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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Hab
Konstantinopel unterbrochen. Er
starb am 22. Dezember 1905, und im
folgenden Jahre wurde ihm in der
alten Beiertheimer Allee in Karlsruhe
von seiner Vaterstadt ein Gedenkmal
errichtet.

S:

Abnoba (Lr. und Bilder
vom Schwarzwald), 1889. - Pro
Patria
(Zeit- und Streitgedichte und
politische Stimmungsbilder v. Ober-
rhein 1887-1891), 1891. - Jm Zeichen
Bismarcks (Zeitgedichte), 1.-4. Aufl.
1899. - Nachlaß-Gedichte (Mit einem
Vorwort von Wilhelm Jensen), 1906.
- Lieder und Bilder vom Schwarz-
wald, 1908.

*Habbicht, Therese,

geboren am
17. August 1862 in Eisenach, erhielt
dort ihre Ausbildung und lebt noch
jetzt als Rentnerin daselbst. Reisen
und reges Jnteresse für Literatur
füllten ihre freie Zeit aus.

S:

Fünf
Weihnachts-Aufführungen im St.
Annenstift zu Eisenach, o. J. - Mönch
und Nonne. Der Drache (2 Dn. a. d.
Sagenwelt Thüringens), 1908.

Habel-Malinski, Eduard,

* am
18. März 1803 in Prag, war k. k.
Hofsekretär und lebte abwechselnd in
Wien, Traunkirchen und zuletzt in
Salzburg, wo er am 22. Aug. 1884 +.

S:

Johann Hasil von Nepomuk (Ep.
Gedicht), 1829. - Der heilige Hain
(G.), 1829. - Fragmente a. d. Brie-
fen eines Reisenden, 1836. - Der
Karthäuser (G.), 1846.

Habenicht, Karl Richard Leo-
pold,

* am 26. Aug. 1828 zu Meißen,
studierte in Leipzig, wurde 1854 Ad-
junkt am königl. Schullehrerseminar
zu Grimma, 1856 Oberlehrer am
Gymnasium zu Zittau u. 1867 Ober-
lehrer am Gymnasium mit Realschule
zu Plauen i. Vogtl. Später zum Pro-
fessor ernannt, trat er Ende der acht-
ziger Jahre in den Ruhestand und
starb zu Lindewiese in Schlesien am
29. Mai 1890.

S:

Das Lied von
Germaniens Größe (Ep.), 1873.

Haber, Siegmund,

geb. am 11.
Septbr. 1835 zu Neiße in Schlesien,
[Spaltenumbruch]

Hab
widmete sich nach vollendeter Schul-
bildung dem Kaufmannsstande. Nach-
dem er mehrere Jahre als Hand-
lungsreisender u. zuletzt als Kontorist
in Breslau gearbeitet, zwischendurch
aber schon verschiedentlich literarisch
tätig gewesen war, kam er 1870 nach
Berlin und half hier dem Verleger
des "Berliner Tageblatts" den "Ulk",
die humoristische Beilage desselben,
begründen, dessen Chefredakteur er
bis zu seinem Tode, am 27. Fe-
bruar 1895, geblieben ist. Seine im
"Ulk" geschaffenen humoristischen Fi-
guren "Paula Erbswurft", "Nunne"
und "Frau Rentier Schladeberg in
der Manteuffel-Straße" charakteri-
sieren die Eigenart des Haberschen
Humors, der den Berliner Witz in
ganz trefflicher Weise wiederzugeben
wußte.

S:

Frau Fortuna (Schw.),
1866. - Der Maskenball (Burleske),
1867. - Salon pour la coupe des
cheveux
(P. m. Ges.), 1867. - Ein
Stündchen im Kontor (P. mit Ges.),
1872. - Berlin bei Nacht (Kaiserstäd-
tische Kneipstudien), 1887. - An der
Mosel (Patriot. Gemälde), 1889. -
Paragraph Elf (Kaiserst. Kneipstu-
dien), 1889. - Ernst bei Seite! (Lustige
Anspruchslosigkeiten), 1891. - Reise-
lustiges (Allerhand über Rumtreiben
und Zuhausebleiben), 1894. - Lustiges
und Listiges (Hrsgb. v. Fritz Engel),
1899.

*Haberfelder, Wilhelm,

* am
28. Febr. 1837 in Köln, besuchte die
dortige Präparandenanstalt, um sich
für den Lehrerberuf vorzubereiten,
war seit 1853 Schulgehilfe in Elber-
feld und von 1855-57 Zögling des
Seminars in Neuwied. Dann wurde
er Lehrer in Rauderath und 1860 an
der Stadtschule in Düren, wo er zu-
letzt als Hauptlehrer bis zu seiner
Pensionierung im Herbst 1907 im
Amte stand. Auch wurde ihm 1872
das Amt eines Bibliothekars an der
dortigen städtischen Bibliothek über-
tragen.

S:

Gedichte, 1878.

