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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Gub
andere Novellen, 1907. - Eva Englis
(N.), 1907. - Reinhold Stades Liebe
und andere Erzählungen, 1908. -
Zweierlei Liebe. Jm Haselgrund (2
Nn.), 1909.

*Gube, Else,

wurde am 22. Dezbr.
1869 in Potsdam als die Tochter des
unter dem Pseud. Philipp Galen
bekannten Romanschriftstellers, Ober-
stabsarztes Karl Ernst Philipp
Lange (s. d.!) geboren und hat als
Schriftstellerin nach ihrem Vater das
Pseudon. Galen-Gube angenom-
men. Sie erhielt ihre Bildung in
Potsdam u. vermählte sich frühe mit
dem Leutnant der Reserve u. Ritter-
gutsbesitzer Charles Gube in Pom-
mern. Nach einer kurzen, aber über-
aus glücklichen Ehe, der ein Töchter-
chen entsproß, führte ein Sturz vom
Pferde, den die Gattin mit ansehen
mußte, den Tod des Gatten herbei.
Dies grausame Geschick gab der Wit-
we, die darauf wieder nach Potsdam
zurückkehrte, die Feder in die Hand,
und ist sie seitdem, besonders auf ly-
rischem Gebiet, erfolgreich tätig ge-
wesen.

S:

Aus dem Leben u. Träu-
men eines Weibes (Ge.), 1903. 4. A.
1904. - Jm Bann der Sünde (Ge.),
1905. - Sein Kind? und andere No-
vellen, 1908. - Ehebruch?, 1909. -
Nordlandskizzen, 1909. - Die ver-
rufene Eulenburg und andere Novel-
letten, 1909. - Königsbuhlen-Lieder
(Ge.), 2. A. 1909.

Gugern, L. von,

Pseud. für Wil-
helm Lüben;
s. d.!

Gugl, August,

geb. am 14. Juni
1863 in Riegersburg (Steiermark),
war (1886) Redakteur der "Deut-
schen Allgemeinen Zeitung" in Graz.

S:

Hochlandgeschichten aus Kärntens
Paradies, 1887. - 's Dorf-Engerl
(Hochlandgesch.), 1887. - Geweihte
Busserl (Hochlandhumoresken), 1888.
- Die Sünderinnen des Hochlands
(Nn. u. Humrskn. a. Kärntens Para-
dies), 1889. - Charakterstudien aus
dem katholischen Betstuhle, 1886. -
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Gug
Alm-Liadlan aus Kärntens Para-
dies, 1886.

*Guglia, Eugen,

entstammt einer
italienischen Familie und wurde am
24. August 1857 in Wien geboren.
Seine Kinderjahre verlebte er in
Znaim und Baden und kam nach dem
Tode seines Vaters mit der Mutter
nach Wien, wo er mehrere Jahre eine
Realschule besuchte. Er trat dann als
Lehrling in eine Wiener Buchhand-
lung ein, verließ aber nach einem
Jahre aus Gesundheitsrücksichten die-
sen Beruf und nahm seine Studien
wieder auf, die er an der Universität
Wien, an der er Geschichte u. moderne
Sprachen studierte, mit der Promo-
tion zum Dr. phil. 1882 beendete. Er
wurde darauf Supplent an der Real-
schule in Währing bei Wien, 1885
Professor an einer Realschule in Ka-
rolinenthal bei Prag, 1887 Professor
an der Staatsrealschule in Währing
bei Wien u. 1893 Professor der Ge-
schichte an dem Gymnasium der k. k.
Theresianischen Akademie in Wien.
Jm Jahre 1901 wurde ihm die Chef-
redaktion der amtlichen "Wiener Zei-
tung" und der "Wiener Abendpost"
übertragen, welche er bis 1909 führte;
daneben wirkt er seit 1902 als Lehrer
der Geschichte an der k. k. Kriegsschule.
Jm Jahre 1901 erfolgte seine Ernen-
nung zum k. k. Regierungsrat und
1909 zum Hofrat. Außer einigen her-
vorragenden historischen und biogra-
phischen Arbeiten (Geschichte d. Stadt
Wien, 1892 - Leopold von Ranke,
1893 - Kaiserin Maria Ludovika von
Österreich, 1894 - Friedrich Mitter-
wurzer, 1896 - Friedrich von Gentz,
1901) veröffentlichte er

S:

Das Be-
gräbnis des Schauspielers u. andere
Novellen, 1899. - Noch eine Reise nach
Jtalien (Tagebuchbl.), 1900. - Nacht-
wandler. - Alter. - Festspiel (3 Dr.),
1903. - Der unglückliche Liebhaber,
oder: Die tugendhafte Frau (Lsp.),
1903. - Mein Buch von der Stadt
Venedig, 1909.

