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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Kek
sin, 1910. - Jakob im Walde und an-
dere Geschichten, 1910. - Heimfahrten
(Lr. u. Bn.), 1910.

Kekule, Karl Ludwig,

* zu Darm-
stadt am 30. September 1802, wurde
nach vollendeten Gymnasial- u. Uni-
versitätsstudien 1823 Accesist bei dem
Sekretariate des Hofgerichts der Pro-
vinz Starkenburg und später Hof-
gerichtsadvokat und Prokurator in
Darmstadt. Als solcher starb er am
5. März 1843.

S:

Die böhmischen
Händel (Hist. Dr.), 1824.

Kel, M. H. van,

Pseud. für Mat-
thias Heß; s. d.!

*Kelber, Karl,

wurde am 10. Aug.
1862 zu Untermerzbach im bayerischen
Franken geboren, wo sein Vater Lud-
wig
K. (s. d. Folgenden!) damals
Pfarrer war. Während die Mutter
die besondere Gabe hatte, das Ge-
mütsleben des nach innen gekehrten
Knaben zu entwickeln, sorgte der als
Theologe bedeutsame Vater für die
Bildung desselben. Er übergab den
Sohn schon früh der Volksschule,
führte ihn dann in die Geheimnisse
der lateinischen Sprache ein u. sandte
ihn später auf das Gymnasium in
Baireuth. Nach Absolvierung dessel-
ben (1881) studierte Karl K. in Er-
langen und Leipzig Theologie u. trat
1885 in den Dienst der bayerischen
Landeskirche. Seit 1900 lebt er als
Pfarrer in Jmmeldorf bei Ansbach.
Außer einigen theologischen Werken,
von denen besonders "Heimliche Ge-
danken eines Landpfarrers" (1907)
zu erwähnen sind, veröffentlichte er

S:

Sturm und Sang (Ge.), 1900. -
Der deutsche Hutten (Einzelbilder ge-
schichtl. D.), 1910. - Die Küsterglocke
von Mönchheim, 1910.

Kelber, Ludwig,

* am 25. Novbr.
1824 zu Herrnsheim in Franken als
der Sohn eines lutherischen Pfarrerrs,
der später nach Uttenreuth bei Erlan-
gen versetzt ward, besuchte das Gym-
nasium in dieser Stadt und studierte
auch an der Universität Erlangen
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Kel
1843-47 Philosophie und Theologie.
Jn den folgenden neun Jahren, wo
er als Vikar, Pfarrverweser u. Hilfs-
geistlicher im praktischen Kirchendienst
tätig war, schrieb er mehrere Bände
Gedichte, von denen nur vereinzelte
in Zeitschriften erschienen sind; auch
trug er sich schon damals mit dem Ge-
danken, das Leben Jesu poetisch zu
gestalten, doch kam er erst in den Jah-
ren 1883-85 zur Ausführung dieses
Planes. Jm Jahre 1858 wurde K.
Pfarrer in Untermerzbach im bayri-
schen Jtzgrunde, 1869 in dem benach-
barten Memmelsdorf u. 1873 in Benk
b. Baireuth, wo er, in den letzten Jah-
ren durch Vikare unterstützt, bis zu sei-
nem Tode, 12. April 1906, im Amte
stand. Außer mehreren wissenschaft-
lichen Arbeiten in kirchlich. Zeitschrif-
ten veröffentlichte er

S:

Parzival-
Terzinen, 1891. - Jesus Christus (Das
heilige Drama in 3 Stücken), 1894. -
Held Luther (Ep. in 36 Ges.), 1895. -
Savonarola (Dram. G.), 1899.

*Kell, Hermann Alfred,

pseud.
Georg Frundsberg, wurde am
20. April 1870 in Dresden als Sohn
des Geh. Finanzrats Karl Hermann K.
geboren, besuchte die Erziehungs-
anstalt des Hauptmanns Käuffer,
dann die Kreuzschule in Dresden und
trat nach dem Abiturientenexamen
1891 als Fahnenjunker in das 107.
Regiment in Leipzig ein. Nachdem er
1892 Offizier geworden, diente er fünf
Jahre als Adjutant im 107. u. danach
im 179. Regiment in Leipzig, wurde
darauf zur Jntendantur des neu er-
richteten XIX. Armeekorps komman-
diert und besuchte während dieses
zweijährigen Kommandos die Uni-
versität Leipzig, um juristische Vor-
lesungen zu hören. Dann wurde er
in das 177. Regiment nach Dresden
versetzt, wo er drei Jahre als Lehrer
am Kadettenkorps tätig war u. 1906
zum Hauptmann befördert ward. Seit
1907 ist er Kompaniechef im Regiment
"Kronprinz" in Chemnitz.

S:

Aus

*


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Kek
ſin, 1910. – Jakob im Walde und an-
dere Geſchichten, 1910. – Heimfahrten
(Lr. u. Bn.), 1910.

