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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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sein Reich. - Die Götterwelt der Ger-
manen, 1887. 6. T. 1905. - Kriem-
hild. Volksges. der Deutschen aus d.
12. Jahrh. (ins Neuhochdeutsche über-
tragen), 1889.

*Hähnel, Franziskus,

* am
15. Mai 1864 in Hamburg als der
Sohn eines Tischlermeisters, bildete
sich auf dem Seminar zu Wunstorf
seit 1882 zum Lehrer, wurde als sol-
cher 1885 in Achsendorf bei Hoya an-
gestellt und ging 1889 als Reallehrer
nach Bremen, wo er jetzt noch im Amte
steht. Seit 1887 ist H. in vielen Or-
ten mit Erfolg als Rezitator aufge-
treten, und neuerdings hat er sich
besonders der psychodramatischen
Dichtung zugewandt, leitete auch seit
Oktober 1892 die "Neuen literarischen
Blätter. Offizielles Organ der literar.
Gesellschaft Psychodrama etc.", bis er
im Herbste 1894 die Redaktion an
Heinrich Stümcke abtrat, um den
Vorsitz in der zu dieser Zeit gegrün-
deten "Allgemeinen deutschen litera-
rischen Gesellschaft" zu übernehmen.
Zum 1. Oktober 1895 wurde er vom
Senate in Bremen als ordentlicher
Lehrer an das neu begründete "Tech-
nikum der freien Hansestadt Br." be-
rufen. Neuerdings nimmt er eine
führende Stellung in dem Kampf
gegen den Alkoholgenuß ein, gibt auch
seit 1903 die Zeitungskorrespondenz
"Die Alkoholfrage" und seit 1909 die
Monatsschrift "Die Abstinenz" her-
aus.

S:

Eike (psychodramatisches
Halliggemälde), 1891. - Für Feier-
stunden (En.), 1891. 3. Aufl. 1905.
- Einer für alle (Festsp.), 1891. -
Lehrerpflicht und Lehrerliebe (Fest-
spiel), 1891. - Die Bremischen Dich-
ter und Schriftsteller der Gegenwart,
1893. - Psychodramatische Dichtun-
gen, 1893. - Zur Kraft und zum Kön-
nen (Festsp.), 1896. - Abseits von der
Heerstraße (Gesamm. Erzn.); 1. Bd.
1897. 2. A. 1899. - Der Weg zum
Glück (E.), 1899. 4. A. 1904. - Auf
festem Grunde (Festspiel), 1900. -
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Hae
Harro Tienbeck (Volkserz.), 1902.
3. A. 1906.

Haidheim, Luise,

Pseudon. für
Luise Ahlborn; s. d.!

Haidmüller, Ewald,

s. Heinrich
August Hagedorn!

Haimbach, Philipp,

geb. am 12.
Sept. 1827 zu Mannheim, widmete
sich dem Kaufmannsstande, wanderte
1851 nach Amerika aus, hielt sich dort
zuerst in Neuyork auf und lebte seit
1852 als Kaufmann in Philadelphia,
wo er am 11. September 1904 starb.

S:

Poet. Tagebuch eines Ausgewan-
derten (Manuskr. 1851-93). - Ostro-
lenka (Heroische O.), 1876.

Hain, Adolf,

* 1825 zu Barby in
der preußischen Provinz Sachsen, +
im Dezbr. 1854 zu Glasgow.

S:

Ge-
dichte, 1855.

*Hain, Anna,

geb. am 7. April
1884 in Biedenkopf an der Lahn als
ältestes Kind des Bureaubeamten
Heinrich H., kam bald darauf mit
ihren Eltern nach Dillenburg, wo sie
bis zu ihrer Konfirmation die Schule
besuchte. Mit 16 Jahren nahm sie
der dortige evang. Pfarrer als Kin-
derfräulein bei seinen zwei ältesten
Kindern in sein Haus und zog sie zum
Helferdienst beim Kindergottesdienst
heran. Jn letzterem ist sie noch jetzt
tätig, während ihre erste Verpflich-
tung mit der Versetzung des Pfarrers
nach Wiesbaden (1901) ihr Ende er-
reichte.

S:

Nachlese im Garten der
Poesie (Ge.), 1904.

Hainberg, E.,

Pseudon. für Er-
nestine Diederich;
s. d.!

*Haek, David,

* am 17. Aug. 1854
in Budapest, studierte Naturwissen-
schaften, vornehmlich Chemie, und
wurde dann Direktor einer Fabrik.
Nach einigen Jahren legte er sein
Amt nieder, um sich nunmehr aus-
schließlich der Literatur zu widmen,
und nahm 1880 seinen Wohnsitz in
Wien, wo er sich früher schon längere
Zeit aufgehalten hatte. Er blieb hier
mit einigen Unterbrechungen bis

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Häh
ſein Reich. – Die Götterwelt der Ger-
manen, 1887. 6. T. 1905. – Kriem-
hild. Volksgeſ. der Deutſchen aus d.
12. Jahrh. (ins Neuhochdeutſche über-
tragen), 1889.