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Gub
andere Novellen, 1907. – Eva Englis
(N.), 1907. – Reinhold Stades Liebe
und andere Erzählungen, 1908. –
Zweierlei Liebe. Jm Haſelgrund (2
Nn.), 1909.

*Gube, Elſe,

wurde am 22. Dezbr.
1869 in Potsdam als die Tochter des
unter dem Pſeud. Philipp Galen
bekannten Romanſchriftſtellers, Ober-
ſtabsarztes Karl Ernſt Philipp
Lange (ſ. d.!) geboren und hat als
Schriftſtellerin nach ihrem Vater das
Pſeudon. Galen-Gube angenom-
men. Sie erhielt ihre Bildung in
Potsdam u. vermählte ſich frühe mit
dem Leutnant der Reſerve u. Ritter-
gutsbeſitzer Charles Gube in Pom-
mern. Nach einer kurzen, aber über-
aus glücklichen Ehe, der ein Töchter-
chen entſproß, führte ein Sturz vom
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mußte, den Tod des Gatten herbei.
Dies grauſame Geſchick gab der Wit-
we, die darauf wieder nach Potsdam
zurückkehrte, die Feder in die Hand,
und iſt ſie ſeitdem, beſonders auf ly-
riſchem Gebiet, erfolgreich tätig ge-
weſen.

S:

Aus dem Leben u. Träu-
men eines Weibes (Ge.), 1903. 4. A.
1904. – Jm Bann der Sünde (Ge.),
1905. – Sein Kind? und andere No-
vellen, 1908. – Ehebruch?, 1909. –
Nordlandſkizzen, 1909. – Die ver-
rufene Eulenburg und andere Novel-
letten, 1909. – Königsbuhlen-Lieder
(Ge.), 2. A. 1909.

Gugern, L. von,

Pſeud. für Wil-
helm Lüben;
ſ. d.!

Gugl, Auguſt,

geb. am 14. Juni
1863 in Riegersburg (Steiermark),
war (1886) Redakteur der „Deut-
ſchen Allgemeinen Zeitung“ in Graz.

S:

Hochlandgeſchichten aus Kärntens
Paradies, 1887. – ’s Dorf-Engerl
(Hochlandgeſch.), 1887. – Geweihte
Buſſerl (Hochlandhumoresken), 1888.
– Die Sünderinnen des Hochlands
(Nn. u. Humrskn. a. Kärntens Para-
dies), 1889. – Charakterſtudien aus
dem katholiſchen Betſtuhle, 1886. –
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Gug
Alm-Liadlan aus Kärntens Para-
dies, 1886.

*Guglia, Eugen,

entſtammt einer
italieniſchen Familie und wurde am
24. Auguſt 1857 in Wien geboren.
Seine Kinderjahre verlebte er in
Znaim und Baden und kam nach dem
Tode ſeines Vaters mit der Mutter
nach Wien, wo er mehrere Jahre eine
Realſchule beſuchte. Er trat dann als
Lehrling in eine Wiener Buchhand-
lung ein, verließ aber nach einem
Jahre aus Geſundheitsrückſichten die-
ſen Beruf und nahm ſeine Studien
wieder auf, die er an der Univerſität
Wien, an der er Geſchichte u. moderne
Sprachen ſtudierte, mit der Promo-
tion zum Dr. phil. 1882 beendete. Er
wurde darauf Supplent an der Real-
ſchule in Währing bei Wien, 1885
Profeſſor an einer Realſchule in Ka-
rolinenthal bei Prag, 1887 Profeſſor
an der Staatsrealſchule in Währing
bei Wien u. 1893 Profeſſor der Ge-
ſchichte an dem Gymnaſium der k. k.
Thereſianiſchen Akademie in Wien.
Jm Jahre 1901 wurde ihm die Chef-
redaktion der amtlichen „Wiener Zei-
tung“ und der „Wiener Abendpoſt“
übertragen, welche er bis 1909 führte;
daneben wirkt er ſeit 1902 als Lehrer
der Geſchichte an der k. k. Kriegsſchule.
Jm Jahre 1901 erfolgte ſeine Ernen-
nung zum k. k. Regierungsrat und
1909 zum Hofrat. Außer einigen her-
vorragenden hiſtoriſchen und biogra-
phiſchen Arbeiten (Geſchichte d. Stadt
Wien, 1892 – Leopold von Ranke,
1893 – Kaiſerin Maria Ludovika von
Öſterreich, 1894 – Friedrich Mitter-
wurzer, 1896 – Friedrich von Gentz,
1901) veröffentlichte er

S:

Das Be-
gräbnis des Schauſpielers u. andere
Novellen, 1899. – Noch eine Reiſe nach
Jtalien (Tagebuchbl.), 1900. – Nacht-
wandler. – Alter. – Feſtſpiel (3 Dr.),
1903. – Der unglückliche Liebhaber,
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1903. – Mein Buch von der Stadt
Venedig, 1909.

