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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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launiger Ge.), 1849. - Erzählungen
für das Volk; 4 Hfte., 1850. 6. A.
1895. (Jnhalt: Vom lahmen Fried.
- Vom stieren Otto. - Vom brennen-
den Pudding. - Gott zeichnet die
Sünder). - Kamerad Hechel (Volks-
erz.), 1854. - Neuer Frühling (Braut-
lieder), 1856. 2. A. 1868. - Der
Brautstand (in Br. und Ge.), 1858.
- Flick- und Stückwerk aus den Tage-
büchern und Briefen eines Schneider-
gesellen, 1861. - Das schön Luisle
(E.), 1870. - Der deutsche Krieg und
Preußens Sieg im J. 1866, dem
Volke erzählt, 1867. 3. A. 1868. -
Der Krieg von 1870-71. (dem deut-
schen Volke erzählt), 1871.

*Jahn, Heinz,

geb. am 28. Febr.
1887 in Charlottenburg als Sohn
eines Porzellanmalers und späteren
Redakteurs, verlebte seine Jugend
in Berlin, wo er eine Gemeindeschule
und danach durch drei Jahre die
Handwerkerschule besuchte, um sich
zum Kunstgewerbezeichner auszu-
bilden. Mit 16 Jahren veröffentlichte
er seine ersten Skizzen in verschiede-
nen Blättern. 1904 folgte er dem
Rufe seines Onkels in Vegesack bei
Bremen, der dort eine Schilderfabrik
besitzt, und darin ist er noch jetzt
tätig.

S:

Skizzen und Gedichte, 1906.
- Wir Menschen (En. u. Sk. von uns),
1907.

*Jahn, Albrecht Karl Rudolf Her-
mann,

wurde am 29. August 1847
zu Mittenwalde in der Mark Bran-
denburg geboren, wo sein Vater
Rechtsanwalt war, kam mit diesem
1849 nach Spandau und besuchte hier
bis zum Herbst 1867 das Gymna-
sium. Er studierte darauf in Berlin
vorzugsweise Deutsch, Geschichte und
Geographie. Unterbrochen wurden
seine Studien durch Erledigung sei-
ner Militärpflicht und durch Teil-
nahme an dem Kriege gegen Frank-
reich, aus dem er als Offizier u. mit
dem Eisernen Kreuze dekoriert zu
seinen Studien zurückkehrte. Nach-
[Spaltenumbruch]

Jah
dem er im Dezbr. 1873 sein Staats-
examen bestanden, wurde er 1874
Lehrer am Realprogymnasium in
Eilenburg, 1876 Rektor einer höhe-
ren Schule zu Halver in Westfalen
und 1878 erster Lehrer an der Real-
schule zu Seesen am Harz, von wo
er 1888 als Direktor des "Günther-
schen Jnstituts", einer höheren Lehr-
anstalt, nach Braunschweig berufen
ward. Seit 1884 redigierte er die
"Braunschweig. Landwehrzeitung".
Er starb in Braunschweig am 16./17.
Juli 1905.

S:

Erinnerungsblätter
aus eiserner Zeit, 1873. - Ein Sang
von Lotharingen (Ep.), 1883. - Lie-
der des deutschen Kameraden, 1884. -
Wegewart (Ge.), 1886. - Der Braut-
stein (Ein Sang vom Harz), 1893.

Jahn, Hermann Eduard,

ge-
boren am 13. August 1857 auf dem
Rittergute Klein-Vielen bei Penzlin
in Mecklenburg, erhielt bis zum zehn-
ten Jahre seinen Unterricht durch
Hauslehrer, besuchte danach das
Gymnasium zu Rostock und die Real-
schule zu Neustrelitz, mußte aber, da
er sich durch eine schwere Erkältung
Gelenkrheumatismuszugezogen hatte,
die Schule verlassen und vom Herbst
1876 bis Frühjahr 1878 seinen Auf-
enthalt in Riva am Gardasee neh-
men. Er ließ sich dann in Rostock
nieder, sich literarisch beschäftigend,
nahm im Juni 1881 seinen Wohnsitz
in Gohlis bei Leipzig, im Herbst 1885
in Greifswald, im November 1889 in
Lübtheen (Mecklenburg), im Februar
1890 in Schwerin und ein Jahr spä-
ter in Berlin. Hier oder in den Vor-
orten (seit 1905 in Steglitz) lebt er noch
jetzt als Schriftsteller.