*Hähnel, Franziskus,

* am
15. Mai 1864 in Hamburg als der
Sohn eines Tiſchlermeiſters, bildete
ſich auf dem Seminar zu Wunſtorf
ſeit 1882 zum Lehrer, wurde als ſol-
cher 1885 in Achſendorf bei Hoya an-
geſtellt und ging 1889 als Reallehrer
nach Bremen, wo er jetzt noch im Amte
ſteht. Seit 1887 iſt H. in vielen Or-
ten mit Erfolg als Rezitator aufge-
treten, und neuerdings hat er ſich
beſonders der pſychodramatiſchen
Dichtung zugewandt, leitete auch ſeit
Oktober 1892 die „Neuen literariſchen
Blätter. Offizielles Organ der literar.
Geſellſchaft Pſychodrama ꝛc.“, bis er
im Herbſte 1894 die Redaktion an
Heinrich Stümcke abtrat, um den
Vorſitz in der zu dieſer Zeit gegrün-
deten „Allgemeinen deutſchen litera-
riſchen Geſellſchaft“ zu übernehmen.
Zum 1. Oktober 1895 wurde er vom
Senate in Bremen als ordentlicher
Lehrer an das neu begründete „Tech-
nikum der freien Hanſeſtadt Br.“ be-
rufen. Neuerdings nimmt er eine
führende Stellung in dem Kampf
gegen den Alkoholgenuß ein, gibt auch
ſeit 1903 die Zeitungskorreſpondenz
„Die Alkoholfrage“ und ſeit 1909 die
Monatsſchrift „Die Abſtinenz“ her-
aus.

S:

Eike (pſychodramatiſches
Halliggemälde), 1891. – Für Feier-
ſtunden (En.), 1891. 3. Aufl. 1905.
– Einer für alle (Feſtſp.), 1891. –
Lehrerpflicht und Lehrerliebe (Feſt-
ſpiel), 1891. – Die Bremiſchen Dich-
ter und Schriftſteller der Gegenwart,
1893. – Pſychodramatiſche Dichtun-
gen, 1893. – Zur Kraft und zum Kön-
nen (Feſtſp.), 1896. – Abſeits von der
Heerſtraße (Geſamm. Erzn.); 1. Bd.
1897. 2. A. 1899. – Der Weg zum
Glück (E.), 1899. 4. A. 1904. – Auf
feſtem Grunde (Feſtſpiel), 1900. –
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Hae
Harro Tienbeck (Volkserz.), 1902.
3. A. 1906.

Haidheim, Luiſe,

Pſeudon. für
Luiſe Ahlborn; ſ. d.!

Haidmüller, Ewald,

ſ. Heinrich
Auguſt Hagedorn!

Haimbach, Philipp,

geb. am 12.
Sept. 1827 zu Mannheim, widmete
ſich dem Kaufmannsſtande, wanderte
1851 nach Amerika aus, hielt ſich dort
zuerſt in Neuyork auf und lebte ſeit
1852 als Kaufmann in Philadelphia,
wo er am 11. September 1904 ſtarb.

S:

Poet. Tagebuch eines Ausgewan-
derten (Manuſkr. 1851–93). – Oſtro-
lenka (Heroiſche O.), 1876.

Hain, Adolf,

* 1825 zu Barby in
der preußiſchen Provinz Sachſen, †
im Dezbr. 1854 zu Glasgow.

S:

Ge-
dichte, 1855.

*Hain, Anna,

geb. am 7. April
1884 in Biedenkopf an der Lahn als
älteſtes Kind des Bureaubeamten
Heinrich H., kam bald darauf mit
ihren Eltern nach Dillenburg, wo ſie
bis zu ihrer Konfirmation die Schule
beſuchte. Mit 16 Jahren nahm ſie
der dortige evang. Pfarrer als Kin-
derfräulein bei ſeinen zwei älteſten
Kindern in ſein Haus und zog ſie zum
Helferdienſt beim Kindergottesdienſt
heran. Jn letzterem iſt ſie noch jetzt
tätig, während ihre erſte Verpflich-
tung mit der Verſetzung des Pfarrers
nach Wiesbaden (1901) ihr Ende er-
reichte.

S:

Nachleſe im Garten der
Poeſie (Ge.), 1904.

Hainberg, E.,

Pſeudon. für Er-
neſtine Diederich;
ſ. d.!