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[4/0008] Gub Gug andere Novellen, 1907. – Eva Englis (N.), 1907. – Reinhold Stades Liebe und andere Erzählungen, 1908. – Zweierlei Liebe. Jm Haſelgrund (2 Nn.), 1909. *Gube, Elſe, wurde am 22. Dezbr. 1869 in Potsdam als die Tochter des unter dem Pſeud. Philipp Galen bekannten Romanſchriftſtellers, Ober- ſtabsarztes Karl Ernſt Philipp Lange (ſ. d.!) geboren und hat als Schriftſtellerin nach ihrem Vater das Pſeudon. Galen-Gube angenom- men. Sie erhielt ihre Bildung in Potsdam u. vermählte ſich frühe mit dem Leutnant der Reſerve u. Ritter- gutsbeſitzer Charles Gube in Pom- mern. Nach einer kurzen, aber über- aus glücklichen Ehe, der ein Töchter- chen entſproß, führte ein Sturz vom Pferde, den die Gattin mit anſehen mußte, den Tod des Gatten herbei. Dies grauſame Geſchick gab der Wit- we, die darauf wieder nach Potsdam zurückkehrte, die Feder in die Hand, und iſt ſie ſeitdem, beſonders auf ly- riſchem Gebiet, erfolgreich tätig ge- weſen. S: Aus dem Leben u. Träu- men eines Weibes (Ge.), 1903. 4. A. 1904. – Jm Bann der Sünde (Ge.), 1905. – Sein Kind? und andere No- vellen, 1908. – Ehebruch?, 1909. – Nordlandſkizzen, 1909. – Die ver- rufene Eulenburg und andere Novel- letten, 1909. – Königsbuhlen-Lieder (Ge.), 2. A. 1909. Gugern, L. von, Pſeud. für Wil- helm Lüben; ſ. d.! Gugl, Auguſt, geb. am 14. Juni 1863 in Riegersburg (Steiermark), war (1886) Redakteur der „Deut- ſchen Allgemeinen Zeitung“ in Graz. S: Hochlandgeſchichten aus Kärntens Paradies, 1887. – ’s Dorf-Engerl (Hochlandgeſch.), 1887. – Geweihte Buſſerl (Hochlandhumoresken), 1888. – Die Sünderinnen des Hochlands (Nn. u. Humrskn. a. Kärntens Para- dies), 1889. – Charakterſtudien aus dem katholiſchen Betſtuhle, 1886. – Alm-Liadlan aus Kärntens Para- dies, 1886. *Guglia, Eugen, entſtammt einer italieniſchen Familie und wurde am 24. Auguſt 1857 in Wien geboren. Seine Kinderjahre verlebte er in Znaim und Baden und kam nach dem Tode ſeines Vaters mit der Mutter nach Wien, wo er mehrere Jahre eine Realſchule beſuchte. Er trat dann als Lehrling in eine Wiener Buchhand- lung ein, verließ aber nach einem Jahre aus Geſundheitsrückſichten die- ſen Beruf und nahm ſeine Studien wieder auf, die er an der Univerſität Wien, an der er Geſchichte u. moderne Sprachen ſtudierte, mit der Promo- tion zum Dr. phil. 1882 beendete. Er wurde darauf Supplent an der Real- ſchule in Währing bei Wien, 1885 Profeſſor an einer Realſchule in Ka- rolinenthal bei Prag, 1887 Profeſſor an der Staatsrealſchule in Währing bei Wien u. 1893 Profeſſor der Ge- ſchichte an dem Gymnaſium der k. k. Thereſianiſchen Akademie in Wien. Jm Jahre 1901 wurde ihm die Chef- redaktion der amtlichen „Wiener Zei- tung“ und der „Wiener Abendpoſt“ übertragen, welche er bis 1909 führte; daneben wirkt er ſeit 1902 als Lehrer der Geſchichte an der k. k. Kriegsſchule. Jm Jahre 1901 erfolgte ſeine Ernen- nung zum k. k. Regierungsrat und 1909 zum Hofrat. Außer einigen her- vorragenden hiſtoriſchen und biogra- phiſchen Arbeiten (Geſchichte d. Stadt Wien, 1892 – Leopold von Ranke, 1893 – Kaiſerin Maria Ludovika von Öſterreich, 1894 – Friedrich Mitter- wurzer, 1896 – Friedrich von Gentz, 1901) veröffentlichte er S: Das Be- gräbnis des Schauſpielers u. andere Novellen, 1899. – Noch eine Reiſe nach Jtalien (Tagebuchbl.), 1900. – Nacht- wandler. – Alter. – Feſtſpiel (3 Dr.), 1903. – Der unglückliche Liebhaber, oder: Die tugendhafte Frau (Lſp.), 1903. – Mein Buch von der Stadt Venedig, 1909. *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 4. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon03_1913/8>, abgerufen am 24.03.2019.