*


[Spaltenumbruch]

Hab
Konſtantinopel unterbrochen. Er
ſtarb am 22. Dezember 1905, und im
folgenden Jahre wurde ihm in der
alten Beiertheimer Allee in Karlsruhe
von ſeiner Vaterſtadt ein Gedenkmal
errichtet.

S:

Abnoba (Lr. und Bilder
vom Schwarzwald), 1889. – Pro
Patria
(Zeit- und Streitgedichte und
politiſche Stimmungsbilder v. Ober-
rhein 1887–1891), 1891. – Jm Zeichen
Bismarcks (Zeitgedichte), 1.–4. Aufl.
1899. – Nachlaß-Gedichte (Mit einem
Vorwort von Wilhelm Jenſen), 1906.
– Lieder und Bilder vom Schwarz-
wald, 1908.

*Habbicht, Thereſe,

geboren am
17. Auguſt 1862 in Eiſenach, erhielt
dort ihre Ausbildung und lebt noch
jetzt als Rentnerin daſelbſt. Reiſen
und reges Jntereſſe für Literatur
füllten ihre freie Zeit aus.

S:

Fünf
Weihnachts-Aufführungen im St.
Annenſtift zu Eiſenach, o. J. – Mönch
und Nonne. Der Drache (2 Dn. a. d.
Sagenwelt Thüringens), 1908.

Habel-Malinski, Eduard,

* am
18. März 1803 in Prag, war k. k.
Hofſekretär und lebte abwechſelnd in
Wien, Traunkirchen und zuletzt in
Salzburg, wo er am 22. Aug. 1884 †.

S:

Johann Haſil von Nepomuk (Ep.
Gedicht), 1829. – Der heilige Hain
(G.), 1829. – Fragmente a. d. Brie-
fen eines Reiſenden, 1836. – Der
Karthäuſer (G.), 1846.

Habenicht, Karl Richard Leo-
pold,

* am 26. Aug. 1828 zu Meißen,
ſtudierte in Leipzig, wurde 1854 Ad-
junkt am königl. Schullehrerſeminar
zu Grimma, 1856 Oberlehrer am
Gymnaſium zu Zittau u. 1867 Ober-
lehrer am Gymnaſium mit Realſchule
zu Plauen i. Vogtl. Später zum Pro-
feſſor ernannt, trat er Ende der acht-
ziger Jahre in den Ruheſtand und
ſtarb zu Lindewieſe in Schleſien am
29. Mai 1890.

S:

Das Lied von
Germaniens Größe (Ep.), 1873.

Haber, Siegmund,

geb. am 11.
Septbr. 1835 zu Neiße in Schleſien,
[Spaltenumbruch]

Hab
widmete ſich nach vollendeter Schul-
bildung dem Kaufmannsſtande. Nach-
dem er mehrere Jahre als Hand-
lungsreiſender u. zuletzt als Kontoriſt
in Breslau gearbeitet, zwiſchendurch
aber ſchon verſchiedentlich literariſch
tätig geweſen war, kam er 1870 nach
Berlin und half hier dem Verleger
des „Berliner Tageblatts“ den „Ulk“,
die humoriſtiſche Beilage desſelben,
begründen, deſſen Chefredakteur er
bis zu ſeinem Tode, am 27. Fe-
bruar 1895, geblieben iſt. Seine im
„Ulk“ geſchaffenen humoriſtiſchen Fi-
guren „Paula Erbswurft“, „Nunne“
und „Frau Rentier Schladeberg in
der Manteuffel-Straße“ charakteri-
ſieren die Eigenart des Haberſchen
Humors, der den Berliner Witz in
ganz trefflicher Weiſe wiederzugeben
wußte.

S:

Frau Fortuna (Schw.),
1866. – Der Maskenball (Burleske),
1867. – Salon pour la coupe des
cheveux
(P. m. Geſ.), 1867. – Ein
Stündchen im Kontor (P. mit Geſ.),
1872. – Berlin bei Nacht (Kaiſerſtäd-
tiſche Kneipſtudien), 1887. – An der
Moſel (Patriot. Gemälde), 1889. –
Paragraph Elf (Kaiſerſt. Kneipſtu-
dien), 1889. – Ernſt bei Seite! (Luſtige
Anſpruchsloſigkeiten), 1891. – Reiſe-
luſtiges (Allerhand über Rumtreiben
und Zuhauſebleiben), 1894. – Luſtiges
und Liſtiges (Hrsgb. v. Fritz Engel),
1899.

*Haberfelder, Wilhelm,

* am
28. Febr. 1837 in Köln, beſuchte die
dortige Präparandenanſtalt, um ſich
für den Lehrerberuf vorzubereiten,
war ſeit 1853 Schulgehilfe in Elber-
feld und von 1855–57 Zögling des
Seminars in Neuwied. Dann wurde
er Lehrer in Rauderath und 1860 an
der Stadtſchule in Düren, wo er zu-
letzt als Hauptlehrer bis zu ſeiner
Penſionierung im Herbſt 1907 im
Amte ſtand. Auch wurde ihm 1872
das Amt eines Bibliothekars an der
dortigen ſtädtiſchen Bibliothek über-
tragen.