S:

Arbues de
Epila, u.: Die letzte Stunde der Ma-
dame Roland (2 dram. Sk.), 1879. -
Faust (Dram. Satire), 1880. - König
Erich (Tr.), 1880. - Deutsche Lieder
(mit R. Hamel), 1880. - Jm Bann
der Venus (Liebesmär), 1880. - Jch
denke dein (Lyr. Ge.), 1881. - Agnes
Bernauer (Tr.), 1881. - Slavina

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Jah
launiger Ge.), 1849. – Erzählungen
für das Volk; 4 Hfte., 1850. 6. A.
1895. (Jnhalt: Vom lahmen Fried.
– Vom ſtieren Otto. – Vom brennen-
den Pudding. – Gott zeichnet die
Sünder). – Kamerad Hechel (Volks-
erz.), 1854. – Neuer Frühling (Braut-
lieder), 1856. 2. A. 1868. – Der
Brautſtand (in Br. und Ge.), 1858.
– Flick- und Stückwerk aus den Tage-
büchern und Briefen eines Schneider-
geſellen, 1861. – Das ſchön Luisle
(E.), 1870. – Der deutſche Krieg und
Preußens Sieg im J. 1866, dem
Volke erzählt, 1867. 3. A. 1868. –
Der Krieg von 1870–71. (dem deut-
ſchen Volke erzählt), 1871.

*Jahn, Heinz,

geb. am 28. Febr.
1887 in Charlottenburg als Sohn
eines Porzellanmalers und ſpäteren
Redakteurs, verlebte ſeine Jugend
in Berlin, wo er eine Gemeindeſchule
und danach durch drei Jahre die
Handwerkerſchule beſuchte, um ſich
zum Kunſtgewerbezeichner auszu-
bilden. Mit 16 Jahren veröffentlichte
er ſeine erſten Skizzen in verſchiede-
nen Blättern. 1904 folgte er dem
Rufe ſeines Onkels in Vegeſack bei
Bremen, der dort eine Schilderfabrik
beſitzt, und darin iſt er noch jetzt
tätig.

S:

Skizzen und Gedichte, 1906.
– Wir Menſchen (En. u. Sk. von uns),
1907.

*Jahn, Albrecht Karl Rudolf Her-
mann,

wurde am 29. Auguſt 1847
zu Mittenwalde in der Mark Bran-
denburg geboren, wo ſein Vater
Rechtsanwalt war, kam mit dieſem
1849 nach Spandau und beſuchte hier
bis zum Herbſt 1867 das Gymna-
ſium. Er ſtudierte darauf in Berlin
vorzugsweiſe Deutſch, Geſchichte und
Geographie. Unterbrochen wurden
ſeine Studien durch Erledigung ſei-
ner Militärpflicht und durch Teil-
nahme an dem Kriege gegen Frank-
reich, aus dem er als Offizier u. mit
dem Eiſernen Kreuze dekoriert zu
ſeinen Studien zurückkehrte. Nach-
[Spaltenumbruch]

Jah
dem er im Dezbr. 1873 ſein Staats-
examen beſtanden, wurde er 1874
Lehrer am Realprogymnaſium in
Eilenburg, 1876 Rektor einer höhe-
ren Schule zu Halver in Weſtfalen
und 1878 erſter Lehrer an der Real-
ſchule zu Seeſen am Harz, von wo
er 1888 als Direktor des „Günther-
ſchen Jnſtituts“, einer höheren Lehr-
anſtalt, nach Braunſchweig berufen
ward. Seit 1884 redigierte er die
„Braunſchweig. Landwehrzeitung“.
Er ſtarb in Braunſchweig am 16./17.
Juli 1905.

S:

Erinnerungsblätter
aus eiſerner Zeit, 1873. – Ein Sang
von Lotharingen (Ep.), 1883. – Lie-
der des deutſchen Kameraden, 1884. –
Wegewart (Ge.), 1886. – Der Braut-
ſtein (Ein Sang vom Harz), 1893.

Jahn, Hermann Eduard,

ge-
boren am 13. Auguſt 1857 auf dem
Rittergute Klein-Vielen bei Penzlin
in Mecklenburg, erhielt bis zum zehn-
ten Jahre ſeinen Unterricht durch
Hauslehrer, beſuchte danach das
Gymnaſium zu Roſtock und die Real-
ſchule zu Neuſtrelitz, mußte aber, da
er ſich durch eine ſchwere Erkältung
Gelenkrheumatismuszugezogen hatte,
die Schule verlaſſen und vom Herbſt
1876 bis Frühjahr 1878 ſeinen Auf-
enthalt in Riva am Gardaſee neh-
men. Er ließ ſich dann in Roſtock
nieder, ſich literariſch beſchäftigend,
nahm im Juni 1881 ſeinen Wohnſitz
in Gohlis bei Leipzig, im Herbſt 1885
in Greifswald, im November 1889 in
Lübtheen (Mecklenburg), im Februar
1890 in Schwerin und ein Jahr ſpä-
ter in Berlin. Hier oder in den Vor-
orten (ſeit 1905 in Steglitz) lebt er noch
jetzt als Schriftſteller.

