in Berlin als Lehrer tätig. Er starb
am 5. Februar 1876 als Erziehungs-
inspektor und Lehrer am Luisenstift.

S:

Marie v. Vienne, oder: Die Be-
lagerung von Calais (Dr.), 1859. -
Marie Antoinette (Schsp.), 1860. -

*


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Hey
büchlein, 1885. 3. A. 1886. – Jtalie-
niſche Dichter ſeit der Mitte des 18.
Jahrhunderts (Überſetzgn. und Stu-
dien); V, 1889–1905. – Das Goethe-
Haus in Weimar (in V.), 1896. 5. A.
1905. – Marthas Briefe an Maria
(Ein Beitrag zur Frauenbewegung),
1898. – Jugenderinnerungen u. Be-
kenntniſſe, 1.–3. A. 1900. – Ein Win-
tertagebuch (Gardone 1901–02. Ge.),
1903. – Mythen und Myſterien, 1.–3.
A. 1904. – Das Ewigmenſchliche (Er-
innergn. a. e. Alltagsleb. v. ***; hrsg.
v. P. H.), 1910. – Geſammelte Werke;
XXXIII, 1872–1908. – Romane und
Novellen (Wohlf. Ausg.); XL, 1902ff.

*Heyſe, Wilhelm,

wurde am 19.
November 1825 zu Leußow, einem
Dorfe in Mecklenburg-Strelitz, als
einziges Kind armer Eltern geboren,
erhielt ſeinen Unterricht in der dor-
tigen Domanialſchule u. trat Oſtern
1841 in das Lehrerſeminar zu Mirow
ein, das er Michaelis 1846 abſolvierte.
Nachdem er mehrere Jahre als Haus-
lehrer gewirkt (in Friedrichshof bei
Paſewalk, auf Neumühl bei Torge-
low) und die ſich ihm während dieſer
Zeit gebotene Gelegenheit zu ſeiner
Selbſtbildung redlich benutzt hatte,
wurde er, einen Ruf nach Hamburg
ablehnend, Oſtern 1849 Lehrer in
Karwitz, 1850 in Broda bei Neubran-
denburg u. Michaelis 1853 in ſeinem
Geburtsorte Leußow. Hier wirkte er
bis Ende 1879, worauf er, da er in
eine Diſziplinarunterſuchung ver-
wickelt worden, ſeinen Abſchied nahm.
Er betätigte ſich ſeitdem als Schrift-
ſteller, lebte mehrere Jahre zu Weſen-
berg in Mecklenburg-Strelitz u. ſtarb
daſelbſt am 11. Februar 1911.

S:


Ausgewählte Blüten meiner Jugend
(Ge.), 1851. – Punſchendörp (Plattd.
Ge.), 1861. – De Mecklenbörger
Burhochtid, und; Gosmarin un Rin-
gelblomen, 1862. – Friſche Karmiten
ut Kriſchaon Schulten ſin Muskiſt,
1863. – Klänge aus Vandalia (Ge.),
4. A. 1883.

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Hib
*Heyßler Max,

geb. am 19. Apri[l]
1857 zu Schandau a. d. Elbe (Sach[-]
ſen), kam als Kind nach Teplitz in
Böhmen, beſuchte hier die Volksſchul[e]
und Unterrealſchule, legte an de[r]
Oberrealſchule in Leitmeritz die Ma-
turitätsprüfung ab u. ſtudierte dan[n]
einige Jahre an der deutſchen Tech-
niſchen Hochſchule in Prag. Als Ein-
jährig-Freiwilliger machte er im k. k.
1. Genieregiment die Okkupation in
Bosnien mit, wurde nach abgelegter
Offiziersprüfung Reſerveleutnant u.
im November 1888 Oberleutnant der
Landwehr. Jm Jahre 1880 war er
in den ſtädtiſchen Dienſt der Gemeinde
Schönau getreten, und ſeit 1. Novbr.
1888 iſt er ſtädtiſcher Rent- u. Guts-
verwalter der Stadt Benſen bei Tet-
ſchen.

S:

Jnkognito (Lſp.), 1895. –
Der Könighofbauer (Volksſt.), 1899.
– Der rechte Mann (Lſp.), 1899. – Jm
ſchwarzen Roß (Schwank), 1900. –
Schwarze Diamanten (Volksſt.), 1901.
– Der Jmpreſario (Schſp.). 1902. –
Aus der Heimat (Dn.), 1902. – Jm
goldenen Zeitalter (Lſp.), 1905. – Das
Stiftungsfeſt (Libretto), 1909.

*Hibeau, Adriana,

pſeudon. J.
Adriani, war verheiratet an den
kaiſerlichen Bankdirektor, Geh. Regie-
rungsrat H. in Poſen, wurde im Juni
1898 Witwe und ſiedelte dann zuerſt
nach Berlin und 1899 nach Baden-
Baden über.

S:

Abu Haſſan (R.),
1897.

Hibeau, (urſprüngl. Hibo), Karl
Wilhelm Ludwig,

pſeud. L. Mé-
ron,
wurde am 5. Mai 1805 zu Ber-
lin als der Sohn eines Schuhmacher-
geſellen geboren, trat Oſtern 1831
in das neuerrichtete Seminar für
Stadtſchullehrer in Berlin ein und
war ſeit Oſtern 1834 ausſchließlich
in Berlin als Lehrer tätig. Er ſtarb
am 5. Februar 1876 als Erziehungs-
inſpektor und Lehrer am Luiſenſtift.