S:

Gedichte, 1878.

*
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[28/0032] Hab Hab Konſtantinopel unterbrochen. Er ſtarb am 22. Dezember 1905, und im folgenden Jahre wurde ihm in der alten Beiertheimer Allee in Karlsruhe von ſeiner Vaterſtadt ein Gedenkmal errichtet. S: Abnoba (Lr. und Bilder vom Schwarzwald), 1889. – Pro Patria (Zeit- und Streitgedichte und politiſche Stimmungsbilder v. Ober- rhein 1887–1891), 1891. – Jm Zeichen Bismarcks (Zeitgedichte), 1.–4. Aufl. 1899. – Nachlaß-Gedichte (Mit einem Vorwort von Wilhelm Jenſen), 1906. – Lieder und Bilder vom Schwarz- wald, 1908. *Habbicht, Thereſe, geboren am 17. Auguſt 1862 in Eiſenach, erhielt dort ihre Ausbildung und lebt noch jetzt als Rentnerin daſelbſt. Reiſen und reges Jntereſſe für Literatur füllten ihre freie Zeit aus. S: Fünf Weihnachts-Aufführungen im St. Annenſtift zu Eiſenach, o. J. – Mönch und Nonne. Der Drache (2 Dn. a. d. Sagenwelt Thüringens), 1908. Habel-Malinski, Eduard, * am 18. März 1803 in Prag, war k. k. Hofſekretär und lebte abwechſelnd in Wien, Traunkirchen und zuletzt in Salzburg, wo er am 22. Aug. 1884 †. S: Johann Haſil von Nepomuk (Ep. Gedicht), 1829. – Der heilige Hain (G.), 1829. – Fragmente a. d. Brie- fen eines Reiſenden, 1836. – Der Karthäuſer (G.), 1846. Habenicht, Karl Richard Leo- pold, * am 26. Aug. 1828 zu Meißen, ſtudierte in Leipzig, wurde 1854 Ad- junkt am königl. Schullehrerſeminar zu Grimma, 1856 Oberlehrer am Gymnaſium zu Zittau u. 1867 Ober- lehrer am Gymnaſium mit Realſchule zu Plauen i. Vogtl. Später zum Pro- feſſor ernannt, trat er Ende der acht- ziger Jahre in den Ruheſtand und ſtarb zu Lindewieſe in Schleſien am 29. Mai 1890. S: Das Lied von Germaniens Größe (Ep.), 1873. Haber, Siegmund, geb. am 11. Septbr. 1835 zu Neiße in Schleſien, widmete ſich nach vollendeter Schul- bildung dem Kaufmannsſtande. Nach- dem er mehrere Jahre als Hand- lungsreiſender u. zuletzt als Kontoriſt in Breslau gearbeitet, zwiſchendurch aber ſchon verſchiedentlich literariſch tätig geweſen war, kam er 1870 nach Berlin und half hier dem Verleger des „Berliner Tageblatts“ den „Ulk“, die humoriſtiſche Beilage desſelben, begründen, deſſen Chefredakteur er bis zu ſeinem Tode, am 27. Fe- bruar 1895, geblieben iſt. Seine im „Ulk“ geſchaffenen humoriſtiſchen Fi- guren „Paula Erbswurft“, „Nunne“ und „Frau Rentier Schladeberg in der Manteuffel-Straße“ charakteri- ſieren die Eigenart des Haberſchen Humors, der den Berliner Witz in ganz trefflicher Weiſe wiederzugeben wußte. S: Frau Fortuna (Schw.), 1866. – Der Maskenball (Burleske), 1867. – Salon pour la coupe des cheveux (P. m. Geſ.), 1867. – Ein Stündchen im Kontor (P. mit Geſ.), 1872. – Berlin bei Nacht (Kaiſerſtäd- tiſche Kneipſtudien), 1887. – An der Moſel (Patriot. Gemälde), 1889. – Paragraph Elf (Kaiſerſt. Kneipſtu- dien), 1889. – Ernſt bei Seite! (Luſtige Anſpruchsloſigkeiten), 1891. – Reiſe- luſtiges (Allerhand über Rumtreiben und Zuhauſebleiben), 1894. – Luſtiges und Liſtiges (Hrsgb. v. Fritz Engel), 1899. *Haberfelder, Wilhelm, * am 28. Febr. 1837 in Köln, beſuchte die dortige Präparandenanſtalt, um ſich für den Lehrerberuf vorzubereiten, war ſeit 1853 Schulgehilfe in Elber- feld und von 1855–57 Zögling des Seminars in Neuwied. Dann wurde er Lehrer in Rauderath und 1860 an der Stadtſchule in Düren, wo er zu- letzt als Hauptlehrer bis zu ſeiner Penſionierung im Herbſt 1907 im Amte ſtand. Auch wurde ihm 1872 das Amt eines Bibliothekars an der dortigen ſtädtiſchen Bibliothek über- tragen. S: Gedichte, 1878. *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 28. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon03_1913/32>, abgerufen am 20.03.2019.