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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Hoch
Literatur zu. Er trat in die Redak-
tion der "Berliner Zeitung" ein, ging
später zur "Nationalzeitg." über, lebte
1907-08 als Kunstberichterstatter für
Berliner Blätter, besonders für das
"Berliner Tageblatt" in Paris und
seitdem in Brüssel.

S:

Jrrlichter
(Lsp.), 1904. - Von Himmel zu Him-
mel (Tr.), 1905. - Dunkelheiten (Nn.),
1908. - Das Herz des Little Pu (R.),
1909. - Das Leiden der Simoni (R.),
1910.

Hochegger, Franz,

* am 4. Okt.
1815 zu Jnnsbruck als der Sohn
eines Schneiders, absolvierte das
Gymnasium und die philosophischen
Kurse daselbst, studierte dann Phi-
lologie an der Universität Wien, trat
1851 an derselben als Privatdozent
auf, war in den folgenden Jahren
Gymnasiallehrer in Preßburg und
Wien, Professor der Philologie an
den Universitäten Pavia und Prag,
bis er 1860 als Direktor an das aka-
demische Gymnasium in Wien beru-
fen wurde, wo er sich als Redakteur
der "Zeitschrift für die österreichisch.
Gymnasien" u. als Mitherausgeber
des ausgezeichneten Werkes "Die
Fortschritte des Unterrichtswesens
in den Kulturstaaten Europas" (Wien
1867) verdient gemacht hat. Jm Jahre
1872 wurde er auch zum Lehrer des
Kronprinzen erwählt. Von einem
Gehirnleiden befallen, mußte er in
die Jrrenanstalt zu Hall in Tirol ge-
bracht werden, wo er am 27. Septbr.
1875 starb.

S:

Suleika (Schsp.),
1845.

Hochfeld, Hans,

Pseud. für Karl
Georgi;
s. d.!

Hochfeldt, Hans,

Pseud. f. Hans
Dreger;
s. d. im Nachtrag!

*Hochmuth, Franz Joseph Ferdi-
nand,

geb. am 18. Februar 1845 zu
Pfaffenthal, einer Vorstadt von Lu-
xemburg, besuchte seit 1865 das Prie-
sterseminar daselbst u. empfing 1868
die Priesterweihe. Er war dann als
Hilfspriester in verschiedenen Ge-
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Hoe
meinden seiner Heimat, später a[ls]
Professor alter und neuer Sprache[n]
bei den Josephiten u. bei den Schu[l]
brüdern in Alexandrien (Ägypte[n]
tätig. Da er das südliche Klima nic[ht]
vertragen konnte, so wendete er si[ch]
wieder nach Norden, war vom Ju[ni]
1881 bis Oktober 1883 Hausgeis[t]
licher im Kassianeum zu Donauwört[h]
(Bayern) und redigierte auch 188[2]
bis 1883 den "Raphael". Seit de[m]
Herbst 1883 war H. Hilfspriester i[n]
Mertingen bei Donauwörth, u. hie[i]
ist er nach langer Krankheit am 16[.]
August 1888 gestorben.

S:

Gedichte[e]
1865. - Sebastian (Schsp.), 1878[.]
4. A. 1903. - Die Kreuzfahrer (Hist[e]
Schsv.), 1886.

Hochstädt, Max,

Pseud. für Max
Kempner;
s. d.!

*Hochstetter, Gustav,

geb. am 12.
Mai 1873 in Mannheim als Soh[n]
eines Kaufmanns, besuchte das dor-
tige Gymnasium und erwählte dann
den Beruf eines Kaufmanns, in wel-
chem er zehn Jahre tätig war. Jn
den letzten Jahren hatte er bereits
angefangen, sich literarisch zu betä-
tigen, und diese Tätigkeit führte dann
zur Aufgabe seines Berufes. Er stu-
dierte nun in Heidelberg und Berlin
Philosophie und erhielt noch während
seiner Berliner Studienzeit den An-
trag, als Redakteur in den Verlag der
"Lustigen Blätter" einzutreten. So
befindet er sich denn seit dem Februar
1903 in dieser Stellung.

S:

Asphalt-
studien, 1904. - Knigge im Rasier-
salon und andere heitere Kleinigkei-
ten, 1905. - Prinz Romeo, 1906. -
Die Tafeln im Walde und andere
Feld-, Wald- und Wiesengeschichten,
1907. - Gaudeamus! (Feucht-fröh-
liche Bilder aus d. Studentenleben),
1907. - Das Biribi, 1907. - Das starre
System (Lsp.), 1908. - Galante Sün-
den (Ge.), 1909. - Die Guillotine
(Schneidige Humorskn.), 1910.

*Hoechstetter, Sophie,

geb. am
15. August 1873 zu Pappenheim in

*


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Hoch
Literatur zu. Er trat in die Redak-
tion der „Berliner Zeitung“ ein, ging
ſpäter zur „Nationalzeitg.“ über, lebte
1907–08 als Kunſtberichterſtatter für
Berliner Blätter, beſonders für das
„Berliner Tageblatt“ in Paris und
ſeitdem in Brüſſel.