S:

Arbues de
Epila, u.: Die letzte Stunde der Ma-
dame Roland (2 dram. Sk.), 1879. –
Fauſt (Dram. Satire), 1880. – König
Erich (Tr.), 1880. – Deutſche Lieder
(mit R. Hamel), 1880. – Jm Bann
der Venus (Liebesmär), 1880. – Jch
denke dein (Lyr. Ge.), 1881. – Agnes
Bernauer (Tr.), 1881. – Slavina

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[337/0341] Jah Jah launiger Ge.), 1849. – Erzählungen für das Volk; 4 Hfte., 1850. 6. A. 1895. (Jnhalt: Vom lahmen Fried. – Vom ſtieren Otto. – Vom brennen- den Pudding. – Gott zeichnet die Sünder). – Kamerad Hechel (Volks- erz.), 1854. – Neuer Frühling (Braut- lieder), 1856. 2. A. 1868. – Der Brautſtand (in Br. und Ge.), 1858. – Flick- und Stückwerk aus den Tage- büchern und Briefen eines Schneider- geſellen, 1861. – Das ſchön Luisle (E.), 1870. – Der deutſche Krieg und Preußens Sieg im J. 1866, dem Volke erzählt, 1867. 3. A. 1868. – Der Krieg von 1870–71. (dem deut- ſchen Volke erzählt), 1871. *Jahn, Heinz, geb. am 28. Febr. 1887 in Charlottenburg als Sohn eines Porzellanmalers und ſpäteren Redakteurs, verlebte ſeine Jugend in Berlin, wo er eine Gemeindeſchule und danach durch drei Jahre die Handwerkerſchule beſuchte, um ſich zum Kunſtgewerbezeichner auszu- bilden. Mit 16 Jahren veröffentlichte er ſeine erſten Skizzen in verſchiede- nen Blättern. 1904 folgte er dem Rufe ſeines Onkels in Vegeſack bei Bremen, der dort eine Schilderfabrik beſitzt, und darin iſt er noch jetzt tätig. S: Skizzen und Gedichte, 1906. – Wir Menſchen (En. u. Sk. von uns), 1907. *Jahn, Albrecht Karl Rudolf Her- mann, wurde am 29. Auguſt 1847 zu Mittenwalde in der Mark Bran- denburg geboren, wo ſein Vater Rechtsanwalt war, kam mit dieſem 1849 nach Spandau und beſuchte hier bis zum Herbſt 1867 das Gymna- ſium. Er ſtudierte darauf in Berlin vorzugsweiſe Deutſch, Geſchichte und Geographie. Unterbrochen wurden ſeine Studien durch Erledigung ſei- ner Militärpflicht und durch Teil- nahme an dem Kriege gegen Frank- reich, aus dem er als Offizier u. mit dem Eiſernen Kreuze dekoriert zu ſeinen Studien zurückkehrte. Nach- dem er im Dezbr. 1873 ſein Staats- examen beſtanden, wurde er 1874 Lehrer am Realprogymnaſium in Eilenburg, 1876 Rektor einer höhe- ren Schule zu Halver in Weſtfalen und 1878 erſter Lehrer an der Real- ſchule zu Seeſen am Harz, von wo er 1888 als Direktor des „Günther- ſchen Jnſtituts“, einer höheren Lehr- anſtalt, nach Braunſchweig berufen ward. Seit 1884 redigierte er die „Braunſchweig. Landwehrzeitung“. Er ſtarb in Braunſchweig am 16./17. Juli 1905. S: Erinnerungsblätter aus eiſerner Zeit, 1873. – Ein Sang von Lotharingen (Ep.), 1883. – Lie- der des deutſchen Kameraden, 1884. – Wegewart (Ge.), 1886. – Der Braut- ſtein (Ein Sang vom Harz), 1893. Jahn, Hermann Eduard, ge- boren am 13. Auguſt 1857 auf dem Rittergute Klein-Vielen bei Penzlin in Mecklenburg, erhielt bis zum zehn- ten Jahre ſeinen Unterricht durch Hauslehrer, beſuchte danach das Gymnaſium zu Roſtock und die Real- ſchule zu Neuſtrelitz, mußte aber, da er ſich durch eine ſchwere Erkältung Gelenkrheumatismuszugezogen hatte, die Schule verlaſſen und vom Herbſt 1876 bis Frühjahr 1878 ſeinen Auf- enthalt in Riva am Gardaſee neh- men. Er ließ ſich dann in Roſtock nieder, ſich literariſch beſchäftigend, nahm im Juni 1881 ſeinen Wohnſitz in Gohlis bei Leipzig, im Herbſt 1885 in Greifswald, im November 1889 in Lübtheen (Mecklenburg), im Februar 1890 in Schwerin und ein Jahr ſpä- ter in Berlin. Hier oder in den Vor- orten (ſeit 1905 in Steglitz) lebt er noch jetzt als Schriftſteller. S: Arbues de Epila, u.: Die letzte Stunde der Ma- dame Roland (2 dram. Sk.), 1879. – Fauſt (Dram. Satire), 1880. – König Erich (Tr.), 1880. – Deutſche Lieder (mit R. Hamel), 1880. – Jm Bann der Venus (Liebesmär), 1880. – Jch denke dein (Lyr. Ge.), 1881. – Agnes Bernauer (Tr.), 1881. – Slavina * 22

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 337. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon03_1913/341>, abgerufen am 21.03.2019.