*Haek, David,

* am 17. Aug. 1854
in Budapeſt, ſtudierte Naturwiſſen-
ſchaften, vornehmlich Chemie, und
wurde dann Direktor einer Fabrik.
Nach einigen Jahren legte er ſein
Amt nieder, um ſich nunmehr aus-
ſchließlich der Literatur zu widmen,
und nahm 1880 ſeinen Wohnſitz in
Wien, wo er ſich früher ſchon längere
Zeit aufgehalten hatte. Er blieb hier
mit einigen Unterbrechungen bis

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[47/0051] Häh Hae ſein Reich. – Die Götterwelt der Ger- manen, 1887. 6. T. 1905. – Kriem- hild. Volksgeſ. der Deutſchen aus d. 12. Jahrh. (ins Neuhochdeutſche über- tragen), 1889. *Hähnel, Franziskus, * am 15. Mai 1864 in Hamburg als der Sohn eines Tiſchlermeiſters, bildete ſich auf dem Seminar zu Wunſtorf ſeit 1882 zum Lehrer, wurde als ſol- cher 1885 in Achſendorf bei Hoya an- geſtellt und ging 1889 als Reallehrer nach Bremen, wo er jetzt noch im Amte ſteht. Seit 1887 iſt H. in vielen Or- ten mit Erfolg als Rezitator aufge- treten, und neuerdings hat er ſich beſonders der pſychodramatiſchen Dichtung zugewandt, leitete auch ſeit Oktober 1892 die „Neuen literariſchen Blätter. Offizielles Organ der literar. Geſellſchaft Pſychodrama ꝛc.“, bis er im Herbſte 1894 die Redaktion an Heinrich Stümcke abtrat, um den Vorſitz in der zu dieſer Zeit gegrün- deten „Allgemeinen deutſchen litera- riſchen Geſellſchaft“ zu übernehmen. Zum 1. Oktober 1895 wurde er vom Senate in Bremen als ordentlicher Lehrer an das neu begründete „Tech- nikum der freien Hanſeſtadt Br.“ be- rufen. Neuerdings nimmt er eine führende Stellung in dem Kampf gegen den Alkoholgenuß ein, gibt auch ſeit 1903 die Zeitungskorreſpondenz „Die Alkoholfrage“ und ſeit 1909 die Monatsſchrift „Die Abſtinenz“ her- aus. S: Eike (pſychodramatiſches Halliggemälde), 1891. – Für Feier- ſtunden (En.), 1891. 3. Aufl. 1905. – Einer für alle (Feſtſp.), 1891. – Lehrerpflicht und Lehrerliebe (Feſt- ſpiel), 1891. – Die Bremiſchen Dich- ter und Schriftſteller der Gegenwart, 1893. – Pſychodramatiſche Dichtun- gen, 1893. – Zur Kraft und zum Kön- nen (Feſtſp.), 1896. – Abſeits von der Heerſtraße (Geſamm. Erzn.); 1. Bd. 1897. 2. A. 1899. – Der Weg zum Glück (E.), 1899. 4. A. 1904. – Auf feſtem Grunde (Feſtſpiel), 1900. – Harro Tienbeck (Volkserz.), 1902. 3. A. 1906. Haidheim, Luiſe, Pſeudon. für Luiſe Ahlborn; ſ. d.! Haidmüller, Ewald, ſ. Heinrich Auguſt Hagedorn! Haimbach, Philipp, geb. am 12. Sept. 1827 zu Mannheim, widmete ſich dem Kaufmannsſtande, wanderte 1851 nach Amerika aus, hielt ſich dort zuerſt in Neuyork auf und lebte ſeit 1852 als Kaufmann in Philadelphia, wo er am 11. September 1904 ſtarb. S: Poet. Tagebuch eines Ausgewan- derten (Manuſkr. 1851–93). – Oſtro- lenka (Heroiſche O.), 1876. Hain, Adolf, * 1825 zu Barby in der preußiſchen Provinz Sachſen, † im Dezbr. 1854 zu Glasgow. S: Ge- dichte, 1855. *Hain, Anna, geb. am 7. April 1884 in Biedenkopf an der Lahn als älteſtes Kind des Bureaubeamten Heinrich H., kam bald darauf mit ihren Eltern nach Dillenburg, wo ſie bis zu ihrer Konfirmation die Schule beſuchte. Mit 16 Jahren nahm ſie der dortige evang. Pfarrer als Kin- derfräulein bei ſeinen zwei älteſten Kindern in ſein Haus und zog ſie zum Helferdienſt beim Kindergottesdienſt heran. Jn letzterem iſt ſie noch jetzt tätig, während ihre erſte Verpflich- tung mit der Verſetzung des Pfarrers nach Wiesbaden (1901) ihr Ende er- reichte. S: Nachleſe im Garten der Poeſie (Ge.), 1904. Hainberg, E., Pſeudon. für Er- neſtine Diederich; ſ. d.! *Haek, David, * am 17. Aug. 1854 in Budapeſt, ſtudierte Naturwiſſen- ſchaften, vornehmlich Chemie, und wurde dann Direktor einer Fabrik. Nach einigen Jahren legte er ſein Amt nieder, um ſich nunmehr aus- ſchließlich der Literatur zu widmen, und nahm 1880 ſeinen Wohnſitz in Wien, wo er ſich früher ſchon längere Zeit aufgehalten hatte. Er blieb hier mit einigen Unterbrechungen bis *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 47. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon03_1913/51>, abgerufen am 20.03.2019.