Kekulé, Karl Ludwig,

* zu Darm-
ſtadt am 30. September 1802, wurde
nach vollendeten Gymnaſial- u. Uni-
verſitätsſtudien 1823 Acceſiſt bei dem
Sekretariate des Hofgerichts der Pro-
vinz Starkenburg und ſpäter Hof-
gerichtsadvokat und Prokurator in
Darmſtadt. Als ſolcher ſtarb er am
5. März 1843.

S:

Die böhmiſchen
Händel (Hiſt. Dr.), 1824.

Kel, M. H. van,

Pſeud. für Mat-
thias Heß; ſ. d.!

*Kelber, Karl,

wurde am 10. Aug.
1862 zu Untermerzbach im bayeriſchen
Franken geboren, wo ſein Vater Lud-
wig
K. (ſ. d. Folgenden!) damals
Pfarrer war. Während die Mutter
die beſondere Gabe hatte, das Ge-
mütsleben des nach innen gekehrten
Knaben zu entwickeln, ſorgte der als
Theologe bedeutſame Vater für die
Bildung desſelben. Er übergab den
Sohn ſchon früh der Volksſchule,
führte ihn dann in die Geheimniſſe
der lateiniſchen Sprache ein u. ſandte
ihn ſpäter auf das Gymnaſium in
Baireuth. Nach Abſolvierung desſel-
ben (1881) ſtudierte Karl K. in Er-
langen und Leipzig Theologie u. trat
1885 in den Dienſt der bayeriſchen
Landeskirche. Seit 1900 lebt er als
Pfarrer in Jmmeldorf bei Ansbach.
Außer einigen theologiſchen Werken,
von denen beſonders „Heimliche Ge-
danken eines Landpfarrers“ (1907)
zu erwähnen ſind, veröffentlichte er

S:

Sturm und Sang (Ge.), 1900. –
Der deutſche Hutten (Einzelbilder ge-
ſchichtl. D.), 1910. – Die Küſterglocke
von Mönchheim, 1910.

Kelber, Ludwig,

* am 25. Novbr.
1824 zu Herrnsheim in Franken als
der Sohn eines lutheriſchen Pfarrerrs,
der ſpäter nach Uttenreuth bei Erlan-
gen verſetzt ward, beſuchte das Gym-
naſium in dieſer Stadt und ſtudierte
auch an der Univerſität Erlangen
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Kel
1843–47 Philoſophie und Theologie.
Jn den folgenden neun Jahren, wo
er als Vikar, Pfarrverweſer u. Hilfs-
geiſtlicher im praktiſchen Kirchendienſt
tätig war, ſchrieb er mehrere Bände
Gedichte, von denen nur vereinzelte
in Zeitſchriften erſchienen ſind; auch
trug er ſich ſchon damals mit dem Ge-
danken, das Leben Jeſu poetiſch zu
geſtalten, doch kam er erſt in den Jah-
ren 1883–85 zur Ausführung dieſes
Planes. Jm Jahre 1858 wurde K.
Pfarrer in Untermerzbach im bayri-
ſchen Jtzgrunde, 1869 in dem benach-
barten Memmelsdorf u. 1873 in Benk
b. Baireuth, wo er, in den letzten Jah-
ren durch Vikare unterſtützt, bis zu ſei-
nem Tode, 12. April 1906, im Amte
ſtand. Außer mehreren wiſſenſchaft-
lichen Arbeiten in kirchlich. Zeitſchrif-
ten veröffentlichte er

S:

Parzival-
Terzinen, 1891. – Jeſus Chriſtus (Das
heilige Drama in 3 Stücken), 1894. –
Held Luther (Ep. in 36 Geſ.), 1895. –
Savonarola (Dram. G.), 1899.

*Kell, Hermann Alfred,

pſeud.
Georg Frundsberg, wurde am
20. April 1870 in Dresden als Sohn
des Geh. Finanzrats Karl Hermann K.
geboren, beſuchte die Erziehungs-
anſtalt des Hauptmanns Käuffer,
dann die Kreuzſchule in Dresden und
trat nach dem Abiturientenexamen
1891 als Fahnenjunker in das 107.
Regiment in Leipzig ein. Nachdem er
1892 Offizier geworden, diente er fünf
Jahre als Adjutant im 107. u. danach
im 179. Regiment in Leipzig, wurde
darauf zur Jntendantur des neu er-
richteten XIX. Armeekorps komman-
diert und beſuchte während dieſes
zweijährigen Kommandos die Uni-
verſität Leipzig, um juriſtiſche Vor-
leſungen zu hören. Dann wurde er
in das 177. Regiment nach Dresden
verſetzt, wo er drei Jahre als Lehrer
am Kadettenkorps tätig war u. 1906
zum Hauptmann befördert ward. Seit
1907 iſt er Kompaniechef im Regiment
„Kronprinz“ in Chemnitz.