S:

Marie v. Vienne, oder: Die Be-
lagerung von Calais (Dr.), 1859. –
Marie Antoinette (Schſp.), 1860. –

*
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[206/0210] Hey Hib büchlein, 1885. 3. A. 1886. – Jtalie- niſche Dichter ſeit der Mitte des 18. Jahrhunderts (Überſetzgn. und Stu- dien); V, 1889–1905. – Das Goethe- Haus in Weimar (in V.), 1896. 5. A. 1905. – Marthas Briefe an Maria (Ein Beitrag zur Frauenbewegung), 1898. – Jugenderinnerungen u. Be- kenntniſſe, 1.–3. A. 1900. – Ein Win- tertagebuch (Gardone 1901–02. Ge.), 1903. – Mythen und Myſterien, 1.–3. A. 1904. – Das Ewigmenſchliche (Er- innergn. a. e. Alltagsleb. v. ***; hrsg. v. P. H.), 1910. – Geſammelte Werke; XXXIII, 1872–1908. – Romane und Novellen (Wohlf. Ausg.); XL, 1902ff. *Heyſe, Wilhelm, wurde am 19. November 1825 zu Leußow, einem Dorfe in Mecklenburg-Strelitz, als einziges Kind armer Eltern geboren, erhielt ſeinen Unterricht in der dor- tigen Domanialſchule u. trat Oſtern 1841 in das Lehrerſeminar zu Mirow ein, das er Michaelis 1846 abſolvierte. Nachdem er mehrere Jahre als Haus- lehrer gewirkt (in Friedrichshof bei Paſewalk, auf Neumühl bei Torge- low) und die ſich ihm während dieſer Zeit gebotene Gelegenheit zu ſeiner Selbſtbildung redlich benutzt hatte, wurde er, einen Ruf nach Hamburg ablehnend, Oſtern 1849 Lehrer in Karwitz, 1850 in Broda bei Neubran- denburg u. Michaelis 1853 in ſeinem Geburtsorte Leußow. Hier wirkte er bis Ende 1879, worauf er, da er in eine Diſziplinarunterſuchung ver- wickelt worden, ſeinen Abſchied nahm. Er betätigte ſich ſeitdem als Schrift- ſteller, lebte mehrere Jahre zu Weſen- berg in Mecklenburg-Strelitz u. ſtarb daſelbſt am 11. Februar 1911. S: Ausgewählte Blüten meiner Jugend (Ge.), 1851. – Punſchendörp (Plattd. Ge.), 1861. – De Mecklenbörger Burhochtid, und; Gosmarin un Rin- gelblomen, 1862. – Friſche Karmiten ut Kriſchaon Schulten ſin Muskiſt, 1863. – Klänge aus Vandalia (Ge.), 4. A. 1883. *Heyßler Max, geb. am 19. April 1857 zu Schandau a. d. Elbe (Sach- ſen), kam als Kind nach Teplitz in Böhmen, beſuchte hier die Volksſchule und Unterrealſchule, legte an der Oberrealſchule in Leitmeritz die Ma- turitätsprüfung ab u. ſtudierte dann einige Jahre an der deutſchen Tech- niſchen Hochſchule in Prag. Als Ein- jährig-Freiwilliger machte er im k. k. 1. Genieregiment die Okkupation in Bosnien mit, wurde nach abgelegter Offiziersprüfung Reſerveleutnant u. im November 1888 Oberleutnant der Landwehr. Jm Jahre 1880 war er in den ſtädtiſchen Dienſt der Gemeinde Schönau getreten, und ſeit 1. Novbr. 1888 iſt er ſtädtiſcher Rent- u. Guts- verwalter der Stadt Benſen bei Tet- ſchen. S: Jnkognito (Lſp.), 1895. – Der Könighofbauer (Volksſt.), 1899. – Der rechte Mann (Lſp.), 1899. – Jm ſchwarzen Roß (Schwank), 1900. – Schwarze Diamanten (Volksſt.), 1901. – Der Jmpreſario (Schſp.). 1902. – Aus der Heimat (Dn.), 1902. – Jm goldenen Zeitalter (Lſp.), 1905. – Das Stiftungsfeſt (Libretto), 1909. *Hibeau, Adriana, pſeudon. J. Adriani, war verheiratet an den kaiſerlichen Bankdirektor, Geh. Regie- rungsrat H. in Poſen, wurde im Juni 1898 Witwe und ſiedelte dann zuerſt nach Berlin und 1899 nach Baden- Baden über. S: Abu Haſſan (R.), 1897. Hibeau, (urſprüngl. Hibo), Karl Wilhelm Ludwig, pſeud. L. Mé- ron, wurde am 5. Mai 1805 zu Ber- lin als der Sohn eines Schuhmacher- geſellen geboren, trat Oſtern 1831 in das neuerrichtete Seminar für Stadtſchullehrer in Berlin ein und war ſeit Oſtern 1834 ausſchließlich in Berlin als Lehrer tätig. Er ſtarb am 5. Februar 1876 als Erziehungs- inſpektor und Lehrer am Luiſenſtift. S: Marie v. Vienne, oder: Die Be- lagerung von Calais (Dr.), 1859. – Marie Antoinette (Schſp.), 1860. – *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 206. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon03_1913/210>, abgerufen am 21.03.2019.