S:

Jrrlichter
(Lſp.), 1904. – Von Himmel zu Him-
mel (Tr.), 1905. – Dunkelheiten (Nn.),
1908. – Das Herz des Little Pu (R.),
1909. – Das Leiden der Simoni (R.),
1910.

Hochegger, Franz,

* am 4. Okt.
1815 zu Jnnsbruck als der Sohn
eines Schneiders, abſolvierte das
Gymnaſium und die philoſophiſchen
Kurſe daſelbſt, ſtudierte dann Phi-
lologie an der Univerſität Wien, trat
1851 an derſelben als Privatdozent
auf, war in den folgenden Jahren
Gymnaſiallehrer in Preßburg und
Wien, Profeſſor der Philologie an
den Univerſitäten Pavia und Prag,
bis er 1860 als Direktor an das aka-
demiſche Gymnaſium in Wien beru-
fen wurde, wo er ſich als Redakteur
der „Zeitſchrift für die öſterreichiſch.
Gymnaſien“ u. als Mitherausgeber
des ausgezeichneten Werkes „Die
Fortſchritte des Unterrichtsweſens
in den Kulturſtaaten Europas“ (Wien
1867) verdient gemacht hat. Jm Jahre
1872 wurde er auch zum Lehrer des
Kronprinzen erwählt. Von einem
Gehirnleiden befallen, mußte er in
die Jrrenanſtalt zu Hall in Tirol ge-
bracht werden, wo er am 27. Septbr.
1875 ſtarb.

S:

Suleika (Schſp.),
1845.

Hochfeld, Hans,

Pſeud. für Karl
Georgi;
ſ. d.!

Hochfeldt, Hans,

Pſeud. f. Hans
Dreger;
ſ. d. im Nachtrag!

*Hochmuth, Franz Joſeph Ferdi-
nand,

geb. am 18. Februar 1845 zu
Pfaffenthal, einer Vorſtadt von Lu-
xemburg, beſuchte ſeit 1865 das Prie-
ſterſeminar daſelbſt u. empfing 1868
die Prieſterweihe. Er war dann als
Hilfsprieſter in verſchiedenen Ge-
[Spaltenumbruch]

Hoe
meinden ſeiner Heimat, ſpäter a[lſ]
Profeſſor alter und neuer Sprache[n]
bei den Joſephiten u. bei den Schu[l]
brüdern in Alexandrien (Ägypte[n]
tätig. Da er das ſüdliche Klima nic[ht]
vertragen konnte, ſo wendete er ſi[ch]
wieder nach Norden, war vom Ju[ni]
1881 bis Oktober 1883 Hausgeiſ[t]
licher im Kaſſianeum zu Donauwört[h]
(Bayern) und redigierte auch 188[2]
bis 1883 den „Raphael“. Seit de[m]
Herbſt 1883 war H. Hilfsprieſter i[n]
Mertingen bei Donauwörth, u. hie[i]
iſt er nach langer Krankheit am 16[.]
Auguſt 1888 geſtorben.

S:

Gedichte[e]
1865. – Sebaſtian (Schſp.), 1878[.]
4. A. 1903. – Die Kreuzfahrer (Hiſt[e]
Schſv.), 1886.

Hochſtädt, Max,

Pſeud. für Max
Kempner;
ſ. d.!

*Hochſtetter, Guſtav,

geb. am 12.
Mai 1873 in Mannheim als Soh[n]
eines Kaufmanns, beſuchte das dor-
tige Gymnaſium und erwählte dann
den Beruf eines Kaufmanns, in wel-
chem er zehn Jahre tätig war. Jn
den letzten Jahren hatte er bereits
angefangen, ſich literariſch zu betä-
tigen, und dieſe Tätigkeit führte dann
zur Aufgabe ſeines Berufes. Er ſtu-
dierte nun in Heidelberg und Berlin
Philoſophie und erhielt noch während
ſeiner Berliner Studienzeit den An-
trag, als Redakteur in den Verlag der
„Luſtigen Blätter“ einzutreten. So
befindet er ſich denn ſeit dem Februar
1903 in dieſer Stellung.

S:

Asphalt-
ſtudien, 1904. – Knigge im Raſier-
ſalon und andere heitere Kleinigkei-
ten, 1905. – Prinz Romeo, 1906. –
Die Tafeln im Walde und andere
Feld-, Wald- und Wieſengeſchichten,
1907. – Gaudeamus! (Feucht-fröh-
liche Bilder aus d. Studentenleben),
1907. – Das Biribi, 1907. – Das ſtarre
Syſtem (Lſp.), 1908. – Galante Sün-
den (Ge.), 1909. – Die Guillotine
(Schneidige Humorskn.), 1910.