S:

Aus

*
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[432/0436] Kek Kel ſin, 1910. – Jakob im Walde und an- dere Geſchichten, 1910. – Heimfahrten (Lr. u. Bn.), 1910. Kekulé, Karl Ludwig, * zu Darm- ſtadt am 30. September 1802, wurde nach vollendeten Gymnaſial- u. Uni- verſitätsſtudien 1823 Acceſiſt bei dem Sekretariate des Hofgerichts der Pro- vinz Starkenburg und ſpäter Hof- gerichtsadvokat und Prokurator in Darmſtadt. Als ſolcher ſtarb er am 5. März 1843. S: Die böhmiſchen Händel (Hiſt. Dr.), 1824. Kel, M. H. van, Pſeud. für Mat- thias Heß; ſ. d.! *Kelber, Karl, wurde am 10. Aug. 1862 zu Untermerzbach im bayeriſchen Franken geboren, wo ſein Vater Lud- wig K. (ſ. d. Folgenden!) damals Pfarrer war. Während die Mutter die beſondere Gabe hatte, das Ge- mütsleben des nach innen gekehrten Knaben zu entwickeln, ſorgte der als Theologe bedeutſame Vater für die Bildung desſelben. Er übergab den Sohn ſchon früh der Volksſchule, führte ihn dann in die Geheimniſſe der lateiniſchen Sprache ein u. ſandte ihn ſpäter auf das Gymnaſium in Baireuth. Nach Abſolvierung desſel- ben (1881) ſtudierte Karl K. in Er- langen und Leipzig Theologie u. trat 1885 in den Dienſt der bayeriſchen Landeskirche. Seit 1900 lebt er als Pfarrer in Jmmeldorf bei Ansbach. Außer einigen theologiſchen Werken, von denen beſonders „Heimliche Ge- danken eines Landpfarrers“ (1907) zu erwähnen ſind, veröffentlichte er S: Sturm und Sang (Ge.), 1900. – Der deutſche Hutten (Einzelbilder ge- ſchichtl. D.), 1910. – Die Küſterglocke von Mönchheim, 1910. Kelber, Ludwig, * am 25. Novbr. 1824 zu Herrnsheim in Franken als der Sohn eines lutheriſchen Pfarrerrs, der ſpäter nach Uttenreuth bei Erlan- gen verſetzt ward, beſuchte das Gym- naſium in dieſer Stadt und ſtudierte auch an der Univerſität Erlangen 1843–47 Philoſophie und Theologie. Jn den folgenden neun Jahren, wo er als Vikar, Pfarrverweſer u. Hilfs- geiſtlicher im praktiſchen Kirchendienſt tätig war, ſchrieb er mehrere Bände Gedichte, von denen nur vereinzelte in Zeitſchriften erſchienen ſind; auch trug er ſich ſchon damals mit dem Ge- danken, das Leben Jeſu poetiſch zu geſtalten, doch kam er erſt in den Jah- ren 1883–85 zur Ausführung dieſes Planes. Jm Jahre 1858 wurde K. Pfarrer in Untermerzbach im bayri- ſchen Jtzgrunde, 1869 in dem benach- barten Memmelsdorf u. 1873 in Benk b. Baireuth, wo er, in den letzten Jah- ren durch Vikare unterſtützt, bis zu ſei- nem Tode, 12. April 1906, im Amte ſtand. Außer mehreren wiſſenſchaft- lichen Arbeiten in kirchlich. Zeitſchrif- ten veröffentlichte er S: Parzival- Terzinen, 1891. – Jeſus Chriſtus (Das heilige Drama in 3 Stücken), 1894. – Held Luther (Ep. in 36 Geſ.), 1895. – Savonarola (Dram. G.), 1899. *Kell, Hermann Alfred, pſeud. Georg Frundsberg, wurde am 20. April 1870 in Dresden als Sohn des Geh. Finanzrats Karl Hermann K. geboren, beſuchte die Erziehungs- anſtalt des Hauptmanns Käuffer, dann die Kreuzſchule in Dresden und trat nach dem Abiturientenexamen 1891 als Fahnenjunker in das 107. Regiment in Leipzig ein. Nachdem er 1892 Offizier geworden, diente er fünf Jahre als Adjutant im 107. u. danach im 179. Regiment in Leipzig, wurde darauf zur Jntendantur des neu er- richteten XIX. Armeekorps komman- diert und beſuchte während dieſes zweijährigen Kommandos die Uni- verſität Leipzig, um juriſtiſche Vor- leſungen zu hören. Dann wurde er in das 177. Regiment nach Dresden verſetzt, wo er drei Jahre als Lehrer am Kadettenkorps tätig war u. 1906 zum Hauptmann befördert ward. Seit 1907 iſt er Kompaniechef im Regiment „Kronprinz“ in Chemnitz. S: Aus *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 432. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon03_1913/436>, abgerufen am 20.03.2019.