*Hoechſtetter, Sophie,

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15. Auguſt 1873 zu Pappenheim in

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[234/0238] Hoch Hoe Literatur zu. Er trat in die Redak- tion der „Berliner Zeitung“ ein, ging ſpäter zur „Nationalzeitg.“ über, lebte 1907–08 als Kunſtberichterſtatter für Berliner Blätter, beſonders für das „Berliner Tageblatt“ in Paris und ſeitdem in Brüſſel. S: Jrrlichter (Lſp.), 1904. – Von Himmel zu Him- mel (Tr.), 1905. – Dunkelheiten (Nn.), 1908. – Das Herz des Little Pu (R.), 1909. – Das Leiden der Simoni (R.), 1910. Hochegger, Franz, * am 4. Okt. 1815 zu Jnnsbruck als der Sohn eines Schneiders, abſolvierte das Gymnaſium und die philoſophiſchen Kurſe daſelbſt, ſtudierte dann Phi- lologie an der Univerſität Wien, trat 1851 an derſelben als Privatdozent auf, war in den folgenden Jahren Gymnaſiallehrer in Preßburg und Wien, Profeſſor der Philologie an den Univerſitäten Pavia und Prag, bis er 1860 als Direktor an das aka- demiſche Gymnaſium in Wien beru- fen wurde, wo er ſich als Redakteur der „Zeitſchrift für die öſterreichiſch. Gymnaſien“ u. als Mitherausgeber des ausgezeichneten Werkes „Die Fortſchritte des Unterrichtsweſens in den Kulturſtaaten Europas“ (Wien 1867) verdient gemacht hat. Jm Jahre 1872 wurde er auch zum Lehrer des Kronprinzen erwählt. Von einem Gehirnleiden befallen, mußte er in die Jrrenanſtalt zu Hall in Tirol ge- bracht werden, wo er am 27. Septbr. 1875 ſtarb. S: Suleika (Schſp.), 1845. Hochfeld, Hans, Pſeud. für Karl Georgi; ſ. d.! Hochfeldt, Hans, Pſeud. f. Hans Dreger; ſ. d. im Nachtrag! *Hochmuth, Franz Joſeph Ferdi- nand, geb. am 18. Februar 1845 zu Pfaffenthal, einer Vorſtadt von Lu- xemburg, beſuchte ſeit 1865 das Prie- ſterſeminar daſelbſt u. empfing 1868 die Prieſterweihe. Er war dann als Hilfsprieſter in verſchiedenen Ge- meinden ſeiner Heimat, ſpäter alſ Profeſſor alter und neuer Sprachen bei den Joſephiten u. bei den Schul brüdern in Alexandrien (Ägypten tätig. Da er das ſüdliche Klima nicht vertragen konnte, ſo wendete er ſich wieder nach Norden, war vom Juni 1881 bis Oktober 1883 Hausgeiſt licher im Kaſſianeum zu Donauwörth (Bayern) und redigierte auch 1882 bis 1883 den „Raphael“. Seit dem Herbſt 1883 war H. Hilfsprieſter in Mertingen bei Donauwörth, u. hiei iſt er nach langer Krankheit am 16. Auguſt 1888 geſtorben. S: Gedichtee 1865. – Sebaſtian (Schſp.), 1878. 4. A. 1903. – Die Kreuzfahrer (Hiſte Schſv.), 1886. Hochſtädt, Max, Pſeud. für Max Kempner; ſ. d.! *Hochſtetter, Guſtav, geb. am 12. Mai 1873 in Mannheim als Sohn eines Kaufmanns, beſuchte das dor- tige Gymnaſium und erwählte dann den Beruf eines Kaufmanns, in wel- chem er zehn Jahre tätig war. Jn den letzten Jahren hatte er bereits angefangen, ſich literariſch zu betä- tigen, und dieſe Tätigkeit führte dann zur Aufgabe ſeines Berufes. Er ſtu- dierte nun in Heidelberg und Berlin Philoſophie und erhielt noch während ſeiner Berliner Studienzeit den An- trag, als Redakteur in den Verlag der „Luſtigen Blätter“ einzutreten. So befindet er ſich denn ſeit dem Februar 1903 in dieſer Stellung. S: Asphalt- ſtudien, 1904. – Knigge im Raſier- ſalon und andere heitere Kleinigkei- ten, 1905. – Prinz Romeo, 1906. – Die Tafeln im Walde und andere Feld-, Wald- und Wieſengeſchichten, 1907. – Gaudeamus! (Feucht-fröh- liche Bilder aus d. Studentenleben), 1907. – Das Biribi, 1907. – Das ſtarre Syſtem (Lſp.), 1908. – Galante Sün- den (Ge.), 1909. – Die Guillotine (Schneidige Humorskn.), 1910. *Hoechſtetter, Sophie, geb. am 15. Auguſt 1873 zu Pappenheim in *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 234. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon03_1913/238>, abgerufen am 21.03.2019.